@yvonne78
Ja us klar. ..a*lecken. Ich bin echt entsetzt, jeder Laie kann nachlesen, dass es auch durchaus zu rheumatischen Beschwerden kommen kann ohne auffälliges Blutbild.
Ich bin ehrlich gesagt immer wieder irritiert über so manche meines Erachtens überzogene Erwartungshaltung und die selbstverständliche (ich könnte es auch anders nennen) Aggression, mit der fachärztliche Einschätzungen hier von Laien bewertet werden. (Dass es inkompetente Ärzte gibt, ist mir bekannt, aber kein Grund für Pauschalabwertungen)
Natürlich kann jeder nach der Zweit- auch eine Dritt-, Viert- bis Zehntmeinung einholen; dann muss sich aber niemand wundern, wenn die Wartezeiten immer länger werden UND wenn hinterher mehr Verwirrung als Klarheit herrscht.
Wenn "jeder Laie" sowieso alles "nachlesen kann", warum braucht es dann noch mehrere rheumatologische Meinungen?
Nur weil das Ergebnis nicht zufrieden stellt?
Es ist nunmal Fakt, dass nicht alle subjektiven rheumatischen Beschwerden auch gleichbedeutend mit einer rheumatischen Erkrankung sind. Und leider sind auch Rheumatologen gezwungen, ein wenig "vorzusortieren", sonst ist nämlich der nächste geplante Termin bald in 1-2 Jahren zu haben. In Ambulanzen gilt das erst recht, insbesondere, wenn eine beschränkte Kassenzulassung vorliegt.
Ich will Dir nun nicht absprechen, dass Du Beschwerden oder sogar eine rheumatische Erkrankung hast.
Es gibt aber gewisse Kriterien, nach denen solche Erkrankungen festgestellt werden - und ganz ohne objektive Hinweise wird das schwer. Subjektive Beschwerden alleine sind zumindest nicht akut bedrohlich und damit keine Notfall- oder dringliche Indikation für mehrere serielle Meinungen.
Das ist doch eigentlich eine ziemlich gute Botschaft, oder?
Also: mal ein wenig runterkommen, tief Luft holen und neu sortieren
Grüße, Frau Meier