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Zahnimplantate - eure Erfahrungen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von padost, 17. März 2008.

  1. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hallo , alle zusammen,
    ich habe mich eine Ewigkeit nicht gemeldet, mir ging und geht es einfach nur sauschlecht- seit ca 1 Jahr. Ein Schub jagt den Nächsten,- die Krankenkasse fängt an und muckt, weil ich so lange krankgeschrieben bin und jetzt fangen meine Zähne auch noch an.
    Mußte mir einen Zahn ziehen lassen, da unter einer Krone Karies war. In den letzten 4 Jahren war dies der 3. Zahn mit der gleichen Diagnose. Jetzt kommt mein Zahnarzt mit dem Thema Implantat. Ich habe Horror davor. Wie vertrage ich es mit dem Rheuma und meinen Medis?????????? Mein Rheumadoc sagt, nur in einer Phase ohne Immunsup. Mein Körper spinnt sowieso und ich bin einfach am Ende. Ich warte auf die Neuzulassungen der neuen Rheumamedis in 2009. Im Moment nur Cortison und Morphine. Meine Frage an euch alle: Welche Erfahrungen habt Ihr mit Implantaten. Bin für alle Infos dankbar.

    Grüße von Padost
     
  2. katzenmaus

    katzenmaus tierliebe

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    Hallo Padost,Hallo Colana

    Da ich mich in einigen Monaten auch mit diesem
    Thema auseinandersetzen muß, bin ich Dir Padost
    wegen Deiner Frage regelrecht dankbar.
    Raten kann ich Dir allerdings nicht.

    Möchte mich allerdings bei Colana bedanken,
    denn so kann ich mich jetzt schon informieren
    und lesen was so auf einen zukommen kann.
    LG Katzenmaus
     
  3. bebsi70

    bebsi70 Neues Mitglied

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    Hallo Padost,

    ich bräuchte eigentlich auch ein Implantat, damit ich eine Brücke befestigen kann. Ich musste mir 2 Zähne ziehen lassen, da sie Wurzelfüllungen hatten. Ich habe mir diese Zähne in der Hoffnung ziehen lassen mein Rheuma in den Griff zu bekommen. Es heißt ja, Wurzelbehandlungen wären "Gift" für den Körper. Es hat sich bei mir auch bestätigt, dass unter beiden Zähnen dicke Entzündungsherde waren. Leider geht es mir trotz Entfernung dieser Herde immer noch nicht viel besser.

    Deshalb fragte ich meine Zahnärztin, wie wir diese Lücke schließen können. Sie sagte, man könne ein Implantat machen, aber bei meiner Erkrankung (CP) ist sie sich auch nicht sicher - es gäbe Menschen, die mit Wurzelfüllungen oder Implantaten zurechtkommen, andere widerrum haben ständig Entzündungen.

    Ich für mich bin zu der Entscheidung gekommen, dass für mich Implantate nicht empfehlenswert sind. Es sind einfach Fremdkörper, auf die der Körper reagieren kann. Und besonders, wenn man eh schon eine Autoimmunkrankheit hat und der Körper geschwächt ist, muss man ihm ja nicht noch mehr "anhalsen".

    Die Angst vor Entzündungen oder Reaktionen sind für mich zu groß. Deshalb habe ich beschlossen, diese Lücke sogar zu lassen. Damit kann ich leben.

    Mein Mann übrigens hat auch ein Implantat seit seiner Jugendzeit - er verträgt es sehr gut. Er hat aber gesundheitlich nicht so Probleme wie ich...

    LG

    Bebsi
     
  4. lupinchen

    lupinchen Neues Mitglied

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    Hallo Leute,

    ich glaube schon, dass Zahnimplantate bei Rheuma möglich sind. Eine Freundin von mir hat sich mit der Diagnose SLE vor 2 Jahren Implantate machen lassen. Mit Erfolg !!!
    Und mein Zahndoc rät mir im Falle eines Falles auch dazu.
    Grund : Verhinderung des Knochenabbaus.
    Wir Rheumatiker benötigem ja häufig irgendwelche OP`s und kein Arzt würde sagen, dass man keine neue Hüfte bekommt, weil man Rheuma hat. Oder z.B. Diabetes.
    Wichtig ist, dass man es in einer schubfreien Phase macht. Einen guten und erfahrenen Arzt und sich mit der Wundheilung wirklich Zeit läßt. Bei meiner Freundin hat es fast ein Jahr gedauert, bis alles fertig war.

    Gruß.

    Lupinchen
     
  5. anbar

    anbar Neues Mitglied

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    :)hi ihr zusammen,
    das ist leider bei mir auch ein "großes" thema.

    Mir sind vor 3,5 Jahren bis auf 4 Zähne im Oberkiefer auch alle entfernt worden.
    Da ging es mir schmerzmäßig auch noch nicht so schlecht.Konnte die Prozedur noch ganz gut wegstecken.Hatte dann Prothese Oberkiefer,gehalten an 4 Zähnen.Aber dann ging es los,nach Paradonthose Behandlung = Schub ohne Ende.Professionelle Zahnreinigung = wieder Schub.
    Dann haben sich wieder 2 Zähne verabschiedet,einfach so abgebrochen.
    Nun stehe ich auch vor dem Probl. Implantate 4 Stck oder nicht.Alleine das sitzen im Stuhl ist nicht zu schaffen.der Kiefer verhakt sich und ich kann mich nicht mehr bewegen geht schon nach 15 Min. los.Ja was noch komisch ist,die Spritzen wirken nicht lange,war früher auch nicht so. Hat sich alles geändert.
    Ja und nicht zu verachten die Kosten für Implantate.

    Wünsche alles Gute
    Gruß




     
  6. padost

    padost Neues Mitglied

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    Lieben Dank Ihr alle zusammen,
    ich muss mich mal in stiller Stunde mit den links beschäftigen. Ich habe auch Horror davor- selbst das 1 -Zahn-ziehen hat mich schon wieder umgehauen. Darf gar nicht an so eine große Prozedur denken!!!!!!!!!!
    Mir kam halt auch der Gedanke, vielleicht brauche ich ja auch bald ein neues Kniegelenk-wäre ja auch ein Fremdkörper und würde einoperiert werden. Aber der Kopf, ist für mich noch mal was anderes. Habe im laufe der letzten 20 Jahre immer wieder Kronen rauf und runter machen lassen mussen, war immer schrecklich, habe immer mit Schüben reagiert und habe überhaupt keine Lust darauf!!!!!!!! und jetzt auch noch Implantate.
    Habe wirklich genug andere Probleme, habe das Gefühl, dass sich mein Rheuma immer noch andere Gemeinheiten einfallen läßt:rolleyes:.
    Ich habe mich vor 10 Jahren völlig entgiften lassen, auch mit Zahnsanierung, in der Hoffnung, dass mein Rheuma Ruhe gibt. Hat alles ein heiden Geld gekostet und nichts gebracht.-Es hat sich weiter verschlechtert.

    So jetzt fahre ich erst mal in den Urlaub und nehme hoffentlich erst mal Abstand von meinen Problemchen. -------- Mit Hinkefuß, habe gerade mal eben eine Sehnenscheidentzündung im Fuß:mad:

    Viele Grüße von Padost
     
  7. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo allerseits,

    bitte denkt daran, dass genügend Knochenmaterial (vor allem im Unterkiefer, ist eine Panorama-Aufnahme gemacht worden, damit der ZA kontrollieren kann, ob genügend Knochen vorhanden ist) vorhanden sein muss... es lohnt sich nicht, wenn ihr eh schon eine Paradontose (da zieht sich der Knochen um Oberkiefer bzw. Unterkiefer zurück u dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann ein Implantat wieder herausfällt oder gezogen werden muss), oder eine entzündliche Geschichte, die Eure Knochen betreffen... und
    Implantate sind nun mal Fremdkörper, obwohl sie aus Supermetallen wie Titan bestehen..

    Mein Vorschlag:
    Eure behandelnden Zahnärzte setzen sich mit den Eurem Rheuma-Doc in Verbindung und berät sich mit ihm... es gilt einfach zu viel zu beachten...

    Anschl könnt ihr gemeinsam eine Entscheidung treffen, denn Implantate sind auch noch ein sehr teure Angelegenheit.

    Viele Grüße
    Colana
     
  8. Slash

    Slash Slash

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    Hallo!
    Interessantes Thema, werde mir, da bei mir demnächst auch diese Frage ansteht, mal die Links anschauen, allerdings hab ich mir eigentlich schon eine Meinung für mich selbst gebildet.
    Da ich mal eine ganz starke Parodontose,schreibt man das so, hatte, hat sich bei mir der Knochen wohl schon zurückgebildet. Ich müßte dann erstmal in einer Zahnklinik Knochenaufbau machen lassen.

    Ich kann von mir berichten, daß ich schon immer, lange lange vor meiner Rheumadiagnose, Probleme mit den Zähnen hatte, wo ich heute annehme, daß es damals schon vom Rheuma kam....ich konnte nie sagen, welcher Zahn wehtut und so ging einer nach dem anderen. Wurzelbehandlungen haben nie was gebracht, nach dem Ziehen heilten die Wunden schlecht ab, prinzipiell. Wenn ich heute undefinierbare Zahnschmerzen habe, sitze ich die unter Beobachtung meiner Zahnärztin aus.
    Meine Zahnärztin ist für Impantate, weil sie meint, ich wäre zu jung, 37, um mit herausnehmbarer Klammer rumzulaufen, aber ich für mich hab mich entschlossen, daß ich das genauso haben will. Das Risiko wieder einen Megaschub zu kriegen, will und werde ich nicht eingehen. Zumal ja das ganze Drumherum auch kein Spaziergang ist. Ich finde, ich quäle mich tagtäglich genug herum und wenn es einigermaßen erträglich ist, setze ich dies nicht aufs Spiel....
    LG
    Sandra
     
  9. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Sandra,

    ich kann es verstehen, zumal Implantate auch "sau"teuer sind.... - auf jeden Fall - denke ich - bist Du da eher auf der sicheren Seite. Eine Parodontose wirst Du Dein Leben lang behalten, eine Parodontits nicht - so wird häufig die Zahnfleisch-Entzündung betitelt, vor allem wenn dabei Zahnstein u Plaque die Ursache ist. Hierbei entzündet sich zuerst das Zahnfleisch u dann kann der Knochen zurückgehen.
    Bei der Parodontose zieht sich der Knochen zurück u dann das Zahnfleisch. Das ist der Unterschied...

    Viele Grüße
    Colana
     
  10. Slash

    Slash Slash

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    Ups, wenns da Unterschiede gibt, weiß ich gar nicht, was genau ich habe, auf jeden Fall ist das Zahnfleisch zurückgegangen und der Knochen auch teilweise....
    ja, eben, teuer ist es auch. Mir graut auch davor, daß man sich der ganzen Hölle aussetzt und dann verträgt man es vielleicht nicht....ne, zum Glück ist es bei mir an Stellen, wo man es nicht soooo sehr sieht und meine Schmerzen reichen mir, da brauch ich nicht noch sowas......
    aber es ist schon interessant, wieviele Rheumatiker auch früher schon Probleme mit den Zähnen hatten. Naja, logisch wahrscheinlich.
    LG
    Sandra
     
  11. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    Implantate sind eine prima Sache. Ich habe 7 Stück davon im Mund.
    Alles in einer Sitzung.

    Anfangs hat man das Gefühl, wie beim Gehen auf Stelzen - so spürt man sie beim Essen.

    Inzwischen kann ich vom Gefühl her nicht mehr unterscheiden, was mein eigener Zahn ist und welcher ein Implantat ist. Da muss ich schon im Spiegel nachschauen.

    Aber: Man muss die Implantate wollen und sie auch akzeptieren. Wer es als Fremdkörper sieht, der wird immer ein ablehnendes Gefühl haben.

    Ich selbst komme sehr gut damit zurecht, andere nicht. Auch bei mir war ein Kieferaufbau notwendig. 3 Jahre halten sie nun schon.

    Die Entscheidung dazu muss jeder selbst treffen. Die ganze Prozedur über Knochendichtemessung bis zum Implantatsetzen und Aufbau ist nicht einfach.
     
  12. üpoi

    üpoi Neues Mitglied

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    No Problem

    No Problem, jederzeit wieder:)
     
  13. Vivienne

    Vivienne Neues Mitglied

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    Implantate und Rheuma sind natürlich eine Sache für sich, aber wenn die Diagnose "Rheuma" nach den Implantaten kommt, wie bei mir, macht man sich nicht mehr so viel Gedanken.
    Osteoporose war bei mir ein Thema, was Implantate angeht, aber die Antwort war, "das hat nichts zu sagen und macht auch nichts aus"
    In der Zwischenzeit habe ich meine Implis, (8 Stück) schon 2 Jahre und es ist alles super verlaufen, bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
    Natürlich war das kein leichter Weg und auch sehr teuer.
    Konnte und kann eigentlich nicht feststellen, das bei mir Zähne was mit Rheuma zu tun haben, kommt ja auch immer drauf an, welches Rheuma man hat.
    Kann von mir sagen, daß ich diesen Entschuß nicht bereut habe, habe wieder Spaß am Essen und kann herzhaft zubeißen.

    Grüßle Vivienne
     
  14. Elfe

    Elfe Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    habe seit Dezember 2006 ein Implantat im Oberkiefer, das implantieren war nicht schlimm, bloß die Einheilphase dauerte ein dreiviertel Jahr, als die Brücke an dem Implantat befestigt war, bekam ich genau zwei Tage später die Diagnose undiff. Kollagenose.
    Ich weiß nicht ob ich es nochmal mache, obwohl bei mir das Problem auch auf der anderen Seite im Oberkiefer ansteht, weil dort eine Brücke nicht mehr 100% von den Pfeilerzähnen gehalten wird.
    Da die Einheilphase recht lange gedauert hat und ich zur Zeit noch Cortison nehme, aber in naher Zukunft auf ein Basismedi umgestellt werden soll, bin ich selbst doch recht unsicher, mein ZA ist meinte auch geanu abklären mit dem Rheumadoc.
    Ich bin ziemlich skeptisch, denn die Dinger sind auch ziemlichteuer, selbst bei einer Zusatzversicherung ist der Restbetrag nicht unerheblich.
    Allerdings möchte ich mein Implantat nicht missen, denn es ist für mich wie ein eigener Zahn, aber ein neues Implantat setzen lassen, da bin ich sehr sehr skeptisch und werde versuchen alles genau abzwägen.

    Liebe Grüße
    Elfe