Susanne_76
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und lese seit ein paar Tagen quer durch dieses Forum, ob ich etwas hilfreiches für meine Situation finde. Leider ist dem bisher nicht so.
Ich bewundere es wirklich, dass ihr in den meisten Fällen so wunderbare und verständnisvolle Partner an Eurer Seite habt. Ich bin wohl keine von dieser Kategorie....
Erstmal zur Situation: Mein Freund hat seit ca. 10 Jahren Morbus Bechterew mit Gelenkbeteiligung, gesichert ist diese Diagnose allerdings erst seit anderthalb Jahren. Wir sind jetzt seit drei Jahren ein Paar. Dass mein Freund nicht gesund ist, wusste ich von Anfang an.
Das Schlimme nun ist, dass ich rein vom Kopf her weiß, dass er permanent Schmerzen und dadurch mittlerweile auch Depressionen hat, mir aber oft das Verständnis fehlt. Gerade gestern hatten wir wieder einen fürchterlichen Streit, weil ich es einfach nicht verstehe, dass er sich nach über einem halben Jahr immer noch nicht zum Rehasport angemeldet hat.
Es kracht eigentlich ständig, weil ich immer das Gefühl habe völlig auf mich alleine gestellt zu sein und er eventuell doch mehr erledigen könnte als er tut. Leider werde ich dann mittlerweile ziemlich jähzornig und hinterher tut es mir fürchterlich leid.
Und genau da ist das Problem: Wie kann ich verstehen, was in ihm vorgeht? Wie kann ich nachempfinden wie es ihm geht? Ich möchte ihn so gerne verstehen, aber ich kriege das einfach nicht hin. Es ist nicht so, dass wir nicht schon darüber geredet hätten, aber es ist als wenn da bei mir eine Blockade wäre. Ich habe Angst, dass unsere Beziehung bald scheitert, da ich so einfach nicht richtig auf ihn eingehen kann.
Gibt es hier vielleicht Angehörige oder Betroffene, die ähnliche Erfahrungen mit sich selbst oder ihrem Partner gemacht haben? Wie komme ich da weiter? Ich bin für jede Hilfe dankbar....
Viele Grüße
Susanne
ich bin neu hier und lese seit ein paar Tagen quer durch dieses Forum, ob ich etwas hilfreiches für meine Situation finde. Leider ist dem bisher nicht so.
Ich bewundere es wirklich, dass ihr in den meisten Fällen so wunderbare und verständnisvolle Partner an Eurer Seite habt. Ich bin wohl keine von dieser Kategorie....
Erstmal zur Situation: Mein Freund hat seit ca. 10 Jahren Morbus Bechterew mit Gelenkbeteiligung, gesichert ist diese Diagnose allerdings erst seit anderthalb Jahren. Wir sind jetzt seit drei Jahren ein Paar. Dass mein Freund nicht gesund ist, wusste ich von Anfang an.
Das Schlimme nun ist, dass ich rein vom Kopf her weiß, dass er permanent Schmerzen und dadurch mittlerweile auch Depressionen hat, mir aber oft das Verständnis fehlt. Gerade gestern hatten wir wieder einen fürchterlichen Streit, weil ich es einfach nicht verstehe, dass er sich nach über einem halben Jahr immer noch nicht zum Rehasport angemeldet hat.
Es kracht eigentlich ständig, weil ich immer das Gefühl habe völlig auf mich alleine gestellt zu sein und er eventuell doch mehr erledigen könnte als er tut. Leider werde ich dann mittlerweile ziemlich jähzornig und hinterher tut es mir fürchterlich leid.
Und genau da ist das Problem: Wie kann ich verstehen, was in ihm vorgeht? Wie kann ich nachempfinden wie es ihm geht? Ich möchte ihn so gerne verstehen, aber ich kriege das einfach nicht hin. Es ist nicht so, dass wir nicht schon darüber geredet hätten, aber es ist als wenn da bei mir eine Blockade wäre. Ich habe Angst, dass unsere Beziehung bald scheitert, da ich so einfach nicht richtig auf ihn eingehen kann.
Gibt es hier vielleicht Angehörige oder Betroffene, die ähnliche Erfahrungen mit sich selbst oder ihrem Partner gemacht haben? Wie komme ich da weiter? Ich bin für jede Hilfe dankbar....
Viele Grüße
Susanne

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