hecate
Neues Mitglied
Hallo,
erstmal zu mir, ich bin 29 Jahr alt, keine Kinder und arbeite seit dem 20. Lebensjahr im Einzelhandel.
Mit meinem Rücken hatte ich schon im Jugendalter Beschwerden, orthopädisch wurden kleiner Veränderungen diagnostiziert, aber erstmal nichts gemacht. (soweit ich mich erinnern kann)
Trotzdem hatte ich immer wieder mit Rückenschmerzen zu kämpfen und im laufe der Jahre kamen weitere "Wehwechen" dazu.
Anfang letztes Jahr hatte ich akut Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und im Becken, ein MRT ergab lediglich eine Bandscheibenverschmälerung mit beginnender Randkantenanbauten und leichtem Bandscheibenbulging im BWK und Bandscheibendehydration und Protusion in der LWK. Damals hieß es nur die aktue Phase abwarten. Nach 6 Wochen habe ich dann wieder mit Sport angefangen (war schon längere Zeit dabei mit einem Physiotherapeuten zu arbeiten um die allgemeinen Schmerzen und Schwächen in den Griff zu bekommen), aber die Schmerzen blieben und sind auch immernoch da.
Dazu kam im Herbst letzten Jahres eine Sehnenscheidenentzündung in der linken Hand (ich bin Rechtshänder) und wenige Tage danach übergreifende Gelenkschmerzen (Fuß- und Handgelenke täglich, Knie- und Schulterschmerzen mehrmals wöchentlich). Diese Schmerzen auch Nachts, morgendliche Steifigkeit, vor allem in den Fingern. Probleme beim Greifen, z.b. Öffnen von Flaschen oder Dosen. Nächtliches leichtes Kribbeln in den Beinen (wird nie zum Taubheitsgefühl), öfters kribbeln im Gesicht. Schmerzen in den Beinen, wie ständiger Muskelkater oder Überdehnen.
Mit Kopfschmerzen/ Migräne und immer wieder auftretendem leichtem Schwankschwindel habe ich auch seit einigen Jahren zu kämpfen, genauso mit Kieferschmerzen, Zähne wurden letztes Jahr gemacht, dort ist alles i.O.
Dazu allgemeine Sympthome wie Abgeschlagenheit, kein erholsamer Schlaf, depressive Verstimmung, Reizbarkeit, Gedächnisprobleme, Schluckstörungen (ist oft unangenehm normal zu Schlucken, manchmal habe ich das Gefühl es geht grade nicht), Kloß im Hals, belegte Stimme, Reizblase, seit Jahren schon Magen-Darm-Probleme (Magen-Darmspiegelung ohne Befund). Vor 3 Jahren ist ein Ausschlag um die Augen aufgetreten, der zwar mit Salben einigermaßen im Griff ist, aber immernoch vorhanden ist. Schminken oder normale Cremes kann ich nicht benutzen. Auf der Arbeit muss ich öfters nachcremen, da wird eine Klimaanlage haben, im Winter ständiges Spannungsgefühl.
Bin dann selbstständig zum Rheumatologen gegangen (mein Arzt meinte einfach "dann ist es wohl nichtentzündliches Rheuma, viel Bewegung und gesundes Essen" - also das was ich seit Jahren mache) und habe heute das Ergebniss bekommen. Erstmal waren ein paar Fehler in der Anamnese, aber gut, bei der Diagnose steht:
- Kein Hinweis auf eine entzündlich-rheumatische Erkrankung
-Polyarthralgien/Myalgien bei relativer Muskulärer Insuffizienz
Therapievorschlag: Wärmer jeglicher Art, Gymnastik, ausreichend Flüssigkeitszufuhr (ich trinke 2-3 liter Wasser/Früchtetee/grünen Tee am Tag), NSAR (die helfen wenn nur schwach, meist nur gegen die Kopfschmerzen), Wobenzym (habe ich im Internet jetzt wenig drüber gefunden, vielleicht kennt das einer?), weitere Beobachtung
Jetzt habe ich am Donnerstag einen Termin bei meinem Arzt zum Bepsrechen des Befundes, aber eine richtige Diagnose ist dies doch nicht, oder?
Seit 8 Wochen bin ich Arbeitsunfähig wegen einem BSV in der HWS, soll aber nächste Woche wieder arbeiten gehen.
Schon im letzten Jahr war es so das ich nach der Arbeit oder nach dem Sport sehr lange Erholgungsphasen brauchte, der Haushalt blieb dann grade bei Überstunden oft liegen, an Hobbys ausüben war kaum zu denken.
Und ich bin bereits vor 3 Jahren freiwillig in die Teilzeit gegangen, weil ich auch nicht ständig fehlen wollte und um mich etwas zu entlasten.
Ich fühle mich von dieser Situation ziemlich überfordert und habe auch das Gefühl das die Ärzte mich nicht wirklich ernst nehmen. Ich glaube auch nicht das mein Arzt meint man müsste dort nun weiter nachforschen. Ich bin etwas Ratlos, was soll ich auch ständig zum Arzt rennen, wenn eh keine wirkliche Diagnose gestellt wird und mir dort eh nicht geholfen werden kann? Einfach damit leben?
Liebe Grüße
Julia
P.S. sorry das das jetzt so lang war =/
erstmal zu mir, ich bin 29 Jahr alt, keine Kinder und arbeite seit dem 20. Lebensjahr im Einzelhandel.
Mit meinem Rücken hatte ich schon im Jugendalter Beschwerden, orthopädisch wurden kleiner Veränderungen diagnostiziert, aber erstmal nichts gemacht. (soweit ich mich erinnern kann)
Trotzdem hatte ich immer wieder mit Rückenschmerzen zu kämpfen und im laufe der Jahre kamen weitere "Wehwechen" dazu.
Anfang letztes Jahr hatte ich akut Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und im Becken, ein MRT ergab lediglich eine Bandscheibenverschmälerung mit beginnender Randkantenanbauten und leichtem Bandscheibenbulging im BWK und Bandscheibendehydration und Protusion in der LWK. Damals hieß es nur die aktue Phase abwarten. Nach 6 Wochen habe ich dann wieder mit Sport angefangen (war schon längere Zeit dabei mit einem Physiotherapeuten zu arbeiten um die allgemeinen Schmerzen und Schwächen in den Griff zu bekommen), aber die Schmerzen blieben und sind auch immernoch da.
Dazu kam im Herbst letzten Jahres eine Sehnenscheidenentzündung in der linken Hand (ich bin Rechtshänder) und wenige Tage danach übergreifende Gelenkschmerzen (Fuß- und Handgelenke täglich, Knie- und Schulterschmerzen mehrmals wöchentlich). Diese Schmerzen auch Nachts, morgendliche Steifigkeit, vor allem in den Fingern. Probleme beim Greifen, z.b. Öffnen von Flaschen oder Dosen. Nächtliches leichtes Kribbeln in den Beinen (wird nie zum Taubheitsgefühl), öfters kribbeln im Gesicht. Schmerzen in den Beinen, wie ständiger Muskelkater oder Überdehnen.
Mit Kopfschmerzen/ Migräne und immer wieder auftretendem leichtem Schwankschwindel habe ich auch seit einigen Jahren zu kämpfen, genauso mit Kieferschmerzen, Zähne wurden letztes Jahr gemacht, dort ist alles i.O.
Dazu allgemeine Sympthome wie Abgeschlagenheit, kein erholsamer Schlaf, depressive Verstimmung, Reizbarkeit, Gedächnisprobleme, Schluckstörungen (ist oft unangenehm normal zu Schlucken, manchmal habe ich das Gefühl es geht grade nicht), Kloß im Hals, belegte Stimme, Reizblase, seit Jahren schon Magen-Darm-Probleme (Magen-Darmspiegelung ohne Befund). Vor 3 Jahren ist ein Ausschlag um die Augen aufgetreten, der zwar mit Salben einigermaßen im Griff ist, aber immernoch vorhanden ist. Schminken oder normale Cremes kann ich nicht benutzen. Auf der Arbeit muss ich öfters nachcremen, da wird eine Klimaanlage haben, im Winter ständiges Spannungsgefühl.
Bin dann selbstständig zum Rheumatologen gegangen (mein Arzt meinte einfach "dann ist es wohl nichtentzündliches Rheuma, viel Bewegung und gesundes Essen" - also das was ich seit Jahren mache) und habe heute das Ergebniss bekommen. Erstmal waren ein paar Fehler in der Anamnese, aber gut, bei der Diagnose steht:
- Kein Hinweis auf eine entzündlich-rheumatische Erkrankung
-Polyarthralgien/Myalgien bei relativer Muskulärer Insuffizienz
Therapievorschlag: Wärmer jeglicher Art, Gymnastik, ausreichend Flüssigkeitszufuhr (ich trinke 2-3 liter Wasser/Früchtetee/grünen Tee am Tag), NSAR (die helfen wenn nur schwach, meist nur gegen die Kopfschmerzen), Wobenzym (habe ich im Internet jetzt wenig drüber gefunden, vielleicht kennt das einer?), weitere Beobachtung
Jetzt habe ich am Donnerstag einen Termin bei meinem Arzt zum Bepsrechen des Befundes, aber eine richtige Diagnose ist dies doch nicht, oder?
Seit 8 Wochen bin ich Arbeitsunfähig wegen einem BSV in der HWS, soll aber nächste Woche wieder arbeiten gehen.
Schon im letzten Jahr war es so das ich nach der Arbeit oder nach dem Sport sehr lange Erholgungsphasen brauchte, der Haushalt blieb dann grade bei Überstunden oft liegen, an Hobbys ausüben war kaum zu denken.
Und ich bin bereits vor 3 Jahren freiwillig in die Teilzeit gegangen, weil ich auch nicht ständig fehlen wollte und um mich etwas zu entlasten.
Ich fühle mich von dieser Situation ziemlich überfordert und habe auch das Gefühl das die Ärzte mich nicht wirklich ernst nehmen. Ich glaube auch nicht das mein Arzt meint man müsste dort nun weiter nachforschen. Ich bin etwas Ratlos, was soll ich auch ständig zum Arzt rennen, wenn eh keine wirkliche Diagnose gestellt wird und mir dort eh nicht geholfen werden kann? Einfach damit leben?
Liebe Grüße
Julia
P.S. sorry das das jetzt so lang war =/