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Zu teuer - Arzt will Medikament nicht mehr verschreiben

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kleine Eule, 14. Februar 2010.

  1. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,

    vielleicht ist es einigen von Euch ja auch schon so gegangen. Sagt mal, was habt Ihr da gemacht? Hat sich eine Lösung gefunden?
    Ich war letzte Woche beim Schmerztherapeuten und der hat mir erklärt, dass sein Budget es nicht mehr her gibt und er das Arcoxia nicht mehr verschreiben will. Das solle mal der Rheumatologe machen. Ich müsse halt die Rezepte, die ich brauche, auf verschiedene Ärzte verteilen. Daraufhin hab ich ihm erst mal erklärt, dass das bereits der Fall ist. Er hat bisher die beiden Schmerzmittel verschrieben (Novalgin ist er bereit weiter zu verschreiben), Rheumatologe und Hausarzt waren für Basis, Cortison und Magenschutz zuständig. Nun hab ich noch mal ein Rezept bekommen, mit dem ich bis zum Rheumatologentermin hin komme und kann nur hoffen, dass ich das nächste von dort bekomme. Und wenn nicht?
    Nach dem Termin war ich doch ziemlich fassungslos. Die üblichen NSAR kann ich nicht nehmen, da ich durch Diclo schon ein Magengeschwür hatte. Cox2Hemmer geht auch nur mit Magenschutz. Ohne Schmerzmittel wird es auch schwierig. Es sind auch mit Medis noch genügend Schmerzen da. Und ich bin berufstätig und muss funktionieren.
    Was meint Ihr zu der ganzen Sache? Hab ich irgendeine Möglichkeit da was zu machen?
    Viele Grüße von der kleinen Eule
     
  2. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Hallo kleine Eule,

    ich bin in einer Schmerz-Ambulanz und habe da noch nie was von Budget-Einschränkungen gehört. Die Medis aus der Schmerztherapie dürfen oft von anderen Ärzten gar nicht verschrieben werden, weil es nicht ihr Fachgebiet ist. Da bekommt man höchstens die kleinste Packung ggf. für Urlaubsvertretung.

    Du solltest Dich mal mit Deiner KK in Verbindung setzen, damit die Deinen Schmerztherapeuten darauf hinweisen, das es so nicht geht. Nur für Novalgin braucht man keinen Facharzt....das kann der HA auch. Lass Dir das nicht gefallen!

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  3. Claudia77

    Claudia77 Neues Mitglied

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    Hallo kleine Eule,

    mir erging es bei meinem Hausarzt so ähnlich. Als ich ein neues Rezept für das Metex haben wollte, rollte er mit den Augen und fragte mich, wann ich denn den Termin beim Rheumadoc habe. Da ich bis dahin noch eine Woche überbrücken musste, verschrieb er mir eine Spritze.

    Mein Rheumadoc guckte mich nur überrascht an als ich ihm das erzählte. Da ich aber an einer Universitätsklinik bin, erklärte er mir, haben die dort ein fast unbeschränktes Budget. Ich kann aber das nächste mal dort anrufen und mir auch größer Packungen verschreiben lassen. Muss dann halt ein paar Kilometer für fahren.

    Liebe Grüße

    Claudia
     
  4. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Hallo

    generell sind wir so zu sagen außerhalb des Budget. Deswegen ist das so nicht wirklich richtig. sicher hat der Rheumatologe bei TNF zum Beispiel eine Ecke Schreibkram.

    Aber, wegen dem Schmerztherapeuten, war das letztens bei meinem Thema, da ich auch für jedes Rezept 50 Kilometer Gesamtstrecke fahren muss.

    Er sagte ganz klar, dass es kein Budget für mich in dem Sinne gibt und das es auch aufgrund dessen, sicher der HA verschreiben könnte. Hatte gefragt, wegen der Fahrerei, dass es doch sehr anstrengend für mich ist und ja BTA Rezepte nicht geschickt werden müssen.

    Habe dann noch mal wegen dem Thema Budget mit dem HA gesprochen. Er hat das bestätigt, dass wir kein Budget haben. Sicher hat er gesagt, wird ein Rheumatologe der statt 500.000 Euro als Beispiel jetzt 2 Mio Euro verbraucht überprüft. Aber wenn das ganze im Rahmen bleibt, alles so kein Problem ist. Er muss halt nur am Anfang was Schreibkram für die ganz teueren Sachen machen.

    Aber ein Arcoxia braucht das ganz sicher nicht. Vielleicht mal bei der KV anrufen.
     
  5. Luxus68

    Luxus68 Neues Mitglied

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    Tja, leider ist das momentan so.

    Der Arzt "darf" pro Patient (im Schnitt) nur einen gewissen Wert an Meds verschreiben und dieser Wert richtet sich nach der Arzt-/Praxisrichtung und dem übrigen durchschnittlichen Verbrauch der ürbigen Ärzte in dieser Gruppe.

    Im schlimmsten Fall muss der Arzt bei einer Überschreitung - wenn er nicht (aufwändig) nachweisen kann, dass ein Sonderfall vorliegt - aus "eigener Tasche" an die GKV zurückzahlen :rolleyes:

    Das sind zumindest meine letzten Infos ;)
     
  6. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo,
    vielen Dank für Eure Antworten!
    Es ist nach seinen Worten wohl so, dass er wegen zu vieler Verschreibungen zur Kasse gebeten wird. Was Ihr aber über das Begründen von Verschreibungen schreibt, dürfte bei mir vermutlich nicht so schwer sein, da ich die normalen NSAR nicht nehmen darf. Macht allerdings Arbeit.
    Ich werde die Woche mal beim HA anfragen und den Rheumatologentermin abwarten. Wenn sich hier keine Lösung findet, ist der Gedanke KK oder KV einzuschalten sicher nicht verkehrt. Wenn das Problem schon bei solchen Medikamenten wie Arcoxia anfängt, dann kann man sich ja fragen, wie das bei den richtig teuren Dingen weiter gehen soll.
    Eure Gedanken, dass man dafür keinen Schmerztherapeuten braucht, hab ich auch schon gehabt. Zur Zeit passiert da eh nicht viel, die Verantwortung wird seit Monaten auf in Richtung Rheumatologe abgeschoben. Leider hat meine alte Schmerztherapeutin aufgehört, so dass ich zu diesem Wechsel gezwungen war. Schmerzambulanz haben wir hier leider nicht und die Praxen sind total überlaufen. Frage ist aber, ob HA bereit ist, die Verschreibung zu übernehmen.
    @ Claudia Das finde ich ja interessant, dass Du problemlos Rezepte in einer Uni-Ambulanz bekommst. Meine Mutter war bis vor einiger Zeit in einer solchen Ambulanz in Behandlung, die haben nichts verschrieben. Das musste der Hausarzt. Jetzt ist sie zu einem niedergelassenen Arzt gewechselt.
    Viele Grüße von der kleinen Eule
     
  7. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Hallo Luxus

    mein HA sagte, dass der Morbus Bechterew (bei mir) zu den 80 Arten der eingestuften Krankheiten von den Krankenkassen gehört, die komplett aus dem Budget sind. Dieses hat auch unabhängig meine Schmerzambulanz und Rheumatologe gesagt.
     
  8. Luxus68

    Luxus68 Neues Mitglied

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    @Melanie
    Die Frage ist, ob allen Ärzten diese Krankheiten bekannt sind. Mein Apotheker musste z.B. auch erst in Erfahrungen bringen, dass Humira nciht unter die Reimport-Quote fällt.
    Ich kann mir aber vorstellen, dass das Überschreiten des Budgets mit einigem an Arbeit verbunden ist.
    Die Praxis muss ja begründen/nachweisen, dass Du ein MB-Patient bist und dass deshalb das Budget übeschritten wurde.
    Manchen Ärzten ist das vielleicht zu viel Arbeit, andere können sich das aber zeitmäßig auch gar nicht leisten (kleine Praxis mit wenigen Angestellten).

    Kann ich mir zumindest vorstellen.

    Aus welchen Gründen auch immer - es ist und bleibt SCH*** für den Patienten.
     
  9. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Zitat: mein HA sagte, dass der Morbus Bechterew (bei mir) zu den 80 Arten der eingestuften Krankheiten von den Krankenkassen gehört, die komplett aus dem Budget sind.


    Hallo,
    die Info, dass es Krankheiten gibt, die ganz aus dem Budget herausgenommen sein sollen, ist mir neu. Ist dem so? Irgendwie finde ich da nichts. Wer kann mir sagen, wo ich Informationen darüber finde?
    LG
     
  10. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    #10 17. Februar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 17. Februar 2010
  11. bise

    bise Neues Mitglied

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    dann müsste doch in konsequenz der behandelnde hausarzt mehr verschreiben dürfen?
    habe derzeit ein für mich riesengr. problem:
    alter haus doc praxis aufgegeben; junger neu gekommen. der glaubt nun, dass irgendwelche homöopathischen mittel mal versucht werden sollten, auch den einsatz von heileurythmie hält er für sinnvoll (mit letztem könnte evt. tnf und co -incl. corti, physio, ergo etc eingespart werden). dabei weist er auf sein budget hin.
    gruss
     
  12. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo!

    Mein HA hat auch keine Probleme mir etwas zu verschreiben. Auf dem MTX Rezept steht immer: außer Budget.
    Auf meiner Krankenakte beim HA steht mit rot chronisch krank mit einer Nummer,er bekomt dafür extra Zuschüsse von der Krankenkasse.

    Ich war letztens neu beim Orthopäden, und der hat sich richtig gefreut einen Rheumapatienten bei sich zu haben, wollte alles für mich tun, will dass ich bei ihm bleibe als Patient.
    er meinte dann zu mir, dass er keine Probleme hat mir KG oder sonst etwas zu verschreiben, und webnn ich Probleme mit dem Rücken oder Hüfte habe, kann er mir auch ganz schnell ein MRT anordnen. Er bekommt für Rheumapatienten extra Zuschüsse.
    War ganz witzig in der Praxis, war erst neu dort, und wurd zunächst wie immer, als Neupatient behandelt, bis ich das allererstemal beim Ortho drinne war, hatte ich danach das Gefühl mir wurde " der Hof gemacht". Ich durfte mich auf einmal oben hinsetzen zum Warten, es wurde extra geschaut ob beim Arzt dann was frei ist usw.

    Gruß Meerli
     
  13. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    @ Meerli,
    hast du nen glück.
    der hiesige ortho-rheumatologe macht jedesmal einen fürchterl. aufstand beim kg rezept. es gibt im quartal maximal 5 x kg. ich bin das betteln so leid. werde auf das budget verwiesen und mir wird empfohlen, privat die notwendige kg zu zahlen wie lymphdrainage auch.
    der hausdoc kriegt nen "schüttelfrost" bei der bitte nach kg rezept, der intern. rheumatologe behauptet, mehr als 6 x im quartal gibt es nicht, er habe für medis ein budget doch nicht für pt, ergo udgl.

    für den bisherigen hausdoc war das früher nie ein problem gewesen, er sah die notwendigkeit ein.
    doc-wechseln kann ich nicht. die anderen hier in der ortschaft sind ähnl. "gestrickt".

    bitte klärt mich mal auf, was jetzt zu tun ist. ich zahle genügend selbst für medis wg. der kollagenose und für die hilfsmittel. mehr geht nicht.
    habt ihr tipps.
    die kv habe ich schon angerufen, die ziehen sich auf den standpunkt zurück, das müsse der doc entscheiden; ebenso reagiert die kk.
    habe jetzt den docs vorgeschlagen, mir ein p-rezept über physio auszustellen mit dem hinweis, budget der kasse verbraucht. auch das wollen sie nicht. begründung: sie hätten schliesslich budgeterhöhung bekommen.

    gruss
     
  14. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Bise,

    das habe ich dazu im Netz gefunden:


    Jeder Arzt kann die Begrenzung der Verordnungen bei Physiotherapierezepten umgehen, in dem er einen Vermerk auf das Rezept macht. So kann jede Krankengymnastik oder Massage über das übliche Maß hinaus verlängert werden. Die Krankenkasse akzeptiert das ohne weiteres. Othopäden tun sich da manchmal schwerer als Hausärzte, dies zu tun. Dein Hausarzt könnte ein Folgerezept genauso gut verschreiben, wenn eine Notwendigkeit zur Therapie besteht. Die Begrenzung der Therapiezahlen besteht übrigens nur für die Diagnose, für die die Rezepte bisher ausgestellt wurden. Der Arzt könnte dies auch ändern. In dem er die Diagnose ändert, könnte er Dir wieder eine Neuverordnung geben. Aber zuerst solltest Du versuchen über den üblichen Weg eine Verlängerung zu bekommen. Wie gesagt, Dein Orthopäde bzw. Hausarzt muß das nur begründen, dann klappt das auch.
    .................
    Wenn auf der Verordnung vom Hausarzt "Ausserhalb des Regelfalls" steht,muß noch ein zweiter Diagnose-Grund,auf der Verordnung stehen.Dann können dir auch statt 6 x KG,
    gleich 10 x KG verordnet werden.Bei mir läuft das so mit der KG,zum Muskelaufbau und zur Gehschule.Versuch es ruhig mal,über deinen Hausarzt.

    (Quelle und auf S 2 dort)
     
  15. ursl53

    ursl53 Neues Mitglied

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    Hallo bise,

    ich bekomme ohne weiteres laufend ein Rezept 10xKG, 1-2xwtl., außerhalb des Regelfalls.

    Wenn das Rezept aufgebraucht ist, reicht ein Anruf und ich bekomme das nächste - ausgestellt immer vom internistischen Rheumatologen.

    Vom Hausarzt bekomme ich laufend Lymphdrainage 2xwtl. jeweils 45min, außerhalb des Regelfalls verordnet. Auch hier ist ein Anschlußrezept kein Problem.

    Offensichtlich liegt es doch an den Ärzten.

    Ursula
     
  16. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    @Melanie Danke für Links!

    @ Bise: Da hilft wohl nur, dass Du versuchst im gleichen Quartal ein Rezept vom HA, eines vom Orthopäden usw. zu bekommen und so zumindest auf 1xwöchentlich Physio zu kommen. Ich weiß, es ist nicht einfach, da alle sparen wollen.
    Wenn bei mir die Kiefergelenke wieder streiken kriege ich problemlos ein Rezept vom Zahnarzt. Die dürfen nur für den Bereich aufschreiben, aber scheinen dabei wenig Budgetprobleme zu haben. So ist zumindest die manuelle Therapie für meine Kiefergelenke in schlechten Phasen drin.

    LG
     
  17. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    habe vorhin mit meiner kk gesprochen. war ne neue sachbearbeiterin.
    sie verstand meine situation sehr genau.
    sie schlug mir vor, den doc zu veranlassen, mir privat rezepte für kg auszustellen, begründung, budgetüberschreitung.
    dann könnte von der kk mein fall geprüft werden. das wäre durch den risikostrukturausgleich möglich. auch sollte ich selber bei der kv mal anrufen.
    sie sagte mir, es gebe etl. docs, die sich die mühe machen würden, eine einzelne praxisbesonderheit zu dokumentieren; nach prüfung könnten und dürften sie im einzelfall mehr verordnen. sie behauptete, es läge an den docs. diese müssten sich nur einmal die mühe machen, den patienten vorzustellen. ich weiss nun nicht, ob dies so zutrifft.

    mein rheuma doc - intern. - ist dann sicherlich so ein fall; er hat keinerlei probs, mir die teuren tnf medis und noch einiges dazu zu verschreiben. jeder fall wird von ihm zu anfang dokumentiert. er hat zahlreiche patienten, die die teuren medis erhalten und bislang noch niemals irgendwelche schwierigkeiten gehabt, auch erhält er die notwendigen blutuntersuchungen bezahlt.
    ich habe ihn noch nie jammern hören über die "mickrige" honorierung durch die ges. kk (wie es bei den anderen docs fast ständig geschieht). dabei hat er fast ausschliesslich ges. versicherte patienten.
    gruss
     
  18. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Bise,
    da scheinst Du ja eine vernünftige Sachbearbeiterin zu haben. Klingt ja so ganz gut. Kennst Du noch mehr chronisch Kranke in Deiner Umgebung, die u.U. schon Erfahrungen mit anderen Ärzten und deren Initiative, Begründungen zu schreiben gesammelt haben? Vielleicht kannst Du ja herausfinden, wer sich die Mühe macht.
    Ich wünsche Dir für Deinen Fuß (hab eben den anderen Beitrag gelesen) gute Besserung!!
    viele Grüße von der kleinen Eule
     
  19. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo,
    habe nun erst mal mit Hausarzt gesprochen. Von da kam die Aussage, dass ich dann ja zu dem Schmerztherapeuten auch nicht mehr hin bräuchte. Genau das überlege ich auch. Wenn es kappt, dass HA und Rheumatologe die Schmerzmedis übernehmen, dann kann ich mir die Termine schenken, da sie mir auch nicht weiter helfen.
    LG
     
  20. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo bise,

    mein internistischer Rheumatologe verschreibt die TNF-alpha-Hemmer und die KG. Das Rezept umfaßt 10 Termine für 1-2x wöchentlich, außerhalb des Regelfalls. Es steht immer die Begründung auf dem Rezept (drohende Versteifung der WS); die muss auch drauf, damit ich "außerhalb des Regelfalls" die KG verordnet bekomme.

    Schmerzmedikamente verschreibt er auch (die Ibu 800, die ich nach Bedarf nehme), wobei auch meine HÄ, eine Internistin, sagte, dass sie die mir verschreiben könne, wenn der Termin bei ihr früher liege, als bei ihm.

    Einen eigenen Arzt, der die Schmerzmittel verschreibt - das kannte ich noch nicht, lese das hier im Forum zum ersten Mal. Du läufst "außerhalb des Regelfalls", der Arzt muss die Begründung 1x schreiben - und wie gesagt, auf dem Rezept steht eben nur der Hinweis mit der Versteifung (habe Bechterew).
    Notfalls erkläre es ihm doch noch mal.

    LG
    Pezzi