Hallo!
zum Thema Amalgam:
Quelle:
http://www.bayern.de/lfu/umwberat/data/archiv/amalgam_1998.htm
"Kurzzeitige Einwirkung von
hohen Hg-Dampf-Konzentrationen (1 - 3 mg/m3) führt zu akuten Vergiftungserscheinungen (Lungenreizung, Fieber etc.). Bei Langzeitexposition mit Konzentrationen von 0,1 - 0,2 mg Hg/m3 treten chronische Vergiftungssymptome auf (Gliederzittern, Reizbarkeit), Begleitsymptome sind Zahnfleischentzündungen, vermehrter Speichelfluß und ein metallischer Geschmack im Mund.
Bereiche niedrigerer Konzentrationen können allerdings bei besonders empfindlichen Personen ebenfalls schon Symptome ("präklinische Wirkungen") hervorrufen. Dies sind etwa erhöhte Aussscheidungen von Enzymen und von Albumin im Urin. Bei einer Exposition unterhalb von 0,1 mg Hg/m3, was Blutkonzentrationen von 35 µg Hg/l ergibt, wurden auch subjektive Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Gewichtsverluste, Schwächeanfälle und Müdigkeit registriert, für welche aber der kausale Zusammenhang mit der erhöhten Hg-Exposition aussteht.
Die Quecksilbergehalte, die sich aus Amalgamfüllungen im Blut einstellen, liegen um ein Vielfaches unterhalb dieser Beschwerdeschwellen.
Die erhöhte Hg-Freisetzung beim Entfernen alter Füllungen bewirkt für einige Tage bis Wochen einen geringen Anstieg der Hg-Konzentration in Blut und Urin, auf den ein stetiger Abfall entsprechend der Ausscheidungshalbwertszeit unter die Werte vor der Entfernung folgt, bis schließlich, bedingt durch die Hg-Zufuhr mit der Nahrung, gleichbleibende Werte erreicht werden. Manche Studien berichten über erhebliche Besserungen von Beschwerden nach Entfernung der Amalgamfüllungen, verweisen dabei aber auf die wichtige Rolle des
Placeboeffektes. Eine positive Wirkung trat immer dann ein, wenn sich Zahnärzte gleichzeitig den Patienten besonders intensiv zuwendeten und die positiven Effekte einer Entfernung der Füllungen vorhersagten.
Eine kontrollierte Studie über die tatsächliche therapeutische Wirkung der Amalgamentfernung liegt bislang nicht vor.
Was Quecksilber aus Amalgamfüllungen betrifft, sind sich die meisten Wissenschaftler darin einig, dass es für nachteilige Wirkungen bislang keine wissenschaftliche Begründung gibt. Das schwedische Gesundheitsministerium empfiehlt, die Verwendung von Amalgam bei schwangeren Frauen zu vermeiden oder zu verschieben, da eine endgültige Klärung der Gefahren für Embryonen noch aussteht. 1987 noch schloß sich das Bundesgesundheitsamt dieser schwedischen Empfehlung an. Als dann aber führende Wissenschaftler eine embryotoxische Wirkung so geringer Hg-Dosen, wie sie aus Amalgamfüllungen stammen, klar ausschlossen, zog das Amt diese Empfehlung zurück.
Patienten mit Anzeichen für Überempfindlichkeitsreaktionen (vgl. Kap. 3.3) sollten von Allergologen untersucht werden, um einen Nachweis von eventuellen Zusammenhängen zu erbringen und ggf. Maßnahmen einzuleiten."
noch eine Quelle:
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/zaehne2/amalgam.shtml
Also, da ist viel Panikmache dabei, und Behauptungen, die nie sicher bewiesen wurden. Bei mir wurden im letzten Jahr 3 alte Amalgam-Füllungen gegen Keramik ausgetauscht. Ich habe überhaupt keine Auswirkung gemerkt. 2 oder 3 Amalgam-Füllungen hab ich jetzt noch.