tanne_1991
Neues Mitglied
Mein Rheumatologe (inzwischen Ex-Rheumatologe) hat mich vorhin angerufen und mir mitgeteilt, dass ich kein Rheuma habe. Ich hab nichts dagegen, wenn ich es nicht hätte, allerdings hab ich ein Problem mit meinen Schmerzen.
Ich fang mal von vorne an: Seit ca. 3-4 Jahren habe ich Gelenkschmerzen. Am Anfang fing es mit den Fußknöcheln an, erst der eine, dann der andere. Letztes Jahr kamen meine Hände + Arme dazu. Auch hier, erst der eine, dann der andere. Verdacht war anfangs auf Sehnensscheidenentzündung, dann Karpaltunnel. Da nichts geholfen hat, wusste man irgendwann nicht mehr weiter. Ungefähr März/April diesen Jahres traten die Schmerzen auch seltener auf und waren über Sommer ganz verschwunden. Jetzt sind sie im September aber wieder gekommen. Außerdem hat dann auch noch mein rechtes Knie angefangen zu schmerzen. Das linke meldet sich jetzt auch schon ab und zu.
Meine Hausärztin hat mich dann mal zum Rheumatologen geschickt. Das war vor ca 3-4 Wochen. Ich hab denn dann einmal gesehen, er war mir unsympathisch, weil ich das Gefühl bekam, dass er mir überhaupt nicht glaubte. Außerdem stellte er mir ein paar Fragen, untersuchte mich, fragte mich noch ein paar Dinge und meinte dann "so jetzt lassen sie sich noch Blut abnehmen und dann können sie gehen". Und draußen war ich. Meine Fragen, die mir dann nach und nach eingefallen sind, konnte ich so natürlich nicht stellen. Mir wurde gesagt, dass sich der Arzt bei mir melden würde, wenn meine Blutwerte da sind.
In der Zwischenzeit habe ich nochmal bei dem Rheumatologen angerufen, weil ich ihn fragen wollte, ob es möglich ist, eine vorübergehende Sportbefreiung zu bekommen, da ich aufgrund der Schmerzen nicht richtig laufen, geschweige denn rennen konnte (bin noch in der Schule und riskiere eine schlechte Note, wenn ich im Sport nicht volle Leistung bringen kann). Mein Arzt meinte nein, ich bräuchte Bewegung und wenn ich eine schlechte Note bekommen würde, wär das mein Problem. Klar, sind ja auch meine Schmerzen!
Jetzt hat mich wie gesagt der Rheumatologe vorhin angerufen und meinte, dass meine Blutwerte in Ordnung seien und es "kein Zeichen für eine entzündliche rheumatische Erkrankung" gibt. Er hätte mir ja schon ausführlich erklärt, woher die Schmerzen kommen. Als ich dann nachfragte (mir war nämlich nicht klar, woher die Schmerzen kommen sollten), meinte er, das wäre wegen mangelnder Bewegung verbunden mit Stress! Ich war von dieser doch eigentlich simplen Theorie beeindruckt und verabschiedete mich, mit dem Entschluss mehr Sport zu machen.
Als mir dann aber nach ein paar Minuten die Hände angefangen haben weh zu tun, dachte ich mir :es kann ja sein, dass die Schmerzen in den Fußknöcheln und Knien von mangelnder Bewegung kommen, aber die Schmerzen in Händen und Armen? Soll ich etwa lernen auf den Händen zu gehn, damit die mehr Bewegung haben? Außerdem mach ich jede Woche 2x 1 1/2 Stunden Sport und gehe jeden Tag noch ca. eine halbe Stunde spazieren. Okay, ich bin kein Sportfanatiker, aber ist das wirklich so wenig Bewegung, dass davon Schmerzen kommen könnten?
Ich bin jetzt ziemlich ratlos, komm mir vor wie ein Simulant, da mir mein reizender Arzt dieses Gefühl gegeben hat. Sollte ich noch zu einem anderen Rheumatologen gehen?
lg tanne
Ich fang mal von vorne an: Seit ca. 3-4 Jahren habe ich Gelenkschmerzen. Am Anfang fing es mit den Fußknöcheln an, erst der eine, dann der andere. Letztes Jahr kamen meine Hände + Arme dazu. Auch hier, erst der eine, dann der andere. Verdacht war anfangs auf Sehnensscheidenentzündung, dann Karpaltunnel. Da nichts geholfen hat, wusste man irgendwann nicht mehr weiter. Ungefähr März/April diesen Jahres traten die Schmerzen auch seltener auf und waren über Sommer ganz verschwunden. Jetzt sind sie im September aber wieder gekommen. Außerdem hat dann auch noch mein rechtes Knie angefangen zu schmerzen. Das linke meldet sich jetzt auch schon ab und zu.
Meine Hausärztin hat mich dann mal zum Rheumatologen geschickt. Das war vor ca 3-4 Wochen. Ich hab denn dann einmal gesehen, er war mir unsympathisch, weil ich das Gefühl bekam, dass er mir überhaupt nicht glaubte. Außerdem stellte er mir ein paar Fragen, untersuchte mich, fragte mich noch ein paar Dinge und meinte dann "so jetzt lassen sie sich noch Blut abnehmen und dann können sie gehen". Und draußen war ich. Meine Fragen, die mir dann nach und nach eingefallen sind, konnte ich so natürlich nicht stellen. Mir wurde gesagt, dass sich der Arzt bei mir melden würde, wenn meine Blutwerte da sind.
In der Zwischenzeit habe ich nochmal bei dem Rheumatologen angerufen, weil ich ihn fragen wollte, ob es möglich ist, eine vorübergehende Sportbefreiung zu bekommen, da ich aufgrund der Schmerzen nicht richtig laufen, geschweige denn rennen konnte (bin noch in der Schule und riskiere eine schlechte Note, wenn ich im Sport nicht volle Leistung bringen kann). Mein Arzt meinte nein, ich bräuchte Bewegung und wenn ich eine schlechte Note bekommen würde, wär das mein Problem. Klar, sind ja auch meine Schmerzen!
Jetzt hat mich wie gesagt der Rheumatologe vorhin angerufen und meinte, dass meine Blutwerte in Ordnung seien und es "kein Zeichen für eine entzündliche rheumatische Erkrankung" gibt. Er hätte mir ja schon ausführlich erklärt, woher die Schmerzen kommen. Als ich dann nachfragte (mir war nämlich nicht klar, woher die Schmerzen kommen sollten), meinte er, das wäre wegen mangelnder Bewegung verbunden mit Stress! Ich war von dieser doch eigentlich simplen Theorie beeindruckt und verabschiedete mich, mit dem Entschluss mehr Sport zu machen.
Als mir dann aber nach ein paar Minuten die Hände angefangen haben weh zu tun, dachte ich mir :es kann ja sein, dass die Schmerzen in den Fußknöcheln und Knien von mangelnder Bewegung kommen, aber die Schmerzen in Händen und Armen? Soll ich etwa lernen auf den Händen zu gehn, damit die mehr Bewegung haben? Außerdem mach ich jede Woche 2x 1 1/2 Stunden Sport und gehe jeden Tag noch ca. eine halbe Stunde spazieren. Okay, ich bin kein Sportfanatiker, aber ist das wirklich so wenig Bewegung, dass davon Schmerzen kommen könnten?
Ich bin jetzt ziemlich ratlos, komm mir vor wie ein Simulant, da mir mein reizender Arzt dieses Gefühl gegeben hat. Sollte ich noch zu einem anderen Rheumatologen gehen?
lg tanne
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