Ich hab 3 Jahre gebaucht Aber mein Rheuma ist unter MTX einigermaßen friedlich. Ich glaub schon manchmal, dass ich garkeins mehr hab, sondern nur noch Nebenwirkungen Nee, im Ernst. Diese Sehnengeschichte war bei mir der Auslöser, wenigstens Kortison loszuwerden, wenn ichs eigentlich nicht mehr brauche. Nun bete ich, dass es so bleibt.
So lange hast du in Minischritten reduziert? Also, zb alle 6 Monate ¼ weniger? Meine Ernährung lässt lässt auch noch viel Spielraum... weniger Fleisch zb.
Nee, bin immer wieder hochgegangen, weil nach jeder Covid-Impfung Hashi ausgetickt ist, oder ich Herzrhythmusstörungen oder ich jedesmal am 3. Tag der Runterdosierung eine Blutdruckkrise bekam und sogar im Krankenhaus gelandet bin. Also lauter solche seltsamen Dinge, die laut Lehrbuch garnix mit Kortison zu tun haben, und ich sowieso bei nur noch 1,5 mg garnicht mehr ausschleichen müsste und es einfach weglassen könne. Ich hab dann mit 1/4 mg pro Monat den Rest geschafft. Es mag bei anderen besser klappen, aber ich bin übersensibel und da wars halt so. Seit Ende November bin ich nun ohne Prednisolon.
Södele. 1. Tag 20 mg Prednisolon. Ich hatte schon länger keinen ärztlich verordneten Cortison-Stoß mehr... Hoffe das wirkt wie zb Antibiotika innerhalb von 3 Tagen. Das wäre toll.
Södele. 8. Tag 20 mg Prednisolon. Es ist seit dem 4. Einnahmetag eine Verbesserung zu spüren. Aber um ehrlich zu sein traue ich dem Ganzen nicht. In 6 Tagen soll ich bereits runter dosieren und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, das es dann nicht wieder volle Kanne entflammt. Aber ich warte halbwegs geduldig und beobachte. Bei mir gibt's ein paar kleinere Erkenntnisse bezüglich meiner Ursachen für die andauernden Entzündungen. Es hat vermutlich ganz viel mit meinem Autismus und der ADHS zu tun. Stichwörter Stress, Reizüberflutung und hohe Ansprüche. Aber da durch zu steigen ist maximal kompliziert. Und im Moment habe ich noch keinen Anspruch auf eine Therapie bei einem fpr die beiden Bereiche zugelassenen Therapeuten oder gar Klinik. Es ist schwierig.