hallo elgru,
für mich gehört zu einer guten arzt-patienten beziehung eine vertrauensbasis und dazu können nur beide von anfang an beitragen....klar baut sich diese erst im laufe der zeit auf....
mein aktueller hausarzt hatte über 1,5 jahren dieses vertrauen meinerseits absolut nicht, obwohl er sich immer traumhaft verhalten hat....
er war mein 4.versuch nach meinem umzug in eine anderestadt, innerhalb von 3 monaten einen hausarzt zufinden der mich ernst nimmt.......
er wußte von anfang an, das ich keinem arzt mehr traue und warum.....
in der rheuma-ambulanz in der ich seit 4 jahren in behandlung bin, wußten jedesmal wenn ich bei einem anderem rheumatolgen in behandlung gewesen bin und aktzeptieren das.
ich muß schaun wie ich weiterkomme bzw. das mir wo weitergeholfen wird...wenn mir das ein arzt auf dauer nicht bieten kann, bin ich weg....
es ist mein körper und ich habe nur einen...
ich konnte den neuen ärzten immer freundlich und nachvollziehbar erklären warum ich einen neuen arzt suche oder auch nur eine 2.meinung, ohne die kompetenz des kollegens in frage zustellen...

ich will von einem rheumatolgen auch wissen, ob er mir die vorraussetztungen an mind. behandlung bieten kann oder nicht.....
auch kann man ganz einfach sagen das man angst hat zuerzählen das er der 2.arzt ist den man aufsucht....das wurde mir noch nie negativ angerechnet...eher im gegenteil....und schon kann man erzählen was beim letztem arzt schief gelaufen ist, ohne geläster zuhaben...
ich habe die erfahrung gemacht, wenn ein arzt interesse am patienten hat, dann untersucht er gründlich, nimmt sich zumind. beim 1. termin viel zeit....unabhängig davon wieviele diagnosen vorher schon gestellt wurden....
auch wurden die alten befunde extra schon mal nicht gelesen und ich nicht dannach gefragt...macht jeder anders...
wenn ein arzt kein interesse am patienten hat, dann wird er einem eh nicht weiterhelfen können und wollen....
mir wäre es total peinlich wenn ich irgendwann herauskommt das ich wo anders war und das absichtlich verschwiegen hätte.....dann lieber gleich damit raus und somit sehe ich auch wie der neue arzt damit umgehen kann...
auch gibt es medikamente die einen ehrlichen umgang im arzt-patientenverhältnisses sehr wichtig ist oder vorraussetzung dafür darstellt....
ich möchte mir (jetzt mal ganz übertrieben geschrieben) nicht jede woche meine ration an morphium für die nächsten 7 tage abholen müssen, weil mein arzt mir nicht vertrauen kann....
viel erfolg und lg
bine