Hallo miteinander,
glücklicherweise hat keines meiner Kinder ADS oder ADHS. Ich arbeite jedoch mit Familien, deren Kinder davon betroffen sind.
Im Endeffekt kann man sagen, dass alles zutrifft, was hier bereits gesagt wurde.
Beobachten konnte ich im Laufe der Jahre, dass jeder einen guten Mix aus allem finden sollte, um den Kindern gute Entwicklungsmöglichkeiten schaffen zu können.
Die besten Erfahrungen konnte ich beobachten, wenn es eine geeignete Therapieform für das Kind, aber auch begleitend Erziehungsberatung für die Eltern gab. Und dies sind Dinge, die über die Kassen oder die Jugendämter finanziert werden können - je nach Diagnosesstellung und Bedarf.
Ganz wichtig finde ich auch, dass alle, die mit dem Kind oder der gesamten Familie " arbeiten" sich ein einheitliches Konzept erstellen, und sich auch daran halten, auch wenns manchmal schwerfällt, und die Eltern der Verzweiflung nahe sind.
Ob eine Medikation des Kindes erfolgen soll oder nicht ist sicher eine Frage, die man immer wieder neu stellen muss. Manchmal ist es sinnvoll, Medikamente zu verabreichen, damit die Kinder sich erstmal überhaupt auf etwas wie eine Therapie einlassen können, und es dann, bei guter Beobachtung des Kindes, auszuschleichen. Und da ist eben Ritalin oft ein Rettunganker, weil es schnell wirkt. Sicherlich muss man sorgsam damit umgehen, und es sollte - ebenso wie "die Kügelchen" - nicht die einzige Hilfe sein. Andere Alternativen werden inzwischen auch angeboten, schade, dass diese eine Frage der Geldbeutel sind.
Das sind meine Erfahrungen.
Ich muss auch sagen, das ich vor allen Eltern, die sich mit dieser Problematik auseinandersetzen müssen und sicher alle das beste für ihre Kinder wollen, einen riesen Respekt haben.
Ich mache es ja nur beruflich, und kann nach einigen Stunden wieder nach Hause gehen, aber für die Eltern ist das ein 24 Stunden Job. Und oft wird man wirklich an die Grenzen geführt!
Deshalb kann ich nur allen raten, sich Hilfe zu suchen, und auch, wenn es nötig ist, den Gang ins Jugendamt nicht zu scheuen. Das heißt nicht, dass sie als Eltern veragt habe, sondern im Gegenteil, zeugt von hohem Verantwortungsbewußtsein, sich Hilfe zu holen.
Nur so ganz am Rande, was die Ehen der Eltern oder ihre Beziehungen angeht, ich glaube nicht, dass die Kinder daran schuld sind, oder die Problemem, die sie machen. Meist ist es der Umgang der Eltern mit Schwierigkeiten. Das kenne ich auch aus eigener Erfahrung, ohne ADS- Kinder zu haben.
Sicher sind die Auseinandersetzungen stressig, aber auch da kann man sich Hilfe holen.
Also, ich ziehe meinen Hut vor allen hier, die sich so um ihre Kinder, oder auch Pflegekinder, bemühen !!
Ich wünsche Euch viel Kraft weiterhin dafür !
Liebe Grüße von Ulrike
glücklicherweise hat keines meiner Kinder ADS oder ADHS. Ich arbeite jedoch mit Familien, deren Kinder davon betroffen sind.
Im Endeffekt kann man sagen, dass alles zutrifft, was hier bereits gesagt wurde.
Beobachten konnte ich im Laufe der Jahre, dass jeder einen guten Mix aus allem finden sollte, um den Kindern gute Entwicklungsmöglichkeiten schaffen zu können.
Die besten Erfahrungen konnte ich beobachten, wenn es eine geeignete Therapieform für das Kind, aber auch begleitend Erziehungsberatung für die Eltern gab. Und dies sind Dinge, die über die Kassen oder die Jugendämter finanziert werden können - je nach Diagnosesstellung und Bedarf.
Ganz wichtig finde ich auch, dass alle, die mit dem Kind oder der gesamten Familie " arbeiten" sich ein einheitliches Konzept erstellen, und sich auch daran halten, auch wenns manchmal schwerfällt, und die Eltern der Verzweiflung nahe sind.
Ob eine Medikation des Kindes erfolgen soll oder nicht ist sicher eine Frage, die man immer wieder neu stellen muss. Manchmal ist es sinnvoll, Medikamente zu verabreichen, damit die Kinder sich erstmal überhaupt auf etwas wie eine Therapie einlassen können, und es dann, bei guter Beobachtung des Kindes, auszuschleichen. Und da ist eben Ritalin oft ein Rettunganker, weil es schnell wirkt. Sicherlich muss man sorgsam damit umgehen, und es sollte - ebenso wie "die Kügelchen" - nicht die einzige Hilfe sein. Andere Alternativen werden inzwischen auch angeboten, schade, dass diese eine Frage der Geldbeutel sind.
Das sind meine Erfahrungen.
Ich muss auch sagen, das ich vor allen Eltern, die sich mit dieser Problematik auseinandersetzen müssen und sicher alle das beste für ihre Kinder wollen, einen riesen Respekt haben.
Ich mache es ja nur beruflich, und kann nach einigen Stunden wieder nach Hause gehen, aber für die Eltern ist das ein 24 Stunden Job. Und oft wird man wirklich an die Grenzen geführt!
Deshalb kann ich nur allen raten, sich Hilfe zu suchen, und auch, wenn es nötig ist, den Gang ins Jugendamt nicht zu scheuen. Das heißt nicht, dass sie als Eltern veragt habe, sondern im Gegenteil, zeugt von hohem Verantwortungsbewußtsein, sich Hilfe zu holen.
Nur so ganz am Rande, was die Ehen der Eltern oder ihre Beziehungen angeht, ich glaube nicht, dass die Kinder daran schuld sind, oder die Problemem, die sie machen. Meist ist es der Umgang der Eltern mit Schwierigkeiten. Das kenne ich auch aus eigener Erfahrung, ohne ADS- Kinder zu haben.
Sicher sind die Auseinandersetzungen stressig, aber auch da kann man sich Hilfe holen.
Also, ich ziehe meinen Hut vor allen hier, die sich so um ihre Kinder, oder auch Pflegekinder, bemühen !!
Ich wünsche Euch viel Kraft weiterhin dafür !
Liebe Grüße von Ulrike
-sie macht sich nochmal klug, was das jetzt sein würde und vor allem wo es dieses spezielle therapie geben wird.(muss ja auch erreichbar sein).