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Wie sag ich´s dem Arzt?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Irrlicht, 20. Juni 2007.

  1. Irrlicht

    Irrlicht Neues Mitglied

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    Hallo!!

    War Montag beim HA und habe versucht meine Beschwerden (erneut) zu schildern. Leider kam ich nicht wirklich dazu alles zu sagen was ich wollte. Er hat mich ziemlich schnell unterbrochen und mit jedem weiteren Satz kam ich mir albern vor und hatte Angst der denkt ich sei total übergeschnappt und übertreibe. Er hat ein Rö. der Hüfte bds. veranlasst und der LWS. Immerhin etwas, denn das wurde noch nie gemacht. Jetzt will ich am Freitag wieder hingehen. Ich weiß nicht was das Rö zeigen wird.
    Wie macht man einen Arzt darauf aufmerksam, dass man an eine Diagnose denkt, die er nicht in Betracht zieht. Ärzte fühlen sich dann ja oft auf den Schlips getreten und reagieren mit Ablehnung. Was wäre denn ein vernünftiger erster Schritt? Erstmal um eine Blutentnahme bitten? Gleich eine Überweisung für einen Rheumatologen verlangen?? Schließlich ist das alles nur ein Verdacht meinerseits und ich selbst denke ich sollte mit meiner Selbstdiagnose vorsichtig sein. Andererseits hab ich immer irgendwo Schmerzen. Sollte man in dem Zusammenhang auch Borrliose ausschließen lassen?
    Was denkt ihr wäre Eurer Erfahrung nach der nächste vernünftige Schritt?

    Vielen Dank für Eure Meinung!

    LG Uli

     
  2. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo uli,

    da die zeit beim arzt im behandlungszimmer meist sehr knapp bemessen ist, fertige ich seit jahren einen zettel an wo alle beschwerden,schmerzen und symptome wie draufstehen...am ende schreibe ich die fragen auf und was ich als rezept benötige.so kann ich nichts vergessen und die ärzte lieben diese zettel,da sie selber nicht mehr viel notieren müssen und können es gleich in die akte heften. viele meiner ärzte haben eine karteikarte und kurze notizen im pc...der arzt ist einfach schneller über meine probleme infomiert.

    wenn ich einen verdacht habe bin ich immer sehr direkt und spreche das freundlich an ob es sich um diese krankheit handeln könnte?? ein guter arzt hat das noch nie falsch aufgefasst..die meisten freuen sich über informierte und mitdenkende patienten...die auffassung das nur der arzt der allwissende ist, ist nun mal überholt...wer mit meiner art nicht zurecht kommt ist für mich der falsche arzt....ich habe nach langem suchem endlich die meisten fachärzte gefunden wie ich sie mir vorstelle;)

    ich höre mir die argumente des arztes an und erwarte das im gegenzug genauso..er ist mein berater, hat hoffentl. ahnung von seinem beruf und mehr auch nicht;)

    wenn ich bestimmte blutwerte abgenommen haben möchte, spreche ich das an und habe bei den guten ärzten bis jetzt alle sofort abgenommen bekommen.

    ich denke wenn man seine vermutungen,beobachtungen und meinung freundlich erläutert sollte jeder arzt froh sein über seinen mitdenkenden patienten...es ist ja schließlich der körper des patienten, der ihn nun mal am besten kennt und veränderungen am besten beurteilen kann...was es dann sein könnte ist dann wieder die aufgabe des arztes..ich denke du weißt wie ich das meine..;)

    da bei einer rheumatischen erkrankung eine schnelle und richtige behandlung mit medikamenten sehr wichtig ist, sollte man lieber einmal umsonst zum intern. rheumatolgen gehen...als jahre zuspät;) l
    eider haben viele intern.rheumatolgen eine langewartezeit bis zum 1.termin...wenn deine symptome für eine rheumatische erkrankung spricht, würde ich mir per telefon schon jetzt einen termin holen und bei nachfragen sagen das der.v.a. ein rheumatische erkrankung besteht;) solltest du den termin nicht benötigen kannst du diesen immer noch absagen...
    ich vereinbare mir auch schon mal bei 2-3 versch. fachärzten termine,falls der 1.nix taugt, habe ich keine erneute monatelange wartezeit auf einen neune termin..ich fahre mit dieser methode ganz gut und nicht benötigte termine sage ich natürlich rechtzeitig ab;) klar ist das in einer großstadt mit vielen ärzten einfacher als in ländlicheren gegenden...bin mir inzwischen einfach selber der nächste und möchte schnelle hilfe haben..

    liebe grüße und viel erfolg
    bine
     
  3. sonnenliebe

    sonnenliebe Mitglied

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    Hallo

    bei meinen Arztbesuchen schreib ich mir auch meisten Stichwörter auf, an die ich denken MUSS und dann frage ich ALLES was ich wissen will. Meistens fange ich so an, ich habe 3/4/5 Fragen.... bisher wurde mir alles immer beantwortet. Auch wenn ich merke, ein Arzt hat wenig Zeit, dann frag ich trotzdem, denn sonst müsste ich ja nochmal kommen oder bei der Telefonsprechstunde anrufen....
    MEine Ärzte haben sich glücklicherweise bisher immer ausreichend Zeit genommen. Wenn ich mich bei einem Arzt nich wohlfürhle, dann wechsel ich sofern die Möglichkeit besteht.

    Also, sag ihm dass du viele Fragen/ Anmerkungen hast und dann leg los :)

    LG sonnenliebe
     
  4. Elfe

    Elfe Neues Mitglied

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    Hallo Irrlicht,

    kann mich der Meinung von berlinchen und Sonnenliebe nur anschließen.
    Ich habe och nicht insgesamt alles gut Ärzte, aber ich arbeite daraufhin.
    Und mehrere Termine zugleich habe jetzt in jüngstr Vergangenheit auch gemacht. Bin zwar etwas ins rotieren gekommen, aber schließlich muß man sehen wie man am besten wegkommt. Und Doc's die nicht so in Frage kommen, kann man dann gleich ausklammern. Spickzettel beim Arzt sind immer gut, viel Fingerspitzengefühl im ganzen, die Wort und Tonwahl, und
    zum guten Schluß wenn alles gut gelaufen ist, vielleicht auch mal ein Lob oder Dank an den Arzt. Man kann dann auch sehen das sie sich freuen.
    Ich glaube Du wirst es schon richtig machen und ich drück Dir die Daumen.

    Liebe Grüße
    Elfe
     
  5. Diana1970

    Diana1970 Ruhrpottgöre

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    hallo irrlicht,
    gibt es bei deinem ha nur überweisungen nach absprache mit dem doc?
    bei meinem läuft das so,daß wenn ich weiß zu welchem facharzt ich will/muß diese dafür an der anmeldung ausgedruckt wird,und zwischendurch kommt einer der beiden docs vorbei und unterschreibt den ganzen packen an rezepten und überweisungen.
    oder ich rufe an und bestelle mir was ich brauche zum abholen.

    wenn das bei deinem nicht möglich ist,sag ihm vielleicht besser keinen diagnoseverdacht,sondern einfach daß du glaubst,daß es sich um etwas rheumatisches handelt,und du das gerne von einem rheumatologen abgeklärt haben möchtest.

    ansonsten halte ich es wie berlinchen und frage freundlich nach,ob es sich um dieses oder jenes handeln könnte.hatte bisher auch nie probleme damit.
    kann man so sicher auch nicht mit jedem doc machen,aber ein versuch ist es wert.

    liebe grüße,
    diana :))
     
  6. Colana

    Colana Musikus

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    Guten Abend allerseits,

    ich mache das auch immer, dass ich mir alle meine Beschwerden usw. aufschreiben.

    Aber meine Ärzteschaft will davon nichts wissen - definitiv nicht. Nicht ein Mal ist das angesprochen worden, nicht ein einziges Mal ist darauf eingegangen worden. Es zählt nur das hier und jetzt.

    Auf jeden Fall werde ich es so weiter machen, so kann zumindest niemand sagen, dass sie von nichts wußten...

    Meine Hausärztin bemüht sich im Augenblick, zumindest die neoplastischen Erkrankungen auszuschließen. Mitte Juli sind die nächsten Ugs fällig.

    Dann bleiben nur noch MRT und Lumbalpunktion übrig - denke ich zumindest.

    Viele Grüße
    Colana