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Alternative Medizin?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Claudia33, 20. Januar 2003.

  1. Claudia33

    Claudia33 Guest

    Hallo Ihr Lieben!

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit alternativer Medizin? Habe chronische P. seit 4 Jahren, nehme Salazopyrin (nutzte nur 1 Jahr wirklich etwas - war das schön...) und Urbason - je nach Schüben mehr oder weniger. Mein Arzt will mich auf MTX umstellen - möchte jedoch ein Kind und das was man so liest über MTX ist nicht wirklich einladend. Vor allem der Spruch: "Erst nach 3-monatigem Absetzen..."- wer kann das schon ohne neuen Schub?

    Vielleicht kann mir ja von euch wer helfen.?!

    lg Claudia
     
  2. baba

    baba Guest

    Hallo Claudia

    Ich werde alternativ behandelt und zwar anthroposophisch.
    Diese Behandlung mache ich nun schon seit 4 Jahren, bin im5 ten. Seit 8 Jahren habe ich cP und habe auch vor der antrhoposophischen Behandlung keine Schulmedizin genommen, weil ich drei Jahre keine richtige Diagnose hatte.
    Ich bin sehr zufrieden mit dieser Behandlung und solange es geht werde ich das weiter so machen.
    Wenn du fragen hast, mail mich an...

    lg baba
     
  3. Heidi

    Heidi Guest

    hallo,
    ich bekomme fussmassagen,akupunktur und akupressur...es geht mir gut damit.

    muss wirklich keine medis nehmen und auch keine globulis..habe aber die ernährung umgestellt..ich denke..das ist ein wichtiges muss.

    grüessli
     
  4. baba

    baba Guest

    Hallo Heidi

    Schön das es dir damit so gut geht, ich hoffe es bleibt auch weiterhin so.

    lg baba
     
  5. anko

    anko Guest

    Hallo Claudia,

    ich werde zur Zeit auch nur homöopatisch behandelt, hatte aber bisher auch noch nie so richtige Schübe mit dicken heißen Gelenken etc. .Mehr so schleichend in allen Gelenken. Die Schmerzen sind seitdem wesentlich besser geworden, z.T. sogar schmerzfei. Bei feuchtem Wetter merke ich wieder alle Gelenke, bzw. Sehnen die da so in der Gegend sind. Aber längst nicht mehr so doll, wie am Anfang der Behandlung.
    Ich bekommen

    Notakehl - jeden morgen eine (2 Stunden vor dem Frühstück)
    Mucedokehl - 2 x die Wochen eine Spritze (kann ich mir zum Glück selber geben, so brauche ich nicht ständig zum Arzt rennen)
    Utilin schwach 1 x die Woche (5 h vor dem Frückstück - oh graus ;-) - hier werde ich wohl ab nächste Woche auf die nächststärkere Stufe hochgestuft werden, da das Medikamt keine Wirkung mehr zeigt).

    Da ich auch noch relativ jung bin, werde ich damit auch weitermachen solange es hilft. Ich denke die Hammer mit den Nebenwirkungen muss man dann warscheinlich noch lange genug schlucken.

    Ich wünsche dir noch viel Erfolg.

    Viele Grüße

    Anja
     
  6. Sunshine74

    Sunshine74 Guest

    Hi,

    versuch mal ergänzend zu welcher Therapie auch immer, Reiki zu bekommen. Du kannst es erst mal mit einer Behandlung ausprobieren, wenn es Dir zusagt, würde ich mich einstimmen lassen.

    LG Christina
     
  7. Werner

    Werner Guest

    Hallo Claudia,
    ich glaube, bei so vielen Arten rheumatischer Erkrankungen kann man wohl kein Patentrezept abgeben. Einigen hilft alternative Medizin zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Bewegungseinschränkungen.
    Solltest Du eine agressive Form der chronischen Polyarthritis haben, werden Dir diese Mittel nur beschränkt helfen können.
    Ohne richtige Medikamente besteht die Gefahr, daß es schnell zur Zerstörung von Gelenken und Knochen kommt. Das ist dann nicht mehr zu reparieren.

    Also sei vorsichtig, bevor Du Entzündungshemmer oder Basismedikamente absetzt.

    Viele Grüße

    Werner
     
  8. baba

    baba Guest

    Lieber Werner

    Hingegen deiner Ansicht das alternative Methoden nur bei leichten Fällen einer cP helfen täuschst du dich etwas...

    In der Studie, an der ich teilgenommen habe, sind auch Patienten mit sehr starker und aggressiver cP gewesen. Und auch hier hat die Anthroposophie geholfen.
    Es gab natürlich auch da Patienten denen es nicht geholfen hat, aber die haben wir jawohl überall.
    Da mein Doc ein Doktor der Schulmedizin ist, weiß er was er tut.

    Ich gebe dir aber recht soetwas nie allein zu behandeln oder einfach ohne Rücksprache irgendwelche Medis abzusetzen, dafür ist die Erkrankung zu ernst.
    Auch in der Anthroposophie werden Schmerzmittel und durchaus auch mal Cortison gegeben.
    Man muß sich auch während einer "anderen Art" der Behandling weiterhin kontrollieren lassen (Röntgen und Labor), so das man frühzeitig reagieren kann, wenn doch Veränderungen auftreten oder drohen.

    Wenn es hilft ist es doch egal woher es kommt, oder? Wichitg ist nicht blauäugig zu sein und bereit, wenn es nicht mehr hilft auch den Weg in die Schulmedizin zu finden.
    Ich mache das nun schon seit 4 Jahren und mir geht es sehr gut dabei und ich hoffe das es so bleibt. Aber auch ich bin bereit, wenn mein Doc sagt:"...es geht nicht mehr.." zur Schulmedizin zu wechseln.....aber erst dann.

    Aber, wie du schon richtig sagst: es gibt kein Patentrezept!

    Liebe Grüße
    baba
     
  9. Claudia33

    Claudia33 Guest

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich bin ganz weg, wie viele Nachrichten da in so kurzer Zeit kommen! Danke an alle!

    An Werner - weiß ich alles - bin selbst Notfallsanitäter und daurch im Ganzen etwas involviert. Ich kenne auch bereits die Gefahren beim Absetzen und mache regelmäßig Röntgen, Ultraschall usw.
    Über die Nebenwirkungen der Medikamente und die Hilflosigkeit der Medizin, wenn´s nicht so wirkt - da folgen nämlich nur die ärgeren Hämmer - spricht jedoch keiner.

    Ich glaube, dass man ganzheitlich an das rangehen muss - ich setze deshalb nicht gleich alles ab - da bekomme ich ja "Entzugserscheinungen".

    an anja - was ist das "Notakehl" usw. habe ich noch nie gehört...

    Ich glaube eines kennen alle hier - wenn´s weh tut und man noch nicht so alt ist (=relativ) - versucht man Neues bzw. Zusätzliches...

    lg Claudia
     
  10. Hallo Baba!
    Ich habe gerade im Forum gelesen, daß Du Deine CP nur anthroposophisch behandeln läßt. Was ist das genau? Ich habe seit ca. 1/2 Jahr CP und bin händeringend auf der Suche nach alternativen Heilmethoden. Ich würde mich freuen, wenn Du mir genau beschreiben würdest, wie das geht bei Dir und wie zufrieden Du damit bist.
    Vielen Dank schon mal
    Christel
     
  11. Ja, aber bitte wohlüberlegt und kontrolliert!

    Hallo Claudia & Christel

    Da ich zu Beginn meiner Erkrankung ebenfalls einen Horror vor den schulmedizinischen Hämmern hatte, habe ich meine cP 3 Jahre lang homoöphatisch/isopathisch behandeln lassen, dabei auch so gut wie die ganze Palette naturheilkundlicher Behandlung abgegrast (veganische Ernährungsumstellung, Ozontherapie, Eigenblut, Blutegel, Zappen, Akkupunktur, Bioresonanz, Magnetfeld, und und und), leider bei mir ohne Erfolg.

    Inzwischen bin ich seit 1/2 Jahr auf MTX, die Wirkung ist super, die Nebenwirkung, na ja....

    Obwohl die alternative Behandlung bei mir keinerlei Erfolg gezeigt hat, bin ich dennoch davon überzeugt, dass mein eine cP damit in den Griff bekommen kann - denn der Beginn der Behandlung war durchaus vielversprechend. Aber aus irgendeinem Grund steckte bei mir der Karren einfach zu tief fest.

    Ich finde deshalb - besonders wenn deine Schmerzen/Schübe noch nicht sooo arg sind - ist es durchaus empfehlenswert und sinnvoll, über den Tellerand der Schulmedizin hinaus zu schauen. Wichtig bei der Wahl ist einzig, dass du dich unbedingt paralell dazu schulmedizinisch zumindest überwachen lässt (regelmässige Blutuntersuchungen, Röntgen der Gelenke, etc.) Denn sollte die Therapie nicht so anschlagen, ist es unumgänglich irgendwann den Nutzen mit dem Risiko abzuwägen. D.h. BEVOR die Gelenke dauerhaft schwer geschädigt werden, muss die Notbremse gezogen werden.

    Das hat mein Heilpraktiker leider versäumt, auf meine ständigen Befürchtungen bezgl. meiner sehr lädierten Knie ist er nie eingegangen (sei halt der Lauf der Krankhei...)- er wollte nur SEINE Therapie durchziehen. Zwar wurde ich nebenher von einer Ärztin in meiner isopathischen Therapie mitbetreut (da ich ja auf Schmerzmedikamente angewiesen war), doch auch die kam in all der Zeit nie auf die Idee, dass man vielleicht mal die Knie röntgen und überwachen sollte.

    Inzwischen sind meine Knie kaputt und nun bin ich trotzdem beim MTX gelandet. Künstlerpech!

    Ich will euch damit keineswegs Angst machen, oder von einer naturheilkundlichen Behandlung abraten. EUREN Weg müsst ihr selbst entscheiden. Mein Rat ist nur, zieht die Bremse eben bevor grössere Schäden da sind.

    Viel Glück jedenfalls für euch.
    Silvia