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Amalgam und andere Schwermetallbelastungen

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von Frank124, 6. März 2007.

  1. Frank124

    Frank124 Gesperrter Benutzer

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    Hallo,

    nein, ich habe immer noch keine Ameisen zu verkaufen. Da ich, wir Ihr auch, nicht daran glaubte, dass die Ameisen Krankheiten bekämpfen können, bin ich etwas tiefer in die Materie eingestiegen, hier am Beispiel meiner Frau. Meine Frau bekam vor ca. 18 Jahren Zahnfüllungen aus Amalgam und ein paar Jahre später begannen Ihre gesundheitlichen Probleme, wie Morbus Bechterew und die Iritis. Wie ich berichtete wurde es im Laufe der Jahre immer schlimmer und die Schmerzmedis und Immunsuppressiva erhöhten nur die Magenprobleme und die Infektanfälligkeiten. Das Thema Amalgam beschäftigte uns damals auch schon, aber es wurde von ärztlicher Seite aus immer wieder verharmlost, so dass meine Frau sich entschied, die Füllungen nicht entfernen zu lassen. Außerdem muss, außer bei einer nachgewiesenen Quecksilberallergie, die Entfernung aus eigener Tasche bezahlt werden und niemand wollte, oder konnte, einen kausalen Zusammenhang herstellen.


    Es stellte sich die Frage, warum ist der Spuk nun plötzlich, nach Einnahme der Ameisenkapseln vorbei war. Nun habe ich endlich eine, für mich schlüssige, Information aus China erhalten. Die im Ameisenpulver enthaltenen Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe gleichen einen möglicherweise vorhandenen Mangel aus und regulieren damit das Immunsystem. Das wichtigste aber, die im Ameisenpulver enthaltenen Aminosäuren, sind imstande, das Quecksilber und andere belastende Schwermetalle aus den Depots im Körper herauszulösen und damit eine Ausleitung zu ermöglichen.

    Nachdem ja lange bekannt ist, dass Amalgam-Füllungen (Quecksilber) Auslöser für verschiedenste Autoimmunerkrankungen sein können

    http://www.akut.lu/Amalgam/neueste.htm

    http://www.dr-geissler.at/texte/amalgam.htm

    habe ich durch Recherchen festgestellt, dass auch in vielen Impfstoffen
    Thiomersal (Quecksilber) verwendet wird.

    http://www.swissmedic.ch/files/pdf/Merkblatt_Konservierungsmittel_in_Impfstoffen.pdf

    http://209.85.135.104/search?q=cache:UmuP6nwisZkJ:www.uke.uni-hamburg.de/zentrale-dienste/betriebsaerztlicher-dienst/downloads/betriebsaerztlicher-dienst/Grippe2004_Info_Einverstaendnis.pdf+Thiomersal+Grippeschutz&hl=de&ct=clnk&cd=9&gl=de&lr=lang_de&client=opera

    http://www.impfo.ch/htm-dokumente/DWeldon_autism_IOM.htm

    http://www.swiss-paediatrics.org/paediatrica/vol11/n2/thiomersal-ge.htm

    Auch durch die Ernährung kann es zu einer erhöhten Aufnahme von Quecksilber kommen, z.B. Fisch, Gemüse usw. (Gerade Fisch wird eine verbessernde Wirkung durch die Omega3 Fettsäuren zugeschrieben, auf der anderen Seite hat Fisch die höchsten Quecksilberkonzentrationen.)

    http://was-wir-essen.de/sonstiges/schadstoffe_p.php (unter Quecksilber gucken)


    Fakt ist, das überdurchschnittlich viele Rheumapatienten in Pflegeberufen arbeiten, die mit den verschiedensten Wirkstoffen in Berührung kommen. Viele berichteten hier im Forum, dass sie nach einer Grippeschutzimpfung einen Schub bekamen.
    Dass erklärt für mich auch, warum schon Säuglinge und Kleinkinder eine Erkrankung aus dem Rheumatischen Kreis bekommen können. Entweder über die Impfungen oder über die
    Erbinformationen der vorbelasteten Mutter.

    Selbst als Auslöser für Autismus und Morbus Alzheimer wird eine Quecksilbervergiftung angenommen.
    Der häufigste Ort, wo das Quecksilber im Körper endet, ist das Nervensystem, das Rückenmark oder das Gehirn. Leider ist Quecksilber spätestens 6 Wochen nach Aufnahme
    im Blut nicht mehr feststellbar, man müsste schon Muskeln, Gelenke oder auch das Rückenmark punktieren, um die Quecksilberbelastung festzustellen. Unter normalen Umständen bleiben die Schwermetalle lebenslang im Körper, deswegen muss, nachdem die Ursache entfernt ist, versucht werden, diese Schwermetalle auszuleiten.

    Was meine Frau außerdem festgestellt hat, sie litt mehr und mehr unter Vergesslichkeit, was für unsere Kinder natürlich ein Spaß war, konnten sie doch immer wieder behaupten, Mama, dass habe ich Dir doch gesagt. Für meine Frau war es überhaupt kein Spaß, und es nahm schon depressive Auswirkungen an.

    Es gibt Möglichkeiten, eine mögliche Schwermetallbelastung feststellen zu lassen, z.B. der
    DMPS-Test, kostet ca. 50 Euro. Nicht zu verwechseln mit dem DMP, „Disease Management Programme“ bei Diabetikern. Einfach mal Googlen, gibt’s verschiedene Anbieter.

    Sollte man belastet sein und eine Neubelastung ausgeschlossen werden, kann man u. a. auch möglicherweise auch mit Koriander, Chlorella und Bärlauch ausleiten.

    Leider habe ich in diesem Forum noch nichts über DMPS gelesen, aber aus anderen Foren weiß ich, dass bei vielen, nach der Entgiftung, alle gesundheitlichen Probleme rückgängig waren.
    Natürlich ist eine Zahnsanierung, wenn die Schwermetallbelastung davon kommt, sehr teuer, langwierig, schmerzhaft und nicht ungefährlich, aber gibt es denn eine Alternative, außer ein Leben lang „auszuleiten“.

    Eure Meinungen zu dieser These würden mich sehr interessieren. Egal ob Positiv oder Negativ, vielleicht kann ja jemand von eigenen Erfahrungen berichten.

    Gruß

    Frank

    P.S. bitte mich nicht wieder falsch verstehen, es ist keine Werbung für das Ameisenpulver. Meine Frau will, wo nun die Wirkungsweise feststeht, es auch mal mit anderen Alternativen zur Ausleitung, die hier erhältlich sind, probieren.
     
  2. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    oh mann, da haste dir ja wieder ein thema ausgesucht ;) .

    erst einmal, dass schübe bevorzugt nach impfungen auftreten hängt in erster linie mal damit zusammen, dass das immunsystem aktiviert wird, wobei hier die größere gefahr bei den lebendimpfstoffen liegt, die für rheumis aber ehkontraindiziert sind.

    ich denke, amalgam kann sicher so einiges anrichten, aber man kann es nun auch wieder nicht für alles verantwortlich machen. im osten war ja bis zur wende amalgan der hauptfüllstoff für löchrige zähne, ich weiss leider nicht, wie das im westen war und ob man da schon früher zu alternativen wie kunststoff etc, übergegangen ist. wenn es aber eben am amalgam allein hängen sollte müsste zumindest der größte teil aller ehemaligen ddr-bürger rheuma oder eine andere autoimmunerkrankungen haben.
    ich denke, die lösung wäre zu einfach.

    bei der sache mit alzheimer meine ich mal was von irgentwelchen proteinen gehört zu haben, die sich da in bestimmten gehirnbereichen ablagern.
    und die ursachen des autismus, sind die überhaupt schon abschliessend geklärt?

    meine amalgamfüllungen bin ich auch schon länger los. das würde ja bedeuten, dass es mir eheblich besser gehen würde, zumal ich auch sehr gern bärlauch esse :p . das kann ich aber nicht bestätigen.

    ist auf jeden fall ne interessante these.

    grüssle
    lexxus

     
  3. Frank124

    Frank124 Gesperrter Benutzer

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    Hi Lexxus,

    vielen Dank für Deine Einschätzung.
    Ich bin nicht der Meinung, dass jeder der Amalgam-Füllungen hat, auch erkrankt. Es ist sicher von der Menge der Belastung und von der Anfälligkeit abhängig.

    Habe gerade eine Interessante Seite zu diesem Thema gefunden und da schlackern einem schon die Ohren, wenn man das liest.

    http://www.uswt.de/Amalgam.pdf

    Wenn man sich näher mit diesem Thema beschäftigt, stellt man sofort fest, dass es in allen Kreisen todgeschwiegen werden soll.

    Habe hier ein super Forum gefunden, wo man Erfahrungsberichte über Amalgam-Vergiftung bekommen kann.

    http://www.symptome.ch/vbboard/auswirkungen/

    Ich kann nur empfehlen, seine "Krankheit" mal unter dem Gesichtspunkt "Schwermetallvergiftung" zu sehen. Nur weil man vielleicht keine Amalgam-Füllungen hat, heisst es überhaupt nicht, dass man nicht auf andere Weise mit diesen Stoffen in Berührung gekommen ist.

    Gruß

    Frank
     
  4. Frank124

    Frank124 Gesperrter Benutzer

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  5. Colana

    Colana Musikus

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    Ja, es ist bekannt, dass Quecksilber, welches durchaus auch in Amalgam vorhanden ist, schädlich ist....

    Es ist vor allem dann schädlich, wenn z. B. der Mund austrocknen durch Schnarchen....

    Ja, Du kannst Dir auf Deine Kosten sämtliche Füllungen sanieren lassen mit Kunststoff... aber glaube nicht, dass Du dann damit durch bist. Die Amalgamfüllungen können bei guter Pflege bis zu 10 Jahren halten und länger... die Kunststoff-Füllungen müssen etwa alle 2 Jahre ausgewechselt werden, wobei jedes Mal ein Stück Zahnsubstanz flöten geht. Sie müssen deshalb regelmäßig ausgewechselt werden, weil in dieser Zeit kleine Haarrisse am Rand entstehen und somit Karies eine gute Chance hat, den Zahn zu befallen....

    Du kannst noch Kronen nehmen - wenn Du das Geld hast
    Du kannst Dir auch noch eine Vollprothese verpassen lassen. Dann hast Du garantiert keine Probleme mehr mit Quecksilber....

    Glaubst Du nicht, dass wir uns das alles schon mal haben durch den Kopf gehen lassen? Glaubst Du im Ernst, dass die Zahnärzte nicht auf der Suche nach dem Super-Füllstoff für kariöse Zähne sind.... Glaubst Du im Ernst, dass Kunststoff-Füllungen mit ihren komplizierten chemischen Formel das A und O ist, wenn schon Amalgam solche Probleme macht...

    Du kannst Amalgam mit der Homöopathie ausleiten - und das ist auch gut so.... aber wenn jeder seine Zähne optimal pflegen würde, dann hätten wir alle damit keine Probleme... Erst jetzt werden so langsam die Generationen kommen, wo immer weniger gebohrt werden muss, weil die Kiddies fluoriert werden, ein korrekte Putztechnik von klein auf lernen..

    Ich könnte noch einige auflisten, aber ich denke, dass es reicht....
    Gib mal endlich mit Deinem Ameisenzeugs Ruhe.... und freu Dich, dass es Deiner Frau geholfen hat....

    Gruß
    Colana
     
  6. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo frank,

    ich meine gelesen zu haben, dass die gesundheitsschädliche wirkung des amalgams schon viel länger bekannt ist, als seit 20 jahren. ich glaube in einem deiner links stand was davon, dass es schon vor langer, langer zeit in amiland verboten wurde (da stand was von 1840 obwohl ich meine, dass es sich da um einen tippfehler handelt und eher 1940 gemeint gewesen sein dürfte).
    wikipedia bestätigt übrigens auch die eine oder andere wirkung von amalgam/quecksilber. was mich nur irritiert: im mittelalter war die giftigkeit des quecksilbers vermutlich nicht zur genüge bekannt, dennoch gab es als heilbehandlung sogenannte quecksilberkuren (u.a. auch als behandlunsgversuch bei der pest), wo die leute einreibungen erhielten. das muss ja faltale folgen gehabt haben, leider findet man dazu irgentwie nix :confused: . weisst du was darüber ?

    hallo colana,
    erst einmal meine ich, dass zwischen zahnpflege und zahnzustand nicht immer ein zusammenhang besteht. da spielen viele faktoren eine rolle, insofern kann man, denke ich, nicht alles auf eine schlechte zahnpflege zurückführen.
    alles in allem finde ich die amalgam-these gar nicht so uninterressant. klar wird uns das nicht heilen. deshalb kann man sich aber dennoch damit beschäftigen.

    grüssle
    lexxus
     
  7. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Lexxus,

    die Amalgam-These ist schon so alt wie es die Füllungen mit Amalgam gibt. Auch vor 20 Jahren, als ich den Beruf der Zahnarzthelferin erlernte, wurde davon diskutiert...

    Ich habe es nie weggeredet, dass Amalgam nicht schädlich ist. Aber als ich wieder vom Ameisenpulver las, gingen wieder sämtl. Sirenen an...

    Auch ist Fakt, dass die heutigen Senioren (damit meine ich die damalige med. Situation sowie die soziale und wirtschaftl Lage, als sich Oma und Opa noch die Prothese damals teilten) damals nicht "richtig" aufgeklärt wurden. Wie denn auch... es wurde ja erst zu meiner Zeit, als ich diesen Beruf erlernte angefangen, die Kampagne für die Kinder zu starten und darüber erreichte man auch die Eltern....
    Wie dann 1999 arbeitete, da hatten wir etl. sog. Zahnstein-Patienten, die regelmäßig einbestellt wurden, gerade auch nach sog Zahnfleisch-Behandlungen, damit das Ergebnis lange hielt und es auch keine Rückfälle gab. Die Patienten, und damals waren es gerade die so um die 45 - 55 jährigen, wurden angelernt, wie sie richtig ihre Zähne zu pflegen hatten und immer wieder trainiert mit dem Ergebnis, dass sie gar keine Karies und fast keinen Zahnstein mehr hatten
    Dann kamen die Gesundheitsreformen und es wurden diese Leistungen gestrichen, Folge: vermehrt Patienten mit Zahnfleischproblemen und auch Karies....
    Du siehst, es hat sehr wohl etwas mit Pflege zu tun....
    Gut, und auch die Vererbung. Aber ich kann Dir mit 100%tiger Sicherheit sagen, dass auch diese Chancen haben. Ich habe bereits 2 erwachsene Mädchen im Alter von 19 und 22 Jahren, beide kariesfrei - toitoitoi und 2 Jungens, ebenso kariesfrei.... und das trotz schlechter Zahnvererbung....

    Sorry, ich bin eine große Verfechterin der Pflege - darauf bin ich trainiert worden... und es hat fast überall geklappt. Nur leider wird die Gesundheitsreform uns wieder dazu zwingen wieder die Prothesen zu teilen, weil wir es uns einfach nicht mehr leisten können, die Leistungen des Zahnarztes zu bezahlen.... und das ist jetzt sarkastisch ironisch gemeint ;) . Bei diesem Thema bin ich mit Herz dabei :D , denn ich habe meinen Beruf unter anderem auch geliebt und unheimlich viel gelernt in dieser Zeit...

    Das optimalste wäre natürlich erst gar keine Füllungen zu bekommen. Danach kämen Inlays aus Goldlegierungen oder Keramik.... und wenn die nicht mehr gehen, kämen entweder Teilkronen oder Vollkronen.... aber da ist dann immer noch die Grenze vom eigenen Zahn zur Krone zu pflegen.

    Vom Kunststoff weiß man inzwischen, dass diese nach ca. 2 Jahren ganz kleine sog. Haarspalte hinterlassen, die kann man mit bloßem Auge sehen oder mit der Sonde nicht ertasten. Leider ist es so, dass so bei jeder Erneuerung der Füllung ein Stück, wenn auch wenig, Zahnsubstanz flöten geht. Dann kommen auch da ein ganzer Sack voll Chemie zum Zuge, damit das Zeug unter UV-Licht hart wird.

    Und zu guter Letzt der Diskussionspunkt: Amalgam
    Ich schrieb ja schon, dass bei guter Pflege die Dinger bis zu 10 Jahren halten können. Und das im Grunde genommen das Quecksilber erst dann "reagieren" kann, wenn der Mund trocken wird, z. B. durch Schnarchen.
    Den meisten Amalgamfüllungen gehen sogenannte Unterfüllungen vorher. Somit wird auch die Menge des Amalgams reduziert und das Amalgam kommt nicht mit dem Zahnorgan, Volksmund spricht vom Nerv, in Berührung, d. h. der Zahn lebt weiter und wird weiter versorgt.

    Hoffentlich habe ich es jetzt so einigermaßen darstellen können.
    Ich wünsche einen schönen und schmerzfreien Abend
    Viele Grüße
    Colana
     
  8. Garfield

    Garfield Aktives Mitglied

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    Hihihi - ich kann nicht anders.
    Mein Kommentar dazu:

    "Um 1840 hat man in Amerika mehr mit Bleifüllungen gearbeitet. Allerdings haben die meist sofort tödlich gewirkt."

    Tschuldigung - das lag mir beim Lesen direkt auf der Zunge.:D:D:D
    Musste einfach raus.:D:D:D

    Tschüssi
     
  9. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    :D :D :D kriegt man da überhaupt noch den mund zu? :D

     
  10. Colana

    Colana Musikus

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    :D :D :D stimmt...... lach:D :D
     
  11. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo colana,

    ich kann dich durchaus verstehen, nur deckt sich eben nicht jede landläufige meinung mit meinen persönlichen erfahrungen ;). ich habe z.b. 10 jahre lang eine herausnehmbare zahnspange getragen, da diese aber nicht so fest sitzt wie multiband kam es zu erheblichem abrieb von zahnschmelz. die kontrolle und belehrung war durchaus auch vor 25 jahren schon gegeben. im osten kam jährlich der zahnarzt in kita und schule, dann wurde in den mund geguckt und der zahnzustand festgehalten, bei bedarf ging eine schriftliche aufforderung an die eltern mehr auf die zahnpflege zu achten bzw. das kind dem zahnarzt vorzustellen. das karies nicht mehr solche schäden anrichtet, wie vor 20-30 jahren oder länger, liegt denke ich auch daran, dass die möglichkeiten einfach besser sind. an eine (fissuren-)versiegelung war damals gar nicht zu denken, um die zähne bereits im vorfeld zu schützen. was man an dieser stelle auch nicht vergessen darf, ist, dass neugeborene noch gar keine kariesbakterien im mund haben sondern diese erst erwerben, z.b. wenn mutti den schnuller mal eben "sauberlutscht". auch hier könnte man, zumindest über einen gewissen zeitraum, einen befall vermeiden (ich denke küsschen geben wird nicht ansteckend sein, oder?), was wiederum auch zeit schindet.

    die alternative eines inlays ist mir bekannt. meine eltern haben mir in meiner jugend ein goldinlay finanziert. dumm nur, dass die entsprechende zahnärztin offenbar nicht so viel von reinlichkeit hielt, durch sie habe ich zwei abgestorbene zähne, denn unter dem goldinlay breitete sich binnen kürzester zeit erneut eine karies aus, auch an einem schneidezahn entwickelte sich eine entzündung, welche zum absterben desselben führte.
    2 zahnärzte bestätigten mir, dass das vorbereitete kariesloch vor der füllung nicht gründlich genug gereinigt worden war und sich die bakterien nun prima austoben konnten. nun ja...

    aber recht hast du, wenn du zaharzthelferin gelernt hast ist es natürlich gut und richtig eine gewisse haltung zum thema zahpflege zu vertreten ;) .
    zum glück habe ich seit ein paar jahren einen sehr guten zahnarzt, der mich nicht nur von meiner angst und meinen amalgamfüllungen befreit hat, sondern mir auch ganz nebenbei in sauberster arbeit den zähne saniert hat (was andere zahnärzte bestätigen, kieferchirurg z.b.).
    dass du als zahnarzthelferin auch deutlich mehr über amalgam weisst, als jeder durchschnittsnormalo ist ja klar. ich als laie wusste bis dato eben auch nur: ist nicht gesund, weil schwermetall, sollte man entfernen lassen.

    grüssle
    lexxus


     
  12. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Lexxus,

    ich kann mir schon vorstellen, dass es im Osten anders war als im Westen. Die Zahnversiegeleung gab es hier auch schon vor fast 20 Jahren.

    Und desweiteren sollten die Zahnärzte durchaus in der Lage sein, eine ordentliche Vorbereitung zum Zahnersatz zu machen. Leider gibt es auch noch heute einige schwarze Schafe, die sich darum nicht scheren und den Patienten für dumm verkaufen. Ist leider so wie mit den anderen Ärzten.

    Die Spitzenreiter in der Zahnpflege und mit extrem wenig Karies sind übrigens damals die Schweizer gewesen. Die haben unter anderem dem Trinkwasser Fluor zugeführt. Ob sie es heute noch machen, keeeene Ahnung, da inzwischen herausgekommen ist, wenn man zu viel Fluor zu sich nimmt, eher wieder das Gegenteil erreicht werden kann.

    Viele Grüße
    Colana
     
  13. Frank124

    Frank124 Gesperrter Benutzer

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    Hi Lexxus,

    die Jahresangabe wird wohl richtig sein, denn folgender Satz stammt aus dem vorletzten Jahrhundert.

    “ Jene Personen, die Amalgamfüllungen in ihren Zähnen haben, leiden häufig unter Quecksilber-Rheumatismus und anderen Symptomen dieses Gifts; tatsächlich sind einige wandelnde Barometer, und durch ihre Schmerzen können sie eine Wetteränderung voraussagen.“
    H. Sheffield (1896)
     
  14. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    ich habe mir 1996 10 zähne im ok sanieren lassen. (amalgam raus, krone drüber) im uk habe ich keine einzige füllung, die zähne sind da ok.
    die diagnose cp wurde im jahre 2002 gestellt....
    in österreich (bin jahrgang 60) wurden uns schon im kindergarten fluortabl. tägl. gegeben.
    in der schule wurden jährlich unsere zähne durch einen zahnarzt inspiziert, wenn nötig, erging dann eine meldung an die eltern, wegen schadhafter zähne oder zahnfehlstellungen. wir wurden auch nachkontrolliert, ob diese schäden auch beseitigt wurden ;). es gab (und gibt noch) eine eigene schulzahnklinik, wo gratis behandelt wurde, auch unter vollnarkose....also keine frage des geldes....
    schon im kiga wurden wir zur zahnpflege angehalten. jedes kind bekam ein zahlputzpflegeset von einer zahnpastafirma geschenkt und es wurde "richtiges" zähneputzen geübt....

    tja, ich hatte keinen karies, und trotzdem verlor ich einige zähne (5 stockzähne im uk). - sie wurden von innen her eitrig.... die (äusserlich gesunden- ohne loch oder füllung) zähne mussten angebort werden, damit der eiter abfliessen kann. als das nicht geschah, wurden die (gesunden- unversehrten) zähne extrahiert, der kiefer aufgeschnitten, gewebe entfernt und genäht. es hat sehr lange gedauert, bis diese wunden verheilt waren, da sie sich immer wieder entzündeten und die nähte aufgemacht werden mussten....

    jetzt leide ich unter einer starken parodontose, aber nur an den stellen des zahnfleisches, wo die kronen sind- seltsam (die kronen haben goldfüllung und sind aus keramik).

    was mein bericht aussagen soll ist: amalgam ist bei mir kein thema, an der richtigen pflege liegt es auch nicht.
    ich habe trotzdem rheuma, immer wieder zahnschmerzen (den grund dafür findet man nicht, die zähne sind ok) kieferschmerzen (mir wurde deswegen schon auf mein drängen ein zahn entfernt, die kieferschmerzen blieben, auch habe ich "phantomschmerzen") und zu guter letzt- parodontose (wird teilweise dem siccasyndrom angelastet)....
     
    #14 9. März 2007
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2007
  15. grummelzack

    grummelzack Barbara

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    was ist mit den Babys und Kleinkindern, die an juvenille arthritis erkranken und noch keine Amalganfüllungen haben?

    Eine Autoimmunkrankheit beruht auf ein überschießendes Immunsystem, daß körpereigene Botenstoffe als fremd erkennt und diese bekämft. Es kommt somit zu Entzündungen innerhalb und/oder außerhalb des Körpers.

    Das überschießende Immunsystem ist ein Gendefekt. Amalgan ist ein Auslöser nicht die Ursache von vielen tausend anderen Auslösern

    Warum entstehen Autoimmunkrankheiten

    Die genaue Ursache von Autoimmunerkrankungen ist trotz intensiver Forschung weiterhin unklar. Anerkannte Hypothesen gehen davon aus, dass Autoimmunkrankheiten durch die Kombination von angeborener "Empfänglichkeit" (Genetische Disposition z.B. durch das Vorhanden sein bestimmter MHC-Molekül-Varianten). Gibt es im Körper des Betroffenen solche genetisch bedingte Faktoren und es kommen darüber hinaus ungünstige Umweltfaktoren wie starker Stress, Infektionen, Schwangerschaft hinzu, kann es zum Ausbruch von Autoimmunerkrankungen kommen. Die Zielstrukturen der Autoimmunreaktion kann sich auf ein bestimmtes Organ (von der Haarwurzel bis zur Leber) beschränken oder den ganzen Körper (mehrere Organe und Gefäßsystem) befallen. Mischformen mit mehreren Autoimmunerkrankungen sind nicht selten.

    Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Autoimmunkrankheit
     
  16. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hi,
    warum ist dieser thread unter hilfsmittel gepostet :confused: :confused:

    lg marie
     
  17. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo,

    danke Lilly und Grummelzack.....

    Marie, daaaas habe ich mich auch schon gefragt....

    Wünsche allen ein wunderschönes sonniges und schmerzfreies Wochenende
    Viele Grüße
    Colana
     
  18. Frank124

    Frank124 Gesperrter Benutzer

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    Hallo Grummelzack,

    wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe geschrieben, dass Amalgam ein Auslöser sein kann. Die Baby´s und Kleinkinder, auch das habe ich geschrieben, bekommen es durch die "vergiftete" Mutter, z.B. DNA oder Muttermilch.


    @Lilly

    Das Deine Füllungen entfernt wurden, bedeutet doch überhaupt nicht, dass Du nicht Schwermetallbelastet bist. Gerade die Entfernung birgt die Gefahr, dass Quecksilber in den Organismus gelangt. Quecksilber kann jahrelang im Körper schlummern, bis es seine Wirkung entfacht. Alle Deine in Deiner Vita aufgezählten Krankheiten können mit einer Schwermetallbelastung in Verbindung gebracht werden.

    @ Marie

    Ich habe es hierher geschrieben, weil die Entgiftung das absolute Hilfsmittel ist.

    @ Colana

    Warum Du Dich bei Lilly und Grummelzack bedankt hast, wird wahrscheinlich Dein Geheimnis bleiben. Zuzugeben, dass man jahrelang chemische Keulen geschluckt und gespritzt hat, obwohl man die Ursache leicht hätte entfernen (entgiften) können, fällt sicherlich nicht so leicht.

    Schönen Abend wünscht

    Frank
     
  19. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    als bei mir die polyneuropathie ausgebrochen ist, wurde mein blut auf schwermetalle (inkl. blei und quecksilber) überprüft, da bei dieser nervenerkrankungen vergiftungen durch schwermetalle bekannt sind.
    alles neg...... ;)
     
  20. kukana

    kukana Moderatorin

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    Köln
    Unser Körper ist ein echtes Kraftwerk. Wenn er keine Nahrung von Außen bekommt, braucht er die Reserven auf, die oft über Jahre entstanden sind. Der Trend vom Entschlacken und Entgiften ist jedoch umstritten. „Es gibt keine Schlacken im Körper,“ sagen Stoffwechsel-Experten. Doch Fastenärzte wie Françoise Wilhemi de Toledo, die Vorsitzende der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung, argumentieren dann so: „Wenn wir von Entschlackung und Entgiftung sprechen, meinen wir das als Bild im übertragenen Sinne und nicht wörtlich.“ Gemeint ist mit diesen Schlagworten demnach alles, was möglicherweise im Überfluss im Körper vorhanden ist wie Fett oder Cholesterin.

    Zitat aus Focus