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Angst vor Stoßtherapie mit Cortison

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von LM219, 2. Dezember 2015.

  1. LM219

    LM219 Mitglied

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    Hallo zusammen,

    seit par Wochen denke ich habe ich einen Schub. Mir tut der Rücken und das rechte Knie sehr weh. Dementsprechend hat der Hausarzt vor einer Woche mir ne Stoßtherapie mit Cortison verordnet. 20 mg drei Tage und dann 10 mg drei Tage und dann eine Woche lang 5 mg.
    Allerdings hat dies nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Nun hat der Rheumatologe gesagt ich sollte 30 mg für 5 Tage, 25 mg 5 Tage, 20 mg 5 Tage und ab 20 mg jeden zweiten Tag um 2.5 mg reduzieren.
    Nun habe ich Angst das es zuviel und zulange ist und ich langfristige Nebenwirkungen bekomme!
     
  2. Adolina

    Adolina Mitglied

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    Hallo,:)

    deine erste Stoßtherapie war etwas kurz. So wie es jetzt dein Rheumatologe angegeben hat ist es üblich. Es muß nicht unbedingt langfristige Nebenwirkungen geben.
    Ich hatte schon oft eine Stoßtherapie und habe sie immer vertragen.

    Lg. Adolina:)
     
  3. Freitag

    Freitag Ich denke, also bin ich

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    Hi!

    Jetzt musst du darüber Entscheiden vor was du mehr Angst hast, vor den Schmerzen oder eventuellen Nebenwirkungen!
    Ob und welche Nebenwirkungen du bekommen kannst, weiß niemand. Es kommt auch auf die persönliche Cushingschwelle an.

    Dr. Langer schreibt:


    Quelle:
    https://www.rheuma-online.de/rheuma-online/archiv/was-ist-eigentlich/koerpereigener-rythmus-cortiso/

    Wenn du es nicht versuchst, dann wirst du es auch nicht wissen, ob sich deine Angst bestätigt, - oder nicht!

    Gute Besserung!
     
  4. Tricia

    Tricia Neues Mitglied

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    Hallochen,
    keine Angst haben, alles in allem sind das noch nicht mal einen Monat lang .... So schnell kommen die Nebenwirkungen denn doch nicht. Hättest Du 30 mg über ein Jahr lang, ja dann wohl, aber 30 mg über 5 tage und dann langsam ausschleichen, das geht denn doch.
    Vor allem wird dir das für deinen Schub helfen, also alles in Ordnung.
    Liebe Grüsse
    Tricia
     
  5. bise

    bise Neues Mitglied

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    langfristig gesehen, ist ein corti stoss immer besser als so ein rumprobieren in niedrigeren dosen. das ist meine persönl. meinung.
    gruss
    gute besserung
     
  6. LM219

    LM219 Mitglied

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    Hab halt Angst vor Osteoporose, weil dies nicht rückgängig zu machen ist. Andere Nebenwirkungen gehen ja , wenn man Cortison absetzt.
     
  7. O-häsin

    O-häsin Aktives Mitglied

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    Hallo LM219,
    ich kann mich allen Vorschreiber/Innen, nur anschließen. Zum einen ist die Corti-Dosis, auf die kurze Zeit gesehen, nicht hoch, als dass mit Nebenwirkungen zu rechnen wäre. Zum anderen wartet bei zu geringer Dosis der Schub darauf, sich austoben zu können. Das will ja auch niemand, macht sich das als Alternative aber nicht bewußt, Also besser höher einsteigen und, wie vorgeschlagen, reduzieren. Und schauen, ob es gereicht hat. Mit der Zeit kommt die Erfahrung. Ich bin schon lange "dabei", nehme übrigens seit 10 Jahren Cortison, angefangen mit 100 mg über Monate, zur Zeit mal wieder 30 mg. Habe bisher eine am Beginn stehende Osteoporose entwickelt. Nehme nichts dagegen ein. Doch hab ich mir sagen lassen, dass die Einnahme entsprechender Medikamente die Osteoporose auch zurückbilden kann. Also hab keine Angst.
    LG häsin
     
  8. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo LM219,

    ich kann dich beruhigen, da ich selber jahrelang Cortison genommen hab. Ich hatte auch Angst vor Osteoporose, doch sowohl meine Rheumatologin als auch der Orthopäde konnten mich da beruhigen. Wenn du täglich Vitamin D (1000 i. E.) einnimmst und schaust, dass du genügend Calcium zu dir nimmst (ca. 1 mg), kann dir das bisschen Cortison nicht schaden. Übrigens wird ab 10 mg Cortison ein Calcium-D3-Präparat von der Krankenkasse bezahlt. Und mir hat die Rheumatologin damals auch gesagt, man könne auch vom Rheuma Osteoporose bekommen. Rheuma zerstört, und dem muss Einhalt geboten werden.

    Ich hab vor einigen Jahren mit 20 mg angefangen und mich dann auf die Erhaltungsdosis herunter gearbeitet. Das einzige war, dass ich ein paar Kilos zugenommen hab und dass ich einen Magenschutz brauchte wegen der anderen Medis, aber sonst war schon gleich gar nichts.
    Diesen Sommer musste ich wegen einer Nervenentzündung ein hoch dosierten Cortisonstoß einnehmen: 1 Woche lang 75 mg, dann alle 3 Tage reduzieren. Ich war nur ein bisschen aufgedreht und hab in den Tagen wieder einen Magenschutz eingenommen, sonst war aber gar nicht außer dass die Schmerzen endlich weg waren.

    Also nur Mut! Die Dosierung 30 mg gehört eher zu den mittleren Dosierungen, nicht zu den hohen, und du reduzierst ja dann bald, und wegen der paar Monate macht das nichts aus, da wird nichts kaputt dabei. ;)
    Alles Gute! :)
     
  9. took1211

    took1211 Guest

    Hallo 219,
    deine Stoßtherapie,angefangen mit 30mg je 5 Tage ...,bringt über diesen kurzen Zeitraum keine großen NW mit sich.
    Ich würde dir empfehlen,ein gemäßigtes Arbeitsverhalten zu führen.Ich durfte schon mehrfach so eine Stoßtherapie vornehmen und hatte in dieser Zeit meine Arbeitsbelastung enorm erhöht,weil ich ja kaum Schmerzen verspürte.Das war falsch,wie ich erkennen musste. Also gemach während dieser Therapie.

    Desweiteren teile ich dir aus meiner 30-jährigen Rheumaerkrankung mit,dass du u.a. auch die Werte deiner Knochendichtemessung im Auge behalten solltest.
    Neben dem Cortison ist eine regelmäßige Vitamin D- Einnahme äußerst wichtig.Seit meinem Vitamin D-Mangel nehme ich wöchentlich 1x 20.000 I:E: Dekristol ein.
    Mein Vit. D -Mangel wurde nicht nur behoben,mein Spiegel hat sich auf 77 eingepegelt.Das bekommt meinem Wohlbefinden sehr gut,ich konnte bis auf das Humira alle Tabletten absetzen.
    Außerdem möchte ich hinzufügen,dass ich 3 Jahre 1x monatlich Bonviva 150mg wegen meiner Werte in der KDM einnehmen musste.Deshalb brauchte ich das Dekristol dazu.Seit Sept. 2015 ist auch Bonviva weggefallen,weil meine Werte wieder im grünen Bereich liegen.
    Ich werde weiterhin das Dekristol in der Dosis wöchentlich einnehmen.Das hält meinen jetzigen Vitamin D-Spiegel konstant.Nur wenn man diese Dosis weiter erhöhen würde,könnte es z.B. für die Nieren gefährlich werden.
    Kennst du deinen Vitamin D-Spiegel? Wenn nicht,dann lass ihn bestimmen.
    Ich kann dir auch nur viel Mut zusprechen.Hab keine Angst.Es gibt viel Schlimeres.
    Alles Gute für dich.

    LG took
     
  10. LM219

    LM219 Mitglied

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    Der Arzt hat mir 1000 I. E. Vitamin D3 Tabletten von Vigantoletten und 500 mg /400 I. E. Kalzium und D3 vom IDEOS aufgeschrieben.
    Mein Vitamin D3 Spiegel will der Hausarzt nicht überprüfen lassen, weil der das immoment überflüssig hält. Hab einen komischen Hausarzt! Aber werde ihn noch ansprechen, das ich das möchte!