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Alpträume und Angst ...

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Djaina, 26. September 2006.

  1. Djaina

    Djaina Neues Mitglied

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    Hi!
    Ich war schon mal hier registriert, aber irgendwie ist mein Account futsch...
    Egal, ich bin 25 habe seit 3 Jahren cP und das schon länger..., komm irgendwie damit klar oder auch nicht oder wie auch immer...

    Ich nehme Pleon und gegen die Schmerzen Diclofenac.
    Naja, seit ca. nem halben Jahr habe ich öfters mal Alpträume von irgendwas! Kann mich meistens nicht mehr dran erinnern, aber wenn ich aufgewacht bin, realisiere ich ja das es ein Traum wahr und schlaf dann auch wieder ein.
    Jetzt, seit ca ein zwei Monaten wach ich Nachts auf und habe einfach nur Angst... Ich krieg mich kaum ein und laufe manchmal auch panisch in meiner Wohnung rum. Also ich fang nicht an zu schreien oder so, sondern befinde mich einfach in einem panischen Zustand... Ich kann auch icht genau einordnen warum ich plötzlich so ne Angst habe. Einmal dachte ich, dass jemanden aus meiner Familie was Schlimmes passiert sei, aber meistens ist es so ein Gefühl das mit mir irgendwas nicht stimmt und das dieser Zustand nicht mehr weggeht. ... Irgendwan bin ich dann einfach zu müde und schlafe wieder ein und versuche mir vorzustellen, dass dieses Gefühl wieder weggeht. Wenn ich morgens dann aufwache ist auch alles wieder normal...

    Was ist los mit mir??? Werde ich wirklich wahnsinnig oder ist das ne Nebenwirkung von den Tabletten. In den Beipackzetteln hab ich nichts gefunden und ich habe meinem Arzt auch noch nix davon erzählt...

    Ich habe teilweise Angst abends einzuschlafen und hoffe immer das ich "Heute Nacht" nicht aufwache und dieses Gefühl habe...
    Manchmal fange ich auch einfach an zuheulen und denke, dass es eh alles Sch.... ist!!!
    Ich hab schon versucht mit Baldrian durchzuschlafen, was auch nicht immer geklappt hat. Abgesehen davon bin ich dann morgens immer richtig fertig und komme kaum aus dem Bett... Das ist natürlich als zusätzliches Manko, zusammen mit der Morgensteifigkeit im Handgelenk, keine gute Hilfe morgens überhaupt aufzustehen...

    Kann mir vll irgendjemand nen Tipp geben? Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrung gemacht?

    Ich freue mich über jede Antwort und Hilfe...

    Liebste Grüße
    Djaina
     
  2. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo:)

    ich kenne dies alpträume/angst/gedanken sehr gut...aktuell sind es bei mir eindeutig deie medikamente (nehme aber andere medikamente wie du).
    was sagt den "dein" beipackzettel darüber aus???
    früher kam es von dem druck auf der arbeit, meiner unmittelbaren umgebung und das ich selber nicht wußte,wie ich mit der krankheit umgehen soll bzw wie es weiter geht usw....das kann sehr belastend sein, da jeder mit einer krankheit anderes umgeht ..... ich habe es dann nachts verarbeitet bzw tagsüber nie zugelassen, mich damit auseinader zusetzten und vor schmerzen eh selten tief und lange schlafen können....irgendwann kamen plötzlich panikattacken dazu....die ich sehr schnell mir selber abtrainiert habe..weil mir das zu blöd war.....und hat noch mehr einschränkungen bedeutet....

    inzwischen sind sie verschwunden:)...
    versuche insgesamt anderes mit der krankheit umzugehen...habe neue hobbys und anderer dinge als notwendig und wichtig eingestuft....
    ich lebe meist mit der krankheit...nicht mehr nur gegen sie....und schon geht es meiner seele besser und die tage sind trotz starken schmerzen schöner :) und oder leichter geworden......ich bin ausgeglichener...seit der rente geht das alles auch leichter und sorgenfreier als vorher...ich habe einen selber erkrankten und sehr geduldigen partner...und versuche soweit möglich alles was mir nicht gut tut, zu vermeiden....geht nur nicht immer :rolleyes:

    zur schmerzverarbeitung und aktzeptanz der krankheit, war ich anfang des jahres für paar monate bei einer psychotherapeutin. die dame war leider ein großer griff ins wc....habe meinen weg (mal mehr,mal weniger gut/erfolgreich) auch alleine gefunden...was mir persönlich auch mehr hilft...da letztendlich nur ich es ändern kann....und ein therapeut kann einem dabei aber grunds. sinnvoll und erfolgreich unterstützen...
    grundsätzlich finde ich es sehr sinnvoll, als unheilbar kranker mensch eine therapie zu starten...alleine um sich bei jemanden neutralem "auskotzen" zu können und evtl. einige hilfestellungen wie entspannungsübungen gezeigt zu bekommen....
    spreche auch mal mit deinem hausarzt oder rheumatologen...vielleicht hilft dir ja ein leichtes antidepressiva, das gleichzeitig in die schmerzwahrnehmung eingreifen kann....
    wahnsinnig wirst du auf keinen fall!!! ist eine ganz verständliche reaktion deines körpers/seele.....
    alleine dauerschmerzen können einen menschen sehr verändern und wahnsinnig machen....und irgendwann kann der körper diese auch nicht mehr richtig verarbeiten.....
    ...
    ich bin 28 jahre jung, seit mind 18 jahren chronishce schmerzen ...bin seit 1 jahr in rente, habe eine spondylarthrtis und sonstige folgeerkrankungen..... bin im moment ohne eine basistherapie:mad:
    wenn du willst,kannst du mir gerne eine pn oder email schreiben...

    ich wünsche dir gute besserung und viel erfolg.
    lg
    bine
     
  3. wipke

    wipke Neues Mitglied

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    Hallo Dlaina ,
    Habe Dein Anliegen gerade gelesen und ich kann Dir sagen,dass Du auf gar keinen Fall verrückt wirst. Ich habe je nach Befinden auch Ängste ,Panikattacken usw durch.Diese habe ich durch eine Therapie wieder in den griff bekommen. Mann muss nur dazu stehen und es selber wollen.Auch die Antwort von Berlinchen sagt es aus und hat mir sehr gefallen.Lass den kopf nicht hängen ,rede mit Deinem Dock und entwickle bloss nicht die Angst vor der Angst.Das ist meistens der Auslöser.Lass die Panik einfach mal zu und Du wirst sehen,das es dann meistens weg geht.So wird es immer besser.Bis dahin sei lieb gegrüsst von Wipke:D
     
  4. uli

    uli Mitglied

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    Hallo Diana,

    hier ein Zitat von Doc L. aus einem moderierten Experten-Chat vom 7. Oktober 2001
    rheuma-online » zum Thema: Die neuen Basismedikamente (z.B. Arava)

    Teil 2: 21.00 Uhr bis 22.30 Uhr

    "21:26:12 [DrLanger] candy> Sulfasalazin kann sogenannte zentralnervöse Nebenwirkungen machen. Angst und Panikattacken sind möglich"

    http://www.rheuma-online.de/chat-archiv/arava-2.php

    Gruß
    Uli
     
  5. Djaina

    Djaina Neues Mitglied

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    Als ich deine Antwort gelesen habe, berlinchen,... kamen mir sofort die Tränen und als ich gesehen habe, wie du jung du bei deiner Diagnose warst, und das auch jetzt noch bist, mußte ich fast losheulen...
    Deine Antwort (und deine natürlich auch, Wipke) hat mir sehr geholfen zu verstehen warum ich diese Ängste habe... es klingt logisch (wenn man hier überhaupt von Logik sprechen kann)... Ich danke Dir für deine Ehrlichkeit...
    Du hast deine Krankheit angenommen und lebst mit ihr... bei mir ist es noch genau andersrum. Meine Krankheit lebt mit mir und ich akzeptiere sie nicht... Ich will es einfach nicht wahrhaben und hoffe jeden Tag, dass ich aufwache und alles ist wieder gut...
    Ich versuche ständig mich dagegen zu wehren und meine Krankheit zu leugnen! Nur meine Mutter weiß es, und selbst wenn sie den Namen "Rheuma" in meiner Gegenwart erwähnt, werde ich wütend und abweisend ihr gegenüber. Dabei will sie mir ja nur helfen ... Was ich ja auch wiederrum weiß..., aber ich kann einfach nicht anders.
    Ich war immer eine selbstbewußte starke Person und die Krankheit ist eine Schwäche die ich mir nicht leisten will...
    Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich zwei Leben lebe..., einmal das Leben nach Aussen, wo noch alles in Ordnung ist und auf der anderen Seite mein wirkliches Leben, wenn ich zuhause alleine bin... und selbst dann kämpfe ich noch gegen die Wahrheit an... mir kommen schon wieder die Tränen und ich würde am liebsten irgendwas kaputt schlagen...

    Ich frage mich dann, was ich getan habe, dass ich so bestraft werde... Warum ich, obwohl ich diese Schmerzen keinem anderen wünsche...

    Ich glaube einfach, dass ich noch nicht soweit bin, das zu akzeptieren..., ich möchte es ja gerne und ich glaube sogar deinen Worten, wenn du sagst, das es meiner Seele dann wesentlich besser gehen wird..., aber ich will nicht als schwach bezeichnet werden und das alle Mitleid haben. Auf dieses falsche Getue kann ich verzichten, was mir dann von meinen Freunden und Kollegen entgegen gebracht werden wird. Das würde mich nur wütend machen und keinem helfen.

    Ich fühle mich allerdings gerade irgendwie gut dabei, dass alles mal loszuwerden und mich mitteilen zu können, wie es mir geht..., andererseits ist es ja irgendwie auch ne Schwäche es Menschen zu sagen, wo ich weiß es geht bzw. ging dir und anderen genauso! Der Unterschied ist nur, dass ich glaube, dass ihr mich besser versteht ...
     
  6. Bröselmartin

    Bröselmartin Neues Mitglied

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    Hallo Djaina,
    verzweifle nicht. Durch die Krankheit habe ich erst bemerkt, wie viele Leute krank sind. Sehr viele schleppen offen oder heimlich die verrücktesten Fehlbildungen, Störungen und Krankheiten mit sich herum. Sogar ohne Krankheit können wir nicht verhindern, alt und gebrechlich zu werden. Manche zerbrechen daran, manche werden dadurch erst richtig stark. Und manche fallen in ihren Gefühlen hin und her. Aber das Leben geht immer weiter. Also mach das Beste daraus.
    Bei Deiner Krankheit hast Du wenigstens die berechtigte Hoffnung, daß sich der Schub sich von ganz alleine wieder geben kann und daß die Medikamente immer besser werden.

    Ich bin einmal fürchterlich aggressiv geworden. Ich hätte am liebsten das ganze Büro zertrümmert. In meiner Not hab' ich micht auf's Trimmrad gesetzt und olympiareife Drehzahlen gebracht. Dann hab ich die Schokolade aus dem Kühlschrank alle gemacht. Schließlich hab ich eine doppelte oder dreifache Dosis Beruhigungstropfen reingezogen. Ich bin fast nicht mehr auf den Boden herunter gekommen und hab ernsthaft überlegt, ob ich nicht noch den Notarzt rufen muß für eine Keule Valium. Ich kenne daher die Situation, wenn Gefühle die Macht übernehmen und der Verstand im Kopf hilflos zusehen muß.
    Was wars? Der Hausarzt hat mir dann ein paar Tage später gesagt, diese Nebenwirkung des Antibiotikums hätten sonst nur alte Leute.

    Wie Du so schön schreibst, bringt Dir Baldrian nur schlechten Schlaf. Wir sehen also, daß diese Medikamente uns nur zudröhnen, aber nichts lösen. Nur wir selbst können uns helfen. Dabei, so glaube ich fest, können wir uns selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen. Wir müssen nur daran glauben. Versuch', eine positive Einstellung zu bekommen. Dann wirst Du auch in deinen Träumen den Tag ganz anders verarbeiten und aus dem Teufelskreis herauskommen.
    Und es ist keine Schwäche, wenn Du Deine Probleme mit den Leuten aus Deiner Umgebung offen besprichst. Gerade hier erkennt man echte Freunde. Die sind meist besser als jeder Psychoklempner.

    Gruß vom Bröselmartin.
     
  7. wipke

    wipke Neues Mitglied

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    Hi Djaina ,habe gestern auch mal wieder eine anstrengende Nacht hinter mir ,u.a.auch ängste die immer wieder auftreten.Mir geht es genauso,das ich manchmal oder öfter wütend auf mich bin ,als junger Mensch mich zu fühlen wie 80.Habe eine unschöne Kindheit hinter mir und bin jetzt selber Mutter von zwei Engelchen.Ich habe mich oft gefragt warum ich denn immer hier schreie wenn etwas schwierig wird.Es grenzte schon an absolutem Selbstmitleid ,selbst auf dieses war ich wütend.Das hat meine Schübe nur noch schlimmer gemacht.Ich fange an jetzt langsam darüber zu sprechen u.a. auch hier in diesem Forum,was mir gut tut.Sei nicht wütend auf Dich,sondern nutze diese Wut auch Energie deinem Befinden zu trotzen.Leichter gesagt als getan ,aber das hilft mir ein wenig auch den heutigen Tag ,so gut es geht zu leben ,denn heute kommen wieder zwei Engelchen auf mich zu und ich habe mir nichts sehnlicher gewünscht als meine kleine Familie.Ich hoffe es geht Dir heute in der Seele etwas besser bis dann ,Wipke:D
     
  8. knoeppie

    knoeppie Neues Mitglied

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    Hallo Djaina,

    Deine Panikattacken kann ich - wenn auch nicht am eigenen Leib - nachempfinden. Meine kleine Schwester hatte jahrelang die gleichen Probleme und eine Freundin auch. Schrecklich, vor allem, weil man ja gar nix machen kann, wenn man erst mal tierisch erschrickt, wenn jemand neben Dir einfach anfängt wie am Spieß loszubrüllen und man dann auch gar nichts helfen kann.
    Die Kleine (mittlerweile Große) ist mit der Zeit aber einfach rausgewachsen und meine Freundin hat eine Verhaltenstherapie gemacht (neben einer medikamentösen Behandlungen mit leichten Stimmungsaufhellern, die dann langsam runter- und dann abgesetzt wurden). Eine Sache, die ihr dabei sehr geholfen hat, war abends/nachts, wenn sie aufgewacht ist, alle Sorgen in ein Heft zu schreiben und morgens, wenn alles vorbei war, nachzulesen. Sie meinte, schwarz auf weiß zu sehen, was man sich in so einem Moment an Unsinn zusammenreimt, sei sehr hilfreich. Vielleicht könnte es Dir ja auch helfen.
    Ansonsten habe ich meine PSA auch mit 23 bekommen und kann mich mittlerweile seit 6 Jahren dran "erfreuen". Eigentlich kann ich damit recht gut umgehen (meine Familie war noch nie die gesundeste, so dass ich mit Medis und Einschränkungen etc. aufgewachsen bin und sie deshalb als nichts "Ungewöhnliches" ansehe), nur selten habe ich einen Durchhänger, wenn das aber der Fall ist, versuche ich immer, mich damit zu trösten, dass man als Mensch mit einer Krankheit sein Leben so viel intensiver leben kann als andere, die Gesundheit und angenehmes Leben als selbstverständlich hinnehmen. Manchmal klappt es und ich fühle mich wirklich besser.
    Vielleicht hilft Dir vor dem Schlafengehen auch etwas Sport, vielleicht Schwimmen, Radeln oder Training im Fitnesstudio o.ä., dann wärest Du abends evtl. so geschafft, dass Du nicht mehr aufwachst?

    Viele liebe Grüße

    Knoeppie
     
  9. Djaina

    Djaina Neues Mitglied

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    Hallo

    ...es ist irgendwie komisch, seitdem ich mir hier mein Sorgen vom Leib geschrieben hatte, habe ich die letzten Nächte durchgeschlafen!
    Kein Aufwachen mitten in der Nacht mit dem Gefühl von Angst... Vielleicht hat meine Seele genau das gebraucht, dass ich meine Ängste mitteile.

    Aber ich sollte lieber nicht den Teufel an die Wand malen ;)

    Liebe Wipke, du sprichst mir aus der Seele..., deine Empfindungen wie Selbstmitleid und Wut beschreiben genau meine Gefühle. Es ist schön, wenn man erkennt, warum es einem, zusätzlich zu seinen Schmerzen, so schlecht geht.
    Ich werde versuchen an mir zu arbeiten um mich wieder wie mich selbst zu fühlen, und nicht wie jemand der eigentlich neben sich steht und nur zuguckt ...

    Ich danke euch allen für eure lieben Worte und Hilfe. Ich möchte irgendwann auch jemand sein können, der anderen zur Seiten stehen kann.

    Ich werde versuchen meiner Mutter von allen was mich bedrückt zu erzählen und sie nicht immerr gleich abblocken, wenn es um meine Krankheit geht...

    Ganz liebe Grüße an euch alle :)
     
  10. Elke

    Elke wünscht allen

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    hallo Djaina,

    ich kenne diese ängste und panikattacken zur zeit auch mal wieder nur zu gut, auch die frage: warum immer ich. stellte sich die letzten wochen auch immer wieder in mir, obwohl ich genau weiß das ich NIE eine antwort darauf bekommen werde und eigentlich auch niemendem etwas getan habe, keinem etwas böses wünsche und immer gerne nur helfen möchte..

    ich bin nun 42j., bin an meinem 8legensjahr an cP erkrankt, dannach ging es mir auf die inneren organe, hatte am 1 august meinen zweiten schlaganfall und möchte am liebsten auch morgens aufwachen und sagen können: mensch war das ein schlimmer traum!!
    ich ärgere mich z.Z. täglich das ich nicht mehr so funktioniere wie ICH das möchte, das mein körper so schnell schlap macht wo ich doch noch so viel vor habe, das die schmerzen trotz der starken medis noch da sind, sicher sind sie nicht so schlimm wie sie ohne die medis wären, aber ich habe trotzdem schmerzen und einen toxischen leberschaden bekommen.....................und und und

    dann kommt aber die andere elke in mir hoch die dann sagt: ok, es läuft derzeit echt sch..., aber du darfst dich nicht da rein fallen lassen, du musst kämpfen damit du aus diesem loch wieder raus kommst"!! und ja, es ist sehrrrrrrrrrr schwer, aber über die zeit lernt man sich selbst besser kennen und findet wege sich selbst zu beeinflussen und ja, es klappt auch nicht jeden tag, aber es klappt!!!
    auch ich habe einen therapeuten und ich bin froh das ich ihn habe!

    und was du derzeit machst, ist eine sehr gute therapie: du schreibst hier bei uns deinen druck von der seele, du machst dir platz für neue, positive dinge und gedanken, du siehst das du nicht alleine bist mit deiner traurigkeit, du kannst deine angst abbauen das du verrückt wirst, denn du kannst hier lesen:mensch da sind ja so viele, ob älter ob jünger und die haben auch die probleme!!! so kannst du innerlich etwas zu ruhe kommen und das ist SOOOOO wichtig für dich jetzt!!!!

    versuche dir trotz arbeit und 2 kleinen engelchen noch ein hobby zuzulegen, falls du noch keines hast, und mach das wenn es dir nicht ganz so gut geht, zünde dir ein paar duftkerzen deines lieblingsduftes an und lege dich in die badwanne und entspanne so gut du kannst, und geniese einfach das was dir am meisten spaß macht und speichere es in dir!!

    ich wünsche dir von herzen ganz viel kraft und lass es dir gut gehen
    schreib uns deine ängste so das wir dir helfen können sie zu überwinden

    ganz lieben gruß
    elke
     
  11. Djaina

    Djaina Neues Mitglied

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    Vielen Dank Elke auch für deine aufbauenden Worte...
    Ich war aber nicht die mit den zwei Engelchen, dass ist Wipke. Aber das macht ja nix.

    Heute war mal wieder kein so schöner Tag. Ich fühlte mich den ganzen Tag matt und kaputt. Meine Hand und mein Nacken taten immer wieder weh, trotz Schmerztabletten.
    Manchmal denke ich auch, die wirken an einigen Tagen garnicht. An manchen Tagen brauch ich dann wiederum keine. Versteh ich zwar irgendwie nicht, aber soll wo so sein ;)

    Ich fühle mich auch wohl, wenn ich hier meine Sorgen reinschreiben kann, da ich weiß, dass die Menschen hier die gleichen Sorgen haben. Manchmal, wenn ich mir hier Beiträge durchlese, schäme ich mich fasst, dass es mir so schlecht geht. Es gibt hier Mitglieder, den geht es noch viel schlechter als mir. Eigentlich darf ich garnicht so leiden... Das macht mich wieder wütend auf mich selber...

    Naja..., ich wünsche euch auf jeden Fall allen einen leichten und schmerzfreien Start in die neue Woche...

    Viele liebe Grüße
    Djaina