kukana
in memoriam †
- lillifee2018Neues Mitglied
Hallo,
bin ganz neu hier und in der Thematik. Mir war aufgefallen, dass Ihr in diesem Forum gut miteinander umgeht. Deshalb trau ich mich mal, Euch um Rat zu bitten bzgl. des Rollstuhls, den ich beantragen muss, trotzdem für "alte Hasen" meine Unsicherheit vielleicht sehr dusselig klingt:
Wie schätzt Ihr das ein: kommt man trotz Arthritis im Daumen+Handgelenk+Ellenbogen mit einem Aktivrollstuhl zurecht? Grundlegende Behandlung (Rheumatologe) wird erst im kommenden Frühjahr starten, hoffe, dass das bis dahin nicht schlimmer wird (derzeit ab und an etwas Ibu+Ruhigstellung, geht leider nicht weg damit).
Muss zum Rollstuhl vermutlich nicht unerheblich zuzahlen. Wäre unglücklich, wenn der dann gebaut ist und ich ihn nicht (mehr) nutzen kann.
Situation:Habe seit über 1 Jahr einen sog. "Pflegerollstuhl" von der Krankenkasse. Hatte mich bis vor ca. 3 Monaten um die Benutzung gedrückt, bis ich ohne den nicht mal die 300m zum Supermarkt schaffte geschweige denn den Einkauf, weil meine Muskeln immer schlapper werden (Kraftverlust nicht durch Bewegungsmangel, Verdacht Muskelentzündung!). Mit Rollstuhl hab ich etwas mehr Mobilität, nicht meine vorherige, als "Gesunde", aber dieses Stück bedeutet mir viel (Selbständigkeit!). Merke aber, dass der Rollstuhl echt viel zu schwer für mich ist. Auch reicht meine Kraft nicht mehr, die Bremsen anzuziehen (die Gummireifen machen das laut Sanitätshaus besonders schwer).
Würde sehr gerne aktiv Rollstuhl fahren, Bewegung tut mir (innerlich) gut. Aktivrollstuhl, der leichter zu fahren wäre und mit leichter bedienbaren Bremsen, wäre eine große Erleichterung. E-Rollstuhl nicht so gerne, wäre zudem im Mietshaus schwierig (Transport nach draußen; lebe alleine; keine Stellfläche im Hausflur etc.).
Die Verordnung für einen Aktivrollstuhl habe ich bekommen. Termin beim Rheumatologen ist jedoch erst im nächsten Frühjahr, Behandlungsbeginn auch erst dann. Hautarzt, Augenärztin, Orthopäde, Lungenarzt sind sich sicher, dass es autoimmun ist, weil Befunde zu Beschwerden passen. Hausarzt hat jedoch "fachlich andere Schwerpunkte", wird keinen "früheren Termin für mich bekommen". (Aber immerhin habe ich einen Termin, nach 2 Jahren nerviger Odyssee mit Fieber, totalem Kraftverlust, Schmerzen etc., allem, was einen total aus dem vorherigen Leben kicken kann, in dem man Sport gemacht hat und arbeiten konnte).
Der Eigenanteil/Kosten Rollstuhl ist eine ziemliche Hürde ohne Arbeit, wäre Euch so dankbar für Eure Einschätzung!!
Liebe Grüße + Danke für Eure Mühe/Lesen!!