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Zyste im Sprunggelenk

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Rubin, 22. April 2004.

  1. Rubin

    Rubin Mitglied

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    Hallo zusammen,

    beim Röntgen meines Sprunggelenks wurde deutlich sichtbar, daß sich dort eine ziemlich große Zyste gebildet hat.

    Der Orthopäde hat mir geraten, daß ich mich möglichst kurzfristig zur OP entschließen soll. Ansonsten würde der ganze Fuß immer mehr Schaden nehmen. Außerdem habe ich natürlich beim Gehen Schmerzen.

    Wie das vonstatten gehen soll, hat er mir erklärt. Trotzdem stelle ich mir den Eingriff gerade an diesem Gelenk ziemlich schwierig vor. Möglicherweise wird es danach recht lange dauern, bis ich wieder normal gehfähig sein werde - oder vielleicht auch nicht mehr?

    Hat von Euch jemand obige OP evtl. schon hinter sich bzw. Probleme mit dem Sprunggelenk? Ich bin sehr gespannt auf Eure Erfahrungen.

    Es grüßt Euch.....

    Rubin
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    hallo,

    ich kann nur von einer zyste im knie erzählen, die op war am montag, bereits am dienstag kam die therapeutin für bewegungsgymnastik und ich durfte an krücken umherlaufen. 2 tage später gings bereits ohen krücken.

    wie das nun am sprunggelenk funktioniert weiss ich jedoch nicht, könnte mir aber schon vorstellen, dass du es auch "relativ" gut hinbekommst.

    gruss kuki
     
  3. etaner

    etaner Guest




    Hallo, Rubin,
    ich hoffe, Du hast Deine OP inzwischen gut überstanden? Kannst Du mir davon einen Erfahrungsbericht geben? Wie sehen Deine Aussichten aus, schnell wieder auf die Beine (Ferse) zu kommen? Bei mir wurde letzte Woche die gleiche Diagnose gestellt. Mir graut vor langer Immobilität. Außerdem wüßte ich gern, was so eine Zyste (bei mir mit Knochenmarksödem) alles so anstellt im Knochen. Danke für Deine Auskunft.
    Gute Besserung für Dich!
    Etaner
     
  4. Rubin

    Rubin Mitglied

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    Hi Etaner,

    meine OP hat noch nicht stattgefunden. Gerade hat mir mein sehr sachkundiger, orthopädischer Schuhmacher höchst fußfreundliche Einlagen angefertigt. Jetzt ist es mir möglich, fast schmerzfrei zu gehen. Meine Fußstellung wird im Schuh korrigiert und eher verbessert.

    Mit dieser Erfahrung wird es mir hoffentlich möglich sein, daß ich die OP noch einige Zeit hinausschieben kann.

    Trotzdem bin ich an Deiner Entscheidung evtl. in Richtung OP interessiert.
    Hast Du schon einen Fuß-Spezialisten, der den Eingriff möglicherweise bei Dir vornimmt?

    Schönen Abend noch.....

    Rubin
     
  5. etaner

    etaner Guest

    Hallo, Rubin,
    wenn ich meinen Orthopäden richtig verstanden habe, dann ist die Zyste ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Knochen, der mit einer Entzündung einhergeht, daher auch das im Kernspin sichtbare Knochenmarksödem. Diese Entzündung sorgt dafür, dass die Zyste sich immer weiter in das Knochengewebe hineinfrisst und dadurch Knochensubstanz verloren geht. Ausgelöst soll das werden durch eine mangelhafte Sauerstoffversorgung des Knochens. So ähnlich wie verengte Herzkranzgefäße den Herzmuskel schädigen, nur eben im Fuß. Unbehandelt führt das eines Tages zu einem Ermüdungsbruch ohne traumatischen Einfluss. Einfach so bei normaler Belastung. Große Schmerzen habe ich eigentlich nicht. Icxh spüre nur, dass etwas nicht stimmt. Aber die Vorstellung macht mir Angst, dass etwas in meinem Fußgelenk wühlt und sich immer weiter ausbreitet und meinen Knochen zerstört. Es war sogar von Knochennekrose die Rede, die sich ohne OP entwickeln kann.
    Ich denke, hier auf der Web-Site gibt es sicherlich auch fachlichen Rat. Nimm ihn doch einfach mal in Anspruch. Mal sehen, wie diese Meinung ist.
    Ich würde auf jeden Fall nichts auf die lange Bank schieben.
    Machs gut, pass auf Dich auf und schreib wieder!
    etaner
     
  6. Rubin

    Rubin Mitglied

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    Sprunggelenk

    Hi Etaner,

    schon alles OK, was Du schreibst. Für mich ist es das Schwierigste überhaupt zu entscheiden, wann welche OP dringend oder längerfristig angesagt ist.

    Mein Sprunggelenk hatte vor Jahren schon einmal Probleme gemacht. Die Schmerzen vergingen nach und nach wieder und gaben jahrelang Ruhe.

    Im Juli habe ich einen Termin bei meinem Rheuma-Doc. Ich werde mit ihm die Problematik diskutieren. Bislang wurde eine Röntgenaufnahme
    durchgeführt. Vermutlich ist noch ein Kerspin angesagt, um ein aussagekräftigeres Ergebnis zu bekommen.

    Ängste bereitet mir mein defektes Sprunggelenk nicht. Ich vertraue darauf, daß ich im richtigen Augenblick die richtige (OP)-Entscheidung treffe.

    Vielmehr beschäftigt mich das "Danach". Garantien, daß es mir besser geht als jetzt, gibt es ja nicht. Welches Risiko gehe ich also ein? Ganz abgesehen davon, daß der längere Heilungsprozeß sogar verhindert, daß ich nicht einmal mit dem Auto zu meinen sämtlichen, weiteren Therapien unterwegs sein kann etc. etc.

    Also - kommt Zeit, kommt Rat.

    Gelungenen Sonntag noch....

    Rubin
     
  7. Seb

    Seb Guest

    hallo zusammen, hier sind meine erfahrungen zu dem thema.

    ohne jegliche vorahnung hat ein orthopäde durch einen zufallsbefund etwa vor 5 wochen eine zyste in meinem rechten fersenbein festgestellt. eine woche zuvor bin ich beim basketballtraining nach einem sprung ausschliesslich auf meiner rechten ferse gelandet, worauf diese leicht schmerzte(konnte weiterspielen), was mich nicht verwunderte, da es wohl normal sei das die ferse nach dieser art von belastung weh tut, dachte ich. nachdem ich einige tage später auch noch mit meinem dicken zeh umknickte, begab ich mich zum orthopäden. damals war meine grösste sorge der zeh, was sich dann als unwesentlich herausstellte. es wurde ein röntgenbild gemacht, ich habe beim radiologen ein computertomographie bild erstellen lassen und bin dann 2 wochen später wieder beim orthopäden erschienen, damit dieser sich das ct-bild anschaut.
    ich hatte immer noch keine ahnung was sache war, am abend davor war ich noch beim training.
    als der arzt sich das ct-bild anschaute wollte er mich gleich ins krankenhaus schicken zur operation. diese sollte dann eine woche später stattfinden.
    ich durfte fortan meine rechte ferse nicht belasten, d.h. nur auf dem fordenfuß an krücken gehen. ich war natürlich total überrascht, weil es keinerlei anzeichen für die zyste gab, die fast mein ganzes fersenbein ausfüllte. da die zyste meine spongiosa(knochenbälkchen) im fersenbein fast vollständig verdrängt hat, grenzt es an ein wunder das mein fersenbein nicht in sich zusammengebrochen ist, vor allem weil ich einen tag vorher noch beim basketballtraining war, also nachdem das ct-bild gemacht wurde. ich habe wirklich richtig schwein gehabt, bei einem bruch des fersenbeines mit der zyste drin wäre wohl sportinvalidität die folge gewesen.
    im st.anna krankenhaus in wanne-eickel, welches eine ausgezeichnete orthopädische ableilung hat, wurde mir unter einer beinbetäubung (ich glaub das heisst spinal-anästhesie) die zyste entfernt und neue spongiosa in das fersenbein eingesetzt. ich lag 8 tage im hospital und muss ab der op mindestens 6 wochen einen gips tragen. 3,5 wochen habe ich rum.
    wenn der gips abkommt kann ich wohl erstmal nur gehen, es darf noch keine zu hohe belastung auf die ferse ausgeübt werden. mindesten ein halbes jahr darf ich kein basketball o.ä. spielen.
    ich habe im internet in einer suchmaschine einen artikel über einen fußballer gefunden, welchem vor 2 jahren dasselbe wiederfahren ist wie mir. das interessante für mich war daß ihn später eine zyste im anderen fuß plagt, er hat also das gleiche leiden im linken fuß, welches er schon im rechten hatte.
    daraufhin habe ich überlegt ob das nicht auch bei mir der fall sein könnte, war gestern beim orthopäden und er hat promt im linken fuß auch eine zyste gefunden, welche allerdings noch zu klein ist um gefährlich zu sein. der doc meinte daß es sich hierbei um einen genetischen defekt handelt, daß diese beiden zysten also wahrscheinlich seit meiner geburt immer größer geworden sind. dies ist extrem selten.

    so, ich hoffe ich konnte euch, vor allem robin, ein paar hilfreiche infos liefern. wer noch etwas über den heilungsvorgang nach einer zystenentfernung in der ferse zu berichten hat sollte das hier tun, es würde mich sehr interessieren.
    mfg, seb.
     
  8. Hallo zusammen,

    hier meine Erfahrungen wenn vielleicht auch en bischen zu spät aber ich hoffe ich kann trotzdem noch einigen weiterhelfen.

    Anfang 2002 bin ich beim tanzen umgeknickt. Von da an hatte ich fortlaufend Schmerzen im linken Sprunggelenk. Mitte des Jahres entschied ich mich dann nachdem mir ein paar mal schwarz vor Augen geworden ist nachdem ich zur Seite geknickt bin zum Arzt zu gehen. Der stellte fest das ich eine Zyste im linken Sprunggelenk hatte.

    Mitte August 2002 wurde ich dann operiert. Mir wurde der Knochen vom Sprunggelenk abgesägt und die Zyste wurde entfernt. An der Hüfte wurde mir dann Knoch abgehobelt der unten wieder eingesetzt wurde. Der Knochen des Sprunggelenks wurde dann mit zwei Schrauben wieder befestigt.

    Ich lag zwei Wochen im Krankenhaus. Nachdem ich drei Tage daheim war wurde festgestellt das ich eine Thrombose habe. Daraufhin musste ich ein halbes Jahr Makumar nehmen.

    Nach ca. 8 Wochen konnte ich mein Bein wieder voll belasten. Ich habe heute noch Probleme mit dem Fuss und er ist immer noch geschwollen. Na, ja es gibt schlimmeres Hauptsache ist das ich wieder normal laufen kann.

    Wartet nicht zu lange mit dem entfernen den ganzen Klimbim mit dem Knochen absägen kann man sich nämlich sparen wenn man früh genug zum Arzt geht und die Zyste schnell entfernen lässt. Hätte ich nicht so lange gewartet, dann hätte man das ganze auch noch mit einer Endoskopie entfernen können und es wäre alles nicht so kompliziert geworden.

    Mfg Alex
     
  9. bise

    bise Neues Mitglied

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    schön, dass hier mal etwas über zysten steht.
    ich habe eine ziemlich grosse zyste im schienbein. bislang hat man mir noch nie zu einer op geraten. wenn ich dann etwas von ermüdungsbruch oben lese, habe ich angst.
    vielleicht hat hier jem erfahrung mit zysten. ob diese evt. auch zurückgehen können?
    gruss
    eine arg verunsicherte
    bise
     
  10. Ich weiss ja nicht was dein Arzt gesagt hat aber meiner meinte das die Zyste je nachdem platzen könnte und die Flüssigkeit sich im Bein/Fuss ausbreiten würde und es dann zu einem steifen Fuss kommen könnte.
     
  11. Wegen Zysten

    Hallo Bise, hallo Alex-Schmittchen,


    ich hatte erst Ende Februar dieses Jahres auch eine Zyste, allerdings zuerst im Knie und dann hat die sich in den Unterschenkel ausgestülpt.
    Mein Arzt hat mich damals in die Notaufnahme ins Krankenhaus überwiesen, um eine Thrombose auszuschließen.
    Nach verschiedenen Untersuchungen war es dann auch dem Arzt dort klar, dass es eine (Baker-)Zyste war.

    Der Oberarzt meinte, das könne man zwar operieren, muß man aber nicht.

    Zumal sich auch nach op´s immer wieder neue Zysten bilden können, kann man auch abwarten, bis die Zyste von selber platzt. Dann würde das austretende Wasser vom Lymphsystem allmählich aufgenommen und abtransportiert werden. Er riet mir, bis dahin einen Kompressionsstrumpf zu tragen.

    Genauso war es dann auch. Nach ein paar Tagen war es vorbei.

    Von einen steifen Fuß oder so hat er nicht gesprochen und ich kann schon lange wieder prima laufen.
    Da ich eine starke Abneigung gegen Operationen habe, bin ich froh, so gehandelt zu haben.

    Alles Gute
    Schwalbenkraut

     
  12. Hi Schwalbenkraut,

    ich kann ja auch nur sagen was mein Arzt mir damals gesagt hat. Ist ja gut wenn das auch alles anders zu klären ist.
     
  13. Andere Ärzte - andere Meinungen

    Hi Alex-Schmittchen,:)

    ist ja völlig okay. Ich habe meine Erfahrung auch nur deshalb hier geschrieben, um deutlich zu machen, wie doch die Meinungen sogar bei den Ärzten ziemlich auseinandergehen. :confused:

    Und gewöhnlich glauben wir als Patienten den "Halbgöttern in Weiß" doch auf´s Wort, was sie so von sich geben. Ich kaufe ihnen nicht mehr alles ab, sondern hinterfrage es.:p
    Das war´s auch schon.

    Tschüß;)
    Schwalbenkraut



     
  14. Das sollte auch kein Angriff sein. Finde ja gut das viele Leute hier ihre Erfahrungen reinschreiben!

    Mfg Alex:)
     
  15. ChErRy-W

    ChErRy-W Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,

    Vor einem Jahr war ich auf dem Tennisplatz umgeknickt. Als die Schmerzen nicht bessre wurden bin ich dann ins Krankenhaus gefahrn. Diese meinten das mein Fuß nur verstaucht sei. Als die Schmerzen nicht besser wurden ist ein Kernspin gemacht worden. Dort hat sich herausgestellt das ich eine Zyste im linken Fuß habe & ein Knochenödem. Meine Knochen sind dort irg.wie verwachsen & die Ärzte meinen das eine OP zu riskant wäre. Jedoch wissen sie auch nicht was sie tun sollen. Da die Schmerzen immernoch nicht besser sind, wollte ich euch um Rat bitten und fragn, was ich tun soll. Kann man die Zyste entfernen?
    War schon bei vielen Ärzten gewesn , hat aber leider nichts gebracht.

    Liebe Grüße
     
  16. Shinysarah

    Shinysarah Neues Mitglied

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    Meine Zytse im Sprunggelenk

    hallo ich kann nur so viel erzählen bei mri wurde 2010 im April eine 2 mal 3 cm große Zyste im Sprunggelenk (zufalsbefund) gefunden.
    Am 24.6 wurde ich dan endlich operiert.
    Mir wurde Knochenbällchen aus dme Beckenkamm entnommen und im Fuß eingesetzt.
    Die Op verleif eigentlich recht gut.
    War 2 Tage im Krankenhaus und drufte dan wieder gehen.
    Jezt muss ich noch bis zu 2 Wochen Trombosespritzen nehmen volteren gegen endzündungen ibuprofen gegen die Schmerzen und jeden Tag lauf bewegungen machen.
    Ist garnicht so einfach wenn man 1 Narben in große von fast 10 cm hat.
    Dasr den Fuß nur mit 20 kg belaten.
    Fäden werden noch am Kommenden Montag gezogen.
    Nach 6 Wochen darf ich wiede so laufen wie füher und alles machen.
    Das ist mir recht den ich bin Tänzerin für mein Leben.
    Also ich kann nur sagen ahbt keine Angst lasst es so schnell wie möglich machen den wenn euer Sprunggelenk einmal kaputt geht bereut ihr es euer Leben lang. Lieber 6 Wochen ausruhn und schonen.

    Das war mein Erfahrungsbericht

    Ich heiße Sarah und bin ERST 16 jahre ;)