Hallo zusammen, ich habe bisher nur mitgelesen aber heute möchte ich auch mal einige Fragen loswerden...
Meine Vorgeschichte:
-weiblich, 40 Jahre alt
-Colitis Ulcerosa seit 2010 (Momentan Remission, Behandlung mit Mesalazin)
-väterlicherseits rheumatoide Arthritis
-Schmerzen in beiden Händen erstmals 10/2020, kurz nach Ende eines Colitis-
Schubs (konnte die Schmerzen anfangs nicht deuten, eher nicht die Gelenke sondern gefühlt eher Handrücken. Mittlerweile klar beide Handgelenke und alle Fingergelenke, z.T. auch Sehnen)
-Prednisolon 5 mg half ca 3 Monate, dann wirkungslos
-Sulfasalazin versucht, Allergische Unverträglichkeit
-MRT Hand 05/2021: deutliche Gekenkergüsse lt. Radiologe (jedoch nicht dort, wo ich damals die Schmerzen hatte)
-Rheumafaktor und HLAB27 negativ, CRP erhöht
-Szintigraphie und Röntgen Mitte 2021 ohne Befund
-ambulante Rheumaklinik: ausführliche Untersuchungen, kein Befund, Beurteilung des MRT ohne Befund (entgegen des Berichts vom Radiologen)
-Gastroenterologe: keine Colitis-Arthritis, da die Schübe nicht zeitgleich auftraten sondern eher im Wechsel (entweder Darm oder Gelenke)
-orthopädischer Rheumatologe: keine Arthritis
-internistischer Rheumatologe 1: keine Idee
-internistischer Rheumatologe 2: evtl. seronegative Arthritis (da familiäre Vorbelastung), jedoch atypisch, da keine Morgensteife, keine Überwärmung, Schmerzen im Tagesverlauf zunehmend, sichtbare Schwellungen nur manchmal minimal. Weitere Diagnostik würde nichts bringen.
Ich habe seit 1,5 Jahren diverse Cortisonstöße gemacht, die jedoch nur kurz Linderung brachten. Das, sowie ständig Ibu, ist keine Dauerlösung. Ich soll nun MTX 15 mg Tabletten ausprobieren, ob es wirkt.
Habe davor aufgrund der Nebenwirkungen und auch des Lymphom-Risikos ehrlich gesagt ziemlich Angst. Es ist zwar lt. Arzt der Goldstandard bei Arthritis, aber ich weiß ja noch nicht mal ob ich wirklich Arthritis habe....
-hat jemand Erfahrung mit "atypischer Arthritis "?
-hat jemand ein anderes Einstiegsmedikament als MTX bekommen, und wenn ja, warum?
-gibt es evtl. "harmlosere" Alternativen?
-hat sonst noch jemand Ideen oder einen Rat?
Erst einmal vielen Dank fürs lesen, ich bin für jede Antwort sehr dankbar!
LG in die Runde, Nina
Meine Vorgeschichte:
-weiblich, 40 Jahre alt
-Colitis Ulcerosa seit 2010 (Momentan Remission, Behandlung mit Mesalazin)
-väterlicherseits rheumatoide Arthritis
-Schmerzen in beiden Händen erstmals 10/2020, kurz nach Ende eines Colitis-
Schubs (konnte die Schmerzen anfangs nicht deuten, eher nicht die Gelenke sondern gefühlt eher Handrücken. Mittlerweile klar beide Handgelenke und alle Fingergelenke, z.T. auch Sehnen)
-Prednisolon 5 mg half ca 3 Monate, dann wirkungslos
-Sulfasalazin versucht, Allergische Unverträglichkeit
-MRT Hand 05/2021: deutliche Gekenkergüsse lt. Radiologe (jedoch nicht dort, wo ich damals die Schmerzen hatte)
-Rheumafaktor und HLAB27 negativ, CRP erhöht
-Szintigraphie und Röntgen Mitte 2021 ohne Befund
-ambulante Rheumaklinik: ausführliche Untersuchungen, kein Befund, Beurteilung des MRT ohne Befund (entgegen des Berichts vom Radiologen)
-Gastroenterologe: keine Colitis-Arthritis, da die Schübe nicht zeitgleich auftraten sondern eher im Wechsel (entweder Darm oder Gelenke)
-orthopädischer Rheumatologe: keine Arthritis
-internistischer Rheumatologe 1: keine Idee
-internistischer Rheumatologe 2: evtl. seronegative Arthritis (da familiäre Vorbelastung), jedoch atypisch, da keine Morgensteife, keine Überwärmung, Schmerzen im Tagesverlauf zunehmend, sichtbare Schwellungen nur manchmal minimal. Weitere Diagnostik würde nichts bringen.
Ich habe seit 1,5 Jahren diverse Cortisonstöße gemacht, die jedoch nur kurz Linderung brachten. Das, sowie ständig Ibu, ist keine Dauerlösung. Ich soll nun MTX 15 mg Tabletten ausprobieren, ob es wirkt.
Habe davor aufgrund der Nebenwirkungen und auch des Lymphom-Risikos ehrlich gesagt ziemlich Angst. Es ist zwar lt. Arzt der Goldstandard bei Arthritis, aber ich weiß ja noch nicht mal ob ich wirklich Arthritis habe....
-hat jemand Erfahrung mit "atypischer Arthritis "?
-hat jemand ein anderes Einstiegsmedikament als MTX bekommen, und wenn ja, warum?
-gibt es evtl. "harmlosere" Alternativen?
-hat sonst noch jemand Ideen oder einen Rat?
Erst einmal vielen Dank fürs lesen, ich bin für jede Antwort sehr dankbar!
LG in die Runde, Nina