Alter Befund, oder ein Beamter verliert nix

kaufnix

Mitglied
Nachdem ein Beamter ja nix verliert, hat er in einer Kiste einen alten Befund gefunden :D:

Damals noch Diagnose M. Reiter: November 1977 (drei Monate Bundeswehrkrankenhaus)

Salmonella paratyphi B (0) Titer: 1:320 pos.
Salmonella typhimurium (H) Titer: 1:160 pos.
Yersinia-pseudotuberculosis Typ II Titer: 1:640 pos.
positiver Ausfall des HLA-B-27

Diese ganzen "Tierchen" habe ich nie mehr überprüfen lassen. Macht das heute noch Sinn nach denen im Blut zu forschen :vb_confused:?

Heute laufe ich unter: seronegative Spondylarthropathie, HLA B27 assoziierte Arthritis

Viele Grüße
Jo
 
Morbus Reiter ist eine seronegative Spondylarthropatie od. Arthritis und oft HLA B 27 positiv. Sinn wird es vermutlich nicht machen, die Tierchen zu überprüfen. Schadet aber auch nicht. Die lösen solche Erkrankungen aus, aber das heißt nicht, dass die Erkrankung auch weg ist, wenn die Tierchen weg sind.
 
@kaufnix

Nein, es macht überhaupt keinen Sinn, die "Tierchen" serologisch zu überprüfen!
Erstens wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Titer nach wie vor für IgG positiv sein und zweitens sagt das rein gar nichts - außer, dass es vor 30 Jahren (dieses Detail ist bereits bekannt...) mal einen Kontakt mit den "Tierchen" gegeben hat.

Die therapeutische Konsequenz daraus ist: NULL! (Die Behandlung erfolgt nach dem klinischen Verlauf und nicht nach irgendeinem Titer)

Was dagegen spricht? Die Erzeugung sinnfreier und damit überflüssiger Kosten!

Beste Grüße, Frau Meier
 
Zurück
Oben