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zwei fragen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von wolke, 9. Februar 2006.

  1. wolke

    wolke Neues Mitglied

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    hallo zusammen
    ich hab demnächst einen termin bei einem gutachter. Zum einen kennt jemand dr. Wolf aus Wörth ????
    und zum anderen gibt es was worauf ich achten sollte ??? kann ich mich irgendwie vorbereiten.
    Irgendwie hab ich so ein grummeln im bauch weil ich hier eigentlich fast nie von einem positiven gutachtererlebnis gelesen habe. Also man gewinnt fast den Eindruck das auf den Gutachterlehrgängen es, extra einweisungen für gemein und hochnäsig sein, gibt.
    Würde mich über antworten freuen.
    Ach ja es geht um Reha.
     
  2. jutta S.

    jutta S. Guest

    hei Wolke

    geh einfach davon aus, dass du erst einmal abgelehnt wirst, ist meist so üblich:confused: .
    Vorbereiten kannst du dich eigentlich kaum, denn du weißt nicht ob da einer vom Fach ist oder so ein 0-8-15 Typ, ob er gut oder schlechtgelaunt ist.
    Hört sich komisch an, aber es hängt tatsächlich von so vielen merkwürdigen Dingen ab:o .

    Mach dir mal keinen Druck, der kann dir gar nichts anhaben und die meisten hier müssen eh in den Widerspruch gehen, ich auch.

    Ich drücke dir die Daumen, dass es nicht zu schlimm wird.
    Lass dir bloß nicht den Tag versauen, manchmal hat man das Gefühl diese Gutachter bekommen eine Prämie wenn sie ablehnen;) , also ran .....
     
  3. Nina

    Nina early bird

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    Hallo Wolke,
    mach´dich nicht verrückt.
    Ich hatte vor 1 1/2 Jahren einen Rentenantrag gestellt und musste dann gleich zu zwei Gutachtern. Beides niedergelassene Internisten.
    Warum zu zwei - keine Ahnung.
    Beide waren sehr nett und Rheuma war nicht gerade ihr Fachgebiet.
    Sie haben mich gründlich untersucht, auch Dinge die mit Rheuma nichts zu tun hatten.
    Rente habe ich einige Wochen später bekommen.
    In diesem Jahr muss ich einen neuen Antrag stellen.
    Jedenfalls werde ich mir von keinem arroganten Gutachter etwas gefallen lassen.
    Kopf hoch, schliesslich hast keine Schuld, dass du krank gewordnen bist.
    Ich drücke dir ganz fest die Daumen.
    Nina

     
  4. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Gutachter

    Also ersteinmal keine Scheu bei diesen Gutachtern.
    Ausgehen sollte man davon, daß sie bekannte medizinische Einschätzungen und Diagnosen vorliegen haben.
    Wichtig ist sich so vorzubereiten, daß man den zeitlichen Ablauf insbesondere zu Verschlimmerung der Beschwerden ungefähr angeben kann, und das mit den gefühlten Beschwerden.
    Es kommen dann oft Fragen, z.B. , wie man zum Guatachter gekommen ist....da ist es hilfreich zu sagen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da ich im mom wegen meiner Beschwewrden Probleme mit dem Autofahren habe.....
    Dann "wie ist denn ihr Tagesablauf?" , da sollte man ganz konsequent Probleme aufzählen die in der Summe gesehen eine Erwerbsfähigkeit ausschließen würden.
    Also Morgensteifigkeit, komme schwer hoch, brauche lange um...u.s.w.
    Wenn die Medikamente Nebenwirkungen haben....dann hatt man auch einige davon !! (schlecht sehen, schwindlig, übel - nicht immer, aber..)
    Und auch erwähnen, daß man nicht sagen klann wie es einem am nächsten tag geht.

    Betreffs der Ablehnungsmodalität wird meist auf ein Tätigkeitsbild verwiesen, welches so umschrieben wird:
    "eine leichte Tätigkeit (Bürotätigkeit), in temperierten Räumen , im Wechsel von Sitzen - Stehen und Gehen, ohne Zeitdruck, ohne einseitige Belastungen, ohne schweres Heben oder Tragen bis max.....kg u.s.w.
    Also etwas was es so wohl nicht gibt. Hier sollte man in Beantwortung von Fragen drauf reagieren....bzw. gleich sowas ausschließen.

    Bei der körperlichen Untersuchung darauf achten : was nicht geht - geht nicht und was wehtut ansagen....bzw. erklären: "wenn es draußen naß ist habe ich das schlimmer, oder nach längerem Laufen oder Stehen geht das aber nicht mehr....."

    Ja soweit mal ganz kurz.
    Viel Erfolg "merre"

    Ja soweit kurz dazu