Was auch immer uns das sagt.....
Abgesehen davon wissen wir, dass gerade die häufigen Diabetesfälle (der Typ 2) eben nicht nur lebensstilassoziiert sind, sondern eine genetische Grundlage haben.
Nicht zu leugnen ist allerdings, dass der Lebensstil erheblichen Einfluss auf die Manifestation hat - sprich, dass diese oft verhindert werden kann.
Die Genetik zeigt auch hier wieder die multifaktorielle Genese, die so vielen Erkrankungen zu eigen ist. Ganz konventionslos.
In meinem Beitrag steht nicht, dass so etwas
nur lebensstilassoziiert wäre. Ich weiss, dass den meisten Menschen Epigenetik nichts sagt. Dass Du dazu zählst, überrascht mich jetzt ein wenig, aber anders kann ich mir Deinen Einwand nicht erklären. Ich setze voraus, dass es sich bei jedem Krankheitsgeschehen um ein multifaktorielles handelt. Prädisposition, Umweltfaktoren, Ernährung, psychische Großwetterlage, Stressoren, Bewegung und viele weitere Faktoren spielen eine Rolle, auch wenn ich nicht jeden explizit benenne. HIER, in diesem Strang, geht es jedoch, wenn mich nicht alles täuscht, um Ernährung, genauer gesagt um Ca und zuletzt um das Problemfeld Milch.
Die von mir benannten Zahlen sollten verdeutlichen, dass Milch durchaus eine Rolle bei der epidemiologischen Entwicklung spielen kann, da der Konsum sich massiv binnen vergleichsweise kurzer Zeiträume (bemessen an der Zeit, die Anpassungsleistungen im Organismus brauchen können) gesteigert hat.
Die Konvention ist einer Autokorrektur geschuldet. Da ich von Glaube wenig halte und darüber auch gewiss keine Argumentation aufbaue, sollte da eigentlich konfessionslos (zur Erklärung: Achtung, Wortwitz, da Du mir mit "Glaube" kamst) stehen.
PS: D3 würde ich immer mit K kombinieren, allerdings nur nach Messungen, ebenso wie andere Ergänzungen, Motto: erst messen, dann essen. Ein gesunder Organismus, der keine Medikamente braucht, kommt sicher ohne NEM aus. Ein Organismus, der bestimmte Medikamente verkraften muss oder durch Autoimmunprozesse, beispielsweise Schäden im Bereich des Darms, Probleme hat, wird allein über Ernährung oft NICHT ausreichend versorgt. Hier ist es sinnvoll, bestimmte Aspekte über Laborwerte im Auge zu behalten und zu substituieren, wenn Mangelzustände bestehen. Ein Mensch mit CED beispielsweise kann vieles aus der Nahrung NICHT sicher in ausreichender Menge aufnehmen, daher tut man gut daran, das regelmässig zu überprüfen.