An die Erfahrenen: Rheuma oder doch was anderes?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von rdr23, 7. Juli 2017.

  1. rdr23

    rdr23 Neues Mitglied

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    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    ich bin männlich, 21 Jahre jung und bin hauptberuflich Student. Vor genau einem Monat bin ich mit milden/leichten Schmerzen in dem Ring-, Zeige- und Mittelfinger meiner linken Hand aufgewacht. Nun, da ich sowieso, was Krankheiten angeht, total ängstlich bin und meiner Meinung nach auch etwas in Richtung Hypochondrie neige, bin ich deshalb gleich zum HA gegangen und habe dort mein Blut auf Rheuma untersuchen lassen.

    Gefunden wurde absolut nichts:

    Kleines Blutbild ohne Auffälligkeit (einzig Glucose-Wert war erhöht: 116 mg/dl - Referenzbereich 60-99)

    TSH basal i. S. (CMIA) - 4.03 mIU/L - Referenzbereich 0.35-4.94 mIU/L (Graubereich 2.50-4.94 mIU/L) (-> Schilddrüsenerkrankung???)

    CRP - 0.2 mg/L - Referenzbereich < 5.0

    Rheumafaktor quant. - < 20.0 IU/ml - Referenzbereich < 30

    CCP-AAk - 0.49 Ratio - Refenrenzbereich < 1.00

    ANA - < 1:100 - Referenzbereich < 1:100

    c-ANCA i.S. (IFT) - < 1:10 - Referenzbereich < 1:10

    p-ANCA i.S. (IFT) - < 1:10 - Referenzbereich < 1:10

    HLA-B27 positiv

    Rheumafaktor IgM - 8.1 IU/ml - Referenzbereich < 20 IU/ml

    Rheumafaktor IgA - 2.5 U/ml - Referenzbereich < 20 IU/ml

    MCV-AAk - 8.2 U/ml - Referenzbereich < 20 U/ml

    25-Hydroxy-Vitamin-D - 25 ng/ml - Referenzbereich 30-50 ng/ml

    Fazit des Labors war:
    "Es liegen weder RF, noch AAk gegen CCP oder MCV vor. Serologisch kann somit eine RA weitgehend augeschlossen werden."

    Die beschriebenen milde/leichte Schmerzen sind dennoch da. Zudem habe ich in den letzten Tagen abwechselnd im linken Schultergelenk, Ellbogen und Handgelenk leichte/milde pulsierende Schmerzen, wobei ich das eher als Missempfindung beschreiben würde. Am ausgeprägtesten habe ich die Beschwerden in den Fingern der linken Hand in der Früh gleich nach dem Aufwachen. Jedoch habe ich keine sichtbare Schwellung oder Rötung bemerken können. Einzig ein Gefühl leichter Schwellung im Bereich zwischen Fingergrund und -mittelgelenk ist für eine kurze Zeit morgens, wenn ich eine Faust mache, spürbar.
    In meiner Familie sind keine Fälle einer rheumatischen Erkrankung bekannt. Allerdings hatte ich, bevor das ganze begann, sehr starke depressive Verstimmungen, auf Grund derer ich auch teilweise zu Alkohol usw. gegriffen habe.

    Meine Frage an die erfahrenen unter euch: Was würdet ihr zu dem ganzen sagen? Ich habe nämlich absolut keine Lust auf meine beruflichen Ziele zu verzichten, geschweige denn mit 30 ein Pflegefall zu sein.

    Einen Termin bei Rheumatologen habe ich nächste Woche.

    Vielen Dank schonmal.
     
    #1 7. Juli 2017
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juli 2017
  2. KnieFee

    KnieFee Flohdompteuse

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    Hi,

    Oh ja, wenn du jetzt schon das Bild vom Pflegefall mit 30 vor Augen hast, neigst du in der Tat zu übertriebener Krankheitsangst. Du gehst doch wohl nicht davon aus, dass hier jetzt nur Pflegefälle unterwegs sind und dir antworten?
    Zum Thema ist meine Meinung, du bist ja auch HLAB27 positiv, vielleicht hast du eine Reaktive Arthritis.
    Aber primär liegt dein Problem in der Hypochondrie. Da solltest du was ändern.

    Viele Grüße von der KnieFee
     
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  3. rdr23

    rdr23 Neues Mitglied

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    Naja, du hast recht, dass mit dem Pflegefall war eine etwas übertriebene Darstellung meiner Ängste.
    Ist denn eine Reaktive Arthritis nicht im Blut erkennbar?

    Gruß,

    Roman
     
  4. KnieFee

    KnieFee Flohdompteuse

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    Nein. Ein Hinweis wäre aber eben HLAB27. Und dann wird gefragt, ob du vor Beginn der Schmerzen krank warst. Erkältung, Harnwege Infekt, Magen-Darm usw. Im Blut schaut man nach den Titer von Streptokokken, Yersinien und noch ein paar anderen. Wenn die erhöht sind, passt das.
     
  5. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo,
    ich würde dir vorschlagen den Termin beim Rheumatologen abzuwarten. Möglich dass da gar nichts ist, ausser Überlastung. Als Student musst du ja sicher viel schreiben, das kann die Finger und Hände belasten.
    Kukana
     
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  6. rdr23

    rdr23 Neues Mitglied

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    Vielen Dank für die Antwort.
    Ein Überlastung kann ich ausschließen, da ich davor kaum Schreibarbeit hatte. Was würdest du zu meinen Blutwerten sagen? Kann man denn mit meinen Blutwerten dennoch RA haben? Bei mir ist ja nun wirklich alles negativ.

    Gedacht habe ich auch noch an Fibromyalgie. Oh je, dieser Zustand der Unwissenheit macht mich fertig.
     
  7. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    @rdr23

    Ich kann mich kukana und KnieFee nur anschließen und Dir raten, den Ball ein wenig flach zu halten.
    Wenn eine rheumatische Erkrankung vorliegen sollte (das ist immerhin möglich), wird der Rheumatologe das vermutlich feststellen. Es gibt kaum einen Blutwert, der eine Erkrankung beweist, wenngleich es typische und sogar spezifische Parameter gibt.

    Dennoch ist eine Erkrankung nie eine alleinige Labordiagnose und immer ein Puzzle aus unterschiedlich vielen Teilen.
    Die bei Dir vorliegenden Einzelteile können, müssen aber kein Motiv ergeben, will sagen: warte es ab!

    Es gibt eine "seronegative" RA (also eine ohne Rheumafaktor, heute subsummiert man darunter auch gelegentlich zusätzlich das Fehlen von CCP-AK; dieses Krankheitsbild ist in seiner Existenz aus gutem Grund nicht unumstritten) und es gibt HLA-B27-assoziierte Erkrankungen.
    Für beides ist Deine Symptomatik noch sehr kurz und damit bis auf Weiteres unspezifisch.
    Es gibt aber neben Rheuma auch noch hunderte bis tausende andere und dabei sehr viele harmlose und vorübergehende Gründe für leichte und manchmal sogar stärkere Gelenkschmerzen. Die Zeit wird es ziemlich sicher zeigen, was bei Dir zutrifft.
     
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  8. rdr23

    rdr23 Neues Mitglied

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    @Resi Ratlos

    Danke für die ausführliche Antwort! Ich versuche das alles zu ignorieren, was aber natürlich sehr schwer ist.

    Über die seronegative RA habe ich mich auch schon, mit Hilfe von diversen online zugänglichen Studien, ausführlich informiert.
    Es ist ja eig. immer so, dass man in einem solchen Fall RF-negativ und/oder CCP-Ak-negativ ist, jedoch die anderen Werte (z.B. MCV-Ak oder BSG, CRP usw.) auf das Vorliegen einer Erkrankung hinweisen. Ich habe wirklich noch nie davon gehört, dass jemand RA hat, sein Blut aber komplett i.O. ist.

    Müssten die CCP-Ak bei einem gesunden Menschen nicht bei 0 sein?
     
  9. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    @rdr23

    Um auf Deine letzte Frage einzugehen: nichts MUSS - deshalb gibt es Referenzwerte.
    Die Citrullinierung verschiedener Substanzen ist ein physiologischer Prozess im Stoffwechsel und daher nicht grundsätzlich beweisend für ein krankhaftes Vorkommen.

    Zur seronegativen RA:
    Ich weiß nicht, welche Studien Du konkret meinst.
    Das Charakteristikum der Erkrankung ist per definitionem, dass keine Rheumafaktoren nachweisbar sind. Die CCP-AK sind ein gesonderter Parameter, die MCV-AK (selten bestimmt) ebenfalls.
    Das Fehlen macht also zusätzlich zu den klinischen Symptomen die Diagnose. Die gibt es - wenngleich selten - auch komplett ohne auffällige Blutwerte, selbst Entzündungsparameter müssen überhaupt nicht vorhanden sein.
    Ob das Krankheitsbild "seronegative rheumatoide Arthritis" korrekt definiert ist oder nicht doch ein bunter Strauß an anderen Krankheiten sich hinter diesem Etikett versteckt, die zunächst eine RA imitieren, wird in der Zukunft sicher noch für massive Diskussionen sorgen.
    Ich habe davon jedenfalls schon gehört :ani smiles:
     
  10. aischa

    aischa Guest

    ...........falls ich meinen rheumatologen richtig verstanden habe........geht dieser davon aus......wenn die blutwerte NIE entzündungszeichen und sonst auch keine veränderungen zeigen, auch langfristig nicht, nach jahren auch keine erosiven veränderung sich zeigen, müsste die diagnose RA überdacht werden!
     
    #10 7. Juli 2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Juli 2017
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  11. chrihei

    chrihei Neues Mitglied

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    @rdr23
    Ich denke auch, die Beschwerden können ganz harmlose Ursachen haben. Das Internet verleitet dazu, alles zu ergoogeln und die Phantasie wird angeregt :)
    Ein Hinweis in Bezug auf die Schilddrüsenwerte: Die in den Standardformularen angegebenen Grenzwerte sind i.d.R. zu hoch angesetzt, viele Mediziner behandeln bereits bei niedrigeren Werten (und auch die Schilddrüse kann Gelenkschmerzen verursachen). Sollte es die Schilddrüse sein, gibt es ganz einfache und effiziente Behandlungsmöglichkeiten.
    Wünsche alles Gute!
     
  12. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Es tut mir leid, dass du dich so plagst rdr.
    Wie wärs wenn du dich um deine Psyche in erster Linie kümmerst, evtl. eine Therapie anleiern.
    Des weiteren würde ich dir raten zu sporteln, das lenkt gut ab und verschafft ein angenehmes Körpergefühl.

    Ich denke nicht, dass was Schlimmes hinter deinen Beschwerden steckt; einen Termin beim Arzt hast du ja schon ausgemacht und dann wird alles abgeklärt, alles Gute,

    Mara
     
  13. Hamo

    Hamo Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    bei mir sind die CCP-AAK hochpositiv (weit über 100), die MCV-AAK positiv, der CRP manchmal positiv, der Rheumafaktor negativ und ich hatte teilweise schon hohe Beeinträchtigungen wegen starken Gelenkentzündungen. Zu den schlimmsten Zeiten konnte ich nicht ohne Gehhilfe auf die Toilette.

    Warum schreibe ich das? Weil ich selbst mit diesen Merkmalen keine(!) RA habe, da die Diganosekriterien nicht ausreichend erfüllt werden. Ich bin kein Pflegefall und gehe momentan normal arbeiten. Eventuell werde ich irgendwann das "Vollbild" einer RA entwickeln - aber mein Zustand ist nun seit 3 Jahren sehr stabil und es gibt bisher keine Verschlechterung.

    Davon scheinst Du noch so weit entfernt - also mach Dir keine Sorgen!

    lg hamo
     
  14. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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  15. Hamo

    Hamo Registrierter Benutzer

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    Ja - für mich ist das auch schwer. Diese Kriterien sind mein Problem - ich komme nur auf maximal 5 Punkte. Meine Entzündungen bestehen immer nur wenige Tage und betreffen meist nur 1-2 Gelenke (manchmal sogar "nur" ein großes Gelenk, wie Schulter, Knie oder Hüfte). Danach springt die Entzündung auf andere Gelenke. Eine Schwellung ist nur manchmal sichtbar. Und ich komme einfach nicht auf 6 Wochen durchgehende Entzündung (ich bin auch nicht scharf drauf...) und mein CRP bleibt sogar während der Entzündungen meist in der Norm.
    Ich habe deshalb offiziell die Diagnose "unspezifische rheumatische Erkrankung". Meine Rheumadoc sagt immer, dass ich froh sein soll.

    Aber ich wollte hier nur mein Beispiel zeigen - damit klar wird, dass selbst mit scheinbar eindeutigen Blutwerten die Diagnose jahrelang unsicher bleiben kann. Also selbst mit schlechten Blutwerten muss man keine Panik bekommen - da diese alleine kaum eine Diagnose oder Prognose erlauben.

    lg Hamo
     
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  16. rdr23

    rdr23 Neues Mitglied

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    So, ich war nun am Freitag beim Rheumatologen. Der hat sich meine Fingergelenke, Fußgelenke und Knie angeschaut und nichts feststellen können (keine Druckschmerzen etc.). Zu den Blutwerten (siehe oben) hat er gesagt, dass ich möglicherweise nichts habe, er aber nichts 100% ausschließen kann.
    Mir wurde nochmals Blut abgenommen und eine Überweisung zum Radiologen (Röntgenuntersuchung der Finger und Fußgelenke; Ist die überhaupt sinnvoll?) gegeben. Ich soll mich wieder melden, wenn ich dort einen Termin habe.

    Mittlerweile wandern die Schmerzen/Missempfindungen durch fast alle Gelenke meines Körpers. Mal sind sie im Knie, Finger, dann Ellbogen, Schulter, Sprunggelenk usw. Ich habe aber immer noch (zum Glück) keine Steifheit oder sichtbare Entzündung o.Ä.

    Ich werde langsam vor Ungewissheit verrückt.
     
  17. Koala

    Koala Registrierter Benutzer

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    wenn du wegen sowas schon verrückt wirst!

    so hoffe ich sehr für dich, das du niemals wirklich krank wirst,
    und in deinem leben nie ernsthafte probleme bekommst.

    machst du eine verhaltenstherapie gegen deine ängste?
     
  18. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Das ist aber eine heftige Aussage.
     
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  19. rdr23

    rdr23 Neues Mitglied

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    Stell dir mal vor, du bist ein gesunder junger Mann und wachst eines Morgens mit unerklärbaren Schmerzen auf. Du gehst zum Arzt (der eig. keine Lust auf dich hat), er untersucht dich und findet nichts. Die Schmerzen breiten sich allerdings im ganzen Körper aus und verschwinden nicht von alleine. Vielmehr tauchen sie immer wieder für ein paar Tage mal hier, mal da, auf.
    Wie soll ich da bitte nicht verrückt werden? Vor Allem wenn eine Krankheit im Raum steht, die mein ganzes Leben zerstören, oder zumindest auf den Kopf stellen, kann.

    Hinsichtlich meiner Psyche, meditiere ich seit einiger Zeit täglich.
     
  20. aischa

    aischa Guest

    Hallo rdr,

    also, ich kann koala schon verstehen, denn deine ängste stehen sicher nicht im verhältnis, zu deiner erkrankung.......und das du in kürze ein pflegefall sein wirst, kann natürlich sein, hat dann aber sicher nix mit deinem jetztigen krankheitszustand zu tun!

    und verrückt vor ungewissheit......also wirklich...das leben ist ungewiss und zwar in jeder hinsicht!
    also warte jetzt erstmal auf deine ergebnisse der nochmaligen blutabnahme ab und mache einen termin mit einem radiologen aus und warte dann in ruhe auf den befund!

    Und leben zerstören oder auf den kopf stellen......da ist viel spielraum dazwischen!
     
    #20 16. Juli 2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. Juli 2017
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