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Zehn neue rheuma-Medikamente

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von ZickenPrinzessin, 10. November 2009.

  1. ZickenPrinzessin

    ZickenPrinzessin Neues Mitglied

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    Zehn neue Rheuma-Medikamente in den nächsten vier Jahren

    Berlin (vfa). "Bis 2013 wollen forschende Pharma-Unternehmen zehn neue Medikamente gegen rheumatische Erkrankungen herausbringen!" Das erklärte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen vfa, heute mit Blick auf den Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober 2009. "Diese Medikamente sollen die Behandlungsmöglichkeiten erweitern und auch solchen Patienten helfen, die auf die bisherigen Therapien nicht ansprechen." Mehrere Präparate enthalten Wirkstoffe, die auf ganz neue Weise in die Entzündungsprozesse eingreifen, die im Zentrum der meisten rheumatischen Erkrankungen stehen. Zu diesen Krankheiten zählen u. a. die rheumatoide Arthritis, die Psoriasis-Arthritis und die Wirbelentzündung Morbus Bechterew.

    Schon in den letzten Jahren konnten viele Patienten wesentliche Fortschritte in ihrer Rheumatherapie erleben. So haben sich die Fehltage von Rheumapatienten nach Daten des Deutschen Rheumaforschungszentrums, Berlin, seit 2001 halbiert. Dieser Erfolg ist insbesondere gentechnischen Medikamenten zu verdanken. Dementsprechend haben sie in der Rheumatologie mittlerweile rund 53% Anteil am Arzneimittelumsatz; mehr als in jedem anderen medizinischen Gebiet. Das geht aus der Studie "Medizinische Biotechnologie in Deutschland 2009" der Boston Consulting Group hervor. Auch die kommenden Präparate stammen fast durchgehend aus den gentechnischen Labors der Unternehmen.

    "Unsere Unternehmen engagieren sich auch für Kinder und Jugendliche, die an rheumatischen Krankheiten leiden", betonte Yzer. So seien mittlerweile fast alle neueren Rheuma-Medikamente auch für Minderjährige erprobt und zugelassen. Für drei weitere könnte die pädiatrische Zulassung bis 2013 folgen.

    Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 50 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa - ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/onlinepk


    Wenn Sie weitere Informationen wünschen:

    Dr. Rolf Hömke
    Tel.: +49 30 20604-204
    Fax: +49 30 20604-209