Asia, ich mußte eben doch auflachen... Ich habe bisher 2 Rheumadocs verschlissen, 2 Hausärztinnen (allerdings innerhalb einer Praxis - dort sind zur Zeit 7 Ärzte) und ein Muskelzentrum... Überall hieß es: ohne Befund - es ist psychosomatisch CK-Erhöhungen zählen nicht, ab und zu CRP-Erhöhung zählt nicht das Cortison half - zählt nicht meine Schmerzen und Beschwerden - zählen nicht Grins, es gibt einige Erkrankungen, bei denen jeweils 1 Symptom fehlt. Es ist wurscht, ich wurde abgesptempelt... - austherapiert, hat es die Pinneberger Rheumatologin erklärt... sie hätte einen ähnlichen Fall auch gerade so diagnostiziert... und meine Hausärztin meint, dass sie noch eine Patientin mit Fibro hätte, bei der Corti half, aber nichts zu finden sei... Diese Woche habe ich einen Termin bei der Hausärztin wg der Blut-Ug und weiteren Besprechung und einen Tag später beim rheumat. Orthopäden wg der Polyarthrose... mal schaun, was der redet... Rheuma-Klinik würde ich evtl. dann im Herbst noch ein Mal in Augenschein nehmen, da mein Männe dann 3 Wochen Urlaub hat und eine Haushaltshilfe können wir uns definitiv nicht leisten.... Liebe Grüße Colana
Hallo Üpoi, ich glaube Dir und ich bin froh, das ich einen Arzt habe, der meinte, zum Glück haben sie keine andere Diagnose gestellt , oder sonstwas, außer Fibro. Mir ging es schon viel schlechter als jetzt, ich habe sogar einige Krankheitsbeschwerden vom Kopf aus im Griff. Es ist echt der Hammer, wieviel Einfluss man auf seinen Körper nehmen kann, wenn man weiß wie und wenn man daran glaubt. Und warum Babys schon krank sein können, ist doch klar. Eigentlich keine Frage, die man sich stellt, wenn man weiß, das ein Mensch nicht nur aus Körper besteht.
Hallo Colana, also irgendwie kann ich verstehen wenn überhaupt nichts im Blut nachweisbar ist, daß man sich schwer tut,so wie z.Z. bei mir, aber bei Dir ist doch nicht alles ok Das macht mir echt Kopfweh. Versuch das mit der Rheumaklinik, auch wenn es erst im Herbst ist. Ich glaube man muß alles versuchen...Vielleicht weiß Du auch bis dahin mehr. Wie sieht es Deine jetzige HA? Nimmt sie Deine Beschwerden ernst, oder denkt sie, es wäre psychosomatisch? LG Asia
Hallo Üpoi, also ich glaube, daß eine Therapie unterstützend sein kann auf dem Weg zum besserfühlen und das Rheuma im Griff zu haben. Verstehe ich Dich richtig: Du bist soweit wieder gesund geworden mit Hilfe von Sport, Deiner Art zu leben und der Therapie? LG Asia "Der Krebs ist der selbe, die Ursache eine andere. Ich sage nicht, dass es in jedem Fall stimmt, aber ich sage auch, dass einem Erwachsenen eine Psychotherapie helfen kann. Natürlich nicht, wenn du vom oben bis unten aus Entzündung bestehst. Aber gerade in so diffusen Fällen mit ein Bißchen Schwellung ein Bißchen Blutnachweis aber mit viel Schmerz sollten dafür ansprechbar sein. Meine "Infektarthritis", "rheumatoide Arthritis", "Firbromyalgie" oder "Sie sind völlig gesund" je nach Tagesform des Arztes oder des Labors fing auch seronegativ an, war später im Blut deutlich und bis heute nachweisbar und auf dem Höhepunkt konnte ich nicht mehr Niesen oder aufs Kloo gehen, ohne alle Gelenke zu spüren. Das Schlimmste war das monate- und jahrelange KO-Gefühl. Was heute nicht mehr geht, ist extensiv Fußball zu spielen. Auslaugende Geschichten, das ach so gesunde "Wechselduschen", alles, was dem Körper "eigentlich" weh tut, meide ich. Ich habe vor zwei Jahren mit Judo angefangen und vor einigem Monaten wieder mit Karate in einem Verein, wo man pro Einheit keine 90 Minuten, sondern nur 75 trainiert. Ich bin soweit wieder gesund geworden. Und um mir abzugewöhnen, alles zu tun, was meine Umwelt meint, was ich denn so alles müsste, mache ich ausserdem gegen Rheuma eine Verhaltenstherapie. Aber du brauchts mir natürlich kein Wort glauben.[/quote]"
... ja genau- all diese babys wurden schon im mutterleib schwer traumatisiert. später werden aus ihnen straftäter und lebensunfähige menschen. es ist schon sehr einfach, alles der psyche zuzuschreiben, anstatt sich mit den problemen auseinander zu setzen.... (ach, ich hatte ja sooooooo eine schwere kindheit, darum bin ich heute ein versager ) der mensch besteht aus körper, seele und geist.....
also es freut mich, daß es Dir so hilft. Ich glaube Hauptsache ist es, den eigenen Weg zu finden und den auch zu nehmen. Ich habe nie viel Sport getrieben, daß muß ich schon zugeben. Jetzt, wo ich die Beschwerden habe, weiß ich , daß es nötig ist, sich zu bewegen. Ich gehe spazieren: kriege dabei Schmerzen in den Sprunggelenken und kann mich dann nach hause schleichen; fahre Fahrad: das gleiche nur stärker (die Schmerzen sind bis heute geblieben), mache Gymnastik: das geht; jetzt werde ich Wassergymnastik ausprobieren, ich hoffe, es tut gut. Ich frage mich was ich sonst machen könnte. Es ist gut rauszufinden, was die Beschwerden verstärkt, ich rauche nicht, trinke sehr selten mal ein Glas Rotwein. Streß verstärkt die Beschwerden, manchmal kann man ihn aber nicht vermeiden. LG Asia
Liebe Elke, ich mußte innerlich grinsen - und Dir Recht geben.... deshalb bin ich ja auch so sauer, weil die Ärzte alles auf die Psycho-Schiene schieben, wenn die nicht weiterwissen.... und/oder nicht über den Tellerrand schauen und nur nach ihren Richtlinien gehen.... Die wollen doch gar nicht flexibel sein - es ist halt Deutschland - bequem und bloß nicht schlafende Hunde wecken - es könnte ja Ärger mit irgendwelchen Krankenkassen oder sonstigen Leuten bzw. Institutionen geben.... Ansonsten sind zumindest nachgewiesen, wenn es während der Schwangerschaft emotionalen negativen Stress gegeben hat, dass die Kinder sehr oft Probleme mit der Wahrnehmung usw. haben... Desweiteren natürlich auch die anderen Genüsse wie Zigaretten usw. Aber ansonsten gebe ich Dir Recht... es wird immer die Kindheit, die vielleicht nicht optimal verlaufen ist, weil es andauernd Streit, Krach gegeben hat, die Schuld gegeben - niemals der Gesellschaft (ich denke da an die Fernsehwerbung, was man alles besitzen sollte usw.) - aber da schweife ich zu sehr ab.... oder wie dünn man sein soll, was dabei für Erkrankungen entstehen, darüber mag ich schon gar nicht mehr nachdenken.... Liebe Asia, meine Hausärztin bleibt vorerst bei der Fibromyalgie.... und es ist ein Irrtum, dass nichts im Blut nachweisbar ist.... es ist zumindest der erhöhte CK-Wert da und Cortison hat auch geholfen.... Was jetzt noch kommt, weiß ich nicht, da ich erst Do wieder einen Termin bei ihr habe wg der Lagebesprechung... u Fr beim rheumat. Orthopäden. Liebe Grüße Colana
Hallo Colona, ich glaube Du hast mich mit Lilly verwechselt. Ich bin ganz und gar der Meinung, das Streß in der Schwangerschaft sich auf das Kind auswirkt. Kommt allerdings auch noch auf das Kind an. Hab drei davon und könnte viel berichten. Allerdings sehe ich in diesem Forum , nicht viel Sinn, tiefer zu gehen. Warum bist Du eigentlich nicht zufrieden, mit der Diagnose Fibro..... willst Du unbedingt was finden, was vielleicht gar nicht da ist und erst kommt, weil Du Dich verrückt machst? Auch Ärzte sind keine Götter, wird leider zu oft vergessen. Und wenn man sich selber kennt, weiß man, warum man was für eine Krankheit hat. Zumindest ich weiß es für mich.
Guten Morgen Elke, Du fragst, warum ich soo weitersuche... Auf meine Fragen, warum das Cortison gewirkt hat, hat mir keiner eine vernünftige Antwort geben können. Alle wissen, dass es nur bei entzündl. Prozessen im Körper hilft. Also warum war ich Beschwerdefrei und konnte laufen wie ein "junger Gott" trotz neg Einstellung zu Cortison... Es war wirkl. nur ein Versuch... Und warum sind die CK-Werte erhöht... warum die Muskelschmerzen bishin zu kaum laufen außer in der Corti-Zeit.... Zu dem anderen Thema kann ich auch noch eine Menge beisteuern. Habe zwei Kinder (1 Mädchen und 1 Jungen und der auch noch extremer) mit Wahrnehmungsstörungen und Hyperkinetik und was weiß ich noch alles... Aber ADHS usw. gehört nun wahrlich nicht hierher. Nur soviel dazu. Beide Schwangerschaften waren mit sehr viel emot. Stress verbunden... Ich wünsche Euch allen einen schönen und vor allem schmerzfreien Tag. Liebe Grüße colana
Hallo Colona, warum das Cotison gewirkt hat, kann ich Dir nicht sagen. Ich hab mal eine Weile Antidepressiva genommen, trotz negativer Einstellung. Aber damals sah ich meine einzigste Hoffnung darin. Nach einiger Zeit, haben sie aber überhaupt nicht mehr geholfen und mir ging es sehr schlecht damit. Mein Arzt meinte, ich beschreibe Dinge, die normal bei dieser geringen Menge, nicht sein könnten. Ich habe also völlig anders reagiert, warum?!
Voltaren und Diclo sind ein und das Selbe - der selbe Wirkstoff: Diclofenac. Sorry, aber wenn Diclo nicht hilft, kann Voltaren auch nicht helfen. Dein Doc will wahrscheinlich testen, ob Du psychosomatisch darauf ansprichst. Liebe Grüße, Calendula
Hallo Elke, mir ist gerade noch etwas eingefallen. Wir wissen alle, dass bei Fibro das Cortison nicht wirkt... Ich habe Fibro und Cortison wirkt ?!? Und an diesem Knackpunkt bin ich.... wie schon weiter oben beschrieben.... Liegt es vielleicht auch mit an der Budgetierung, dass nicht weitergeforscht wird? Habe so langsam fast den Verdacht.... oder die Ärzte wissen nicht weiter... was ebenso gut hinkommen kann... aber dann sollen sie es mitteilen, denn damit kann ich leben... Liebe Grüße Colana
*huch* hätte ich es nicht erwähnen sollen? Sorry, mea culpa, mea maxima culpa :o Liebe Grüße, Calendula