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Will mich auch mal vorstellen!

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Dea4u, 12. Februar 2007.

  1. Dea4u

    Dea4u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2007
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    Hallo!

    Mein Name ist Andrea, ich bin 34 Jahre alt u. komme aus der Nähe von Oldenburg (Niedersachsen).

    Vor 8 Jahren wurde bei mir Bechterew diagnostiziert. Es fing mit starken Schmerzen im Oberkörperbereich an. Nachts konnte ich nicht mehr liegen bzw. schlafen. Irgendwie ging gar nichts mehr. Schließlich dachte ich schon, ich hätte Herzprobleme, weil ich nicht mehr atmen konnte - einfach alles tat unerträglich weh. Nach 1 Woche bin ich dann zum Hausarzt, der relativ schnell herausfand, dass ich zum Orthopäden bzw. Rheumatologen musste. Dort hat man dann nach diversen Untersuchungen Morbus Bechterew festgestellt. Ich bekam erst mal eine relativ hohe Dosis Cortison u. Heilbäder / Krankengymnastik verschrieben.

    Nach einiger Zeit ließen die Schmerzen dann etwas nach u. ich konnte die Cortison-Dosis herabsenken. Nebenbei bekam ich noch andere Tabletten - aber ich kann mich einfach nicht mehr daran erinnern, wie sie hießen.

    Ich war dann ca. 5 Jahre bei meinem Rheumatologen in Behandlung, musste dort alle 2 Wochen vorstellig werden. Es gab in dieser Zeit beschwerdefreie Zeiträume, aber auch sehr starke Schmerzschübe. Als ich dann vor ca. 3 Jahren zu einem Kontrollbesuch wollte, war die Praxis plötzlich geschlossen - ohne Vorwarnung. Sehr seltsam, aber dadurch war ich gezwungen, mit einen neuen Rheumatologen zu suchen.

    Den habe ich dann gefunden u. er sagte gleich in der ersten Sprechstunde, ich hätte kein Bechterew. Das würde er so schon sehen. Dann folgten wieder tausend Untersuchungen, CTs etc. Schließlich diagnostizierte er Chronische Polyarthritis u. meinte, ich müsste gar keine Tabletten mehr nehmen, wenn es mir im Moment gut ging. Ich bin dann wie gewohnt alle 2 Wochen wieder dorthin gefahren zur Blutabnahme etc. Irgendwann meinte er, es wäre wohl doch Bechterew. ...

    Sehr seltsam, das Ganze u. ich hatte auch absolut keine Lust mehr, noch einen anderen Arzt aufzusuchen, zumal es mir zu dem Zeitpunkt auch sehr gut ging. Ich bin dann auch nicht mehr zu ihm gegangen. Ende 2005 hatte ich dann noch mal einen Schmerzschub im linken Bein. Mein Hausarzt hat mir dann Akupunktur u. Magnetfeldtherapie verschrieben, was auch sehr gut angeschlagen hat.

    Nun habe ich seit ca. 2 Monaten wieder einen Schmerzschub, dieses Mal im rechten Bein. Die meiste Zeit geht es aber zumindest, dass ich zur Arbeit kann. Mein Mann muss mich zwar fahren, aber ich komme im Büro relativ gut klar. Heute musste ich allerdings zu Hause arbeiten, weil ich gar nicht richtig sitzen konnte.

    Am Mittwoch kommt eine Bekannt zu mir, die ihr Rheuma relativ gut in den Griff bekommen hat mit Kräutertee u. Salzbäder. Außerdem will sie mir Tipps geben, auf was ich bei meiner Ernährung achten muss...

    Ich hoffe, dass ich hier auch ein paar Tipps finden werde u. freue mich schon auf den Erfahrungsaustausch!

    So, das wars erst mal von mir!

    LG, Andrea
     
  2. Christine Bleker

    Christine Bleker Neues Mitglied

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    Ich bin neu(-gierig)!

    Hallo Andrea,
    bin auch ganz neu hier und habe mich dazu noch blöd angemeldet.
    Habe auch MB. Ich bin bin leider schon 57 Jahre alt und quäle mich schon sehr lange damit herum.
    Im vorigen Jahr endlich hatte ich Glück im Unglück und die Diagnose wurde gestellt.
    Die größten Schmerzen habe ich am Brustbein und an den Schultern. Belastend sind auch die Atemstörungen und Herzrhytmusstörungen. Durch das Internet habe ich erfahren, das dies alles zum Krankheitsbild dazu gehört.
    Meine Basis ist "PLEON". Aber ich habe noch keine Besserung. Nehme noch Votaren Dispers. Leider will meine Hausärztin das Medikament :( nicht mehr verschreiben. Nun bin auf der Suche was noch helfen könnte.

    Liebe Grüsse :):):)

    Christine
     
  3. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallöchen Ihr beiden - willkommen im Club! :D

    Du hast echt merkwürdige Doc-Erlebenisse ... :confused: Aber, ich meine schon, Du solltest Dir einen Rheuma-Doc suchen, der Dich und Deine Beschwerden ernst nimmt. cP und MB müssen gleichermaßen ordentlich therapiert werden. Und in Deinem zarten Alter :) ist es doppelt wichtig, dass eventuelle Gelenkzerstörungen auf jeden Fall gestoppt/vermieden werden.

    Bist Du denn nicht bei einem Rheumatologen in Behandlung?

    Schöööne Grüße
    Rosarot
     
  4. Christine Bleker

    Christine Bleker Neues Mitglied

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    Guten Morgen rosarot und alle Anderen,:):):)

    habe erstmal Deine Krankheitsgeschichte gelesen und bin jetzt ertsmal am heulen. Überhaupt habe ich gestern den ganzen Tag so viele Sachen von Euch gelesen und bin heilfroh, das es Euch alle gibt.
    Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
    Also, schon als Kind war ich übergewichtig. Wenn die Schule lange war, also ab der 5. Stunde litt ich damals schon an starken Kopfschmerzen. Diagnose - Übergewicht. (ich habe leider immer Hunger und esse gern, reisse mich aber wiklich zusammen) Nunja, FDH schon als Kind, Fazit, heimlich wurde gegessen, Kopfschmerzen verheimlicht und die Scherzmittel einfach besorgt.
    Mit 23 und 24 Jahren bekam ich meine Kinder. 2 hintereinander. Nach der Geburt von meinem 1. Kind, ein Sohn, fing die Hölle richtg an. Rücken- und Kopfschmerzen Tage lang. Tabletten -Tabletten und nochmals Tabletten. Zwangsläufig Sch... Ehe, Zank, (bin zu faul zum Arbeiten, kann nichts aushalten, Schwächling, u.s.w.)
    Ich bin gelaufen von Arzt zu Arzt, die ganze Palette. Ergebnis - wieder Übergewicht, seelische Störung, Einbildung, Tablettenabhängig u.s.w.
    Nun was blieb mir übrig- hungern und wieder Schmerzmittel besorgen, den Mund halten, Scheidung, was aus meinen Leben machen. Kinder groß gezogen - eine tollen beruflichen Werdegang -neuer Mann später, da konnte ich mich anlehnen und fallen lassen. Schmerzen blieben, aber ich konnte damit umgehen, weil ich den Weg des Schweigens nahm und bis im vorigen Jahr auch immer dran kam.
    Krankheit kam dazu: Schwangerschaftsunterbrechung, danach Fehlgeburt, mit knapp 40 Jahren Menopause, mit 41 Jahren Schilddrüsenunterfunktion, mit 43 Jahren anerkannte Amalganallergie, mit 45 Jahren fingen die akuten Hautprobleme und allergischer Husten an, vor 3 Jahren bekam ich die erste Iritis eitrig. Nun hatte ich wahrscheinlich leider immer Pech mit der Ärztewahl. Ich hatte das Gefühl, es wurde rumgedoktert. Bis auf die Augenärztin, die schickte mich zur Rheumatologin. Ja, nun habe ich meine Diagnose und bin ein bißchen froh darüber. Ich weiß nicht, ob Ihr mich da verstehen könnt. Nun kann ich mein Schweigen brechen, weil ich endlich was nachweisen kann. Bin natürlich nicht glücklich, den mir gehts immer schlechter. Aber wo ich gestern alles gelesen habe, dann war es einfach toll zu wissen, da sind Leute sind die bekommen auch Frierschübe, die haben auch Depr. und denen geht es auch einfach Sch... u.s.w.
    Nun zu Deiner Frage. Meine Rheumatologin verschreibt mir Voltaren, aber ich bin jetzt erst alle 3 Monate bei Ihr. Versorgt werden wir hauptsächlich vom Hausarzt. Und die zickt rum bei Voltaren. Habe schon mit Diglo versucht und mit Indometazin, aber es bringt mir nichts.

    Vielen Dank, das jemand zuhört.

    Ich wünsche Euch allen eine schönen Tag.

    Christine:):):)
     
  5. schattenreich

    schattenreich Maule-Zausel

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    hallo erstmal und herzlich willkommen,
    sage mal ist deine rheumatologin nicht für deine medis zuständig,und ich denke es ist echt wichtig dass du dich einstellen lässt,auf dauer nur die schmerzmedis sind echt nicht gut,und verdunkeln zusätzlich noch die seele.mein hausdoc macht es nur um zu überbrücken ,die stosstherapie, und dann macht es der rheumadoc,na und wenn mal not am man ist dann kann ich mir auch ein rezept beim hausdoc abholen.aber in erster linie ist der rheumatologe dafür zuständing,ist ja auch ein buget frage die jeder arzt zuverfügung hat.
     
  6. Christine Bleker

    Christine Bleker Neues Mitglied

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    Hallo Miteinander,

    Du hast Recht mit dem Buget, habe ich noch nicht daran gedacht.

    Mitte März muß ich wieder zur Rheumatologin, ich werde es noch mal mit ihr besprechen. Ich finde sie o.k. und sie hat mein Vetrauen. Sicherlich wird es mir nicht viel nützen auf eine anderes Med. umzusteigen.

    Danke
    Viele Grüsse
    Christine