puuuh, ach du liebe Zeit! puh, also ich hätte mir das nicht bieten lassen, was er "meint" , ist mir egal, das kann vieles sein- ich will es w i s s e n und nicht erst in einem Jahr- ich finde das unglaublich!! Kann er gleich seine Glaskugel befragen..... na ich bewundere jedenfalls deine Geduld!
Geduld, naja, mir war wichtig, dass im MRT auch wirklich zu erkennen ist, was das Problem ist und nicht von der eigentlichen OP kommt. Das war für den Orthopäden der Grund zu warten, er meinte, vorher könnte das schwierig zu unterscheiden sein. Schmerzen habe ich ja, ich habe keine gutes Gangbild, meine Schritte sind ungleichmäßig. Ich bekomme das Bein nicht so nach vorne beim Gehen, wie das andere. Dann hatte ich im unteren Bereich der Narbe eine Wundheilungsstörung, es hat 10 Wochen gedauert, bis es endlich zu war. Ich hatte ein massives Hämatom im gesamten Oberschenkel und 5 Tage nach der OP war mein Oberschenkel doppelt so dick wie das andere Bein. Ich kann auf der Seite nicht liegen, ich ertrage im unteren Teil der Narbe keinerlei Berührung. Zeit Weise fühlt es sich an, als hätte ich da einen Stein im Bein. Im unteren Bereich der Narbe hat sich wie so eine Art Ballon gebildet, der sich ständig neu wohl mit Lymphflüssigkeit füllt. Meine Physio meint, es fühlt sich unten an, als ob sich da da eine Tasche gebildet hat und ansonsten, als ob der Muskel durchtrennt und nicht wieder zusammengewachsen ist. Was komisch ist, da der Muskel eigentlich nur beiseite geschoben werden sollte. Aber wie gesagt, ich hatte gleichzeitig eine Impingement-OP, also noch zusätzlich einen Schnitt in der Leiste und weiß nicht, ob das da noch mit reinspielt.
ach herrje,das tut mir leid! Was ich denke, sage ich jetzt nicht. Du hattest von Problemen mit der Hüfte geschrieben- aber das scchint ja alles mit der OP zusammenzuhängen und icht direkt mit der Hüfte an sich? Na jedenfalls von Herzen alles Gute dir- und es bestärkt mich dumso mehr arin nichts operieren zu lassen..vlg
Ja, die Hüfte ist auch betroffen, also Schmerzen in der Leiste, die Beweglichkeit ist eingeschränkt. Das dürfte aber nicht mit dem Schleimbeutel zusammenhängen, deswegen habe ich dazu nichts geschrieben. Daher hatte ich ja auch geschrieben, ich bin ein Sonderfall, es ist nicht klar, was womit zusammenhängt.
Nur weil deinem Arzt das nicht klar ist - da sag ich jetzt nix zu, mannomann....:-( bist du noch lange kein Sonderfall- hast du schon mal ne Zweitmeinung eingeholt? nein, du bist ganz bestimmt kein "Sonderfall"- denn alles hängt mit allem zusammen- das ist gar nicht zu trennen- schau die mal ein Anatomiebuch an! Ein Körnchen Sand schon alleine bringt das ganze Getriebe ins Ungleichgewicht! wenn du wüsstest, was ich alles in der Hüfte habe...nach MRT eine lange Aufzählung der "Störungen/Defizite" die die Schmerzen erklären- deshalb fragte ich ja, weil ich mich so alleine fühlte mit diesem Mist....
Naja, ich mache dem Arzt bisher keine Vorwürfe, ich wusste, worauf ich mich einlasse und dass die OP keine Beschwerdefreiheit garantiert. Ich war ziemlich verzweifelt, der gestörte Schlaf hat mich echt fertig gemacht. Letztlich ist auch nicht klar, ob die Hüftschmerzen jetzt nicht doch irgendwie von der bisher nicht zweifelsfrei diagnostizierten PSA kommen. Tatsache ist, dass der Cortisonstoss letztens auch bei den Hüftschmerzen ziemlich gut gewirkt hat und die Schwellung sichtbar kleiner war.
Jeder muss seinen persönlichen Weg suchen, finden und gehen.... Das Leben ist überwiegend Versuch und Irrtum- bei mir mehr Irrtum und überwiegend Schmerzen... jetzt lerne ich. das zu akzeptieren und damit zu leben..... anscheinend habe ich keine andere Wahl.... bitte berichte, wie es bei dir weitergeht und was das MRT spricht ;-)
Wie geht es dir denn mittlerweile damit? Ist es besser geworden und wenn ja, wovon? Habe da auch Probleme mit.
Die Arbeit der Sehne an der Hüfte hat inzwische klaglos der Rest der Sehnen übernommen. Bin nun wieder absolut schmerzfrei. Das Schultergelenk scheint zusätzlich Arthrose zu haben. Nix genauses weiß man nicht, ist auch egal, weil ich kein Tennis mehr spiele. Ich kann schon ne ganze Weile wieder meine Kaffeetasse aus dem Schrank holen, und beim Duschen den Arm heben. Autotür krieg ich wieder zu, ohne zu jammern, also alles bestens. Sehnen tun glaub ich nur richtig weh, wenn sie entzündet sind. Wenn sie mal ab sind, dauerts halb so lange, bis sichs beruhigt hat. Die Bizepssehne war sehr unangenehm und ich hab lange Kytta-Salbe geschmiert.
Die ersten 6 Wochen konnte ich keine Treppen steigen. Ansonsten tat es halt nur in bestimmten Situationen weh. Ich kanns nicht mehr genau sagen, denn nach einem halben Jahr kam dann die Bizepssehne. Die hat mich richtig fertig gemacht. Sie war aber nicht gerissen. Der rechte Arm war ungefähr 2 Jahre zu nix mehr zu gebrauchen. Auch Autofahren ging sehr lange garnicht. Ich hab alle 2 Tage meine Übungen gemacht, und so wurde es langsam weniger schmerzhaft. Das waren aber sicher 3 Jahre insgesamt. Und weg ists nicht, aber ich hab mich mit der restlichen Bewegungseinschränkung - die aber nun einer Arthrose zugeschrieben wird - arrangiert. Entzündungswerte waren nie hoch bei mir. Ich habe schon immer Leukos um die 11-12.000, aber CRP durchgehend unter 5 bzw. 0,5, je nach Labor.
Es ist bei mir immer das Gefühl, bergauf arbeiten zu müssen. Alles ist mühsam! Arbeiten, denken, lernen, den Erwartungen der Umwelt zu begegnen, Schmerzen aushalten, schnelle Ermüdbarkeit der Muskeln. Nach langer Zeit bin ich wohl mal wieder im Spiel mit beidseitiger Epicondylitis, einer Baker-Zyste im Knie und dem 20-jährigen Dienstjubiläum meiner Schulterprobleme. Alles nicht unerträglich, aber es macht manchmal den Alltag so sauer. Aber ich habe eine Frage; kennt ihr diesen Brain-Fog? Diese Probleme, etwas Neues zu lernen, sich einen Weg auf der Karte vorzustellen (zu navigieren), diese emotionale Erschöpfung? Ich bin jetzt wenige Tage vor der Pensionierung und gehe kurz vor dem 63., vor allem, weil ich mich irgendwie zermürbt fühle, ohne dass Außenstehende etwas sehen würde. Was mir wichtig ist, wäre der Erhalt der geistigen Frische, aber ich stelle fest, dass es mir sehr schwer fällt, Neues zu lernen. Kennt ihr das auch?
Hallo,Üpoi, ich bin 61 und habe eine Kollagenose (Dermatomyositis). Brainfog kenne ich leider auch sehr gut, ich bin noch voll berufstätig und muss mich an manchen Tagen unglaublich zusammenreißen, um einen komplexen Sachverhalt irgendwie zu verstehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es meist nachmittags besser wird, deshalb lege ich solche komplexen Sachen, soweit möglich, gerne auf nach 16 Uhr (auch Trainings etc. --> Neues lernen). Alles Gute wünsche ich Dir!
Hallo üpoi Ja, ist mir vor allem seit meiner 1. Covid-Infektion, welche einen schweren Verlauf hatte, vertraut. Dabei kamen sozusagen "Denk- und Wortfindungs-Störungen" zum Vorschein, welche 3 Woche anhielten. Danach geschahen diese seltener. Doch seit sich mehr und mehr zu meinen Raynaud-Symptomen auch Spasmen hinzugesellten, (welche auch bei einem Facharzt messbar waren), und sich diese Durchblutungsstörungen auch im Kopfbereich auswirkten (als hätte ich eine Duschhaube mit Stecknadeln am Kopf/stechendes Brennen), geschah es, dass die nervigen Wortfindungsstörungen wieder häufiger wurden! Als wegen meinem Schwindel ein neurologischer Facharzt-Termin fällig war, erwähnte ich gleich mal meine zunehmenden gedanklichen "Aussetzer" und fragte selbst-kritisch, ob es sein kann, dass in diesem Bereich etwas nicht stimmt bei mir ...? Mein Gegenüber nahm eine entspannte Körperhaltung ein und meinte, dass er keineswegs den Eindruck hat, dass eine Denkstörung bei mir vorliegt und ich diese auch nicht vermittle. Ein Schädl-MRT zeigte auch keine Auffälligkeiten. Tja, jedenfalls empfinde ich's schon mühsamer - gegenüber früher - meine "geistige Frische" zu erhalten, wodurch auch immer ... Um geistig fit zu bleiben, lese ich Fach-Literatur und höre gerne auch mal Vorträge oder ich formuliere "Sinn-Sprüche", welche ich handschriftlich verfasse, für die Nachwelt. Nun üpoi ..., Dir wünsche ich viel Kraft auf Deinem weiteren Lebensweg - möglichst in Deinem Rhythmus.