Biotinmangel

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde, Komplementär- u. Alternativmedizin" wurde erstellt von Snoopie2000, 15. April 2026 um 11:18 Uhr.

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  1. Snoopie2000

    Snoopie2000 Bekanntes Mitglied

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    Hallo,
    kennt jemand Biotinmangel und kann mir sagen was ich dagegen tun kann außer Biotintabletten zu schlucken?
    Mein Biotinwert war schon immer (die letzten 10 Jahre etwa) niedrig bis unter der Norm. Mein Arzt den ich wegen Hashimoto aufsuche testet immer automatisch Biotin, Vitamin B und Vitamin D.
    Vor ca. 1 1/2 jahren war mein Biotinwert in der Norm - da hatte ich aber mindestens ein Jahr lang davor 5 mg Biotin täglich genommen.
    Nun war ich vor ca. 1 Monat wieder zur Untersuchung und habe blöderweise 3 Wochen vorher Biotin abgesetzt (3 Tage hätten auch gereicht wie ich jetzt weiß), damit das Biotin nicht meine Schilddrüsenwerte verfälscht. Und schon bin ich wieder im Minusbereich.
    Kann das wirklich rein an den Autoimmunerkrankungen liegen?
    Würde mich wirklcih interessieren, ob das hier noch jemand kennt. Wenn ich im Internet nach Biotinmangel suche erfahre ich vor allem, dass der bei einer ausgewogenen Ernährung nicht vorkommt.
    LG
    Snoopie
     
  2. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Servus Snoopie,

    pauschal kann dir das vermutlich keiner beantworten, weil einige Faktoren in deinen persönlichen Bedarf mit einspielen können.

    Pauschale Empfehlungen zielen meist auf einen allgemeingültigen Bedarf eines gesunden Durchschnittmannes mit 70kg Standardgewicht ohne näher betrachtete individuelle Bedingungen ab. Aber das ist inzwischen vermutlich bekannt und du hast auch nicht danach gefragt, nur um meine Kurve zu kriegen...

    Einfluss nehmen beispielsweise exzessiver Sport, ggf. Verzehr von rohem Ei, auch der übermäßige Einsatz von Eiweißzusätzen wie beispielsweise in Wurstwaren oder in einigen skurrilen Rezepturen der Industrie sollten gedanklich eine Rolle spielen, einige Medikamente z.B. Antiepileptika welche ja auch bei einigen Rheumis zum Einsatz kommen oder Antibiotika und nicht zuletzt der Darm - der unsere "Befüllung" in jeder Hinsicht verdauen muss ...

    Ich hoffe das hilft dir. Es liegt nicht nur an der Autoimmunkiste :).

    Informationen zu Zusammenhängen bei Nährstoffen, Bedarfen und Mangel oder auch ein Zuviel sind in der Tat nur schwer zu finden, zumindest was Menschen angeht. Interessanter Weise sind im Bezug auf Tier-Grundversorgung deutlich mehr Infos vorhanden, aber das nur als gedachte Randnotiz.

    Herzliche Grüße
    kira
     
    #2 15. April 2026 um 23:59 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2026 um 00:06 Uhr
  3. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Offtopic, weil du es erwähnst ***erfahre ich vor allem, dass der bei einer ausgewogenen Ernährung nicht vorkommt.***

    Ja klar, weil Nährstoffangaben auf standardisierten Tabellen basieren in die Werte flossen von Gehalten gesunder und artgerecht gefüttertengesunder Tiere, sowie Pflanzen von nährstoffreichen, schadstoffarmen Böden. Ebenso wenig wie wir optimale Gesundheitsbedingungen haben sind auch weder die Tiere noch die Pflanzen an dieser Idealvorstellung messbar. Wie also kann jemand ernsthaft behaupten "100g einer Gurke enthält XYZ vom Tagesbedarf"? Würden diese Tabellen heute neu erstellt wären die Vergleiche spannend.

    Mein Biotinspiegel schwankt im übrigen nicht unerheblich im Bezug auf die Haupttrinkmenge und Einnahmezeitpunkt.
     
  4. Snoopie2000

    Snoopie2000 Bekanntes Mitglied

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    @Kira73 danke für deine Antwort. Ja, das hilft schon mal ein bißchen.
     
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