Sena23
Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben
Ich bin 24 Jahre alt. 2016 begonnen meine Beschwerden mit plötzlich auftretenden Sehenschmerzen in der rechten Hand. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch Schülerin. Als ich am Tag darauf meine Hand kaum noch benutzen konnte ging ich zum Chirurgen/Orthopäden. Diagnose: Sehnenscheidenentzündung; Therapie: Schiene und Ultraschall. Die Beschwerden wurden einfach nicht besser deswegen schickte er mich zum MRT. Ergebnis: Synovialis und Sehnenscheidenentzündung. Er überwies mich zum Handchirurg. Der testete mein Blut auf RF. Ohne Befund. Auch die Entzündungswerte waren völlig unauffällig. Er röntgte meine Hand. Er sagte danach direkt er könne nichts für mich tun und das ich zum Rheumatologen müsste. Es waren Ergüsse und etwas Abnutzung am Knorpel zu erkennen. Ich bekam einen Termin bei einem internistischem Rheumatologe. Er untersuchte mich, sah allerdings keinen Anhalt für eine rheumatische Ursache und verschrieb mir Cortison. Nach inzwischen monatelangen Beschwerden in inzwischen beiden Händen wurde ich fast schmerzfrei durch die Medikamente. Was leider nur über die Dauer der Medikation anhielt. Ich war ratlos und ging zu meinem Hausarzt. Er stellte eine Verbindung zu meinen Beschwerden in den Händen und meiner Colitis indeterminata her (mein Vater hatte Morbus Crohn). Dazu muss man sagen das ich seit ich ca 9 Jahre alt bin an Magen/Darmbeschwerden leide. Ich habe laut Atemtest Fructose- und Lactoseunverträglichkeiten, aber auch nach 2 Ernährungsberatungen erkenne ich keinen großen Zusammenhang mit meinen Beschwerden und der Ernährung, da diese auch schubweise verlaufen. Zurzeit bin ich fast beschwerdefrei.
Zurück zu den Händen...
Da ich starke Schmerzen hatte überwies mich mein Hausarzt zu einem Orthopäden der einen Schwerpunkt auf Schmerz Therapie hat. Es wurden wieder Bluttests gemacht. HLA negativ; RF negativ; keine Entzündungswerte. Es fiehl erneut der Begriff Rheuma. Er verschrieb mir Arcoxia. Da die Beschwerden zwar inzwischen besser waren aber Immernoch da waren empfahl er mir einen Rheumatologen der allerdings nur privatpatienten und Selbstzahler behandelt. Ich machte einen Beratungstermin. Er nahm sich wirklich viel Zeit für mich, durchforstete meine unzähligen Arztberichte, untersuchte mich. Er stellte lockere Bänder fest und dringender Verdacht auf enteropathische Spondyloarthritis mit peripherem Befallmuster. Es sollen regelmäßig Röntgenaufnahmen gemacht werden. Laut ihm würden die histologischen Befunde von meinen Darmspiegelungen zusammen mit meinen Symptomen in den Händen und bildgebenden Untersuchungen ausreichen für diesen Befund. Da ich es mir auf Dauer nicht leisten kann den Arzt selbst zu zahlen bin ich danach zu einem anderen Rheumatologen. Bei diesem bin ich jetzt seit letztem Sommer. Von meinen Beschwerden sind vorrangig Schmerzen nach Bewegung aber auch immer noch in Ruhe „übrig“ geblieben. Diese äußern sich im Alltag schon bei kleinen Handgriffen besonders feinmotorische Dinge fallen schwer. Ich sprach dies natürlich bei dem Rheumatologen an. Röntgen hält er nicht für nötig solange ich keine Morgensteifigkeit oder auffällige Blutwerte habe ( was ich sowieso nie hatte?). Habe ihn auch nochmal darauf hingewiesen aber wirklich darauf eingegangen ist er nicht. Seine Aussage war nur „da ist etwas und es ruht gerade“.
Das waren jetzt ziemlich viele Informationen also erst mal vielen Dank fürs durchlesen!
Jetzt zu meinem Anliegen.. ich bin sehr verunsichert ob ich bei einem Rheumatologen richtig bin. Ich hatte nie auffällige Blutwerte. Mein derzeitiger Arzt scheint sehr viel Wert auf die Blutwerte zu legen.
Mir bereitet es einfach Sorge das die Beschwerden in abgeschwächter Form die letzten 3 1/2 Jahre mein ständiger Begleiter geworden sind.
Im Januar 2019 wurde erneut ein MRT gemacht mit dem Ergebnis von Ergussbildung und Reizzeichen der Handwurzel.
Im April begannen dann Beschwerden im Rücken. Ergebnis MRT: Ergussbildung in den Facettengelenken und leichte Steilstellung der LWS. Der Orthopäde äußerte den Verdacht auf Morbus Bechterew.
Nach wenigen Wochen begannen die Schmerzen in die Beine auszustrahlen woraufhin der Orthopäde eine Cortisontherapie verordnete. Diese Schmerzen sind auch glücklicherweise davon abgeklungen. Seit April bin ich jetzt in Physiotherapie wo Rücken und Hände behandelt werden. Der Rücken spricht sehr gut darauf an. Bei den Händen ist lediglich eine minimale Verbesserung zu spüren. Die ständigen Sehnenreizungen sind geblieben.
Nun wende ich mich hier her um hoffentlich eure Erfahrungen zu hören. Habt ihr auffällige Blutwerte? Sollte ich nochmal zu einem anderen Rheumatologen? Habt Ihr Erfahrung mit Schmerzen vor allem nach Bewegung in Zusammenhang mit Rheuma oder kann sowas von lockeren Bändern kommen? Vor diesem „Schub“ 2016 hatte ich nie solche Beschwerden.
Bin einfach verzweifelt und habe Angst davor das die Schmerzen nicht mehr weggehen werden..
Habe versucht mich so kurz wie möglich zu halten.. Vielen Dank fürs durchlesen! Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Liebe Grüße
Sena
Ich bin 24 Jahre alt. 2016 begonnen meine Beschwerden mit plötzlich auftretenden Sehenschmerzen in der rechten Hand. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch Schülerin. Als ich am Tag darauf meine Hand kaum noch benutzen konnte ging ich zum Chirurgen/Orthopäden. Diagnose: Sehnenscheidenentzündung; Therapie: Schiene und Ultraschall. Die Beschwerden wurden einfach nicht besser deswegen schickte er mich zum MRT. Ergebnis: Synovialis und Sehnenscheidenentzündung. Er überwies mich zum Handchirurg. Der testete mein Blut auf RF. Ohne Befund. Auch die Entzündungswerte waren völlig unauffällig. Er röntgte meine Hand. Er sagte danach direkt er könne nichts für mich tun und das ich zum Rheumatologen müsste. Es waren Ergüsse und etwas Abnutzung am Knorpel zu erkennen. Ich bekam einen Termin bei einem internistischem Rheumatologe. Er untersuchte mich, sah allerdings keinen Anhalt für eine rheumatische Ursache und verschrieb mir Cortison. Nach inzwischen monatelangen Beschwerden in inzwischen beiden Händen wurde ich fast schmerzfrei durch die Medikamente. Was leider nur über die Dauer der Medikation anhielt. Ich war ratlos und ging zu meinem Hausarzt. Er stellte eine Verbindung zu meinen Beschwerden in den Händen und meiner Colitis indeterminata her (mein Vater hatte Morbus Crohn). Dazu muss man sagen das ich seit ich ca 9 Jahre alt bin an Magen/Darmbeschwerden leide. Ich habe laut Atemtest Fructose- und Lactoseunverträglichkeiten, aber auch nach 2 Ernährungsberatungen erkenne ich keinen großen Zusammenhang mit meinen Beschwerden und der Ernährung, da diese auch schubweise verlaufen. Zurzeit bin ich fast beschwerdefrei.
Zurück zu den Händen...
Da ich starke Schmerzen hatte überwies mich mein Hausarzt zu einem Orthopäden der einen Schwerpunkt auf Schmerz Therapie hat. Es wurden wieder Bluttests gemacht. HLA negativ; RF negativ; keine Entzündungswerte. Es fiehl erneut der Begriff Rheuma. Er verschrieb mir Arcoxia. Da die Beschwerden zwar inzwischen besser waren aber Immernoch da waren empfahl er mir einen Rheumatologen der allerdings nur privatpatienten und Selbstzahler behandelt. Ich machte einen Beratungstermin. Er nahm sich wirklich viel Zeit für mich, durchforstete meine unzähligen Arztberichte, untersuchte mich. Er stellte lockere Bänder fest und dringender Verdacht auf enteropathische Spondyloarthritis mit peripherem Befallmuster. Es sollen regelmäßig Röntgenaufnahmen gemacht werden. Laut ihm würden die histologischen Befunde von meinen Darmspiegelungen zusammen mit meinen Symptomen in den Händen und bildgebenden Untersuchungen ausreichen für diesen Befund. Da ich es mir auf Dauer nicht leisten kann den Arzt selbst zu zahlen bin ich danach zu einem anderen Rheumatologen. Bei diesem bin ich jetzt seit letztem Sommer. Von meinen Beschwerden sind vorrangig Schmerzen nach Bewegung aber auch immer noch in Ruhe „übrig“ geblieben. Diese äußern sich im Alltag schon bei kleinen Handgriffen besonders feinmotorische Dinge fallen schwer. Ich sprach dies natürlich bei dem Rheumatologen an. Röntgen hält er nicht für nötig solange ich keine Morgensteifigkeit oder auffällige Blutwerte habe ( was ich sowieso nie hatte?). Habe ihn auch nochmal darauf hingewiesen aber wirklich darauf eingegangen ist er nicht. Seine Aussage war nur „da ist etwas und es ruht gerade“.
Das waren jetzt ziemlich viele Informationen also erst mal vielen Dank fürs durchlesen!
Jetzt zu meinem Anliegen.. ich bin sehr verunsichert ob ich bei einem Rheumatologen richtig bin. Ich hatte nie auffällige Blutwerte. Mein derzeitiger Arzt scheint sehr viel Wert auf die Blutwerte zu legen.
Mir bereitet es einfach Sorge das die Beschwerden in abgeschwächter Form die letzten 3 1/2 Jahre mein ständiger Begleiter geworden sind.
Im Januar 2019 wurde erneut ein MRT gemacht mit dem Ergebnis von Ergussbildung und Reizzeichen der Handwurzel.
Im April begannen dann Beschwerden im Rücken. Ergebnis MRT: Ergussbildung in den Facettengelenken und leichte Steilstellung der LWS. Der Orthopäde äußerte den Verdacht auf Morbus Bechterew.
Nach wenigen Wochen begannen die Schmerzen in die Beine auszustrahlen woraufhin der Orthopäde eine Cortisontherapie verordnete. Diese Schmerzen sind auch glücklicherweise davon abgeklungen. Seit April bin ich jetzt in Physiotherapie wo Rücken und Hände behandelt werden. Der Rücken spricht sehr gut darauf an. Bei den Händen ist lediglich eine minimale Verbesserung zu spüren. Die ständigen Sehnenreizungen sind geblieben.
Nun wende ich mich hier her um hoffentlich eure Erfahrungen zu hören. Habt ihr auffällige Blutwerte? Sollte ich nochmal zu einem anderen Rheumatologen? Habt Ihr Erfahrung mit Schmerzen vor allem nach Bewegung in Zusammenhang mit Rheuma oder kann sowas von lockeren Bändern kommen? Vor diesem „Schub“ 2016 hatte ich nie solche Beschwerden.
Bin einfach verzweifelt und habe Angst davor das die Schmerzen nicht mehr weggehen werden..
Habe versucht mich so kurz wie möglich zu halten.. Vielen Dank fürs durchlesen! Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Liebe Grüße
Sena