1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Ablauf drei Phasen Skelettszintigraphie / Sakroiliitis

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Berghexe, 24. April 2015.

  1. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,

    da ich neben meinen Kollagenosespezifischen Beschwerden schon länger Probleme im ISG, LWS und BWS habe, war ich nun im MRT. Da wurde eine beidseitige Sakroiliitis mit moderaten Aktivierungzeichen und zarte ( wie nett) Erosionen festgestellt. Nun hab ich, da ich ja keine Nacht mehr durchschlafen kann Cortison ins ISG gespritzt bekommen.

    Nächste Woche hab ich nun einen Termin zur Drei Phasen Skelettszintigraphie.
    Da ich natürlich beim Arzt, durch diese neuen Infos überfordert war, hab ich fast nix zum Ablauf gefragt.

    Hat jemand von euch sowas schon gemacht?

    Also was ich mitbekommen habe ist, dass es 3-4 Stunden dauert, das man radioaktives Zeug trinken muss, es drei Phasen sind, in denen man da untersucht wird. Ich soll 1l Wasser mitbringen.

    Nun meine Fragen:
    - Liegt man da komplett nackt oder in Unterhose oder vollkommen bekleidete?

    - Ich nehme ja tgl 10 mg Cortison, abends 90mg Arcoxia, 300 mg Quensyl, bei Bedarf Novalgin, bei Migräneattacken Sumatriptan 100 mg. Muss ich jetzt die Medikamente davor reduzieren oder sogar ganz absetzen, damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden? ( werde am Montag sicherheitshalber beim überweisenden Arzt anrufen, aber da die Untersuchung nächste Woche schon am Donnerstag ist, wäre es gut das jetzt zu wissen, damit ich das vielleicht schon am WE machen kann)

    - was wird da alles untersucht nur Wirbelsäule, oder auch Hände, Füße, Knie usw.?

    - und noch eine blöde Frage ich hätte nächste Woche blöderweise meine Tage ( deswegen würde ich ja auch gerne wissen ob ich da nackt liege oder nur in Unterhose, dass wäre mir dann unangenehm und dann würde ich ab morgen meine Pille durchnehmen damit ich meine Tage verschieben kann) macht das was?

    - war es unangenehm?

    - hat man da Nebenwirkungen?

    Blöd dass mir diese Fragen beim Arzt nicht eingefallen sind und jetzt hat er schon Feierabend.

    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Berghexe
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.417
    Zustimmungen:
    240
    Ort:
    Köln
    Hallo,
    Keine Sorge, das tut nicht weh und ist auch nicht unangenehm.

    Es dauert so lange da du ein Mittel gespritzt bekommst das sich im Körper verteilen muss. Du sollst in der Untersuchungspause viel trinken. Aufnahmen von den Knochen sind erst ca. 2-3 Std. nach der Injektion möglich, vorher hat sich das nicht verteilt.

    Du wirst dazu auf einem Tisch liegen, voll angezogen. Also keine Angst dass du da blank ziehen musst :)

    Bring auf jeden Fall deine Röntgenbilder oder MRT oder CT Bilder mit.

    http://www.praxis-nuramed.de/leistungen-nuklearmedizin.php?seite=Leistungen_Nuklearmedizin/Skelettszintigraphie.php

    Hier ist eigentlich alles gut erklärt, ich habe das dort schon machen lassen vor ein paar Jahren.

     
  3. gismo1110

    gismo1110 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2012
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Berghexe,

    ich kann dich auch beruhigen. Alles halb so schlimm. Bei mir wurden aus 3 Phasen nur zwei, aber das ist scheinbar üblich.
    Die erste Aufnahme wurde kurz nach der Infusion gemacht. Man ist voll angezogen. Nur Metall muss abgelegt werden.
    Das einzig Unangenehme fand ich das lange still flach liegen. Aber es ist gut zu schaffen.

    Es wird übrigens der komplette Körper in einem Rutsch untersucht. Nur weil ich etwas breiter :o gebaut bin, mussten
    die Hände gesondert aufgenommen werden, damit man mehr erkennen kann.
    Dann hat man ungefähr 2 Stunden frei. In der Zeit muss dann das Wasser getrunken werden.
    Dann kommt der zweite Durchgang und dann die Auswertung vom Radiologen.

    Zu den Medis würde ich Deinen Arzt vorher noch mal fragen. Ich musste damals alles absetzen, damit viel zu sehen ist.
    Aber da ging es auch darum festzustellen, ob ich überhaupt was Entzündliches habe. Vorher hieß meine Diagnose "nur"
    Fibromyalgie.

    Nebenwirkungen hatte ich keine. Ich bin anschließend selbst mit dem Auto 40 km heimgefahren. Ich glaub man sollte nachher möglichst nicht sofort Kontakt zu Schwangeren etc. haben, wg. der Radioaktivität. Aber das war es auch...

    Ich drück dir die Daumen

    Viele liebe Grüße
    Gismo
     
  4. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,

    das beruhigt mich jetzt etwas, was ihr schreibt.

    Mich beunruhigt vor allem, dass evtl. Durch die Cortisoninjektion was übersehen wird.

    Der Arzt heute hatte erst nach den Spritzen in beide ISG und seitlich der BWS ( da meinte er, müsste schon was zusehen sein, weil er seitlich der BWS nur gespritzt hat) entschieden, dass ich diese Szintigraphie machen soll und mir sofort einen Termin für nächsten Donnerstag beschafft.

    Mich ärgert das mit der Injektion, denn auch wenn er sagt, es ist nicht so wichtig, dass man im ISG was sieht ( was ja wohl durch das Cortison passieren kann), da ja die Sakroiliitis bereits durchs MRT gesichert ist, ich finde es trotzdem blöd, dass ich dann dem Radiologen erklären kann, wenn er nix im ISG sieht, dass da wegen der Injektion ist und wie dann seine Reaktion ist?

    Zudem hab ich Angst, dass nun im Bereich LWS, ISG hernach doch was übersehen wird, was im MRT nicht sichtbar war, nun aber ohne die Injektion im Szinti sichtbar gewesen wäre.

    Außerdem weiß ich ja nicht wie das eingespritzte Cortison sich so da verteilt und was es angrenzend dadurch noch überdeckt.

    Und dann mach ich mir Sorgen, dass er wenn er das mit den Injektionen in BWS und ISG hört, dass ich dann vielleicht in drei Monaten die Szinti nochmal machen muss.

    Ich weiß ich denk jetzt vielleicht zu viel darüber nach. Aber ich möchte endlich wieder ein relativ normales Leben führen, endlich wieder durchschlafen und genau wissen was ich hab und was bekommen was hilft.

    Ich finde es leichter, wenn man weiß woran man ist und hat ne Diagnose. Damit kann man sich leichter abfinden und man weiß, dass versucht wird es in den Griff zu bekommen , als dass man von Untersuchung zu Untersuchung irrt und keiner weiß so richtig einzuschätzen was es ist, weil bei mir eines nicht zum andern passt.

    Ich fänd es schlimm, wenn jetzt keine richtige Diagnose gestellt werden könnte, weil die Injektion was überdeckt oder nur minimal darstellt und ohne Injektion wäre es sichtbar gewesen und hätte zugeordnet werden können.

    Naja hilft wohl nix ich werde mich wohl mit der Situation abfinden müssen, dem Radiologen erzählen, dass ich diese Injektionen bekommen hab und hoffen, dass trotzdem Klarheit bei raus kommt.

    Zu ändern ist es ja nun nicht mehr.

    Vielleicht könnt ihr mich ja verstehen, bin etwas verzweifelt. Ich habe ja eine undifferenzierte Kollagenose und bekomme Quensyl. Leider wirkt es nicht so gut, dass ich wegen der Schmerzen auf 10 mg Cortison erhöhen musste. Mit 10 mg sind die Schmerzen in den Händen, Füßen und Fußsehne so gut wie weg.

    Leider wirkt es aber kaum auf meine LWS, ISG und BWS wegen denen ich schon länger Probleme habe und seit zwei Wochen fast jede Nacht zwischen 2 und Vier Uhr aufwache und somit wenig Schlaf bekomme. Zudem sind meine Migräneattacken seit letzter Woche wieder zahlenmäßig angewachsen auf vier pro Woche. Ausruhen unter Tags ist fast kaum meine Mädels sind 4&7.

    So ein langer Text, aber musste jetzt raus, damit ich einschlafen kann.

    Ich danke euch für eure lieben Antworten, ich weiß vielen geht es evtl. Genauso und ganz vielen noch schlimmer.

    Liebe Grüße,
    Berghexe
     
  5. gismo1110

    gismo1110 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2012
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Berghexe,

    mach dich nicht allzu verrückt. Wird schon werden.

    Und sprich auf jeden Fall nachher die Ergebnisse mit deinem Rheumatologen durch, und lass dich vom Radiologen nicht verunsichern. Bei mir meinte der Radiologe direkt, alle Veränderungen die ich hätte kämen ja von der Fibro und vom Übergewicht. Das hat mir allen Mut genommen.

    Als mein Rheumatologe die Unterlagen geprüft hat, konnte er Anreicherungen in allen relevanten Gelenken feststellen,
    und seither habe ich die Diagnose undifferentierte Arthritis.

    Ich will damit sagen, dein Rheumatologe kennt dich viel besser und kennt deine genaue Vorgeschichte. Er weiß es dann auch zu beurteilen, wenn an den gespritzten Gelenken nur leichte Veränderungen zu sehen sind.

    Liebe Grüße und ein schönes WE
    Gismo
     
  6. Adolina

    Adolina Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2006
    Beiträge:
    744
    Zustimmungen:
    10
    Ort:
    Erlenbach/ Main
    Hallo Berghexe,:)

    wie die Anderen geschrieben habe, es ist nicht schlimm, es dauerd halt nur so lange. Bei mir wurde es schon zweimal gemacht.
    Ich bin seronegativ, da war es gut, dass man die Entzündungen gesehen hat.

    Lg. Adolina :)
     
  7. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,
    danke für eure Antworten. Ich werde jetzt morgen mal meine internistische Rheumatologin befragen, ob sie die Untersuchung unter Cortisoneinfluss trotzdem als sinnvoll erachtet.

    Da ich ja das Cortison erhöht habe, Schmerzmittel nehme und nun diese Cortisonspritzen vorgestern bekommen habe bin ich seit gestern fast schmerzfrei. Das ist richtig komisch, das kenn ich gar nicht mehr. Da ich ab morgen die Medis ( also wenn die Rheumatologin sagt, ich soll zur Untersuchung) wieder reduzieren muss wegen der Untersuchung, muss ich den Tag heute noch genießen. Ich wusste schon gar nicht mehr wie das ist, so fast schmerzfrei.

    Am liebsten wäre mir schon, ich könnte die Untersuchung am Donnerstag machen, dann hätte ich es hinter mir. Aber wenn jetzt durch die Spritzen etwas überdeckt wird oder das Cortison sich noch wo anders verteilt, so eine Injektion zirkuliert ja im Körper, und noch andere Entzündungen überdeckt wäre das saublöd.

    liebe Grüße,
    berghexe
     
  8. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    am besten ist ja immer, erst die
    Untersuchung abwarten und dann
    Medis.

    ein Szinti zeigt ja auch Entzündungen.
    wenn die nun weniger sind, ist das
    ja verfälscht.

    ich frage mich, warum da der Arzt,
    der dir die Medis gab, nicht selber
    drauf kam.
     
  9. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,
    @ Puffelhexe: Ich glaube er hat erst nach der Injektion entschieden, dass er noch diese Untersuchung gemacht werden soll. Er hat sich die MRT Bilder angeschaut und gesagt, dass darauf eindeutig eine beidseitige Sakroiliitis zu sehen ist.

    An alle,
    Ich hab ihm erzählt, dass ich in der letzten Zeit kaum eine Nacht durchgeschlafen habe und immer so zwischen 2 und 4 Uhr wach werde vor Schmerzen und dann am rumlaufen bin, denn die Schmerzen werden durch Bewegung besser. In der Früh hab ich dann ebenfalls Schmerzen und bin gerade im Bereich der Wirbelsäule LWS und BWS steif, das verbessert sich im Laufe des Tages, allerdings wenn ich lang stehen muss oder mal lang sitze oder liege ist es auch unter Tags schlimm. In der BWS hab ich auch Schmerzen, die bis übers Brustbein ziehen, ich komm mir da oft vor als hätte ich ein Korsett um den Brustkorb.

    Dann hat hat er mich nochmal untersucht und eingerenkt und dann hat er mir die Spritzen mit Cortison rechts und links ins ISG, sowie seitlich der BWS gegeben. Dann haben wir uns noch unterhalten und ich fragte was das nun sein könne und ob meine Probleme mit der BWs damit zusammen hängen könnten.
    Und dann kam er plötzlich darauf, dass ich diese 3 Phasen Skelettszintigraphie machen sollte. Daraufhin fragte ich ihn wie schon geschrieben, ob das mit den Injektionen nun die Untersuchung nicht verfälschen würde und er meinte bei der BWS nicht, da er nicht in sondern neben die BWS gespritzt habe und im ISG kann schon sein, dass nix zu sehen ist, aber das macht nix, weil die Sakroiliitis ja durchs MRT gesichert ist und ihn nur interessiert, ob andere Gelenke oder BWS betroffen sind und man dann vielleicht besser zuordnen könnte was es sein könnte.
    Und dann hat die Arzthelferin in seinem Beisein gleich den Termin in der Radiologie für nächsten Donnerstag ausgemacht.

    Ach Gott seh gerade, dass ich euch das ja schon geschrieben habe, naja macht nix.

    Ich ruf jetzt morgen meine Rheumatologin an, bei der ich wegen der undifferenziert. Kollagenose in Behandlung bin und frag sie was sie meint und wenn sie sagt ich soll es machen, dann wäre ich heilfroh, denn ich will es weghaben und dann mich es. Wenn sie sagt, ich soll es nicht machen sondern einenspäteren Termin ausmachen, bin ich zwar traurig, aber hilft ja dann nix, dann muss ich mich in Geduld üben und weitergäben. Wobei man ja dann auch nicht weiß, ob später was zu sehen wird, denn das war ja jetzt die zweite Cortisoninjektion innerhalb von drei Wochen ins ISG, kann ja sein, dass das die Entzündung so eindämmt, dass selbst in ein paar Wochen auch nix zu sehen wäre.

    Vielleicht mach ich mir auch viel zu viel Gedanken darüber, wie immer, aber ich möchte endlich Klarheit.

    Danke und liebe Grüße,
    Berghexe
     
  10. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,

    nun hab ich gerade mit meiner internistischen Rheumatologin telefoniert und wie ich es mir schon gedacht habe, hält sie die Szinti sechs Tage nach der Injektion für verfrüht, auch wegen der systemischer Wirkung des Cortisons. Nun soll ich den Termin um eine Woche verschieben. Kann ich ja erst morgen klären,ob das geht. Blöd ist nur ich hab ja nächste Woche am Mittwoch bei meiner internistischen Rheumatologin Termin ( hauptsächlich wegen der Kollagenosenproblematik) und wenn ich jetzt den Termin um eine Woche auf Donnerstag verschieben kann, dann hab ich ja noch keine Ergebnisse von der Untersuchung, da die ja erst am folgenden Tag ist. Und bei meiner Rheumatologin werde ich wohl keine Terminänderung mehr kriegen. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich, wenn es geht die Szinti auf Dienstag verschieb, das ist dann zwar keine Woche wie sie empfohlen hat, aber immerhin auch schon wieder fünf Tage mehr nach der Injektion und somit hätte ich die Ergebnisse zum Termin. Allerdings kann sein, dass sie mir an dem Tag Blut nehmen will und ob dann nicht das radioaktive Mittel von der Untersuchung sich auf die Blutwerte auswirkt.

    Wobei meine internistische Rheumatologin glaub nicht so richtig verstanden hat, warum mein Orthopäde ( er ist gleichzeitig auch Orth. Rheumatologe) diese Untersuchung überhaupt machen lässt, denn das ausschlaggebende ist das MRT ( auf dem ja die Sakroiliitis zu sehn ist) u d die Szinti mache man wohl eher nur wenn im MRT nix zu sehen war.

    Bin nun durcheinander und weiß nicht was ich machen soll.

    Liebe Grüße,
    Berghexe
     
    #10 27. April 2015
    Zuletzt bearbeitet: 27. April 2015
  11. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,
    so nun ist der Termin für die Szinti auf nächste Woche Donnerstag verschoben, der Termin der Rheumatologin auf übernächste Woche Mittwoch ( damit da alle Ergebnisse da sind) und der beim Orth. Rheumatologen überübernächste Woche Montag. Bin zwar nicht so glücklich mit den Terminen, aber nun ist es halt mal so.

    Wir fahren am 22.05. schon in den Urlaub und das ist jetzt alles so kurz davor. Die Rheumatologin wollte ja wahrscheinlich mir dann am Termin ( der ist nun am13.05.) zusätzlich MTX verschreiben, allerdings ob das sinnvoll ist neun Tage vor dem Urlaub mit nem neuen Medikament anzufangen wegen Nebenwirkungen und Blutkontrolle?

    Liebe Grüße,
    berghexe
     
  12. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    ich würde so kurz vorm Urlaub
    nicht mit MTX anfangen. das
    versaut dir nachher den ganzen
    Urlaub, wenn irgendwas is...
     
  13. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,
    ja das befürchte ich fast auch, somit bleibt die Alternative 10 mg Cortison, zu Hauf Schmerztabletten und Cortisoninjektionen in den Rücken:mad:.

    Und dann nachdem Urlaub wieder zur Rheumatologin zur Einstellung der Medis.

    Hoffentlich geht es im Urlaub einigermaßen.

    Liebe Grüße,
    Berghexe
     
  14. medikan

    medikan PSA/RA seit 2010

    Registriert seit:
    23. Oktober 2010
    Beiträge:
    520
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    NRW
    Hallo,

    also mir wurde geraten mindestens 14 tage vor der untersuchung kein Cortison, egal wie, zu mir zu nehmen, eben weil jegliches Cortison die Entzündungsaktivität hemmt und diese dann halt nicht sichtbar ist....

    wünsche dir viel erfolg
     
  15. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,

    @medikan:ach herrje, wie hast du das dann gemacht? Wenn ich das Cortison von 10 auf 7 mg reduziere hab ich sehr starke Schmerzen. Wenn ich es jetzt bis nächsten Donnerstag komplett weglasse, bin ich bis dahin ein totales Wrack. Meine Rheumatologin hat gemeint, es müsste reichen ab nächsten Dienstag auf 7 mg zu reduzieren, das wird hart genug oder wenn ich noch sicherer gehen will, zwei Tage vorher es wegzulassen. Ich überlege noch wie ich es mache.
    Ich wäre so froh, wenn ich endlich jegliche Untersuchungen hinter mir hätte und es klar wäre, was ich jetzt anscheinend noch neben der Kollagenose habe.

    Ich hoffe nicht, dass es nach der Szinti heißt, jetzt noch die und die Untersuchung, tja aber wenn es dann so ist ist es so.

    jetzt hab ich seit heute so ein Halskratzen und hoffe, dass ich mich nicht bei meinem Mann, der evtl Streptokokken hat angesteckt habe oder an meiner Tochter, die zwar nix hat, aber ihre halbe Kindergartengrupoe hat Streptokokken. das fehlt jetzt noch. Aber Antibiotika dürfte ja hoffentlich die Bilder nicht beeinflussen. Vielleicht ist es aber nur Fehlalarm.
    Liebe Grüße,
    berghexe
     
  16. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    also, man muss es ja nicht absetzen.
    aber man sollte vor so einer Untersuchung
    nicht die Dosis erhöhen.

    also hat man starke Beschwerden bei
    zb 6 mg und wird in dem Moment
    ein Dings angeordnet, dann sollte
    man bis nach der Untersuchung
    auf seiner ursprünglichen Ausgangs
    Dosis bleiben. und danach erst erhöhen.
     
  17. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,

    ich glaub so mach ich das auch. Ab Montag runter auf 7 mg. Hoffentlich bringt die Untersuchung Erkenntnisse. Ich weiß immer noch nicht wie ich meine Kids an dem Tag unterbringe. Meine Vater muss zur Magen Darm Spiegelung und meine Schwiegereltern habe an dem Tag nen Termin bei ner Heilpraktikerin in Bad Tölz. Finde es blöd, wenn mein Mann extra dafür nen Tag Urlaub nehmen muss.
    Tja aufgrund der Tatsache, dass wir am 22.05. schon in den Urlaub fahren, wird die neue Einstellung auf Medis ( wenn überhaupt) warten müssen. Denn da hast du recht Puffelhexe, das könnte mir den Urlaub gründlich versauen, wenn ich dann zum 2. Mal MTX überhaupt nehme und dann mit Nebenwirkungen mich im Urlaub rumschlage.

    meine Rheumatologin meinte ja, weil Quensyl nicht wirkt, würde sie mir einen Pfiff MTX dazugeben ( wobei ich natürlich nicht weiß, ob sich da jetzt was ändern wird aufgrund der Sakroiliitis, denn davon wusste sie ja beim letzten Mal noch nix). Ist die Frage was das heißt ein Pfiff. Auch wenn es nicht toll ist, würde ich glaub ich Spritzen vorziehen, zum einen wegen der anscheinend besseren Wirksamkeit, geringeren Nebenwirkungen und weil ich durch die anderen Medis, die man ja nicht spritzen kann meinen Magen nicht belasten will. Auch wenn die Vorstellung ekelhaft ist sich jede Woche so nen Ding in den Oberschenkel zu rammen.

    Aber ich glaube wo gelesen zu haben, dass es Spritzen erst ab einer Dosierung von 7,5 gibt wohingegen Tabletten schon ab 2,5 losgehen.

    Naj man wird sehen.

    Wahrscheinlich leuchte ich ich dann nächste Woche Donnerstag nach der Szintigraphie. Ich mag solche Untersuchungen gar nicht. Sie sind ja in der Durchführung meistens nicht arg unangenehm, aber seitdem ich nach einem harmlosen MRT 2008 ( bei dem hat man nix gesehen von Entzündungen, da lag aber auch der Verdacht auf Banscheibenvorfall im Raum, war aber dann nicht so) zum Ausschluss eines Bandscheibenvorfalls vergrößerte Lymphknoten gefunden wurden und ich damals mit Verdacht auf Lymphdrüsenkrebs zum Onkologen musste graust mir vor solchen Untersuchungen. War Gott sei Dank kein Krebs. Aber die Angst, dass die da was sehen, was wieder irgendwie seltsam aussieht ist seitdem immer da. Das war damals auch kurz vorm Urlaub und hat mir den Urlaub auch etwas verhagelt.

    Ich hoffe auf das Beste.

    Was ich wirklich komisch finde ist, dass die 10 mg Cortison die ich oral nehme sehr gut auf meine Kollagenoseschmerzen wirken, also Hände, Füße und Fußsehnen fast schmerzfrei sind. Aber auf das ISG, die LWS und die BWS hat es nur minimal Einfluss. Die Cortisoninjektionen, die er mir gegeben hat, haben mir jetzt fast fünf Tage verminderte Schmerzen gebracht. Ab heute merke ich dass es wieder bisserl zunimmt. Da hilft aber Arcoxia und Novalgin gut.

    Liebe Grüße,
    Berghexe
     
  18. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,
    so nun hab ich die Untersuchung hinter mir. Bin jetzt auch nicht schlauer als vorher. Leider hat mir die Radiologin nicht viel gesagt. Also laut ihr ist außer dem ISG nix betroffen. Das ISG ist beidseitig deutlich entzündet. Auf die Frage was das jetzt heißt, sagte sie vielleicht Wirbelsäulenrheuma. Sie meinte man sollte mal den CRP anschauen. Das würde ja schon öfters gemacht, der war noch nie erhöht. Dann fragte sie, ob ich was am Darm hätte. Nicht das ich wüsste, aber mein Bruder hat Morbus Crohn. Da meinte sie, vielleicht sollte man da nochmal schauen. Oh bitte nicht noch eine Untersuchung. Aber klar hab ich auch mal Magenkrämpfe, Blähbauch und mal nen Durchfall ( und hatte nach der Geburt meiner Großen eine Analfissur), aber mein Bruder hatte blutige Durchfälle, dem ging es richtig dreckig und konnte nicht mehr sitzen. Kann mir nicht vorstellen, dass ich das hab. Mal schauen was die Rheumatologin zu den Bildern sagt.

    Also ich hab mir mal die Bilder angeschaut, ich werde da gar nicht schlau. Da sind Kästchen um Brustbein rechts und links, an den Schultern, an LWS und ISG und dann stehen da Buchstaben an den Kästchen und dann daneben z.B. B: 57%,C:43%,B/C:1,32 weiß jemand was das zu bedeuten hat.

    naja selbst interpretieren ist wahrscheinlich unsinnig.

    Muss mich gedulden. So wie sich die Radiologin angehört hat ist die Ursache für ein entzündetes ISG immer Rheuma. Ist das so?
    liebe Grüße.
    berghexe
     
  19. Berghexe

    Berghexe Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2014
    Beiträge:
    723
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hinterland von München
    Hallo,
    Befund vom Szinti ist geradelt der Postgekommen.

    Inder Perfusionsphase zeigt sich bereits eine Mehrbelegung der ISG, die den in der späten Knochenphase qualitativ und quantitativ sich deutlich zeigt mit einem erhöhten Quotienten von 1,36 links und 1,32 rechts. Zusätzliche Betonung im ACG, SCG, im Hüftpfannendach beidseits. Nebenbefundluche Darstellung zweier orthotoper , normal großer Nieren

    Beurteilung:
    - Bekannte ( vom MRT) auch szintigraphisch mäßiggradig aktive Sakroiliitis
    -Keine weitern knochenaktiven Herde vor allem an der BWS
    -Als Nebenbefund leichte ACG- und SCG- Arthrosen

    tja ich kenn mich da nicht aus. Das mit dem ISg wusste ich ja schon, was das jetzt noch für Arthrosen sind keine Ahnung.
    Ich versteh einfach nicht, dass nix an der BWS ist, da ich ja auch dort starke Schmerzen habe, die über die Schultern bis ins Brustbein Schmerzen. Beim Atmen tut es weh und ich hab das Gefühl eines Korsetts im Brustkorb.

    naja werde mich wohl bis Mittwoch gedulden müssen. Tja ob meine Ärztin, dann weiß was Sache ist oder es wieder weitere Untersuchungen gibt oder ob man wieder nicht weiß was Sache ist, das werde ich dann ja sehen.
    Liebe Grüße,
    berghexe