Ärztezeitung, Artikelsammlung

Dieses Thema im Forum "Wissensdatenbank (Knowledge Base)" wurde erstellt von kukana, 13. Januar 2012.

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  1. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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    #321 5. Juli 2018
    Zuletzt bearbeitet: 18. August 2018
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  2. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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  3. Lavendel14

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  4. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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    #324 6. August 2018
    Zuletzt bearbeitet: 18. August 2018
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  5. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Der flächendeckende prophylaktische Einsatz von Antibiotika in der Tiermast und der zu häufige Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin sind ja zwei bekannte Ursachen für die Ausbreitung von multiresistenten Keimen wie z. B. MRSA.

    Zudem werden die meisten Antibiotika in Ländern wie z.B. Indien unter katastrophalen Umweltbedingungen hergestellt, so dass diese Herstellung zur Anzüchtung von noch mehr multiresistenten Keimen führt, die dann durch europäische Touristen im Darm wieder nach Europa gebracht werden.

    Dazu gibt es eine sehr gute Reportage in der ARD:

    https://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Der-unsichtbare-Feind-T%C3%B6dliche-Superer/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=42681678

    In den Krankenhäusen selbst ist es schwierig , die Verbreitung dieser multiresisten Keimen zu vermeiden.

    Dafür bräuchte es mehr Personal und mehr Geld für Ausstattung etc.

    Die Holländer machen es vor und behaupten, dass die hohen Anfangsinvestitionen sich langfristig amortisieren und sogar lohnen, weil man dadurch zig Tausende langwierige und teure Therapien und lange Krankenhausaufenthalte durch erworbene Infektionen in Krankenhäusern vermeiden kann.

    Sicher wäre schon mal ein erster Schritt, dass zumindest das Händewaschen und die Händedesinfektion von Patient zu Patient sehr konsequent erfolgt.

    Aber damit alleine, so sagen die Hygieniker, ist es nicht getan.

    Aber, wie gesagt, dafür bräuchte es mehr Personal und mehr und bessere Ausstattung
     
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  6. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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  7. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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    Vor Selbstdiagnosen im Netz warnen Experten

    Quelle und mehr:

    www. aerzteblatt.de/nachrichten/97052
     
    #327 10. August 2018
    Zuletzt bearbeitet: 18. August 2018
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  8. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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    Januskinase-Hemmer mit guten Ergebnissen bei SLE

    Quelle und mehr:
    www. pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=78014
     
    #328 10. August 2018
    Zuletzt bearbeitet: 18. August 2018
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  9. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Da wo die Schnepfen hausen......
    Interessant zum immer wieder kontrovers diskutierten Thema "Impfen" - nicht aus dem Ärzteblatt, sondern aus dem "Schmetterling" von August 2018, der monatlichen Vereinszeitung der Lupus-Selbsthilfe abgetippt, da leider nicht verlinkbar:

    Dr. Sascha Bock
    Alternative Impf-Fakten: Rheumatologe bringt das Kartenhaus einer scheinbar ordentlichen Metaanalyse zum Einsturz

    Impfen erhöht das Risiko für Rheuma und Lupus, stand jüngst in einer hochrangigen Fachzeitschrift. Offenbar nichts weiter als "Fake News".

    Die Geschichte über einen viel zitierten Herausgeber, einen dubiosen US-Wissenschaftler und einen Kollegen, der fast zum Impfskeptiker geworden wäre.

    Die Methodik liest sich wie die jeder anderen Metaanalyse: einschlägige medizinische Datenbanken wurden nach Studien durchsucht, die sich mit der Inzidenz (= dem Neuauftreten, Anmerkung Resi) von RA und systemischem Lupus nach Impfungen beschäftigen. Aus fast 7.000 Treffern filterte eine Arbeitsgruppe aus Shanghai letztlich 16 Untersuchungen heraus, die eine ausreichende Relevanz und Qualität aufwiesen.

    Die Ergebnisse hatten es derart in sich, dass sie "drohten, meine innere Überzeugung, was Impfen angeht, ein bisschen zu erschüttern", gab Professor Dr. Christof Specker, Klinik für Rheumatologie und Immunologie im St.-Josefs-Krankenhaus Essen-Werden, offen zu, zumal die Metaanalyse nicht in irgendeiner Fachzeitschrift veröffentlicht wurde, sondern in den renommierten Autoimmunity Reviews, hinter deren Impact Factor (=Einfluss eines wissenschaftlichen Journals) sich dem Kollegen zufolge *selbst* "die beste rheumatologische Zeitung verstecken kann".

    Konkret kamen die asiatischen Forscher anhand von zwölf Lupus-Studien zu dem Schluss, dass Vakzinierungen (=Impfungen, Resi) das Risiko für die Kollagenose signifikant um 50% erhöhen. Begrenzt auf Untersuchungen mit kurzer Latenzzeit zwischen Injektion und Erkrankungsbeginn ergab sich sogar noch eine größere Gefahr. Ähnliches galt für die RA.
    Die Autoren räumen zwar ein, dass es letztlich nur moderate Hinweise auf ein erhöhtes Lupus- und Rheumarisiko durch Impfungen gebe und die Assoziation weiterer Forschung bedürfe.
    Doch selbst dieses Ergebnis konnte Prof. Specker - u.a. aufgrund anderer Studien mit gegensätzlichen Resultaten - nicht recht glauben. Zusammen mit Professor Dr. Christian Kneitz (ein Impfexperte in der DGRh, Anmerkung Resi) vom Klinikum Südstadt in Rostock knöpfte er sich die Metaanalyse en détail vor.

    Zwei Studien fielen komplett aus dem Rahmen
    In der Einleitung heißt es, "in immer mehr Studien werden Bedenken hinsichtlich des möglicherweise erhöhten Risikos von Autoimmunerkrankungen im Zusammenhang mit Impfungen geäußert". Als Literaturnachweis führen die Wissenschaftler aus Shanghai elf Publikationen ins Feld, an denen ein gewisser Yehuda Shoenfeld beteiligt war. Dieser hat das so genannte ASIA-Syndrom* definiert, bei dem es sich um eine unspezifische Entzündungsreaktion durch Adjuvanzien und nicht durch den Wirkstoff handelt, erklärte Prof. Specker. Den Autoren genügte das aber offenbar, um gewisse Vorbehalte zu generalisieren.

    Der Forest-Plot der Metaanalyse, als das Diagramm mit den zahlenmäßigen Ergebnissen einzelner Studien, machte die Rheumatologen dann endgültig stutzig. Nur drei von zwölf Untersuchungen zum Lupus zeigten überhaupt eine signifikante Erhöhung, zwei fielen mit einem relativen Risiko von 7,6 bzw. 9,1
    massiv aus dem Rahmen.
    Das Erstaunliche: beide stammen von den zwei Autoren M. R. Geier und D. Geier - Vater und Sohn, wie Prof. Specker bei einer Internetrecherche herausfand. Der Vater leitet eine Einrichtung namens "Institute of Chronic Illness" in Silver Spring, USA, und war Gutachter in mehr als 90 Gerichtsfällen zu vermeintlichen Impfschäden.

    "Intellektuell unehrlich" und "völlig unqualifiziert"
    Geier senior bringt u.a. Autismus mit Vakzinen (Impfstoffen) in Zusammenhang. 2011 verlor er seine staatliche ärztliche Zulassung - wegen einer fragwürdigen Therapie und einer Lüge gegenüber der Ärztekammer bezüglich seiner Qualifikationen. Bereits 2004 bekam er von der National Academy of Medicine sein Fett weg, als diese seine Arbeiten als schwer fehlerhaft, durch falsche wissenschaftliche Begriffe beeinträchtigt und uninterpretierbar abstempelte. In Gerichtsurteilen wurde Geier zudem als "intellektuell unehrlich", "nicht zuverlässig" und "völlig unqualifiziert" bezeichnet.

    Es kommt noch besser: Das Journal mit der aktuellen Metaanalyse musste 2007 einen Beitrag der Geiers zurückziehen. Eine populärwissenschaftliche Zeitschrift hatte aufgedeckt, dass ein vermeintlich institutioneller Prüfungsausschuss zur Genehmigung von Experimenten mit autistischen Kindern aus Geier selbst, dessen Frau und Sohn, einem Geschäftspartner sowie einem Anwalt, den er aus Impfstoffprozessen kannte, bestand. Laut Ärztekammer ein klarer "Schein-Ausschuss".

    Für Prof. Specker schloss sich der Kreis, als er den Namen des Chef-Herausgebers von Autoimmunity Reviews las: Yehuda Shoenfeld.

    Letztlich gehören Impfungen also weiterhin "zu den eindeutig erfolgreichsten und wichtigsten Maßnahmen und weisen ein äußerst gutes Nutzen-Risiko-Verhältnis auf", betonte der Rheumatologe.
    Das viel wichtiger Fazit aber lautet, nicht jeder nach Kriterien der evidenzbasierten Medizin vordergründig gut gemachten Metaanalyse blind zu glauben. Oder salopp ausgedrückt: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

    **ASIA = autoimmune/-inflammatory syndrome induced by adjuvants

    *selbst*: eingefügt von Resi zum besseren Verständnis
     
  10. allina

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    Ja Hibiskus,

    diesen Bericht habe ich auch gesehen. Es handelt sich dabei aber immer um irgendwelche un bekannte unseriöse Pseudofachzeitschriften. Daran kann man die Seriosität der Informationen beurteilen. Schlimm ist nur, dass laut Bericht, sehr viele Ärzte -sogar von eineigen Unikliniken- da Quatschartikel publizieren. Und das alles nur um ihr Publikationsliste zu verlängern.

    Hier ein interessanter Artikel dazu: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/deutschland-tausende-wissenschaftler-veroeffentlichen-in-pseudo-fachzeitschriften-a-1219165.html
     
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  11. kukana

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    Dann schließe ich mal ab.
    Wer einen interessanten Link für die Sammlung hat schickt mir bitte eine pn. Dann öffne ich. Danach schließe ich wieder. Damit die Sammlung eine Sammlung bleibt.

    Kommentare zu den Artikeln habe ich jetzt raus genommen, die sind erstmal im Archiv.
     
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  12. kukana

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  14. O-häsin

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  16. Sigi

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