Mein Name ist Anja und ich bin 44 Jahre alt.
Ich war seit 2001 sozusagen mit Ärztemarathon und Doktorhopping beschäftigt bis ich 2006 endlich mal eine Diagnose "Fibromyalgie" bekam.
Lt. der Rheumathologin wäre ich bisher durchs Raster gefallen, weil ich kein Rheumagen habe und der erhöhte CRP widerrum gegen eine Fibromyalgie sprach.
Ich bekam Tramal, Ibuprofen, Amithripthilin verschrieben mit mäßigem Erfolg.
Es gesellten sich dann depressive Episoden dazu und so bekam ich noch weitere Antidepressiva verschrieben.
Ende 2010 ging es mir so dreckig das ich fast gar nicht mehr das Haus verließ und mit allem und jedem restlos überfordert war.
Eigentlich war es dann ein Zufall, der meinem Hausarzt die Erleuchtung brachte. Durch einen Praxisurlaub war ich ca. 1,5 Wochen ohne Medis und ich hatte in der Vergangenheit oft genug Probleme mit Vertretungsärzten, überhaupt ein Rezept zu bekommen.
Da ich von dem Urlaub nichts wusste konnte ich leider auch nicht im Vorfeld für Vorrat sorgen.
Mein HA machte also ein neues Blutbild und siehe da, extrem hohe CRP Werte, aber keine Auffällige CK.
Er riet mir einen Versuch mit Cortison zu wagen und es dauerte zwar etwas, aber es ging mir tatsächlich bedeutend besser.
Wir gingen mit der Dosis runter, was aber nicht lange gut ging und so sind wir jetzt vorerst bei 20mg.
Mein HA meinte dann, seiner Meinung nach hätte ich eine Polymyalgie, was letztlich aber egal wäre wie man es nennt, es wäre auf jeden Fall eine Autoimmungeschichte.
Ich bin inzwischen soweit fertig das ich nicht mehr arbeiten kann und selbst eine Selbstständige Tätigkeit nicht mehr bewerkstelligen kann weshalb ich nun wohl erwerbsunfähigkeits Rente beantragen muß.
Ich habe mich völlig zurückgezogen und verlasse kaum noch das Haus, schiebe alles vor mir her und auch wenn ich weiß was ich zu regeln hätte bekomme ich es schlicht nicht hin. Hänge also schön in einer Depression.
Nebenbei habe ich noch andere Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma, und aufgrund einer OP nur noch Fragmente eines Schilddrüsenlappens und muß natürlich Schilddrüsenmedis nehmen.
Jeder erzählt mir was anderes, aber es ist eigentlich immer nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Von Spondathrose (weil entzündlicher Dauerprozess des Kreuzdarmbeingelenks) bis hin zu Polyathritis, Fibromyalgie oder jetzt neu Polymyalgie ec.
Letztlich "gesichert" ist bisher nur die Fibro durch die Rheumathologin und der Verdacht "Spondathrose".
Nach Jahren unzähliger Arztbesuche ist man ja schon froh wenn überhaupt einer zu einer Diagnose kommt.
Also würde ich mutmaßen das eigentlich nicht wirklich irgendwas feststeht.
Ich bin jetzt wieder mal seit längerem AU und werde sicher nun erstmal zur Reha müssen und hoffe wenigstens zeitlich befristet in Erwerbsunfähigleit gehen zu können. Mein letztes abhängiges Arbeitsverhältnis wurde wegen meiner Fehlzeiten verständl. Weise nicht verlängert.
Eine Vollzeitstelle würde ich nicht schaffen und die übliche Probezeit nicht überstehen. Ich hab eine Begutachtung vom Arbeitsmedizinischen Dienst der AfA. Darin steht unter welchen Umständen ich überhaupt noch arbeiten könnte, nur gibt es solche Stellen nicht.
Für Arbeitsunfähig dürfen die einen ja nicht erklären, aber es ist auch so klar worauf das letztlich hinaus laufen wird.
2008 standen wir schon mal an diesem Punkt und wir haben es dann nochmal mit Selbstständigkeit versucht. Hat aber nicht geklappt, weil ich mit meinen Beschwerden schlicht nicht arbeiten konnte.
Die schlechten Tage übertrafen die Guten um einiges...
Dazu noch die Depressionen die immer schlimmer werden.....
Nun bin ich mal gespannt was ich hier so an Informationen und Hilfe finde..
Ich war seit 2001 sozusagen mit Ärztemarathon und Doktorhopping beschäftigt bis ich 2006 endlich mal eine Diagnose "Fibromyalgie" bekam.
Lt. der Rheumathologin wäre ich bisher durchs Raster gefallen, weil ich kein Rheumagen habe und der erhöhte CRP widerrum gegen eine Fibromyalgie sprach.
Ich bekam Tramal, Ibuprofen, Amithripthilin verschrieben mit mäßigem Erfolg.
Es gesellten sich dann depressive Episoden dazu und so bekam ich noch weitere Antidepressiva verschrieben.
Ende 2010 ging es mir so dreckig das ich fast gar nicht mehr das Haus verließ und mit allem und jedem restlos überfordert war.
Eigentlich war es dann ein Zufall, der meinem Hausarzt die Erleuchtung brachte. Durch einen Praxisurlaub war ich ca. 1,5 Wochen ohne Medis und ich hatte in der Vergangenheit oft genug Probleme mit Vertretungsärzten, überhaupt ein Rezept zu bekommen.
Da ich von dem Urlaub nichts wusste konnte ich leider auch nicht im Vorfeld für Vorrat sorgen.
Mein HA machte also ein neues Blutbild und siehe da, extrem hohe CRP Werte, aber keine Auffällige CK.
Er riet mir einen Versuch mit Cortison zu wagen und es dauerte zwar etwas, aber es ging mir tatsächlich bedeutend besser.
Wir gingen mit der Dosis runter, was aber nicht lange gut ging und so sind wir jetzt vorerst bei 20mg.
Mein HA meinte dann, seiner Meinung nach hätte ich eine Polymyalgie, was letztlich aber egal wäre wie man es nennt, es wäre auf jeden Fall eine Autoimmungeschichte.
Ich bin inzwischen soweit fertig das ich nicht mehr arbeiten kann und selbst eine Selbstständige Tätigkeit nicht mehr bewerkstelligen kann weshalb ich nun wohl erwerbsunfähigkeits Rente beantragen muß.
Ich habe mich völlig zurückgezogen und verlasse kaum noch das Haus, schiebe alles vor mir her und auch wenn ich weiß was ich zu regeln hätte bekomme ich es schlicht nicht hin. Hänge also schön in einer Depression.
Nebenbei habe ich noch andere Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma, und aufgrund einer OP nur noch Fragmente eines Schilddrüsenlappens und muß natürlich Schilddrüsenmedis nehmen.
Jeder erzählt mir was anderes, aber es ist eigentlich immer nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Von Spondathrose (weil entzündlicher Dauerprozess des Kreuzdarmbeingelenks) bis hin zu Polyathritis, Fibromyalgie oder jetzt neu Polymyalgie ec.
Letztlich "gesichert" ist bisher nur die Fibro durch die Rheumathologin und der Verdacht "Spondathrose".
Nach Jahren unzähliger Arztbesuche ist man ja schon froh wenn überhaupt einer zu einer Diagnose kommt.
Also würde ich mutmaßen das eigentlich nicht wirklich irgendwas feststeht.
Ich bin jetzt wieder mal seit längerem AU und werde sicher nun erstmal zur Reha müssen und hoffe wenigstens zeitlich befristet in Erwerbsunfähigleit gehen zu können. Mein letztes abhängiges Arbeitsverhältnis wurde wegen meiner Fehlzeiten verständl. Weise nicht verlängert.
Eine Vollzeitstelle würde ich nicht schaffen und die übliche Probezeit nicht überstehen. Ich hab eine Begutachtung vom Arbeitsmedizinischen Dienst der AfA. Darin steht unter welchen Umständen ich überhaupt noch arbeiten könnte, nur gibt es solche Stellen nicht.

Für Arbeitsunfähig dürfen die einen ja nicht erklären, aber es ist auch so klar worauf das letztlich hinaus laufen wird.
2008 standen wir schon mal an diesem Punkt und wir haben es dann nochmal mit Selbstständigkeit versucht. Hat aber nicht geklappt, weil ich mit meinen Beschwerden schlicht nicht arbeiten konnte.
Die schlechten Tage übertrafen die Guten um einiges...
Dazu noch die Depressionen die immer schlimmer werden.....
Nun bin ich mal gespannt was ich hier so an Informationen und Hilfe finde..
