Hallo zusammen, meine Geschichte ist sehr lang und fing schon vor 20 Jahren an. Die will ich jetzt nicht komplett abarbeiten. Das würde ewig dauern. Die aktuelle Lage ist so: Ich habe seit ca 3-4 Wochen sehr starke Schmerzen in beiden Füßen (Ballen, Fersen und Außenseiten), in beiden Hüften, in beiden Sprunggelenken und teilweise in den Armen. Seit kurzem ist meine HWS ganz oben unter dem Nacken „verspannt“. Als Gipfel ist bei dem linken Sprunggelenk ein dicker roter Fleck direkt am Gelenk/Knochen und der ganze Fuß ist geschwollen. bisherige Therapien: Blutabnahme ohne große Auffälligkeiten. Röntgen vom linken Sprunggelenk und der rechten Hüfte. Arthrose sonst nicht viel. Nichts was eine so schnelle heftige Veränderung erklären würde. Notdienst nochmal abends. Insektenstich. Antibiotika die bald aufgebraucht sind und keine Veränderung. Am Donnerstag habe ich einen Termin bei einem Orthopäden und ich habe mich schon vorangemeldet für eine stationäre Aufnahme in einer Rheumaklinik zur Diagnosefindung. Sollte der Orthopäde nicht die brennende Idee haben, wird es wohl die Klinik. Meine Mutter hat Rheuma sowie meine Oma. Ich hatte 2009 eine Diagnose auf Bechterew die später wieder zurück genommen wurde. Ich möchte natürlich hier keine Diagnose oder sonst irgendwas erhalten. Vielleicht wollte ich mir mal den Frust von der Seele schreiben und vielleicht kennt ja jemand ähnliche Geschichten bei sich. Ich bin mittlerweile 39. Vielen Dank!
Hallo Deadly87, willkommen bei rheuma online. Nun ist ja schon Donnerstag, wie war denn dein Termin beim Orthopäden, hat er eine Idee oder Plan? Das mit der Rheumaklinik finde ich sinnvoll, da du schon mal eine Rheuma Diagnose hattest, fände ich es schon sinnvoll da nochmal genauer drauf zu gucken. Beim Röntgen wird auch nicht alles sichtbar, manchmal braucht es eben auch ein MRT mit Kontrastmittel, um akute Entzündungen sichtbar zu machen. Ich habe es selbst erfahren müssen, im Röntgen nix zu sehen außer etwas Verschleiß und dann in der Klinik Rheumastation im MRT mit Kontrastmittel doch was entzündliches und Knochenmarksoedem gesehen, axiale Spondyloarthritis. Habe aber auch noch eine Kollagenose viele Jahre vorher diagnostiziert. Mit welcher Begründung hatte man dir die Diagnose Bechterew bzw. heute nennt es sich ja anders wieder zurück genommen?
Hallo Lagune, vielen Dank für deine Antwort. Der Orthopäde hat 20 Sekunden drauf geschaut und dann Wundrose diagnostiziert. Diese sollte intravenös behandelt werden. Im Krankenhaus wurde dann jedoch eine Gicht festgestellt. Also wurde ich wieder aus dem Krankenhaus entlassen bzw. erst gar nicht aufgenommen. Also von Rheuma redet weiterhin niemand. Es wurde damals eine Ganzkörperszintigraphie gemacht. Dann hieß es vom Radiologen Bechterew. Paar Monate MTX bekommen und eine Reha gemacht. Aber ich wollte es nochmal genauer wissen und bin in eine Klinik gegangen zu einem in unserer Region bekannten Professor. Der hat die Diagnose angezweifelt. Dann wieder die Untersuchung und die Diagnose wurde fallen gelassen. Die ganzen Diagnosen die du mir gesagt hast kannte ich damals auswendig. Mit der Zeit ist das ganze aber wieder verblast. Daher musste ich deine Diagnosen googeln. Ich hoffe du bist gut eingestellt und dir geht’s gut.