1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Zusammenhang Rheuma - Blockierungen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von bavella, 25. Oktober 2004.

  1. bavella

    bavella Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2004
    Beiträge:
    34
    Zustimmungen:
    0
    Hallo!

    Ich werde seit ca. einem 3/4tel Jahr mit der Diagnose Psoriasisarthritis oder Morbus Bechterew behandelt (mein Rheumatologe wollte sich noch nicht genau festlegen).

    Meine (Rücken)beschwerden sehen so aus, dass ich häufige "Hexenschüsse" bekomme, die dann meistens als Blockaden der Brustwirbelsäule oder der ISG-Gelenke diagnostiziert werden. Aufgrund meiner rheumabedingten Fehl/Schonhaltungen habe ich bereits 2 Bandscheibenvorfälle und eine Protusion. Zudem bin ich immer sehr leistungsschwach und habe permanent einen großen Schlafbedarf. Bei den Blockaden hilft mir die Atlastherapie sehr gut und schnell - leider kommen sie aber auch in regelmäßigen Abständen wieder (ca. alle 2-3 Monate).

    Frage:
    Gibt es eigentlich einen Zusammenhang zwischen den Blockierungen und Rheuma (ein Vertretungsarzt meinte heute, dass es keinerlei Zusammenhang gibt)?

    Grund:
    Ich hatte mir eigentlich erhofft, dass sich durch meine Rheumamedikamente so langsam auch die Hexenschüsse verabschieden...

    Ach ja, nur mal so zur Info meine Medikation:
    Azulfidine 500mg 2-0-2
    Fumaderm 2-0-2
    Decortin 5mg 1-0-1


    Viele Grüße,
    Jörg
     
  2. Pso

    Pso Guest

    Blokaden und Rheuma

    Hallo!

    Ich habe auch die Diagnose Psoriathritis und bin vorige Woche im Krankenhaus gelegen wegen einem leichten Bandscheibenvorfall und leichten Entzündungen in den ISG Gelenken mit Blokaden in der Hüfte und lähmungserscheinungen im Bein. Ich dachte auch das die Krankheit sich eigentlich durch das MTX und Cortison verbessert statt verschlächtert, denn so miserabel wie es mir zur Zeit geht ist es mir noch nie gegangen. Ich kann noch immer nicht richtig gehen und habe auch in der Hüfte und im Knie Schmerzen. Mein Zustand wechselt ständig von den Beschwerden. Scheinbar gibt es doch einen Zusammenhang. Sieht man bei dir etwas im Blut? Bei mir sind die Entzündungszeichen immer super sowie mein kompletter Blutbefund.Wünsche dir gute Besserung PSO
     
  3. bavella

    bavella Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2004
    Beiträge:
    34
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Pso!

    Tut mir leid, dies zu hören - ich wünsche Dir auf jeden Fall auch gute Besserung!!!

    Meine Blutwerte waren - bis auf leichte Anzeichen einer Entzündung - auch immer in Ordnung.

    Viele Grüße und alles Gute!
    Jörg
     
  4. Lilly

    Lilly offline

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    5.171
    Zustimmungen:
    0
    hallo jörg,

    soviel ich weiß, sind beim entzündlichem rheuma nur die beiden ersten halswirbeln, der atlas und der axis, mitbetroffen.
    bei bechterew natürlich die ganze ws. warscheinlich handelt es sich dann nur um eine degenerative erkrankung der ws, wobei es keine entzündungszeichen im blut gibt.
     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    6.880
    Zustimmungen:
    15
    Ort:
    am Pillersee in Tirol
    Hi Jörg,

    was Lilly schreibt, betrifft vor allem die cP. Da man bei mir ständig zwischen cP und Psa schwankt, kannst Du Dir denken, dass auch ich die WS-Probleme habe. Bei mir sind sie von der HWS bis runter zum ISG-Bereich - oft auch das Brustbein - betroffen. Im Schub ist das die Hölle!

    Natürlich kommt es da auch zu Blockaden und starken Verspannungen. Meiner Ansicht nach hängen sie sehr wohl mit dem Rheuma zusammen, denn außer Arthrose u.a. im ISG gibt es z.B. an meiner WS keine degenerative Erscheinungen, trotz etlicher Hexenschüsse auch keine Bandscheibenprobs. Welche Gründe kämen also ansonsten in Frage?

    Mir hilft Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung, möglichst vielfältig und nicht übertrieben. Sind meine Rückenmuskeln gestärkt, habe ich ganz eindeutig geringere Probleme, zumindest nach der ersten morgendlichen Stunde ;) .

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  6. bavella

    bavella Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2004
    Beiträge:
    34
    Zustimmungen:
    0
    Hallo und danke für Eure Antworten!

    Ich bin morgen beim Rheumatologen und Mittwoch oder Donnerstag nochmal beim Atlastherapeuten - dann werde ich nochmal fragen!

    Also vielen Dank nochmals und guten Nacht ;-)
    Jörg
     
  7. anko

    anko Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.077
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hamburg
    Hallo Jörg,

    ich musste früher regelmäßig zum Doc, da sich meine Wirbel im Bereich der Brustwirbelsäule ausgerenkt hatten. Das zog sich bis zum Hals hoch.
    Auch Rückschmerzen waren ein ständiger Begleiter von mir. Das begann alles nach einer infektraktiven Arthritis. Diese war zwar schon längst ausgeheilt, aber das ist mir als andenken übrig geblieben.

    Nun bin ich seit rund 2 Jahren wieder erkrankt. Seit ich Medis nehme (zuerst Sulfasalazin, dann Cortison und nun auch noch Arava) musste ich nicht ein einziges Mal mehr zum Einrenken. War letztens zur Vorsorge beim Doc, und da hat sie die Wirbelsäule auf Blockierungen hin geprüft und nicht eine gefunden. So was hatte ich schon Ewigkeiten nicht mehr.
    Also für mich besteht da ein großer Zusammenhang. Ist aber auch sicherlich bei jedem anders.

    Alles Gute

    anko