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Worunter fallen Knieschmerzen mit Schwällung hinten?

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Haselmaus, 9. Juli 2013.

  1. Haselmaus

    Haselmaus Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,
    am Sonntag ging es mir so gut, dass ich abwechselnd in Schlappen oder barfuß, die nicht ganz gefüllten Gießkannen durch den Garten und rund ums Haus trug und werkelte nach Herzenslust.

    Abends merkte ich dann, dass mein rechtes Knie sich nicht mehr ohne Schmerzen biegen wollte. Habe dann meine 4mg Predni die ich früh vergessen hatte und die Celebrex 200 am Abend eingenommen und bis Montagnachmittag war alles ok. Dann fing es wieder an zu schmerzen. Habe gedacht, falls es eine Entzündung ist nehme ich mal 8 mg Predni in der Hoffnung heute Morgen wäre alles weg. Musste dann mit Krücken laufen so steif wurde das Bein. Der Schmerz hat sich dann nach Mitternacht etwas verzogen und heute laufe ich mit Einschränkung wieder (noch) ohne Krücken.

    Meine Frage: ist das nur ein ortopädisches Problem, da der Fuß nicht in seiner gewohnten Stellung war oder kann man diese Schmerzen einer der Krankheiten die bei mir gesichert wurden( Arthritis, nichtentzündliches Weichteilrheuma oder der Arthrose zu ordnen?

    Wer hat ähnliches erlebt?

    Liebe Grüße und einen schönen sonnigen schmerzarmen Tag
    wünscht euch Aurelia
     
  2. Surflottewelp

    Surflottewelp Mitglied

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    Hallo Aurelia,
    ich habe leider keine richtige Antwort auf deine Frage, aber mir geht es ähnlich, ich habe seit Tagen Schmerzen in der linken Kniekehle es ist auch etwas geschwollen, woher es kommt?! K.A. :mad: Mein Krankheitsbild gleicht dem deinen, RA plus Fibro und Arthrose. Ich bin am überlegen ob ich zu meinen Orthopäden gehe oder zum Rheumadoc.
    LG Surflottewelp
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo,
    Ich denke das gehört eigentlich alles zu einer klassischen Arthritis dazu. Wenn sich hinter dem Knie in der Kniekehle eine Beule zeigt kann das durchaus eine mit Entzündungsflüssigkeit gefüllte Bakerzyste sein. Manchmal kommen und gehen die wie sie lustig sind, manchmal machen sie auch massive Probleme wenn sie sehr groß werden und müssen dann punktiert oder sogar entfernt werden.

    Bei den Füßen das Gleiche, bei einer Arthritis sind ja neben den Gelenken auch die Sehnen, Bänder, Muskeln, etc. betroffen. Frühmorgens mache ich daher noch im Bett ein paar Übungen zum Dehnen und Strecken, danach geht es einfacher. ich hab deshalb 2 Wecker, erst beim zweiten steh ich auf udn dazwischen passen die Übungen.

    Vielleicht reicht auch deine Dosierung nicht aus, aber dazu bitte den Arzt fragen.
    Gruß Kukana
     
  4. Haselmaus

    Haselmaus Mitglied

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    Hallo Surflottewelp,
    hallo Kukana,

    danke für eure Antworten.

    Auch ich versuche erst ein paar An und Entspannungsübungen im Bett zu machen, allerdings für den unteren Rücken und bilde mir ein, nicht mehr so viel Rückenschmerzen zu haben. Was dem Rücken hilft, hilft sicher auch anderswo.

    Danke Kukana für den Tipp.

    Am 23. habe ich zufällig meinen Termin beim Rheumatologen. Ich werde ihn nochmals drauf ansprechen und fragen ob ich bei so was einfach mal kurz das Kortison erhöhen darf oder nur doppeltes Schmerzmittel.

    LG
     
  5. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Auch bei Arthrose kann man eine schöne dicke Bakerzyste bekommen, nicht nur bei Arthritis. Aber wenn bei dir das Prednisolon und das Celebrex geholfen haben, kann es auch die Arthritis sein. Wobei Celebrex auf beides wirkt, Predni nur auf die Entzündung.
    Bei mir trifft beides zu: Die Entzündung schaute auf dem MRT nicht schlimm aus, die Arthrose schon, deshalb geht man eher davon aus, dass es von der Arthrose kommen könnte.
     
  6. Haselmaus

    Haselmaus Mitglied

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    Hallo Nachtigall,

    du kannst rechthaben mit der Arthrose, denn im meinem Knie reibt es ein wenig, heute Abend geht es mir schon wesendlich besser. Ich hoffe dass es mir morgen wieder gelingt normal zu gehen.

    Ja wie ich immer sage:" Die beste Krankeit taugt nichts"!

    Nun wünsche ich allen die noch wach sind einen gute erholsame Nacht und einen gesunden Start in den neuen Tag.

    Aurelia
     
  7. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Und doch können Krankheiten Sinn machen, ich hab durch meine sehr viel gelernt, was ich ohne vielleicht nie gelernt hätte.
     
  8. Haselmaus

    Haselmaus Mitglied

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    Liebe Nachtigall,

    du machst mich neugierig.

    Für mich ist sie nur eine Last die ich tapfer tragen muß. Legt sie mich mal flach bin ich verzweifelt, habe Angst mein bischen Arbeit noch zu verlieren. Zum Glück darf ich nur jeden 2. Tag auf Arbeit. So bleibt mir dann immer der eine um gesund zu werden.

    Danke für deine Antworten.

    Gleich geht´s los, 3 Std. putzen und immer schön lächeln, dass ja keiner merkt, dass meine Kraft zu Ende geht.

    Einen schönen Tag wünscht dir Aurelia
     
  9. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Was ich aus meiner Krankheit gelernt habe:
    1. Ich bin vom Leistungsdenken abgekommen. Nicht dass man nicht fleißig seine Arbeit tun sollte, das ist selbstverständlich, es ist einfach meine Pflicht, mein Bestes zu geben. Aber dass man sich durch Leistung bzw. besondere Leistungen Anerkennung erarbeiten (erkaufen) will. Ich wollte immer Anerkennung von bestimmten Personen, die hab ich aber bei besonderen Leistungen auch nicht bekommen. Inzwischen bin ich soweit zu denken: Wer mich nicht so mag, wie ich bin, soll es bleiben lassen. Ich bemühe mich nicht mehr, mir Anerkennung erkaufen zu wollen.

    2. Ich komme aus der Alten- und Krankenpflege, arbeite bei behinderten Menschen und machen nebenbei Hospizarbeit. Durch meine Krankheit kann ich andere Menschen mit ihren Problemen besser verstehen.

    3. Ich habe gelernt, mir von allen Widrigkeiten des Lebens die Freude am Leben nicht verderben zu lassen und anders zu genießen, andere Dinge zu genießen.

    4. Ich habe gelernt, dass die Tatsache, dass jeder Mensch wertvoll ist, weil er ein Kind Gottes ist, auch für mich gültig ist, nicht nur für die anderen. Da wären wir wieder bei unserer Leistungsgesellschaft, in der nur die geachtet werden, die Ellbogen einsetzen und viel leisten - auch auf Kosten der Mitmenschen.

    5. Es gibt dann noch einen religiösen Aspekt (weiß nicht, ob du damit was anfangen kannst). Wir leben in der Nachfolge Christi. Jesus Christus hat für unsere Erlösung Unermessliches gelitten, er hat sich für uns aufgeopfert. Ich zähle mich zu den Christen, die ihm ohne Wenn und Aber nachfolgen. Wenn also sein Leiden nicht umsonst war, sondern unendlich fruchtbar, dann hat unser Leiden auch einen Sinn, wenn wir sie aufopfern. - Wer Kinder hat, weiß, wieviele Opfer man bringen muss, damit es den Kindern gut geht. So ähnlich kann man das, was ich meine, auch verstehen. Wenn das Leiden schon sein muss, dann will ich, dass es fruchtbar ist.

    PS:
    @ Aurelia: Sei froh, wenn du mit Prednisolon und Celebrex klar kommst, dann ist es bei dir noch nicht so weit fortgeschritten. Ich gehöre mittlerweile zu den Schwerbehinderten. ;)
     
  10. Haselmaus

    Haselmaus Mitglied

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    Hallo Nachtigall,
    hallo stella 22,

    es freut mich dass ihr mir nochmals vor Augen gebracht habt, was auch mein Fehler war. Auch ich hatte die Einstellung 150 prozentig zu sein, dass meine Arbeitgeber meine Familie und Verwandte mich als einen liebenswürdigen tüchtigen Menschen annehmen.
    Auf meine 4 Töchter war ich stolz, habe es ihnen aber nicht oft gezeigt. Sie wiederum rackern auch um die Wette und sind dabei nicht glücklich, weil es einfach zu wenig anerkennendes Lob gibt.
    Oft sage ich zu ihnen, ihr müsst es euch recht machen, nicht nur den Anderen.

    Ich fürchte ich könnte sie mit meiner Krankheit die ich vielleicht schon immer in mir trug angesteckt haben.

    Bei mir kam sie mit 47 zum Ausbruch. Leider habe ich auch schon die 3. Basis und fast alle Gelenke haben sich verändert. Und ohne Schmerzen bin ich nie. Aber ich mache es wie ihr, ich kann mich schon an ganz kleinen Dingen erfreuen.

    Mit ganz lieben Grüßen
    Aurelia