Hallo,
das ist ja interessant, Phenylbutazon = "Bute" ist d a s Mittel im Pferdesport. Ich bin seit meiner Kindheit dem Reitsport verbunden und musste ihn nun wegen des Rheumas aufgeben. "Bute" wird den Pferden bei eindeutigen und unklaren Lahmheiten gegeben. Dann sind sie wieder fit. Deshalb steht das Mittel natürlich auch auf der Dopingliste.
Die Pferde sind noch viel schlimmer als die Menschen dran mit ihren Gelenken. Sie haben schon Beschwerden ( und Röntgenbefunde)bevor sie überhaupt angeritten werden. Man führt es auf die Aufzucht (unnatürliche Haltungsbedingungen) und auch auf die Inzucht zurück.
Bisher habe ich in R O nur von Katzenliebhabern gelesen. Katzen bekommen sicher andere Medikamente. Aber der Reiter und sein Pferd behandeln sich mit den gleichern Medis. Da ist natürlich für die Dosierung das kg Körpergewicht entscheidend. "Bute" wie erwähnt, ASS rezeptfrei vorher bei Schmerzen, Heparin und Essigwickel bei Blutergüssen, Vitamin E, Magnesium, dieses entsetzliche Muschelalgenpulver. Das hat meinem Pferd total den Appetit verdorben und auch nicht geholfen, nur viel gekostet. Kortisonspritzen, und, und, und....bei Atembeschwerdn ist es das gleiche.
In Cuxhaven wird den alten Kurgästen Pferdesalbe angeboten, Arnika, Kampfer, etc. - das benutzen sie als Rheumasalbe. Den Pferden wird es auch an die Gliedmaßen geschmiert, damit sie locker laufen können. "Pferdesalbe" hilft aber nie bei richtigem Rheuma!!! In Reitsportgeschäften ist diese Tinktur ein Renner, nicht für Pferde sondern für steife Rentner.
Beste Grüße von Susanne