julchen1990
Neues Mitglied
hallo ihr lieben,
vlt. erinnert sich ja noch der eine oder die andere an mich....
ich war schon längere zeit hier nicht mehr aktiv, da ich das thema "rheuma" erstmal in der hintersten ecker vergraben habe...jedenfalls soweit das aufgrund der schmerzen möglich war.
ganz kurz zur vorgeschichte:
-schmerzen im re. knie seit ich 12 bin
-ärzte über ärzte abgeklappert...therapien über therapien ohne wirklich diagnose vorher aber alles ohne wirkung
-zwischendrin ist mein ehemaliger HA unerwartet gestorben (06)
-die weiter problemlösung erstmal auf eis gelegt
-zu meinem neuen HA wurde dann der artz, der die praxis des verstorbenen übernommen hab, da war meine kinderärztin (frau des verstorbenen) noch mit in der praxis.
-jan. 07 hörsturz aus ungeklärter ursache, danach gings mir richtig schlecht, auf der einen seite heftige nebenwirkungen von den infusionen wegen dem hörsturz und auf der anderen seite gings mir gelenk- und knochemmäßig, aber auch seelisch sehr schlecht (meine beiden omas sind kurz danach verstorben)
-meinen neuen HA hat das alles nicht wirklich interessiert, er meinte mit dem training in nem fitnessstudio würden meine probleme besser werden, ich wäre einfach nur untrainier
-nach einigem hin und her
(z.b. zwischendrin betablockern, wegen angeblichen herzrhythmusstörungen und starken nebenwirkungen von den tabletten. nebenwirkungen hat der HA abgestritten. bei betablockern gäbs keine nebenwirkungen. ein hinzugzogener kardiologe hat meine aussagen aber bestätigt und so konnte ich den krams wieder absetzen)
hab ich dann ende letzten jahres den HA gewechselt
-mein neuer HA hat mich an die rheumatologie der uni-klinik homburg überwiesen, da er aufgrund meiner schilderung und leichter veränderungen im blutbild (grenzwerte) auf jeden fall mal in richtung rhema untersuchen wollte (er ja jahrelang in der rheumaabteilung unseres städtischen krankenhauses gearbeitet)
-erste untersuchung dort im jan. 08 ergab dann, dass evtl. mit ner beginnenden polyarthritis bei mir zu rechnen sei
--> kontrolle der blutwerte durch den HA in 3 monaten, wenn diese sich nicht verbesser oder sogar verschlimmer oder aber auch meine schmerzen schlimmer werden/bleiben, soll ich in 3 monaten nochmal kommen, außerdem bekam ich ibu 600 verordnet
-HA hat mir dann gleich nur die 400 verschrieben und selbst die haben mich körperlich total umgehauen
--> ich sollte nur 200 nehmen...die blieben ohne wirkung
-also hatte ich am mittwoch jetzt nochmal nen termin un die CPA wurde mir jetzt endgültig diagnostiziert
basismedis: tägl. 15mg cortison und einmal pro woche 15 mg MTX spritzen
ich hoffe jetzt inständig, dass die therapie ohne größere nebenwirkungen hilft und sich das kämpfen bis hierhin jetzt endlich mal auszahlt!
mit dem beitrag will ich auch all denen mut machen, die genau wie ich, schon jahrelang von arzt zu arzt irren und jedes mal kurz vorm aufgeben stehn...irgendwann findet auch ihr nen arzt, der euch versteht und helfen kann!!!
ich wünsch euch weiterhin ganz viel kraft und mut und ausdauer.
eure julia ;-)
vlt. erinnert sich ja noch der eine oder die andere an mich....
ich war schon längere zeit hier nicht mehr aktiv, da ich das thema "rheuma" erstmal in der hintersten ecker vergraben habe...jedenfalls soweit das aufgrund der schmerzen möglich war.
ganz kurz zur vorgeschichte:
-schmerzen im re. knie seit ich 12 bin
-ärzte über ärzte abgeklappert...therapien über therapien ohne wirklich diagnose vorher aber alles ohne wirkung
-zwischendrin ist mein ehemaliger HA unerwartet gestorben (06)
-die weiter problemlösung erstmal auf eis gelegt
-zu meinem neuen HA wurde dann der artz, der die praxis des verstorbenen übernommen hab, da war meine kinderärztin (frau des verstorbenen) noch mit in der praxis.
-jan. 07 hörsturz aus ungeklärter ursache, danach gings mir richtig schlecht, auf der einen seite heftige nebenwirkungen von den infusionen wegen dem hörsturz und auf der anderen seite gings mir gelenk- und knochemmäßig, aber auch seelisch sehr schlecht (meine beiden omas sind kurz danach verstorben)
-meinen neuen HA hat das alles nicht wirklich interessiert, er meinte mit dem training in nem fitnessstudio würden meine probleme besser werden, ich wäre einfach nur untrainier
-nach einigem hin und her
(z.b. zwischendrin betablockern, wegen angeblichen herzrhythmusstörungen und starken nebenwirkungen von den tabletten. nebenwirkungen hat der HA abgestritten. bei betablockern gäbs keine nebenwirkungen. ein hinzugzogener kardiologe hat meine aussagen aber bestätigt und so konnte ich den krams wieder absetzen)
hab ich dann ende letzten jahres den HA gewechselt
-mein neuer HA hat mich an die rheumatologie der uni-klinik homburg überwiesen, da er aufgrund meiner schilderung und leichter veränderungen im blutbild (grenzwerte) auf jeden fall mal in richtung rhema untersuchen wollte (er ja jahrelang in der rheumaabteilung unseres städtischen krankenhauses gearbeitet)
-erste untersuchung dort im jan. 08 ergab dann, dass evtl. mit ner beginnenden polyarthritis bei mir zu rechnen sei
--> kontrolle der blutwerte durch den HA in 3 monaten, wenn diese sich nicht verbesser oder sogar verschlimmer oder aber auch meine schmerzen schlimmer werden/bleiben, soll ich in 3 monaten nochmal kommen, außerdem bekam ich ibu 600 verordnet
-HA hat mir dann gleich nur die 400 verschrieben und selbst die haben mich körperlich total umgehauen
--> ich sollte nur 200 nehmen...die blieben ohne wirkung
-also hatte ich am mittwoch jetzt nochmal nen termin un die CPA wurde mir jetzt endgültig diagnostiziert
basismedis: tägl. 15mg cortison und einmal pro woche 15 mg MTX spritzen
ich hoffe jetzt inständig, dass die therapie ohne größere nebenwirkungen hilft und sich das kämpfen bis hierhin jetzt endlich mal auszahlt!
mit dem beitrag will ich auch all denen mut machen, die genau wie ich, schon jahrelang von arzt zu arzt irren und jedes mal kurz vorm aufgeben stehn...irgendwann findet auch ihr nen arzt, der euch versteht und helfen kann!!!
ich wünsch euch weiterhin ganz viel kraft und mut und ausdauer.
eure julia ;-)
! Ich würde am Montag gleich Kontakt mit dem Klinikarzt aufnehmen und ihn fragen, wann du nun wo mit dem MTX beginnen sollst. Wenn dein HA MTX grundsätzlich ablehnt, mußt du dir sowieso einen neuen Arzt suchen. Vielleicht ist es besser mit dem MTX bis nach der Italien-Reise zu warten, damit du in Ruhe darauf eingestellt werden kannst. Auch ist es günstig MTX an einem Wochentag zu nehmen, dann kann man notfalls einen Arzt erreichen, wenn es zu Nebenwirkungen und Komplikationen kommen sollte. Denke auch an die Folsäure-Tabletten am nächsten Tag, können Nebenwirkungen abfangen, und viel trinken!!
! Hast du ein Schmerzmittel, das du nehmen kannst?