Im letzten Lebensjahr hatte unsere Poldi große Sorgen
und wünschte sich meistens ein besseres „Morgen“,
aber sie tut mit dem Schicksal nicht hadern, sondern ringen
und nichts und niemand kann sie von ihrem Optimismus abbringen.
Man hört sie wirklich kaum mal klagen,
auch wenn ihr mal etwas geschlagen auf den Magen,
die Poldi ist halt eine lebenstüchtige Frau,
ja, das wissen wir ganz genau.
Demnächst will sie mal ein Buch über die Bundesbahn schreiben,
sie braucht dabei kein bisschen zu übertreiben,
nein, alles ist ihr selbst am eigenen Leibe geschehn,
die Lesergemeinde wird es dann endlich lesen und verstehn.
Wir sind dazu übergegangen,
sollte sie nochmal in der Bahn rumhangen,
fahren wir mit und wollen alles fotografieren,

denn sie soll ja nicht den Überblick verlierenl
In einem Regionalzug darf man demnächst nichts Fettiges mehr essen,
liebe Poldi, dann kannst Du Deinen Zwiebelkuchen vergessen,
und Alkohol trinken darf man dort auch nicht mehr,
komm also vorher mit Deinem Federweißen her.
Du kannst ihn auch mal nach Düsseldorf mitbringen,
dann werden wir alle zusammen im Dinea singen,
welch ein Wahn!
Die sind von uns sowieso schon sehr angetan.
Auch könntest Du uns dort servieren ohne Worte
Deine leckere Ananastorte,
das fiele in dem großen Trubel dort nicht auf,
außerdem tätigen wir ja auch ab und zu `nen Kauf.
Das letzte Jahr vergess ich nie,
wir sahen wunderschöne Blumen, aber wie,
um uns vor großem Stress zu bewahren,
ist Poldi nämlich mit einigen von uns zum Keukenhof gefahren.
Blumen und kleine Seen ohne Ende,
wir hatten stundenlang am Auslöser unsere Hände,
danach waren wir noch an der holländischen See,
ich seh den wunderbaren Kellner vor mir, o jeh, o jeh!
Auch ein Leierkastenfest taten wir mit ihr besuchen,
hinterher gab es bei ihr gleich leckeren Kuchen,
sie tut sich so freuen und uns so sehr lieben,
dass sie vergaß, das Fleisch in den Ofen zu schieben.
Aber wir haben alles sehr genossen,
es war ein schöner Tag, es hat mal nicht gegossen,
das Fleisch schmeckte uns dann in drei Stunden,
so kamen wir noch länger über die Runden.
Wir haben auch bei Sonnenschein im Garten gegessen,
die wunderbaren Oldtimer-Güterzüge werde ich nie vergessen,
das war `ne Sause,
gut gelaunt fuhren wir dann singend nachhause.
Liebe Poldi, solltest Du noch mal in die falsche Richtung fahren,
möchten wir Dich vor größeren Verlusten bewahren.
Wir werden dann alle für Dich sammeln,
das Geld braucht ja nicht in unserem Portemonnaies zu vergammeln.
Betrachte das bitte als unser Geburtstagsgeschenk,
aber wir haben noch etwas zu Deinem Gedenk,
diese Blumen haben wir extra für Dich gepflückt,
und jetzt wirst Du nochmal feste gedrückt.
Ich schickte zum Geburtstag auch schon so mancher Göre,
richtig schöne, rassige Sappeure,
die sollen Dir auch ein schönes Ständchen bringen,
ich hoffe, es wird wunderbar für Dich klingen.
Kummer sei lahm, Sorge sei blind,
hoch lebe Poldi, unser Geburtstagskind!
Viele liebe Grüße
Neli
und wünschte sich meistens ein besseres „Morgen“,
aber sie tut mit dem Schicksal nicht hadern, sondern ringen
und nichts und niemand kann sie von ihrem Optimismus abbringen.
Man hört sie wirklich kaum mal klagen,
auch wenn ihr mal etwas geschlagen auf den Magen,
die Poldi ist halt eine lebenstüchtige Frau,
ja, das wissen wir ganz genau.
Demnächst will sie mal ein Buch über die Bundesbahn schreiben,
sie braucht dabei kein bisschen zu übertreiben,
nein, alles ist ihr selbst am eigenen Leibe geschehn,
die Lesergemeinde wird es dann endlich lesen und verstehn.
Wir sind dazu übergegangen,
sollte sie nochmal in der Bahn rumhangen,
fahren wir mit und wollen alles fotografieren,
denn sie soll ja nicht den Überblick verlierenl
In einem Regionalzug darf man demnächst nichts Fettiges mehr essen,
liebe Poldi, dann kannst Du Deinen Zwiebelkuchen vergessen,
und Alkohol trinken darf man dort auch nicht mehr,
komm also vorher mit Deinem Federweißen her.
Du kannst ihn auch mal nach Düsseldorf mitbringen,
dann werden wir alle zusammen im Dinea singen,
welch ein Wahn!
Die sind von uns sowieso schon sehr angetan.
Auch könntest Du uns dort servieren ohne Worte
Deine leckere Ananastorte,
das fiele in dem großen Trubel dort nicht auf,
außerdem tätigen wir ja auch ab und zu `nen Kauf.
Das letzte Jahr vergess ich nie,
wir sahen wunderschöne Blumen, aber wie,
um uns vor großem Stress zu bewahren,
ist Poldi nämlich mit einigen von uns zum Keukenhof gefahren.
Blumen und kleine Seen ohne Ende,
wir hatten stundenlang am Auslöser unsere Hände,
danach waren wir noch an der holländischen See,
ich seh den wunderbaren Kellner vor mir, o jeh, o jeh!
Auch ein Leierkastenfest taten wir mit ihr besuchen,
hinterher gab es bei ihr gleich leckeren Kuchen,
sie tut sich so freuen und uns so sehr lieben,
dass sie vergaß, das Fleisch in den Ofen zu schieben.
Aber wir haben alles sehr genossen,
es war ein schöner Tag, es hat mal nicht gegossen,
das Fleisch schmeckte uns dann in drei Stunden,
so kamen wir noch länger über die Runden.
Wir haben auch bei Sonnenschein im Garten gegessen,
die wunderbaren Oldtimer-Güterzüge werde ich nie vergessen,
das war `ne Sause,
gut gelaunt fuhren wir dann singend nachhause.
Liebe Poldi, solltest Du noch mal in die falsche Richtung fahren,
möchten wir Dich vor größeren Verlusten bewahren.
Wir werden dann alle für Dich sammeln,
das Geld braucht ja nicht in unserem Portemonnaies zu vergammeln.
Betrachte das bitte als unser Geburtstagsgeschenk,
aber wir haben noch etwas zu Deinem Gedenk,
diese Blumen haben wir extra für Dich gepflückt,
und jetzt wirst Du nochmal feste gedrückt.
Ich schickte zum Geburtstag auch schon so mancher Göre,
richtig schöne, rassige Sappeure,
die sollen Dir auch ein schönes Ständchen bringen,
ich hoffe, es wird wunderbar für Dich klingen.
Kummer sei lahm, Sorge sei blind,
hoch lebe Poldi, unser Geburtstagskind!
Viele liebe Grüße
Neli





