Hallo zusammen,
ich mache zur Zeit eine ziemlich belastende Odysee mit.
Angefangen hat alles Anfang diesen Jahres mit gelegentlichem Kribbeln in Beinen und Armen. Meine Beine und Arme schliefen sehr schnell ein.
Ich hatte ständig das Gefühl, total verspannt zu sein, gelegentlich auch Kopfschmerzen. Kurze Zeit später kamen leichte Schmerzen in meinen Fingermittelgelenken dazu (meistens nur im Mittelfinger). Bei Druck auf das Gelenk konnte ich einen leichten Schmerz wahrnehmen. Ich hatte nie Schwellungen, Rötungen oder Steifigkeiten (z.B. morgens).
Mit diesen Beschwerden stellte ich mich beim Hausarzt vor. Dieser vermutete als Auslöser die Halswirbelsäule und machte zusätzlich noch ein großes Blutbild um weiteres auszuschließen. Das Blutbild inkl. CRP, Rheumafaktor und Blutsenkung war perfekt (außer zu hohe Blutfettwerte). Ich bekam Massagen zur Lockerung der Verspannungen verschrieben.
Die Gelenkschmerzen in den Fingern kamen und gingen immer wieder.
Um meine Kondition zu stärken, begann ich wieder zu Joggen/Laufen.
So ca. 40km die Woche. Nach ca. 4 Wochen Training merkte ich, dass mir beim Laufen ständig die Waden und Schienbeine schmerzten. Auch nach dem Laufen blieb ein Ziehen in den Schienbeinen und Waden bestehen.
Ich hörte wieder auf mit dem Training.
Bei einem Kontrollbesuch beim Augenarzt, stellte dieser eine Bindehautentzündung fest und fragte mich nach Allergien oder sontige körperliche Probleme. Darauf hin erzählte ich ihm von meinen Gelenkschmerzen. Er meinte, dass es entweder von einer Allergie oder von einer anderen entzündlichen Erkrankung kommen kann und empfahl mir einen Termin bei einem Rheumotologen.
Am nächsten Tag war ich wieder beim Hausarzt, der einen Allergietest durchgeführt hat. Festgestellt wurde, dass ich auf Gräser und Pollen allergisch bin. Therapieversuch mit Tabletten und Augentropfen.
Termin beim Rheumatologen erst in knapp 3 Monaten möglich.
Zwischenzeitlich Termin beim Orthopäden. Der stellte ziemlich viele Blockierungen in der HWS und BWS fest und löste diese.
Daraufhin sind die Gelenkschmerzen in der linken Hand fast vollständig verschwunden - nur noch ganz leicht Druckempfindlich.
Zu meinen Gelenkschmerzen meinte er nur, dass er nicht glaubt, dass es Rheuma sei, da die Blutwerte ok seien und auch sonst keine Symptome (Schwellungen, Rötungen, Steifigkeiten) vorhanden seien.
Er empfahl aber auch eine Vorstellung beim Rheumatologen mit Blutbild und allen Rheumaparametern.
Daraufhin zurück zum Hausarzt. Da Termin beim Rheumatologen noch sehr lange dauert, hat er das komplette Programm an Blutbild gemacht (mit allen nur erdenklichen Rheuma-Parametern). Ingesamt 18 Parametern. Alle sind in Ordnung. Zusätzlich auch nochmal CRP und Blutsenkung gemacht - auch alles in Ordnung.
So jetzt sitze ich auf heißen Kohlen und muss auf den Termin beim Rheumatologen warten. Ich habe richtig Angst davor, dass ich doch Rheuma haben könnte. Ich habe gelesen, dass es Fälle gibt, bei denen alle Blutwerte in Ordnung waren und sie trotzdem Rheuma haben.
Ich frage mich nur, für was es denn die tausend Bluttests gibt, wenn man danach trotzdem kein Rheuma ausschließen kann.
Die Wahrscheinlichkeit, wenn alle Rheumaparameter (nicht nur Entzündungswerte) in Ordnung sind, Rheuma zu haben ist doch relativ gering, oder?
Vielen Dank an alle....
ich mache zur Zeit eine ziemlich belastende Odysee mit.
Angefangen hat alles Anfang diesen Jahres mit gelegentlichem Kribbeln in Beinen und Armen. Meine Beine und Arme schliefen sehr schnell ein.
Ich hatte ständig das Gefühl, total verspannt zu sein, gelegentlich auch Kopfschmerzen. Kurze Zeit später kamen leichte Schmerzen in meinen Fingermittelgelenken dazu (meistens nur im Mittelfinger). Bei Druck auf das Gelenk konnte ich einen leichten Schmerz wahrnehmen. Ich hatte nie Schwellungen, Rötungen oder Steifigkeiten (z.B. morgens).
Mit diesen Beschwerden stellte ich mich beim Hausarzt vor. Dieser vermutete als Auslöser die Halswirbelsäule und machte zusätzlich noch ein großes Blutbild um weiteres auszuschließen. Das Blutbild inkl. CRP, Rheumafaktor und Blutsenkung war perfekt (außer zu hohe Blutfettwerte). Ich bekam Massagen zur Lockerung der Verspannungen verschrieben.
Die Gelenkschmerzen in den Fingern kamen und gingen immer wieder.
Um meine Kondition zu stärken, begann ich wieder zu Joggen/Laufen.
So ca. 40km die Woche. Nach ca. 4 Wochen Training merkte ich, dass mir beim Laufen ständig die Waden und Schienbeine schmerzten. Auch nach dem Laufen blieb ein Ziehen in den Schienbeinen und Waden bestehen.
Ich hörte wieder auf mit dem Training.
Bei einem Kontrollbesuch beim Augenarzt, stellte dieser eine Bindehautentzündung fest und fragte mich nach Allergien oder sontige körperliche Probleme. Darauf hin erzählte ich ihm von meinen Gelenkschmerzen. Er meinte, dass es entweder von einer Allergie oder von einer anderen entzündlichen Erkrankung kommen kann und empfahl mir einen Termin bei einem Rheumotologen.
Am nächsten Tag war ich wieder beim Hausarzt, der einen Allergietest durchgeführt hat. Festgestellt wurde, dass ich auf Gräser und Pollen allergisch bin. Therapieversuch mit Tabletten und Augentropfen.
Termin beim Rheumatologen erst in knapp 3 Monaten möglich.
Zwischenzeitlich Termin beim Orthopäden. Der stellte ziemlich viele Blockierungen in der HWS und BWS fest und löste diese.
Daraufhin sind die Gelenkschmerzen in der linken Hand fast vollständig verschwunden - nur noch ganz leicht Druckempfindlich.
Zu meinen Gelenkschmerzen meinte er nur, dass er nicht glaubt, dass es Rheuma sei, da die Blutwerte ok seien und auch sonst keine Symptome (Schwellungen, Rötungen, Steifigkeiten) vorhanden seien.
Er empfahl aber auch eine Vorstellung beim Rheumatologen mit Blutbild und allen Rheumaparametern.
Daraufhin zurück zum Hausarzt. Da Termin beim Rheumatologen noch sehr lange dauert, hat er das komplette Programm an Blutbild gemacht (mit allen nur erdenklichen Rheuma-Parametern). Ingesamt 18 Parametern. Alle sind in Ordnung. Zusätzlich auch nochmal CRP und Blutsenkung gemacht - auch alles in Ordnung.
So jetzt sitze ich auf heißen Kohlen und muss auf den Termin beim Rheumatologen warten. Ich habe richtig Angst davor, dass ich doch Rheuma haben könnte. Ich habe gelesen, dass es Fälle gibt, bei denen alle Blutwerte in Ordnung waren und sie trotzdem Rheuma haben.
Ich frage mich nur, für was es denn die tausend Bluttests gibt, wenn man danach trotzdem kein Rheuma ausschließen kann.
Die Wahrscheinlichkeit, wenn alle Rheumaparameter (nicht nur Entzündungswerte) in Ordnung sind, Rheuma zu haben ist doch relativ gering, oder?
Vielen Dank an alle....


