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An die "Canabis-Versuchsgruppe"

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von Sporty, 31. Dezember 2001.

  1. Sporty

    Sporty Guest

    Hallo an alle!

    Es war nicht böse gemeint, mit der Versuchsgruppen für Canabis.
    War eine ernste Frage, ob das jemand schon einmal ausprobiert hat. Konnte nicht ahnen, dass ihr so geschockt seid, ich würde nie Späße damit treiben! Ich dachte, nur, weil es ja wirklich schon in der Medizin verwandt wird. Hätte ich Aspirin, Paracetamol, Vioxx oder Morphium gesagt wäre wahrscheinlich keiner so entsetzt gewesen. - Wat der Bur net kennt, dat fret er net!

    Na ja, jedenfalls suche ich niemanden für Experimente, habe mich ja selber (obwohl das nicht repräsentativ ist!).

    Ich bin jedenfalls noch nicht wahnsinnig ("Der verrückte Professor") - oder?! Wer weiß das schon so genau?

    Es tut mir leid, wenn ich euch geärgert habe - gebt mir noch ne Chance! Ich bin wirklich nett und meinen Humor werde ich vorsichtiger einsetzen!

    Gute Neues, Verena


    PS. Ich bin auch selber rheumakrank (entgegn mancher Vermutungen eurerseits) und sage mir "Humor ist wenn man trotzdem lacht!"

    PS. Danke an Ameise für den Erfahrungsaustausch!
     
  2. hi

    manchmal sind die leute wirklich komisch drauf.
    sie versuchen so wenig wie möglich irgendwelche chemische medis zu schlucken und nehmen lieber was natürliches.
    wenn es allderdings um grass geht ist es andersrum. das medikament dronabinol würden hier sicherlich die meisten mal testen.

    nun ja, alle die aber doch nun lieber was natürliches schlucken/rauchen/trinken wollen, werden gerne von mir beraten, was den gebrauch und anbau angeht.

    und alle anderen, die den revolver blättern und den politikern (die das sofort legalisieren würden, wenn sie eine möglichkeit hätten auf "balkonpflanzen" eine steuer zu erhebn) nacheifern und schon bei dem wort "canabis" die moralkeule schwingen (und blindlings zuschlagen): INFORMIERT EUCH ERSTMAL!!!
    zum beispiel hier

    http://www.cannabis-med.org/

    cu elmar
     
  3. Hey Elmar......lädst du mich mal auf deinen Balkon ein?

    *grins*

    atti
     
  4. Cooperative

    Cooperative Guest

    mh, hab ich was verpasst ?
    Ich finde das ist ein interessanter aspekt. Hat schonmal jemand den Test gemacht und raucht jetzt täglich 2mal einen Joint statt Cortison zu nehmen *gg* ?
    Würde mich WIRKLICH mal interessieren.

    coop
     
  5. Also ich find einfach den Thread nicht, in dem es um Canabis gehen soll........ja wo ist denn der? Oder war das im Chat???


    Grüsse
    ak
     
  6. hi

    also aufs cortison und die valoron tropfen kann ich zwar nicht verzichten. allerdings auf die stilnox die ich eine zeit lang genommen habe. ich rauch mir öfters abens eine und kann dann die ganze nacht durchschafen. ansonnsten wache ca. 5 mal nachts auf :(
    nach meinen beiden op´s habe auch über tag so einiges verraucht und muß sagen das es mir damit wehsentlich besser erging.

    ich frage mich warum immer alle sagen "wenn das zeug so gut ist, warum schluckst du denn noch den anderen kram"
    wer ist denn bitte schön hier, der nur 1 einziges medikament nimmt? und alle die viele verschiedene medikamente nehmen; geht es denen wirklich richtig gut? oder könnte es vieleicht doch noch etwas besser gehen?

    ich finde es eußerst merkwürdig mit welcher zweierlei maß dabei gemessen wird. wer abens vor dem fernseher ein bierchen trinkt (was ich auch praktizire) oder zum essen nen leckren wein trinkt ist doch genau so wenig/viel alkoholabhängig wie jemand der sich mal was kifft, drogenabhängig ist.

    zum thema EINSTGSDROGE habe ich noch diese lustige studie enddeckt :)

    ------------------------------------------------------------
    Eine neue Studie der Johns Hopkins School of Public Health in Baltimore, veröffentlicht in der
    Dezember-Ausgabe des Journal of Addictive Diseases, zeigt, dass Tabak eine Einstiegsdroge ist, wenn
    die fragwürdigen Kriterien angelegt werden, die normalerweise auf Marihuana angewendet werden.
    Teilnehmer, die jemals geraucht hatten, wiesen eine siebenfach erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen
    Marihuanakonsum, eine siebenfach erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen Kokainkonsum, und eine 16-
    fach erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen Heroinkonsum auf. Die Studie basiert auf Daten, die durch
    persönliche Besuche in den Wohnsitzen von 17.809 Teilnehmern gewonnen worden waren. (Quelle:
    U.S. Newswire vom 6. Dezember 2000)
    -------------------------------------------------------------

    cu elmar


    ps:@ann-kathrin: genau: das war im chat *ätsch*
     
  7. Cooperative

    Cooperative Guest

    Soweit ich weiß wird durch canabis genuss die antikörperbildung angeregt, was ja für uns nicht gerade ein bonbon ist, oder ?
    Also könnte es durchaus sein, daß man vielleicht kurzweilig eine besserung erfährt (dann wenn man einen durchgezogen hat) aber auf lange sicht eventuell eher nachteile hat.
    Weiß eine mehr darüber ?
     
  8. sorry, darüber kann ich nichts sagen aber ich hoffe das du nicht diese anderen BÖSEN SACHEN nimmst, die dein immmunsytem ankurbeln könnten... wie frisches obst und gemüse!

    ich kiffe jetzt seit über 13 jahren und kann keine nachteiligen wirkungen feststellen.

    cu elmar
     
  9. lara

    lara Guest

    also ich selbst habe keine erfahrungen. mein sohn ist behindertenbetreuer, bei einem der durch unfall in den rollstuhl kam. wenn die leute dann schon jahre im rollstuhl sitzen, bekommen die auch mit der zeit spastische anfälle. um das zu erleichtern oder zu verhindern, rauchen die auch mal einen joint. ich weiss nur von meinem sohn, dass die dann richtig entspannt sind, die muskeln nicht mehr so verkrampft sind. entspannung ist doch für uns auch gut, oder?
    ein gutes, schmerzfreies, entspanntes 2002 wünscht
    lara
     
  10. Cooperative

    Cooperative Guest

    mh, also ich werde beim nächsten mal meinen Arzt fragen was er dazu meint (ganz inoffiziell), vielleicht kann der ein oder andere von euch das gleiche machen, damit man v erschiedene meinungen hat.
     
  11. hiv lara

    dein sohn ist gut! und das meine ich ganz ernst!!!
    hab schnell noch (bevor ich im bett versinke) das rausgesucht:
    ------------------------------------------
    Die Wirkungen eines Cannabisextraktes in Tiermodellen der
    Depression, Spastik und Schmerzlinderung wurden untersucht. Der
    Cannabisextrakt verursachte keinen antidepressiven Effekt bei den
    Mäusen. Allerdings produzierte der Extrakt eine Abnahme
    spastischen Verhaltens und zeigte schmerzlindernde Eigenschaften.
    Diese Daten legen nahe, dass THC-Extrakte nützlich bei spastischen
    Zuständen und bei Schmerzen sein können. (Quelle: Abstract von
    Richard Musty und Richard Deyo)
    -------------------------------------------

    cu elmar
     
  12. ups

    das sollte hi und nicht HIV heissen :)
     
  13. och nee

    tach

    irgentwie scheint das "Auf diese Nachricht antworten" nicht so recht zu funzen :(
    egal, jeder sieht wohl was, zu was gehört :/

    also ich werde mal meinen orthopäden drauf ansprechen.... meine hausärztin wird mir da sicher wiedersprechen... aber die war auch der meinung das ich kein valoron bräuchte... und das wo mein knie schon über nen cm knochen abgeschlifen hat (da ohne knorpel)

    und nen oberarzt in einer international anerkanten klinik (dessen namen ich nicht nennen möchte, da er nur durch diese aussage schon derbe probleme bekommen könnte/würde) hat mir und einer bekannten dazu sogar angeraten.

    cu elmar
     
  14. Verena

    Verena Guest

    THC

    Also ich kann Euch nur berichten, dass ich wesentlich weniger Schmerzen habe und meine Schlafstörungen mich nicht mehr belästigen, wenn ich ab und zu mal abends einen Joint rauche. Meine Hausärztin hat mir im übrigen auch dazu geraten, denn das ist besser als jede Chemie. (ich habe Fibro) Und ich kann Euch berichten, dass das Zeug weniger süchtig macht als normale Zigaretten, die brauch ich nämlich ständig, während mein Verlangen nach THC gleich null ist. Das nehm ich einfach wie Medizin: schmeckt mir nicht, aber hilft.
     
  15. nati

    nati Guest

    Re: THC

    hallo, an alle und ganz besonders an coop

    wie einige sicher von euch wissen, bin ich die bessere hälfte von ameise ( mc tüte ). ich habe kein rheuma sondern fibromyalgie und total die probleme mit der muskelentspannung. ich meditiere sehr viel und dabei gelingt es mir auch, mich zu entspannen. nur hält die entspannung leider nicht so gut oder lange an, wie ich es mir wünsche. selbst die muskelentspannenden medikamente wie mydocalm ( 2 - 2 - 2 pro tag ) oder musaril 1 tbl zur nacht ( ständig mit dem hinweis von meinem orthopäden: nur bei bedarf, das ist ein medikament, das abhängig macht ), haben mir die nacht gar nicht oder nur wenig erleichert.
    ich muss nun jetzt noch etwas aus meiner vergangenheit rausholen: ich war in erster ehe mit einem junkie verheiratet, der sich wirlich alles eingefahren hat. nur canabis produkte sehr selten, die eher so mal just vor fun.
    ich habe lange, sehr lange damit gekämpft, ameises harmlosen canabiskonsum zu akzeptieren. ich habe mich zwar um die pflänzenchen gekümmert, aber das wars auch schon.
    im august letzten jahres musste ich dann nach sendenhorst ins st. josef - stift zur abklärung meiner beschwerden und schon am 1. tag war klar, dass ich eine fibro habe. es gibt da auch ein fibro - cafe welches einmal im monat abgehalten wird. es findet einmal im monat statt und zweimal hält ein arzt einen vortrag zur fibro, einmal eine krankengymnastin und 3 mal ein psychologe. dabei werden einem ratschläge vermittelt, wie man sich am besten selbst helfen kann. dort wurde auch von dem arzt darauf hingewiesen, das canabisprodukte sehr gut zur muskelentspannung eingesetzt werden können. völlig ohne nebenwirkungen und ohne schädliche auswirkung: keine abhängigkeit.
    ich habe mich trotzdem die ganze zeit innerlich irgendwie geweigert, mal einen joint zu rauchen. gestren hatte ich dann die nase voll. mir gingen die "qualifizierten" aussagen von coop derart auf die nerven, dass ich mir gesagt habe: heute abend rauchst du mit. ich habe 3 züge genommen, bin angenehm müde geworden und merkte einen völlig entspannenden effekt auf meine muskulatur. soetwas hatte ich mit meinen chemischen keulen nie erreicht. ich habe 9 stunden mit nur einmaligen kurzen aufwachen durchgeschlafen. es war einfach wundervoll. selbst mit schlaftablette war ich nach 3 - 4 stunden wach und bin dann stündlich aufgewacht. oft bin ich morgens zwischen 4 und 5 uhr aufgestanden, weil nichts mehr ging. dementsprechend waren auch die tage nicht wirklich gut. wie sich der tag heute weiterentwickelt muss ich abwarten. werde euch darüber auf dem laufenden halten.

    jetzt noch eine frage an coop: was machst du hier eigentlich auf der pinwand?????????????????
    du wolltest doch ernsthafte themen beim erfahrungsaustausch haben. die pinwand sollte doch zum kaffeeklatsch sein. wenn ich deine mails lese, dann vermisse ich jedoch jeglichen ansatz von humor. falls du wirlich ein fünkchen humor besitzten solltest, dann hast du ihn aber sehr gut versteckt.


    cu nati
     
  16. Cooperative

    Cooperative Guest

    an nati

    lol

    Da waren meine "qualifizierten" aussagen ja doch hilfreich, wenn Du deswegen einen durchgezogen hast und somit die totale entspannung erfahren hast. Siehst Du, Du mußt nicht immer alles so negativ sehen was ich poste, schließlich hat es Dir ja jetzt ganz neue Therapiemöglichkeiten eröffnet.
    Das ich in das 2. Forum nicht reinschauen werde, habe ich nie behauptet. Man stelle sich vor, daß ich neben meiner Vaskulitis auch noch sowas wie ein leben haben, was andere ja strickt versucht haben abzustreiten, nur, weil ich der Meinung war das Kaffeeklatsch nicht ins "hauptforum" gehört.
    Zudem poste ich hier nicht bei einem "kaffeeklatsch" threat. Das ist ja doch eher was medizinisches und hat sowohl was mit Krankheit und Medizin zu tun.
    Deine Sorgen wegen mangels an Humor kann ich ubedenklich zurückweisen und Dich beruhigen: Ich hab welchen. Sicher schaust Du jetzt ganz ungläubig drein, verlangst nach einem Zug aus dem Bong um in die Mentalen sphären meiner witze zu gelangen und diese zu ergründen ?
    Keine Sorge, wenn die Zeit gekommen ist, bin ich auch mal lustig *gg*, nur im Moment hatte ich noch keinen aufhänger dafür, zumal ich ehrlich eingestehen muß, daß es mir im Rheuma forum auch schwer fällt einen zu finden.
     
  17. Emma

    Emma Guest

    Re: THC

    Hi Nati!

    Bisher hatte ich nicht ernsthaft darüber nachgedacht, eine Tüte zu rauchen... Aber Dein Posting hat mich nachdenklich gemacht.
    Wobei mein Widerwille unglaublich gross ist, etwas zu rauchen, da ich auch noch nie Zigaretten geraucht habe. Ich habe mal gehört, man kann das Cannabis auch in Plätzchen verbacken, ist das richtig?
    Und wenn ich mich wirklich dazu entschliessen sollte, woher bekomme ich denn soetwas überhaupt???
    Ich gebe zu, da bin ich ziemlich naiv, kenne mich damit auber auch so überhaupt gar nicht aus...

    Liebe Grüsse
    Emma
     
  18. Re: THC

    hallo,

    habt ihr eigentlich ähnliche Erfahrungen mit Peace gemacht? Oder hat man die Wirkung tatsächlich nur von Canabis...

    Sach mal Ameise/Nati, hast du irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen bei deinen Pflänzchen? Ich mein - schliesslich ist es ja doch illegal, sie selbst zu ziehen. Ich hätte den Mumm nicht!

    Grüsse
    ak
     
  19. Cooperative

    Cooperative Guest

    An Emma

    Achtung: Dies ist KEINE Aufforderung zum Drogenkonsum sondern dient nur der Information!


    also wenn Du was vom gärtnern verstehst, noch etwas platz frei hast und ein Auto vor der tür, könntest Du theoretisch mal einen Ausflug nach Holland machen, ein bischen spazieren gehen und schließlich mal zur Kaffeezeit einen Coffeeshop aufsuchen. Mit dem netten Kerl hinter dem Tresen kommst Du zufällig ins gespräch und klagst ihm Dein leid, daß Du so wenig grünzeug in der Wohnung hast und doch so einen drang zum hobbygärtnern verspürst.
    Sicher wird dieser Dir gern aushelfen, hat vielleicht auch schon ein paar wundersamen zur Hand, die er Dir gerne einpackt oder nennt Dir schnell eine Adresse wo Du alles für die gärtnerei erhalten kannst.
    Hat alles geklappt und Du fährst freudig mit einem tütchen (also..natürlich einem tütchen Samen) nach hause (was übrigends nicht strafbar ist) brauchst Du nur noch ein bischen in Deiner umgebung abzuhängen, nämlich solange, bis Du einen grow-shop Deiner Wahl gefunden hast, wo Du neben einem Buch über die Aufzucht von Cannabis im Haus, auch noch die ein oder anderen beleuchtungsgegenstände abgreifst, damit es Deine pflänzchen im Keller oder woauchimmer schön hell haben.

    ps: wenn Du plätzchen packen willst mußt Du das Harz der blüten verwenden (gibts in holland auch zum mitnehmen).

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    Anbei noch ein paar infos, damit du weißt auf was Du Dich einlässt: QUELLE: DF
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    Cannabis
    Was ist eigentlich Cannabis?
    Cannabis ist eine einjährige, zweihäusige Pflanze, d.h. es existieren männliche und weibliche Pflanzen die normalerweise in 3 verschiedene Grundsorten einzuteilen ist:
    Cannabis Indica, Cannabis Sativa und Cannabis Ruderalis.
    Obwohl man den genauen Ursprungsort nicht kennt, glaubt man, daß sich Cannabis im Himalaya Gebirge entwickelt hat.


    Wirkung

    Verantwortlich für die Psychowirkung bei Cannabis ist die Substanz Tetrahydrocannabinol (THC), die einen ruhigen, leicht euphorischen Zustand erzeugt. Musik, Farben und räumliche Tiefe werden zwar intensiver wahrgenommen, und die visuelle Wahrnehmung ist verzerrt, jedoch hat Cannabis im Vergleich zu Drogen wie LSD nur eine sehr geringe halluzinogene oder psychedelische Wirkung.

    Fakten und Legenden


    Cannabis gehört nicht zu den suchtbildenden Drogen, es gibt keine physische Abhängigkeit wie bei Nikotin, Alkohol, Heroin und anderen legalen und illegalen Drogen.

    Cannabis kann nicht überdosiert werden, eine letale Dosis wäre nur rein theoretisch denkbar.

    Die Möglichkeit der psychischen Abhängigkeit von Cannabis ist stark umstritten und hängt eher von der konsumierenden Person als vom Konsum selber ab.

    Mit Ausnahme der beim Rauchen zwangsläufig eintretenden Schädigungen der Lunge (hauptsächlich durch die im Tabak enthaltenen karzinogenen Stoffe) gibt es keine Anzeichen von gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Cannabis.

    Der Konsum von Cannabis führt nicht zu Psychosen, kann aber wie andere Rauschmittel oder Medikamente latent vorhandene Psychosen zum Ausbruch bringen.

    Cannabis ist keine Einstiegsdroge. Der Umstieg auf andere Drogen ist ebenfalls psychisch bedingt und kann ebenso durch Alkohol o.a. hervorgerufen werden. Das einzige Argument Cannabis als Einstiegsdroge zu bezeichnen ist die unhaltbare Situation auf dem Markt, wo auch gefährliche und tödliche Drogen wie Kokain, Heroin etc. verkauft werden.

    Richtigstellung: Haschisch ist kein Wegbereiter oder Schrittmacher für Heroinkonsum.

    Fast alle Drogenkarrieren beginnen mit einem frühen Alkohol- oder Tabakmissbrauch und nicht mit Haschischkonsum. Niemand steigt jedoch zwangsläufig von einer Droge auf die nächste um."

    Folgen

    (Wirkung wissenschaftlich nicht bewiesen, aber möglich)


    Chronische Bronchitis

    Moderate seelische Abhängigkeit: Der Konsum von Cannabis führt aber nicht zwingend zu einer Abhängigkeit.

    Wer über Jahre gekifft hat und von einem Tag auf den andern aufhört, kann körperliche Entzugssymptome haben.

    Schwache Beeinträchtigung des Gedächtnisses und der Wahrnehmung bei täglichem Konsum. Es ist unklar, ob dieser Effekt nach dem Absetzen von Cannabis verschwindet. Wer nicht täglich, aber mehrmals wöchentlich raucht, ist davon nicht betroffen.

    Verdacht: Erhöhtes Risiko für Krebs der Mundhöhle, des Rachens und der Speiseröhre.

    Die Spermabildung und der Menstruationszyklus werden gestört. Diese Folgen verschwinden, wenn man kein Cannabis mehr konsumiert.

    Medizinische Verwendung

    Cannabis hilft bei Augenleiden wie Grüner Star, denn er senkt den Augeninnendruck.
    Sei es bei Epilipsi, Muskel-Spasmen, Rückenschmerzen, Arthritis, Herpes, Rheumathismus, zum Desinfizieren von Wunden, zum Reinigen der Lunge ( ohne Tabak natürlich!), zur Entspannung oder gegen Streß, bei AIDS oder MS (Multiple Sklerose) Cannabis ist eine vergessene, verkannte Wunderheilpflanze.



    Fakten zum Homegrowing

    In der vergangenen Zeit hat die Diskussion um das sogenannte Homegrowing, also den privaten Anbau von Hanfpflanzen, zusätzliche Nahrung dadurch erhalten, daß seitens der Bundesregierung beabsichtigt ist, auch den Besitz und natürlich auch den Vertrieb von Hanfsamen unter Strafe zu stellen. Es ist also zunehmende Rechtsunsicherheit festzustellen bei der Frage, was im Umgang mit Hanfsamen und beim Anbau nun legal ist oder illegal. Dieser Beitrag soll in dieser Frage die erforderliche, weil äußerst wichtige Klärung bringen, da sich die Zahl der Ermittlungsverfahren, welche Homegrowing zum Gegenstand haben, drastisch erhöht hat. So kommt es immer häufiger gerade in ländlichen Gegenden zu Einsätzen von Ermittlungsbeamten, die ausschließlich dem Ziel dienen, Kleinstplantagen auf dem Balkon oder in Schränken oder Kellerräumen abzuernten und die zumeist völlig überraschten Hobbygärtner mit einer Strafanzeige wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz zu konfrontieren.

    1. Aktuelle Situation in der Bundesrepublik

    Die aktuelle Situation in der Bundesrepublik ist überaus verwirrend, da weitläufig die Ansicht vertreten wird, Hanfpflanzen dürften straflos angebaut und geerntet und deren Produkte konsumiert werden. Diese irrige Annahme fußt immer noch auf dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahre 1993 - auch bekannt als das sogenannte Haschischurteil - aus welchem Nichtjuristen allzu schnell geschlossen haben, Haschisch oder sonstige Cannabisderivate dürften in Kleinstmengen zum Eigenverbrauch besessen und konsumiert werden. Daß dies eine irrige und darüberhinaus sehr gefährliche Annahme ist, habe ich bereits mehrfach in meinen vorangegangenen Beiträgen in der HANF! ausdrücklich betont. Nur der Vollständigkeit halber sei auch an dieser Stelle noch einmal darauf verwiesen, daß j e g l i c h e r Besitz von Haschisch oder Marihuana strafbar ist. Nur hat das Verfassungsgericht den Ermittlungsbehörden einen konkreten Rahmen gegeben, innerhalb dessen Ermittlungsverfahren eingestellt werden müssen. Im Klartext bedeutet dies, daß eine Einstellung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Besitzes oder des Erwerbes von Kleinstmengen von Haschisch oder Marihuana für den zu erwarten ist, der nicht vorbestraft ist und bei dem auch sonst keine Fremdgefährdung beim Umgang mit den Betäubungsmitteln festgestellt werden konnte. Unabhängig davon muß aber weiterhin - und das auch in zunehmendem Maße - jeder von einem Ermittlungsverfahren Betroffene damit rechnen, daß sich die für ihn zuständige Führerscheinstelle bei ihm meldet und ihn mit einem Fahreignungsüberprüfungsverfahren überziehen wird.

    2. Was ist erlaubt?

    Die Frage nach Legalität oder Illegalität beim Umgang mit Hanfsamen ist eigentlich sehr leicht zu beantworten: Verboten und damit unter Strafe gestellt ist erst einmal alles, also jeglicher Umgang mit Pflanzen und Pflanzenteilen der Gattung Cannabis, unabhängig davon, ob diese THC enthalten oder nicht. Ebenfalls verboten ist die Einfuhr, der Handel und der Besitz von Saatgut. Nicht illegal ist der ausschließliche Konsum von Betäubungsmitteln, die aber nicht dem Konsumenten gehören, also das klassische Mitrauchen eines im Freundeskreis angebotenen Joints. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, daß sich aus dem Betäubungsmittelgesetz auch insofern keinerlei Unterscheidung zwischen Nutzhanf und THC-haltigen Cannabispflanzen ergibt. Die auch oft vertretene Ansicht, man dürfe sich "aus ästhetischen Gründen" Nutzhanfpflanzen in den Garten oder in die Wohnung stellen, ohne daß dies mit Strafe bedroht sei, geht völlig an der Realität vorbei. Der Umgang mit Nutzhanf ist im wesentlichen Landwirten vorbehalten, die auch Cannabis anbauen wollen, um den großen Bedarf an Hanffasern für die Papier- und Textilindustrie zu befriedigen. Auch die Landwirte müssen sich dabei aber eine Ausnahmegenehmigung des Bundesgesundheitsamtes - Opiumstelle - Berlin besorgen. Privatpersonen bleiben somit fast ausschließlich von dem legalen Umgang mit den Hanfpflanzen ausgeschlossen. "Paragraph 13 Absatz 1 Betäubungsmittelgesetz:
    Die in Anlage III bezeichneten Betäubungsmittel dürfen nur von Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten nur dann verschrieben oder im Rahmen einer ärztlichen, zahnärztlichen oder tierärztlichen Behandlung einschließlich der ärztlichen Behandlung einer Betäubungsmittelabhängigkeit verabreicht oder einem anderen zum unmittelbaren Verbrauch überlassen werden, wenn ihre Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper begründet ist."

    Da die Vorschrift ausdrücklich nur die in Anlage III bezeichneten Betäubungsmittel als verschreibungsfähig benennt, fallen Cannabisderivate und THC als unter Anlage I geführte Betäubungsmittel automatisch und ausschließlich nicht darunter. Da auch das Betäubungsmittelgesetz in Anlage I grundsätzlich Pflanzen und Pflanzenteile der zur Gattung Cannabis gehörenden Pflanzen als nicht verkehrsfähig ausweist, kommt es auch nicht darauf an, ob die angebauten Pflänzchen nun schlußendlich den psychotropen Wirkstoff THC enthalten haben oder nicht. Dieser Umstand wird von den Ermittlungsbehörden lediglich in dem Rahmen der Prüfung einer möglichen Einstellung des Verfahrens berücksichtigt. Strafbar bleibt aber der Anbau von Nutzhanf für den privaten ohne eine Ausnahmegenehmigung nach dem Betäubungsmittelgesetz auf jeden Fall. Angesichts der gesetzgeberischen Bemühungen, welche im Augenblick zu verzeichnen sind, nun auch Cannabissamen jedweder Art in die Liste nicht verkehrsfähiger Betäubungsmittel aufzunehmen, muß vielmehr von einer Verschärfung denn von einer Entspannung der Situation ausgegangen werden. Es gehört also zu den großen politischen Irrtümern anzunehmen, die Bundesrepublik Deutschland würde sich auf einem Weg zunehmender Liberalisierung des Verkehrs mit weichen Betäubungsmitteln bewegen. Tatsache ist vielmehr, daß insbesondere seit dem Beschluß des Verfassungsgerichtes im Jahre 1993 betreffend die Einstellungspraxis der Ermittlungsbehörden eine zunehmende Verschärfung der Situation im Rechtsalltag zu konstatieren ist, die sich nur durch die teilweise dilettantische und reißerische Berichterstattung in den Medien erklären läßt. Fatal sind diese Irrtümer insbesondere für denjenigen, der sich in trügerischer Sicherheit wiegend eine Kleinstplantage angelegt hat in der Hoffnung, sich nun ungestört und billig aus dem eigenen Garten bedienen zu können
     
  20. simi

    simi Guest

    legalize it!!!!!

    hallo,
    ich schliesse mich elmar und verena vorbehaltlos an und drehe erst mal ne ordentliche tüte zur feier des themas.
    ich kiffe seit ich 15 bin ( bin jetzt 44 ) und seit ich cp hab, weiss ich erst recht um den heilsamen effekt des thc.
    valoron MIT einem joint ist der schmerzkiller überhaupt und müsste gesetzlich an alle schmerzgeplagten verabreicht werden.
    ichwürde unsere politiker am liebsten auf den knieen anflehen, endlich darauf eine steuer bezahlen zu DÜRFEN, anstatt mich mit windigen personen an zwielichten plätzen treffen zu müssen und mich dauernd halb strafbar zu machen...wieso lässt der staat sich diese milliarden entgehen, die jeder kiffer gerne bezahlen würde, um endlich in ruhe sein pfeifchen rauchen zu können, das werde ich wohl nie verstehen.
    diese diskussion gehört vielleicht nicht hierher, soviel sei jedoch gesagt : die schmerzlindernde und entspannende wirkung von cannabis wurde bis jetzt wohl zur genüge analysiert und dokumentiert.
    werde demnächst nach holland umziehen!!!!
    simi