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Zwischenstand - so schlägt die Therapie an und so geht es mir heute....

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von tigge1979, 23. Februar 2006.

  1. tigge1979

    tigge1979 Guest

    Hallo zusammen, ihr Lieben,

    ich war ja geschätzte 100 Jahre nicht mehr aktiv hier im Forum :D , habe aber immer wieder gern still mitgelesen.

    Ich habe auch festgestellt, dass es mir sehr fehlt, mit Betroffenen im Austausch zu sein und möchte daher wieder mehr hier einsteigen.

    Meine Diagnose ist und bleibt die Fibro, Morbus Bechterew wurde ausgeschlossen. Nachdem ich nun ein gutes Jahr mit der Fibro zu tun habe, kann ich auch schon recht gut unterscheiden, was von der Fibro kommt und was von den Bandscheibenvorfällen.


    Alles in allem geht es mir besser als noch vor Monaten. Die Schmerzen sind allgemein weniger, ich habe längere schmerzarme Phasen.

    Was mir sehr gut tut, ist die therapeutische Behandlung. Durch die Diagnose der Fibro und der ganzen Umstellung meines Lebens durch die Diagnose kam meine Magersucht wieder hoch und ich hangelte ganz haarscharf noch an der Überweisung in die Klinik vorbei.

    Mittlerweile ist mein Gewicht seit mehreren Wochen stabil, durch ist das Thema natürlich noch nicht, aber ich arbeite daran.

    Ich habe für mich selbst nun eingesehen, dass ich die Medikamente für die Fibro nicht einfach reduzieren darf, wie ich lustig bin. Auch an guten Tagen muß ich die volle Dosis nehmen, damit es mir dauerhaft besser geht.

    Ich versuche, mir nicht zuviel zuzumuten und lebe nun mit Unterstützung von Tagesplänen.

    Mein Freund und meine Familie sind weiterhin für mich da und es ist nun spürbar, dass ein Umdenken innerhalb meiner Familie stattfindet. Sie akzeptiert mittlerweile die Krankheit, nimmt Rücksicht und fragt nach, wenn sie merken, dass sie etwas nicht verstehen.

    Alles in allem ist es okay so, wie es jetzt ist. Meine Therapeutin hat mir vor kurzem bestätigt, dass ich nicht mehr arbeiten kann, bis meine Grundprobleme therapiert sind und als Dauer gab sie zwei Jahre an. Sie kann nur schätzen, es kann länger dauern oder schneller gehen, aber ich hetze mich selbst nicht.

    Ich bin nicht von heute auf morgen krank geworden und kann dementsprechend auch nicht von heute auf morgen mit der Krankheit umgehen.

    Ich freue mich über alle neuen User hier, grüße alle und winke mal zu den Altbekannten Lieben herüber, die mich sicherlich noch kennen.

    Herzliche Grüße und einen möglichst schönen Tag wünscht euch


    Manuela