Hi.Ich nehm auch Enbrel seit ungef 2 Jahren, hatte 1998 an einem Patiententest über das Produkt teilgenommen.Die Aerzte verschreiben es nur ungern auf lange Dauer, da der Kostenpunkt sehr hoch ist.Meine Erfahrungen:
Am Anfang SPEKTAKULÄRE Resultate, Schmerzen wie weggeblasen, keine Schwellungen mehr, drastische Reduzierung komplementarer Mittel ( Kortison, Methotrexat, klassische Entzündungshemmer etc).Ein neues Leben, Hoffnung, Zukunft.
Mittlerweile : die Polyarthritis meldet sich zurück.Werde nun zum 2ten mal innerhalb von 6 Monaten operiert ( künstliche Fussversteifung ).Greife wieder auf die altbekannten Zusatzmittel zurück.
Bei meiner Freundin (auch Polyarthr.)wirkt Enbrel nach 3 Jahren überhaupt nicht mehr.Die anfängliche Euphorie der Ärzte UND Patienten ist ein wenig gedämpft.So empfiehlt mein Arzt mir manchmal bei extremen Schüben, das Mittel ein paar Monate abzusetzen und dann wieder neu damit anfangen.
Da ich nicht in Deutschland lebe, wird es mit Rezept und Krankenkasse hier anders gehandhabt.Ich hab ein Rezept für 6 Monate ausgestellt bekommen ( zusätzl. zu einer extra Genehmigung
meiner Krankenkasse, da eben sehr teuer..)Enbrel wird hier nur in speziell schweren Formen der rheum.P. genehmigt.
Einen warmen Gruss an alle, die sich mit dieser Sau-Krankheit auseinandersetzen müssen.Nur nicht aufgeben.Es gibt Schlimmeres ( schwacher Trost, ich weiss...! ).