Der FOTO-Thread

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Majorhealey, 26. April 2021.

  1. Chrissi50

    Chrissi50 Bekanntes Mitglied

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    Reagieren tut vermutlich jeder, denn sogar unser Dackel hatte vor paar Jahren nur durch schnüffeln unterm Baum schlimme Entzündung im Maul.

    Das ist - jedenfalls bei mir - keine Allergie, sondern die Härchen sind giftig und verursachen solche Quaddeln. Sie haben Widerhaken und meist kommt die Reaktion erst zeitversetzt und kann bis 2 Wochen andauern. Ich hab übrigens irgendwie überall an unbedeckten Hautstellen noch kleine Quaddelchen bekommen. Aber nicht so doll wie diese am Hals.
    Augenjucken und Lippen waren tags drauf schon besser, während die Quaddeln erst 3 Tage später anfingen zu jucken, dann zu brennen und weh zu tun. Deshalb erst mal meine Panik wegen Zooster. Der fühlte sich damals anfangs genauso an.

    Allergien hab ich keine Ahnung. Bei mir haben sie scheinbar nur normale Reaktion ausgelöst. Also eigentlich nix schlimmes. Trotzdem werde ich mich nie mehr strickend unter eine Eiche setzen.
     
  2. Sonne30

    Sonne30 Mitglied

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    Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Hatte Kontakt mit Brennholz, das mit den Flimmerhärchen behaftet war. Ausschlag am ganzen Körper für 2 Wochen. Die Hautärztin konnte das nicht zuordnen und ich auch erst nicht, denn es war im Herbst. Erst nachdem eine weitere Person die gleichen Beschwerden hatte, die auch mit diesem Holz in Berührung gekommen ist, war es klar.
     
  3. Chrissi50

    Chrissi50 Bekanntes Mitglied

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    Ja, die Härchen halten sich sogar einige Jahre, auch wenn die Raupen nicht mehr in dem Nest sind, hab ich gelesen.
    Aber auch hier interessiert sich niemand dafür.

    Ich denke, es wurde die ganzen Jahre unterschätzt. Erst nachdem jetzt in einigen Städten die Nester abgesaugt werden, weil sich die Eichenprozessionsspinner so stark vermehrt haben, achtet man drauf. Ich hab mir früher auch keine Gedanken gemacht. Aber seit der Dackel dran geschnuppert hat, hab ich gesehn, was die anrichten können.

    Genauso wie letztes Jahr in Fulda in den Fuldaauen, einem Freizeitgebiet auf dem Gelände der früheren Gartenschau, etliche ca. 2 m hohe Prachtstücke vom Riesenbärenklau knapp neben dem Spazierweg am Fuldaufer standen, und es dem städtischen Gärtner egal war, weil er dafür keinen Auftrag hat, war mir klar, dass hier alles nur mit Antrag mit dreifachem Durchschlag an alle Abteilungen zur Kenntnis genommen wird, und der Amtsschimmel im Folgejahr sich damit beschäftigt.
     
  4. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    Chrissi,ich habe jetzt auf der Seite von NABU gelesen,das diese Härchen sogar bis 500m weit wehen können.....da kann man dann doch nicht wirklich etwas machen..... und der Spinner selber richtet bei den Bäumen gar nicht so viel Schaden an........ich finde es schwierig,wenn Mensch immer in die Natur eingreift.......meistens bewirkt es dann irgendwo anders nichts gutes
     
  5. Chrissi50

    Chrissi50 Bekanntes Mitglied

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    Man kann schon, wenns um die Gesundheit von Menschen bzw. vorwiegend der Kinder geht.
    Durch die milden Winter gehen die Gelege nicht kaputt, und die Wärme begünstigt die explosionsartige Vermehrung, weil es auch keine Feinde der Raupen gibt.
    Man wird der Vermehrung in der Stadt sonst keinen Einhalt mehr gebieten können.
    In Berlin und anderen Großstädten werden die Nester im öffentlichen Raum abgesaugt, teilweise auch die Reste abgeflämmt. Die Hüllen der Raupen bleiben ja bis zu mehreren Jahren giftig dort liegen, und auch am Boden.

    Im Wald ists ja egal. Da dürfen sie Nester bauen. Ist doch ok.
    Da stören auch die Nesselgifthaare niemanden.

    Wenn die Raupen um meine Füße rumkrabbeln, und dort Kinder spielen, die nicht drauf achten, was gerade vom Baum runterkommt, kanns bös ausgehen.
    Ich hab auch nicht gleich begriffen, was da vom Wind runtergeweht wird.

    raupe.jpg
     
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