Absetzen von Durogesic Pflaster
Hallo liebe Jette,
danke für Deine Antwort.
Du hast ein "Künstliches Kniegelenk" habe ich das richtig Verstanden?
Wie Du gelesen hast habe ich die Firma angeschrieben....
so jetzt müssen wir auf eine Antwort warten.
Ich selber habe 8 Knie op. und wende das an was mich schmerzfrei macht
natürlich weiß ich nicht ob es bei Dir auch wirkt.
Schau mal Dir das hier an:
http://www.biokinematik.de/
Die Logik der Schmerzen
Kybernetik und Kinematik des menschlichen Körpers
Physiologie und Pathologie
Knieschmerzen.
(Innenmeniscus, Außenmeniscus, Patellaspitzensyndrom)
Schmerzen im Knie haben weder mit dem Knie noch mit dem Meniscus etwas zu tun. Ein Meniscus tut nicht weh.
Das Kniegelenk ist ein Kugelgelenk und kein Scharniergelenk. Es bewegt in drei Richtungen (siehe Skigymnastik). Für jede Richtung gibt es Muskeln für die Hinbewegung und Muskeln für die Rückbewegung. Das Knie ist die Mitte zwischen Fuß und Becken. Schmerzen im Knie beruhen auf der Fehlfunktion von Muskeln, welche das Becken mit dem Unterschenkel verbinden.
Schmerzen an der Knieinnenseite welche meist dem Innenmeniscus zugeordnet werden haben ihre Ursache im Schneidermuskel (M.sartorius) oder im seitlichen Oberschenkelmuskel (Quadriceps lat.). Der M.sartorius ist in seinem Ursprung an der Unterkante des seitlichen Beckens zu behandeln. Seine Ursprungslinie ist 3-4 cm lang und sichelförmig konkav geformt. Der Quadriceps lat. ist seitlich am Oberschenkel etwa im Verlauf der Hosennaht zu korrigieren. Der Meniscus hat mit den Schmerzen nichts zu tun.
Schmerzen an der Knieaußenseite werden oft dem Außenmeniscus zugeordnet, welcher dann operiert wird. Die Schmerzen haben ihre Ursache jedoch meist im inneren Oberschenkelmuskel, dem M.Quadriceps med. Dieser ist in seiner Ursprungslinie an der Innenseite des Oberschenkels etwa im Verlauf der Hosennaht innen zu therapieren.
Schmerzen der Kniescheibenspitze (Patellaspitzensyndrom) entsprechen der Fehlfunktion des geraden Obeschenkelmuskels (M.rectus femoris) und dem Zwischenmuskel des Obeschenkels (M.intermedius). Der M.rectus femoris ist in seinem Ursprung im Beckenknochen im Leistenbereich zu behandeln. Der M.intermedius ist an der Vorderseite des Oberschenkels im ersten Drittel des Oberschenkelknochens zu korrigieren.
Fingerdrucktechnik
Ein Muskel setzt sich aus vielen unterschiedlichen Fasern zusammen. Die Spannungen der einzelnen Fasern müssen innerhalb des Muskels abgestimmt sein, und sie müssen auch mit den zugehörigen Fasern des Gegenmuskels abgestimmt sein. Ist in diesem System aus welchen Gründen auch immer eine Störung eingetreten, dann ist die freie Beweglichkeit behindert und die Bewegung wird schmerzhaft. Konkret: eine Einzelfaser innerhalb des Muskels hat eine zu hohe Spannung. Um Schmerzen zum Verschwinden zu bringen, muß somit erreicht werden, daß der Körper die erhöhte Spannung innerhalb des Muskels wieder auf Normalmaß herunterreguliert. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist die Fingerdrucktechnik, eine Maßnahme, die jeder Mensch an sich selbst durchführen kann.
Fingerdrucktechnik
Durch Druckreize an den Meßfühlern der einzelnen Fasern kann veranlaßt werden, daß diese Faser entspannt wird, wenn sie übermäßig angespannt war. Diese Spannungsauflösung ist Voraussetzung für das freie Arbeiten des Muskels und für die Schmerzbefreiung. Durch das Reizen des Meßfühlers wird eine Aktivität vorgetäuscht, die die regulatorische Spannungsherabsetzung zur Folge hat. Damit arbeitet dieser Muskel wieder normal. Dazu muß die Lage dieser Meßfühler im Körper bekannt sein und man muß im Stande sein, diese Organellen zu tasten und zu finden. Dazu folgende Anleitung:
Die Organellen fühlen sich an wie der Knoten eines Strickpullovers. Sie sind immer gleich groß, egal ob am Hals oder am Gesäß. Normalerweise befinden sie sich im Übergangswinkel der Muskelsehne zum Knochen. Im Falle der Reizung sind diese Organellen stark druckschmerzhaft und geschwollen. Wenn Sie also mit dem Finger auf solch einen Mechanorezeptor drücken, dann wird es entsprechend weh tun. Dieser Schmerz ist spezifischer Ausdruck der erhöhten Spannung, die es zu beseitigen gilt. Durch Druckreiz an dieser Stelle wird dem Körper Aktivität vorgetäuscht. Das Gehirn denkt, daß diese Faser arbeitet, weil der Meßfühler eine Aktivität meldet. Die ist nicht vorhanden, in Wirklichkeit drückt ja nur Ihr Finger auf den Meßfühler. Im Endeffekt sieht sich das Gehirn veranlaßt, eine Gegenregulation durchzuführen und die Spannung herabzusetzen, womit das Ziel erreicht ist. Durch eine gezielte Übung wäre dies genau so möglich. Doch Üben mit Schmerz ist beschwerlich, also lieber versuchen, den Körper mit Tricks zu überlisten.
Technik: Die im Detail beschriebene Region aufsuchen und mit dem Finger gefühlvoll, intensiv, jedoch ohne Kraft in der verdächtigen Region Druck ausüben. Hat man die richtige Stelle gefunden, wird es weh tun, eventuell sehr stark weh tun. Der Druckschmerz hängt eben von dem Ausmaß der Überspannung ab. Diese soll gelöst werden. Also: mit dem Finger so stark Druck ausüben, daß ein Reiz zustande kommt, auch wenn dieser schmerzhaft ist. Dann reglos (!) weiter Druck ausüben und dem Körper Zeit geben zu reagieren (ca. 1 Minute). Wird zwischendurch bewegt, dann passiert gar nichts, man hat sich nur unnötig geplagt. Also mit Gefühl und Geduld dem Körper Zeit lassen.
Hat man es richtig gemacht, dann wird der Druckschmerz plötzlich weniger werden und verschwinden. Dies geschieht nicht langsam sondern jeweils stufenweise, entsprechend den Reflexvorgängen, die im Körper ausgelöst werden.Nach einer gewissen Zeit tut dann gar nichts mehr weh. Damit ist die Funktion dieser Faser im Muskel wieder normalisiert und die Bewegung kann wieder ungehindert durchgeführt werden. Diese eine Schmerzursache ist beseitigt.
Ich hoffe das es bei Dir auch was bringt und wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.
Alles liebe aus Paderborn von Gisi
Ps Katzen sollen helfen ob es auch gut ist für das Knie darum mal ein schönes Bild mitanhängen probieren kann man ja alles mal
