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Wie hat es bei Euch begonnen ?????

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Clown, 1. Juli 2012.

  1. Clown

    Clown Neues Mitglied

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    30. Mai 2012
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    Èin freundliches "Hallo" an alle Miglieder dieser Community.

    Es war im Jahr 1967 als ich, nach einem kalten, verregneten Frühsommerabend, vom Schwimmtraining mit dem Fahrrad nach Hause fuhr. Mir war kalt und der Fahrtwind tat ein Übriges. Meine Mutter machte mir eine heisse Bouillon und riet mir ins Bett zu gehen. In der nacht bekam ich Fieber und die herkömmlichen Mittel, kalte Wadenwickel und WickVaporup, halfen nicht wirklich. Ich laborierte über zwei Wochen und war froh das es langsam wieder bergauf ging. Mein normales Leben begann wieder und ich freute mich auf mein Schwimmtraining, standen doch mehrere Meisterschaften und Vergleichsschwimmen an. Beim Einschwimmen für die Westdeutschen Schwimmmeisterschaften verspürte ich das erste mal einen Schmerz in der Schulter den ich nicht deuten konnte. Es wurde so schlimm das ich meinen Start über 100 m Kraul absagen musste. Immer noch wusste ich nicht was mir fehlte und mir den Schmerz bereitet hatte. Ich trainierte wieder, war Schmerzfrei und dachte schon garnicht mehr an den Schmerz in meiner Schulter. Kurz vor Weihnachten es war kalt und Schneeregen begleitete meine Freundin und mich auf dem Nachhauseweg. Auf der Eingangstreppe des Hause bekam ich leichte Schmerzen in der linken Hüfte und irgendwie dachte ich sofort an meine Schulterschmerzen beim Einschwimmen zurück. Da es sich um Schmerzen handelte die man nicht so einfach übergeht, sprach ich unseren Hausarzt an als dieser seinen Routinebesuch bei meiner Großmutter machte. Er konnte nichts Fesstellen und bat mich am nächsten Tag in seine Praxis. Er redete immer so ein bisschen um den heissen Brei herum und wollte eine weitere Meinung von einer Rheumatologin abwarten, die dann für mich niederschmetternd war. Rheuma, eine Krankheit die ich nun garnicht auf meiner Agenda hatte und die mich mein weiteres Leben begleitete.
    Chronische Polyarthritis, die ich mir durch eine verschleppte Grippe geholt hatte und die fortan mein Leben prägte. Ein Leben das den Spassmacher-Clown kennt sowie den ganz Ernsten nachdenklichen Clown.

    Ich würde mich sehr freuen wenn sich mehrere Mitglieder mit Ihrer Krankenentstehungsgeschichte hier einreihen würden.
     
  2. Anja93

    Anja93 Neues Mitglied

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    Hallo an alle lieben Mitglieder dieses Forums,

    bei mir begann alles im Jahr 2008,also noch nicht so lange her. Ich war beim Fußballtraining einer neuen Mannschaft,wo ich anfangen wollte & danach fuhr mich mein Trainer nach Hause. Als ich die Treppen wo ging,hatte ich schon leichte Schmerzen. Die Tage danach wurde es nicht besser & beim Röntgen wurde nichts gefunden. Es wurde vermutet,das ich etwas mit dem Kreuzband hatte. Irgendwann ging es dann in die Röhre,wobei auch nichts genaues raus kam. Im Krankenhaus wurde dann eine Spiegelung durchgeführt,danach ging es mir nur noch schlechter. Ich wurde von Arzt zu Arzt geschickt,bis ich in die Uniklinik nach Magdeburg verwiesen wurde. Ab da an wurde mir wirklich geholfen! Ich bekam Cortison gespritzt & es wurden viele Tests gemacht. Dann wurde festgestellt,das ich chronische Polyarthritis habe (von meinem Opa vererbt,der Psoriasis hat).


    Rheuma ist halt keine Alterskrankheit mehr!


    Einen schönen Sonntag wünsche ich euch :)
    Anja93
     
  3. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    #3 1. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juli 2012
  4. Julia123

    Julia123 rheumatic pixie

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    Hallo,
    bei mir begann - wenn ich mir alles so überlege - bereits alles im Jahr 1989. Da hatte ich zum ersten Mal Probleme in den Kiefergelenken, die sich keiner erklären konnte und die dann auch genauso wieder vergingen, wie sie kamen.

    Zwischendurch hatte ich immer wieder auffällige Blutwerte, die sich aber keiner erklären konnte. Vor allem das CRP war eigentlich immer erhöht!

    Zu Beginn der Schwangerschaft (vor 12 Jahren) hatte ich dann Probleme mit der Halswirbelsäule, die dann aber auch ohne Behandlung plötzlich wieder weg waren.
    Ca. 5-6 Monate nach der Geburt meiner Tochter hatte ich die ersten massiv geschwollenen Gelenke an den Zehen und den Fingern. Es kamen auch noch die Knie, der Ellenbogen dazu.
    Mein damaliger Hausarzt überwies mich zum Rheumatologen, der dann nach einer eingehenden Untersuchung der Gelkenke und der entsprechenden Parameter im Blut die Diagnose Primär chronische Polyarthritis stellte.

    Ich wurde zunächst mit vioxx und Celebrex behandelt, was aber nur wenig Erfolg zeigte und dann mit Prednisolon und Methotrexat. Dazu kam später noch Relifex. Und jetzt seit zwei Wochen Leflunomid .....

    Tja. So fing alles an .......

    Liebe Grüße
    Julia123
     
  5. took1211

    took1211 Guest

    Von einem Tag zum anderen


    Hallo,

    frisch erholt aus dem Urlaub zurückgekehrt,begann ich wieder meine Arbeit(1.September 1985).Plötzlich und unerwartet schwoll meine linke Hand von einem Tag auf den anderen sehr stark an.Ich konnte am Morgen meine Hose nicht hochziehen und meine Schuhe nicht zubinden.Beim Frühstück gelang
    es mir ebenfalls nicht,eine leere Tasse anzuheben,geschweige denn eine volle.
    Zum damaligen Zeitpunkt unterrichtete ich Schüler im Fach Sport in der SEK I.Jedes Gerät anfassen bedeutete für mich,wahnsinnige Schmerzen
    zu spüren.Ich war nicht mehr in der Lage,meinen Schülern Hilfeleistungen und Sicherheitsstellungen zu geben.
    Der behandelnde Arzt verordnete mir Schmerzmittel und Kühlung.Erst 8 Wochen später wurde meine Hand geröntgt.Da ich glaubte,ich würde in meinem Wohnort nicht richtig behandelt werden,versuchte ich mein Glück in Berlin-Buch.Eine Anlaufstelle fand ich in der Unfallchirurgie,wofür ich keine
    Überweisung benötigte.Die Ärztin verwies mich an die Rheuma-Dispensaire-Betreuung weiter.Dort wurden meine Röntgenbilder begutachtet.
    Die Rheumaärztin bestätigte meinen Verdacht,dass ich an Rheuma erkrankt sein könnte.Diagnose Chronische Polyarthritis heute wird es als
    Rheumatoide Arthritis bezeichnet.
    Leider musste ich zur weiteren Behandlung in meinen Wohnort zurück und durfte damals nicht in Berlin-Buch verbleiben.Das war zu Zeiten in der
    ehemaligen DDR gewesen.
    Ich wurde weiterhin mit Schmerzmittel versorgt.Bei meiner rechten Hand traten diese krankhaften Erscheinungen nun auch auf.
    Beide Handgelenke waren innerhalb eines Jahres versteift.Und so nahm die Erkrankung an Rheumatoider Arthritis in meinem Leben ihren Lauf.

    Ich wünsche allen Usern einen schönen Sontag.
    lg took
     
  6. Bundesliga

    Bundesliga Mitglied

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    Also ich bin nach ganz frisch mit meiner Erkrankung!

    Beziehungsweise bei mir ist die Erkrankung zusätzlich zu anderen Zipperlein dazugekommen. Hatte schon 5 Jahre Diabetes und seit meiner Kindheit also seit 30 Jahre eine chronische Nervenkrankheit, weswegen ich auch schon in FrühPension war.

    Angefangen hat es mit Schmerzen im linken Handgelenk, mein Hausarzt hat mich dann in die hießige Ambulanz geschickt die eine aktivierte Athrose diagnostiziert haben, und sie haben mir erstmal einen Gips verpasst:D

    Eine Woche später war ich beim Internisten zur Routinemässigen Blutabnahme, am nächsten Tag bekam ich einen Anruf ich sollte gleich in die Praxis kommen.
    Ich also hin, und habe erfahren das meine Entzündungswerte utopisch hoch waren, CRP über 100 ebenso die Blutsenkung.
    Dann hatte ich das unwahrscheinliche Glück das der beste Freund meines Internisten ein Rheumatologe ist, inzwischen hat auch das rechte Handgelenk irrsinnig geschmerzt und war so geschwollen das ich keinen Finger mehr bewegen konnte.
    So habe ich schon an übernächsten Tag einen Termin in der Rheumabulanz eines nahen Krankenhauses bekommen.

    Ich also hin und die haben gleich Ultraschall gemacht und ganz massive Entzündungen gesehen zusätzlich wurde ien MRT gemacht was mir dann die Diagnose Rheumatoide Athritis einbracht.
    Ich wurde gleich im Krankenhaus behalten, und bekamm hochdosiertes Cortision. Musste stationär geschehen da ich ja auch Diabetes habe.

    Das ist meine Geschichte, vorigen Herbst ist dann auch noch eine sekundäre Fibro dazugekommen.
    Seither habe ich leider dauerschmerzen, mal mehr mal weniger, momentan geht es mir ganz gut.
    Herzliche Grüße Moni