Hallo Judi,
und das traurigste überhaupt, wenn du eine psychodiagnose hast, stehen deine Chancen bei einem Antga auf eine Rente höher als wenn du dich nicht mal richtig bewegen kannst.
Das kann ich nur bestätigen. Ich erinnere mich das meine Ex Hausärztin zu mir sagte, wenn ich einen Antrag mache schreibt sie auf jeden Fall auch die Depressionen rein, die sich ja letztendlich nicht bestätigten. Damit sind die Chancen höher....es ist unfassbar!
So wie Erato es geschrieben hat, das ist für mich Unterlassene Hilfeleistung, in Amerika hätte man schon paar Millionen daraus hollen können, aber wir sind leider in Deutschland.
Jep, das habe ich mir auch oft gedacht.
Aber glaube mir, ich habe auch sehr oft gedacht das alles besser wird wenn ich erst einmal eine Diagnose habe. Das war ein Irrtum....

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Der Wahnsinn geht weiter, eine Multisystemerkrankung zu haben die kompetent behandelt werden soll ist Arbeit, richtige Arbeit.
Zur Zeit renne ich von Arzt zu Arzt.
Kardiologe fürs Herz, Angiologe für die Gefässe, Hautarzt der im Moment die Therapie der Kollagenose übernommen hat (in Ermangelung eines Rheumatologen), Frauenarzt für die Knoten in der Brust, Orthopäde für die Bewegungsschwierigkeiten, Neurologe für die Muskeln, Radiologe, zum Augenarzt und zum Zahnarzt müsste ich auch noch, ebenso zum Urologen und zum Lungenfacharzt.
Und das witzige an der Sache ist, die Ärzte wiedersprechen sich oft in der Behandlung der Symptome.
Kardiologe verschreibt mir Betablocker, prima, hilft gut. Krankenhaus setzt Betablocker wieder ab....."nix gut für sie" und verschreibt mir einen Calciumantagonisten. Das Medi hilft gar nicht, ich also wieder zum Internisten, der sagt, nehmen sie wieder den Betablocker. Gehe ich jetzt wieder ins KH kriege ich garantiert einen auf den Deckel das ich den wieder nehme.....*seufz*. Watt nü?
Und so ist es mit vielem.....und anderseits möchte keiner der Ärzte die Verantwortung für die Behandlung übernehmen sondern verweisen alle auf den Rheumatologen, der mir gesagt hat "Sie haben keine entzündliche rheumatische Erkrankung. Setzen sie Kortison ab und kommen sie in ein paar Monaten wieder".
Tja, das hat mich dann wieder ins Krankenhaus gebracht, da gehe ich doch nie wieder hin....

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Habe ich mich vorher so nach einer Behandlung gesehnt, so verfluche ich heute manchmal die Geister die ich rief....

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Mit der Behandlung kamen natürlich auch die Nebenwirkungen aber ich sollte glücklich sein. Mir geht es nicht viel besser als vorher, nur anders aber nun habe ich wenigstens die Hoffnung das besser werden könnte....wenn ich erst mal alle Ärzte abgeklappert habe, von denen die meisten mich nun endlich ernst nehmen (bis auf den der eigentlich für Autoimmunerkrankungen zuständig ist).
Aber bitte.....Hilfeeeeeeeeee.....wo ist der Ort an dem ich hingehen kann und alles wird behandelt? Es geht mir schlecht, ich kann kaum richtig laufen, bin erschöpft und will einfach nur meine Ruhe haben.
Trotzdem schleppe ich mich von Arzt zu Arzt, warte auf Termine, sitze in überfüllten Wartezimmern, stehe morgens um 5:00 Uhr auf damit ich um 8:00 Uhr zur Blutabnahme pünktlich bin.
Hinzu kommen die Laufereien mit Krankenkasse, ARGE, VDK, Versorgungsamt....und dann noch Arbeiten, Haushalt, Tochter und eine Mutter die auch Hilfe braucht.....ich kann nicht mehr...

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Aber ich sollte glücklich sein, ich habe eine Diagnose......

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Sorry fürs auslassen aber hat mal gut getan.....

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Das mit dem Blog ist eine super Idee, wie oft hatte ich den Gedanken mein tägliches Befinden irgendwo festzuhalten.

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Judi, ehrlich....ich wünsche Dir endlich eine Behandlung und ich hoffe das Du die Hilfe bekommst die Du benötigst. Habe gelesen das Du am Freitag einen Termin hast, ich drück Dir alle Daumen die ich habe....

. Wenn Du magst berichte bitte mal....oder....ich lese einfach den blog...

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Liebe Grüsse
Monalie