an alle Fibros

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von lillyfee, 6. November 2013.

  1. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Laut Werbung soll es für vieles helfen, so was finde ich immer suspect. Habe mir eben eine Video zu Rubax angesehen, aha bei Schmerzen, quasi überall, aber es wird nicht gesagt, bei welchen Ursachen. Nur bei Rücken, Hand und Fuß und Co Schmerz, das so ein Schmerz unterschiediche Ursachen haben kann scheint da wohl nicht bekannt zu sein, quasi ein Mittel für alles oder was ? Wie wirkt es denn von innen, was tut es genau?
     
  2. paralum

    paralum Neues Mitglied

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    Dazu hab ich leider auch noch nichts gefunden.
    Das einzige was vielleicht hilft sind Erfahrungsberichte.
    Da müssen wir uns aber noch gedulden.
     
  3. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Martina58

    Im Beipackzettel von Rubax ist keine klare Indikation beschrieben

    http://www.rubax.de/sites/default/files/pdf/130813_RU-BPZ10_web.pdf
    U.a. ist die Häufigkeit von Nebenwirkungen zwar allgemein aufwändig (sehr selten bis sehr häufig) beschrieben, bloß erfolgt zu den einzelnen Nebenwirkungen keine Quantifizierung....diese differenzierte Auflistung kannst du bei zugelassenen Arzneimitteln in jedem Beipackzettel nachlesen.


    Das Werbeargument ist für mich keines; du kannst auch für "weniger müssen müssen" werben (Kürbiskerne), für "deutlich weniger Falten" (diverse Cremes, weil wir es uns wert sind) - beides "Indikationen" (Blasendrang bzw. Hautalterung) - oder "so wertvoll wie ein kleines Steak" (Fruchtzwerg - fragt sich nebenbei, wie wertvoll und was ein kleines Steak ist...).
    Solange es sich nicht um ein offiziell zugelassenes Arzneimittel handelt, braucht es dafür keinerlei Wirksamkeitsbeleg.

    Ich lasse mich gerne vom Gegenteil im Falle von Rubax überzeugen - mit handfesten Argumenten ;)

    Unabhängig davon darf natürlich jeder das gerne für sich ausprobieren und gut finden; nur Gleichsetzungen mit geprüften, zugelassenen Medikamenten halte ich für problematisch.

    Gruß, Frau Meier
     
    #43 27. November 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. November 2013
  4. paralum

    paralum Neues Mitglied

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    Zur Anwendung auf dem Beipackzettel steht bei Rubax:
    "wird angewendet entsprechend dem homöopathischen Arzneimittelbild. Dazu gehören:
    Rheumatische Schmerzen in Knochen, Knochenhaut, Gelenken, Sehnen und Muskeln." Das ist für mich schon eine Indikation, wenn auch eine homöopatische.

    Bei Rhus tox steht nur:
    "Registriertes homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation."

    Der Unterschied ist für mich eigentlich hier offensichtlich.
    Inwiefern hier eine Heilwirkung daraus resultiert, klar, da darf man ruhig skeptisch sein.
    Und das bin ich natürlich auch. Ich habe jedenfalls in den letzten zwei Tagen schon mal viel gelernt. ;)
    Vielleicht lehnen sich aber auch nur die Werbeleute ein wenig weit aus dem Fenster?
    Wir werden sehen.
     
  5. kaufnix

    kaufnix Registrierter Benutzer

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    Genau da fängt meistens das Problem an und macht die Homöopathie so "gefährlich". Das "Grundübel" ist m.E. immer das Thema der Selbstmedikation. Schneller Blick ins Buch für Homöopathie, ab in die Apo und Kügelchen rein werfen wie im "Fachbuch" nachgelesen. Zum Arzt geht es erst, wenn das Gläschen leer ist und nix mehr geht. Oder gleich auf einen Werbespot reagieren ;).
     
  6. lillyfee

    lillyfee Registrierter Benutzer

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    das Grundübel ist meiner meinung eher, das bei Primärer Fibro ,die Patienten oft alleingelassen werden ,
    entweder beim Hausarzt weil der selber sehr unwissend ist und auch nicht die Zeit hat oder nehmen will sich da einzuarbeiten ,

    das zweite übel ist das bei fibro nu mal nicht viel chemisches Hilft oder nur bedingt ,

    also versuchen viele sich selber zuhelfen in ihrer verzweifelung .

    es war hier auch nicht die rede davon das Ra patienten oder Rheumis jetzt auf Homöopathie umsteigen
    oder irgenwelche versuche starten ,sondern es war hier die frage ob Rhus tox bei Fibro helfen kann .

    ich sage immer noch wenn es hilft nehme ich lieber das als das ich mir täglich ibu reinschmeiße oder Tilidin .




     
  7. kaufnix

    kaufnix Registrierter Benutzer

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    Hast recht lillyfee, manchmal "verselbständigen" sich Diskussionen. Ein Versuch sollte es wert sein. Mehr als das Rhus tox nicht wirkt, kann Dir auch nicht passieren.
    Neben Rhus tox ist auch die Schiene der Entspannung, Bewegung usw. sehr sinnvoll. Vieles kannst Du selbst machen.

    Nur die Schulmedizin nicht einfach auf die Seite schieben, nur weil sie im Moment eine für Dich nicht ausreichende Hilfe darstellt.
     
  8. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    rheumatische beschwerden können viele ursachen haben und ist nicht immer mit autoimmunen rheuma gemeint...sprich auch nen tennislellenbogen ist rheuma und vielleicht eher sowas gehmeint.
    ob es bei fibro hilft...?
    hm, es gibt das mittel schon länger und es kam von keiner seite außer der werbung, das aha erlebnis.
     
  9. lillyfee

    lillyfee Registrierter Benutzer

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    das wollte ich auch nicht ich denke aber schon das wir der Schulmedizin sehr vertrauen und bei der Naturmedizin immer Skeptisch sind .

    ich gebe da mal ein beispiel von mir .

    ich hatte jahrelang immerwieder Antibiotika verschrieben bekommen weil ich ständig eine Seitenstrangangina hatte ,nachdem ich einen Abzess an der Mandel hatte und die geplatzt ist weil es vom Notdienst nicht erkannt wurde .so manchesmal bis zu 12mal im Jahr .
    die folgen waren ständige Pilzerkrankungen .
    irgendwann einmal hatte mir jemand Propolistropfen und Schwedenkräuter empfohlen ,die ich dann auch entgegen meines hausarztes angewand habe .

    das ist jetzt zwölf jahre her und ich habe nie wieder Antibiotika gebraucht.

    die Pilzerkrankungen sind weg und nebenwirkungen hatte ich auch nie .

    und auch Herpes hab ich so gut wie garnicht mehr und wenn dann nur leicht und kurz.
    heute wende ich Propolistrofen bei jeder äußerlichen Entzündung an und wenn ich eine erkältung bekomme nehme ich die Tropfen und zusätzlich Schwedenkräuter ein und bin dann dreimal schneller damit durch wie meine Kollegen ,
    meine familie hat das lange belächelt weil es ja nur "natur" war ,aber inzwischen fragen sie immer wieder nach den tropfen ,

    es ist bestimmt kein Wundermittel aber es hilft in vielen situationen ,mein man macht mit den schwedenkräutern sogar umschläge auf sein Knie wenn ihn seine Arthrose plagt .und der war sehr lange skeptisch.

    ich bin auch nicht dafür bei rheuma oder anderen Autoimunkrankheiten zu experimentieren ,aber bei vielen wehwehchen könnte man ruhig öfter mal hinterfragen ob da die chemie sinnvoll ist .
     
  10. kaufnix

    kaufnix Registrierter Benutzer

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  11. Lagune

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  12. kaufnix

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    Guten Morgen in die Runde,

    und ich bekomme zwischenzeitlich juckende Ausschläge auf Voltaren und Katadolon :(. Also nix mehr mit diesen Drogen :(.

    Und was die Naturmedizin betrifft, bin ich ein überzeugter Anhänger der Rescue Salbe :D. Hilft bei Verletzungen aller Art auf der Haut. Darüber lasse ich nix kommen :D. Nur bei Globulis in welchem Wirkstoff auch immer, habe ich dann doch meine erheblichen Zweifel ;)
     
  13. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Ja, ja, ich vertrage auch nicht alle chemischen Medikamente, darunter auch einige Antibiotika.
    Es ging mir jetzt nur darum, das eben Naturmittel, pflanzliches auch nicht zwingend ohne Neben oder/und Wechselwirkungen ist.

    Ich nehme verwende Arnika Gel, bin nicht ganz gegen Naturmittel.
     
    #53 28. November 2013
    Zuletzt bearbeitet: 28. November 2013
  14. lillyfee

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    @Lagune

    ja das kann schon mal sein ,

    allerdings kenne ich viel allergiker auch Pollenallergiker die Propolis einnehmen und gut damit klar kommen sie sind aber ganz langsam angefangen mit einem Tropfen und haben dann gesteigert,

    was mir aber immer wieder auffällt ist das bei Naturmedizin ganz schnell die Negativen Wirkungen herrausgeholt wird ,aber bei Schulmedizin die Nebenwirkungen in Kaufgenommen werden obwohl ,wir wissen das sie nicht unerheblich sind ,

    in einem anderen tread hier wurde gesagt das Fibro die Organe angegriffen werden können ,
    das liegt aber nicht an der Fibro sondern an den vielen Schmerzmittel die wir so schlucken,z.b.
    Tillidin Ibu novalmn u.s.w.
    deshalb bin ich auch immernoch auf der suche nach Alternativen ,wie Naturmedizin und Entspannungsübungen und verhaltenstraining .

    ich selber reibe mir die Beine mit Ringelblumensalbe ein wenn sie schmerzen und das wirkt sehr gut .
    und im Moment hilft mir das Rhus tox also werde ich es auch erstmal weiter nehmen ,bevor ich zu Tillidin greife .

    es gilt aber immer jeder muss das mit sich selber ausmachen ,

    hauptsache es geht einem dabei gut,
     
  15. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Wo steht das denn, kannst du den Link einfügen?

    Bei prmärer Fibromyalgie ist es ja auch so, das kaum oder wenig Medikamente helfen. Deshalb sind da andere Therapien eh vorrangig.
     
  16. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @lillyfee

    Natürlich muss das jede und jeder für sich entscheiden, und was hilft, ist erst einmal in Ordnung.
    Für ziemlich viele banale Beschwerden ist es sicher besser, "natürliche" oder Hausmittelchen anzuwenden als mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Im Detail ist das nicht immer trivial.

    Es ist nun mal so, dass der Bär nicht gewaschen wird, ohne dabei nass zu werden - das ist mit Naturheilkunde nicht anders als mit "chemischen" Mitteln (naturheilkundliche sind ebenfalls chemische Substanzen), die ich lieber synthetisch hergestellt nennen würde.

    Dagegen fällt mir auf, dass bei den naturheilkundlichen Mitteln vor Allem die "positiven Wirkungen" (für die es keinen Nachweis gibt) herausgestellt werden, diese bei den konventionellen Medikamenten aber gerne hinter den Nebenwirkungen verschwinden.....

    Es ist also eine Frage der Perspektive, oder?

    Grüße, Frau Meier
     
  17. lillyfee

    lillyfee Registrierter Benutzer

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    na ja ich denke das liegt eher daran das wir da unserem Arzt des vertrauens blind vertrauen .

    solche medis brauchen da keine positiven Werbungen die werden ja sowieso verschrieben .

    das hinterfragen wir dann auch selten ,soll wohl richtig sein was der Arzt verschreibt.
     
  18. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Bei Fibromyalgie ist es doch gar nicht so, das der Arzt da nur Medikamente verschreibt.
    Behandlungskozept der Fibromyalgie:
    http://www.rheuma-online.de/a-z/f/fibromyalgie-behandlungskonzept.html

    Der Text ist aber von einem Arzt verfasst, hoffe das macht nichts. ;)
     
  19. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Willst du damit sagen, dass die Mehrheit der Patienten (die mit den "schulmedizinischen" Therapien) die Verordnung ihres Arztes nicht hinterfragen und nur die kritischen sich für Naturheilkunde entscheiden?
    Viele verlassen sich doch auch auf ihre Heilpraktiker...hinterfragen die dann häufig?
     
  20. lillyfee

    lillyfee Registrierter Benutzer

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    nein das will ich damit nicht sagen ,in erster Linie geht man ja zum Arzt damit einem geholfen wird und da muss ich den Arzt vertrauen sonst würde das keinen sinn haben,

    ich denke das eher die verzweifelten ,die Therapie hinterfragen und dann versuchen andere wege zu gehen ,
    und für einige ist das ein guter weg ,für andere vieleicht auch ein nicht so guter Weg .

    auf jedenfall denke ich muss jeder für sich selber entscheiden ,welche Therapie er nehmen will .
    egal ob Schul oder Naturmedizin .

    ich für mich habe entschieden das ich bei Fibro mich nicht nur mit starken schmerzmitteln abfinden will die dann die Organe kaputt machen ,

    das ist nicht der bequemste weg aber für mich der zufriedenere

    ich möchte auch noch mal betonen das es hier nur um die Fibro geht ,bei anderen erkrankungen ist es sicher wichtig mit vielen Medis zu Leben .
     
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