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Ablehnung und Zusage warum?

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von Annii, 5. September 2015.

  1. Annii

    Annii Neues Mitglied

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    Ich lese hier viel das viele einen Wiederspruch einlegen müssen warum werden viele Reha's nicht bei jedem genehmigt?
    Und bei anderen wie bei mir sofort?

    Lg und schönen Samstag euch allen
     
  2. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich denke mir, dass das am Sachbearbeiter liegt. Heutzutage ist ja überall Sparen angesagt, da wird der Eine wohl mehr an die Finanzen denken und der Andere an den Menschen.
     
  3. Annii

    Annii Neues Mitglied

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    Okay, ich finde es schon traurig vor allem da ja bei Wiederspruch immer die Reha genehmigt wurde oder wurde trotz Wiederspruch Reja's abgelehnt?
     
  4. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Das gibt es sowohl als auch. Wenn man aber bedenkt, wie Viele es bei der Ablehnung bewenden lassen und nicht in Widerspruch gehen, dann hat sich das für den Kostenträger schon gelohnt.
     
  5. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi,
    Es gibt ja viele Möglichkeiten eine Reha zu beantragen:
    aus medizinischer Sicht
    berufliche Reha
    Anschlußbehandlung nach einer Op
    geplanter Rentenantrag (Reha vor Rente)

    Dazu muss auch eine Art Ziel definiert werden, was will ich mit der Reha erreichen. Und oft genug ist vielleicht eine ambulante Reha sinnvoller, oder der Einstieg über einen Sportverein, Rheumaliga, Rehasport. Und nur schwerst Kranke bekommen jedes Jahr eine Reha, die anderen in größeren (bis 4 Jahre) Abständen. Das kommt dann auch auf die Erkrankung an und ob der Arzt eine frühere Reha begründen kann (neu dazu gekommene Einschränkungen z.B.).

    Jeder Antrag ist individuell und jeder hat somit auch einen andere Begründung. Daraus pauschal zu urteilen dass es am Sachbearbeiter liegt, kann man nicht.

    Gruß Kukana


    http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/02_Rehabilitation/Rehabilitation_node.html
     
  6. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich weiß jetzt auch nicht, ob Reha und Kur das Gleiche ist...Jedenfalls wundert mich, dass ein Kollege meines Mannes jedes Jahr aufs Neue zur 'Kur' fahren darf wg Asthma. Und das auch noch im Ausland (Grüeziland...).
    Erst wird abgelehnt und dann doch genehmigt.
    JEDES Jahr!
    Versteh ich nicht, wie das sein kann. Andere haben noch ganz andere Krankheiten (zum Teil ja auch mehrfache) und müssen drum kämpfen, wenigstens EIN Mal fahren zu dürfen.
    Gibts da ne Regelung, die ich nicht kenne :confused:
     
  7. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo

    Man kann das oft nicht beurteilen, ob der Nachbar, Kollege... nicht doch heftig krank ist. Asthma, ich kenne da zwei Leute, kann richtig heftig sein.

    Asthma ist den ärztlichen Gutachtern aber auch bekannter als so etwas wie "Mixed connective tissue disease".:(

    Ambulanten Rehas, gern in anerkannten Badeorten, werden eher bewilligt. Da werden auf Antrag mit Begründung vom Arzt soundsoviele Physioeinheiten und ein bisschen was von der Unterkunft übernommen.


    LG
    Clara
     
  8. kukana

    kukana Moderatorin

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    Klickt euch doch auch mal nur als Besipiel bei der DRV durch.

    http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/02_reha/02_leistungen/allgemeines/ausschlussgruende.html

    Ausserdem gibt es dort eine kostenlose Telefonnummer, dort kann man mehr erfahren.

    Dann braucht man auch nicht mehr zu mutmaßen ob einer besser gestellt ist oder die "reha-tauglichere" Erkrankung hat.

    Die Krankenkassen geben auch Zuschüsse wenn man z.B. mal eine Präventivwoche machen möchte. Einfach auf eurer Kassenseite mal bisschen lesen.

    Gruß Kukana
     
    #8 5. September 2015
    Zuletzt bearbeitet: 5. September 2015
  9. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Irgendwie komme ich mir gerade total abgebügelt vor.
    Man kann nachlesen, wie es geht.
    Wer sich trotzdem ungerecht behandelt fühlt, hat keine Leistung verdient.
    Basta. Mir geht's schlecht. Ich muss mich beruhigen.
     
  10. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

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    Clara, natürlich gibt es auch Ungerechtigkeit - manchmal gibt es Ungereimtheiten - manchmal drückt ein Arzt etwas missverständlich aus, der eine Sachbearbeiter urteilt strenger ...... manchmal schüttelt man wirklich den Kopf, warum der eine eine Reha bekommt und der andere nicht.

    Aber genauso muss man sagen, dass nicht jede Ablehnung ungerechtferigt ist. Subjektiv fühlt es sich sicher ungerecht an, denn man stellt ja nur einen Antrag, wenn man der Überzeugung ist, dass man die Reha wirklich braucht. Aber objektiv kann (kann!) es eben auch anders aussehen.
    Z.B. kann jemand auch zuu krank sein für eine Reha, denn eine Reha ist sehr intensiv und erfordert viel Mitarbeit. Oder es wurde noch gar keine ambulante Therapie versucht. Und es gibt Leute, denen geht es gar nicht so schlecht, die möchten gerne mal 3 Wochen "Urlaub

    Ich denke, wir müssen aufpassen, dass wir nicht jede Ablehnung als böse Handlung von Krankenkassen oder Rentenversicherung sehen. Genausowenig, wie wir als Aussenstehende beurteilen können, ob die genehmigte Reha jemandem "zusteht" oder nicht.
     
  11. kukana

    kukana Moderatorin

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    Eben weil du dich ungerecht behandelt fühlst, muss es im Sinne der Gesetze / des Rechts nicht ungerecht sein (auf dem Papier).

    Das eine ist doch ein subjektives Gefühl- das andere ist (sollte sein) ein objektiver Entscheid.

    Und unser Forum kann dir Zuspruch geben, aber auch mit Fakten kommen. Hier können nur Hinweise gegeben werden an wen man sich wenden kann. Nur muss man das auch wirklich dann machen. Das geschriebene Wort hier im Forum hat da wenig Aussagekraft gegenüber einer Kasse oder der DRV.

    LG Kukana
     
  12. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Kuki, danke für den Link. Ich schau da morgen mal rein.
     
  13. Ni.Ka

    Ni.Ka Mitglied

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    Ich hatte eine berufliche Reha, die sofort genehmigt wurde.
    Ich denke, die DRV hat mehr von mir, wenn ich arbeite und nicht, wenn ich noch über 20 Jahre Rente beziehen müsste, insofern war meine Reha innerhalb 2 Wochen durch:top:
     
  14. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

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    Ich denke, bei Rehas ist das genau wie bei der EU-Rente: diejenigen, bei denen der Antrag glatt durchgeht, schreiben höchstens mal ne kleine Meldung. Diejenigen, bei denen es nicht so glatt läuft, holen sich eher Unterstützung, fragen nach, ärgern sich, usw. Deshalb hört man mehr von den abgelehnten, bzw. erst nach Kampf genehmigten Maßnahmen.

    Gibt es eigentlich Statistiken, wie viel Prozent der Reha-Anträge (und nebenbei würde mich das auch bei EU-Rente interessieren) positiv beschieden werden bzw. abgelehnt werden?
     
  15. kukana

    kukana Moderatorin

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    Bisher habe ich noch keine Liste entdecken können.

    Man könnte das hier als Umfrage laufen lassen, aber das wäre umfangreich, weil alle Fragen etliche Male auftauchen müssten, je nachdem:
    berufstätig ja
    unter 3 Std, unter 6. Std. über 6 Std. selbstständig arbeitslos arbeitssuchen Alg/Hartz4 ausgeteuert ?
    dazu kann man es per Alter eingrenzen
    dazu auch noch mit den % GdB

    Vielleicht existieren solche Statistiken intern bei den Kassen oder Rentenämtern.

    Gruß Kukana

    PS: Ich hatte mal einen Bekannten der beim TÜV die Kontrollen machte, die hatten eine Vorgabe dass 40% durchfallen muss!
     
  16. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo,

    wir leben in einem Rechtsstaat. Das heißt, vieles im täglichen Miteinander kann nach Recht und Gesetz festgelegt werden. So eben auch im Bereich der Sozialversicherungen.

    Wir leben in einer Demokratie. Der Bürger entscheidet über die von ihm Gewählten wie es in diesem Staate, der Sozialversicherung etc. zugehen soll.

    Der Bürger hat auch die Befugnis zu prüfen, ob rechtens ist, was im Auftrage des Staates, in Behörden usw. geschieht.
    Dahinter steht das Bewusstsein, dass jede Entscheidung, also auch Bescheide über Rehamaßnamen, von Menschen gefällt werden.
    Menschen sind anfällig für Bestechung, sich aus Angst um den Arbeitsplatz für den Vorgesetzten und gegen den Antragsteller zu entscheiden. Menschen machen Fehler, weil sie etwas übersehen, weil ihnen Kenntnisse fehlen, weil sie einen Groll gegen etwas haben, aus Überarbeitung.
    Genau aus diesem Grunde gibt es das Widerspruchsrecht. Genau aus diesem Grunde, ist jedem Bescheid eine Belehrung über die Möglichkeit eines Widerspruches beigelegt.

    Antragsteller sind in der Regel erwachsene Menschen. Sie haben Lebenserfahrung. Sie haben sich informiert. Sie vergleichen sich mit anderen. In der Regel entschließen sie sich nicht allein aus Egoismus, Neid, Habgier zu einem Antrag.

    Niemand sollte sich durch einen abgelehnten Antrag aufs Maul gehauen fühlen. Niemand sollte sich deshalb beschämt in seine Hütte verkriechen, seinen Arbeitsplatz verlieren, vielleicht sogar sterben. Wer sich derart bedroht, fühlt hat das Recht zu sagen: Hier bin ich, helft mir. Es wird noch einmal geguckt, geklärt und begründet. Die Zeiten von Bürger als "Subjekt" und Staat als "Absoluten Herrscher" sind vorbei.

    Liebe Grüße
    Clara
     
    #16 6. September 2015
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2015
  17. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    die drv hat eine eigene statistik, siehe link.

    Anträge auf Leistungen zur Rehabilitation 2014 2,142 millionen

    Abgeschlossene Leistungen zur Rehabilitation 2014 1,157 millionen

    http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/6_Wir_ueber_uns/02_Fakten_und_Zahlen/03_statistiken/wichtige_eckzahlen_node.html

    für anderes oder genauere angaben einfach weiter durchklicken, vielleicht findet sich
    noch das eine oder andere für interessierte ;)

    lieben gruß marie
     
  18. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    Ich warte auch auf die zusage der Rentenversicherung für meine AHB , die Unterlagen von der Klinik habe ich schon , fülle die aber nicht eher aus bevor ich die zusage habe. Habe bisher nie Probleme gehabt ,ist schon meine 2AHB und drei mal reha mit Antrag. Kämpfe auch darum ,wenn es sein muss. Mal schauen wie es jetzt sein wird.
    Bei meiner EWR musste ich allerdings 4 jahre kämpfen. Wer nicht kämpft hat bereits
    Verloren .
     
  19. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo Marie2 et al,

    selbstverständlich empfiehlt es sich selber bei drv-bund oder dem eigenen Kostenträger nachzulesen. Dann ist man auf der sicheren Seite und provoziert keine 300 Klicks mit Fragen, die auf der offiziellen Seite locker beantwortet kriegt.

    Was mich aufregt sind Äußerungen in Betroffenen-Foren, in denen von "Mutmaßungen", "subjektivem Empfinden" und angeblich "objektiven Behörden" die Rede ist. Da ist der Staat weiter als mancher Einzelne - der bei seinem Text vielleicht nicht gut nachgedacht hat.

    Liebe Grüße
    Clara
     
  20. hexe07

    hexe07 Neues Mitglied

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    aktuelle aussage von meiner kk, warum ich innerhalb von 10 tagen eine reha bewilligt bekam ( zum ersten mal ), weil ich schon länger als 3 monate krank geschrieben bin.