Wie geht ihr mit Erschöpfung um ?

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Lisa4720, 11. Oktober 2018.

  1. Lisa4720

    Lisa4720 Bekanntes Mitglied

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    Hallo,

    Heute treffe ich wieder nach längerer Zeit meine Nachbarin und sie erschrocken:
    "Sie sehen aber erschöpft aus!"
    Ich fühle mich wenn ich ehrlich bin so ,als hätte mir jemand den Stecker gezogen.
    Kraftlos,ausgepowert und die Batterie ist leer.
    Wie soll man schon aussehen wenn der Körper schmerzt und man sich irgendwie über den Tag schleppt?
    Und dabei mache ich am Sonntag immer einen Schönheitstag.
    Scheint ja irgendwie nicht zu funktionieren, die Maske mit Hyaluronsäure.

    Zur Rehakur möchte ich übrigens nicht unbedingt, denn da war ich schon 2x.
    Einen langen Wellness-Urlaub kann ich mir leider nicht leisten.
    Auf der anderen Seite, würde ich sofort meine Koffer packen, wo ich einfach mal eine lange Zeit Ruhe habe.
    Ich habe so ein hohes Ruhebedürfnis.
    Tarnkappe aufsetzen und mal verschwinden.

    Auf der anderen Seite wiederum:
    Ich hätte so viel zu tun, wie mal den Flur streichen und das Wohnzimmer wollte ich umstellen....etc.
    Die gekaufte Farbe steht übrigens seit Monaten im Flur.
    Das schiebe ich raus und wieder raus.
    Kriege es einfach nicht gebacken.
    Und das Renovieren war mal ein Hobby und Leidenschaft von mir.
    Ich denke das Bedürfnis nach Ruhe bei Rheuma ist das Wichtigste überhaupt oder?

    Nur, wie kriegt man alles unter einen Hut und sieht dabei auch noch toll aus?
    LG
    Lisa
     
  2. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich seh nach Aussage meiner Bekannten zur Zeit so gut aus, wie lange nicht mehr. Dabei gehts mir nicht wirklich gut, aber besser als vor einem halben Jahr.
    Ich müsste auch den Flur streichen, im Garten was tun, und wir müssten das Schlafzimmer komplett machen. Aber was nicht geht schmink ich mir ab. Ich kann ja nicht mal mehr den Boden wischen und brauch ne Putzhilfe. Vielleicht machen wirs, wenn Männe in Rente ist.

    Ich hab mir einen festen Tagesablauf angewöhnt und damit gehts mir ganz gut. Allerdings geh ich zum Leidwesen meines Göttergatten kurz nach 20:00 ins Bett, weil ich einfach keiner Fernsehsendung mehr folgen kann und auch keine Lust drauf habe, so müde bin ich. Um 6:00 schellt der Wecker, und das pack ich sonst nicht. Männe muss ja noch arbeiten, ich mach ihm Frühstück und geh dann gleich mitm Hund ne große Runde. Also morgens bin ich fit wie ein Turnschuh. Um 11:00 kommts erste Tief.
    Nach dem Mittagessen muss ich Omma-Schläfchen machen, und dann halte ich gut durch bis 17:00. Dann gemeinsame Gassirunde, Abendessen und Tagesausklang.
    Physio und Arzttermine lege ich immer so auf 10:00.

    So schleppt man sich durchs Leben.
     
  3. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Aber wenn man dann einmal so den Rhythmus gefunden hat, geht es doch eigentlich, oder? Bei mir darf nur nix durcheinander kommen.....
     
  4. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ja, bei mir klappts ganz gut.
    7:00 Frühstück usw., 1 Std. Hundegassi.....
    Zwischen 9:00 und 11:00 bin ich mit Aufräumen, Essensvorbereitung, Spülmaschine und evtl. Einkauf durch.
    Dann setz ich mich strickend vor die Flimmerkiste und lass im ZDF die Polizei Gangster jagen.
    Dabei erhole ich mich, sodass ich das Mittagessen usw. in Angriff nehmen kann.
    Nach dem 20-Minuten-Mittagsschläfchen wusel ich wieder rum, erledige einiges, um mich dann 15:10 beim Sturm der Liebe strickend wieder zu regenerieren.
    Ab 16:00 bin ich dann wieder fit, wenn Männe von der Arbeit kommt.

    So grob bleibe ich bei diesem Muster. So passt mir das.
     
  5. norchen

    norchen Registrierter Benutzer

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    Phu also mir hat auch schon vor längerer Zeit jemand den Stecker gezogen, seit 2 Wochen wurde ich zusätzlich noch angestöpselt und saugt mir irgendwer auch noch die restliche Energie raus.

    Ich bin zum Beispiel morgens sehr lange steif und brauche echt lange um in die Gänge zu kommen.
    Aber selbst das klappt derzeit nicht so wirklich und das obwohl ich gerade alleine zu Hause bin, aber selbst dir Runde mit dem Hund ist anstrengend aber das muss und danach ist wieder Ruhe angesagt. Selbst kochen habe ich gestrichen...
    Für bestimmte Termine Ruhe ich mich vorher noch mehr aus um sie durchzustehen und danach wieder...
    Ich hoffe allerdings das der Spuk in 3 Wochen vorbei ist, denn da kommen mein Mann (Reha) und meine schwiegermutter (Kurzzeitpflege) nach Hause, aber ich hoffe mein Mann ist dann halbwegs fit....

    Allerdings weiß ich auch das es bessere Zeiten gibt und die kommen sicher auch wieder.
     
  6. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich denke mal, dass es mir recht gut geht, ich dürfte nicht jammern, denn ich kann ja irgendwie fast alles machen, nur nicht mehr so wie früher.

    Lediglich nix schweres heben, mich nicht gut bücken, nicht auf die Knie gehen, keine Arme heben, also Haare fönen, nicht putzen, das ist zu anstrengend... Aber der Rest geht immer irgendwie.
    Wenn ichs morgens die Treppe runter schaffe, darf ich mich halt nicht setzen, sonst wars das. Ich wusel also rum, und dann gehts Gassi. Dabei laufe ich mich frei und die Morgensteifigkeit ist weg.
     
  7. Marly

    Marly Registrierter Benutzer

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    Vor einigen Jahren war ich absolut am Boden in Sachen Erschöpfung. Ich kam kaum aus dem Bett und dann noch duschen, frühstücken, Treppe runter....danach war ich wieder bettreif.
    Meine damalige Osteopatin sagte zu mir: jedesmal wenn ich das Gefühl habe, dass ich schlafen muß, soll ich mich ins Bett legen und schlafen oder ruhen, was eben so geht. Erst dachte ich, was soll das bringen, habs aber eine Woche durchgezogen..... und seitdem bin ich aus dem ganz furchtbaren Tief raus.
    Ich habe die ersten Tage bestimmt 5x kurz geschlafen, habe mich zu nichts aufgerafft und einfach das gemacht, was mein Körper mir gezeigt hat.
    Wenn ich heute in solche Erschöpfung komme, mache ich das auch sofort. Sage alles ab und schlafe. So komme ich schneller raus.

    Ansonsten teile ich mir alles ein und die Liste, was ich alles machen wollte, ist lang. Ich ignoriere die einfach.

    Der Tagesrhythmus ist enorm wichtig. Ich schlafe spätestens um 23 Uhr und stehe vor 8 oder 9 Uhr nicht auf. Mein Körper ist morgens steif und wie Blei und braucht seine Zeit..... nach dem Frühstück ist der Hund dran. Da laufe ich mir dann die Gelenke warm.
    Termine habe ich gerne gegen 11 Uhr. Nach dem Mittagessen macht mein Mann die Küche und ich gehe ins Bett für mindestens eine Stunde.
    Nachmittags bin ich eher unfit. Manchmal raffe ich mich noch zu irgendwas auf und gehe mit in die Natur spazieren. Weil mir die frische Luft, Bewegung und
    Ruhe in der Natur so gut tun.
    Mir hilft regelmäßige mäßige Bewegung, wie schwimmen, spazieren, Gymnastik um die Kondition zu steigern. Sind nur kleine Schritte, aber besser als nichts.
    Große Schritte liegen mir eh nicht so....

    Ich sehe immer müde aus. Ist ja auch kein Wunder. Wie soll man frisch aussehen, wenn man total müde ist?

    Ich bin jeden Tag voller Demut und Dankbarkeit, dass mein Mann da ist und vieles übernimmt, was ich nicht schaffe. Wir machen uns immer schöne Tage und gennießen was wir haben.

    LG
     
  8. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Ich fühle mich ebenfalls oft erschöpft und schlapp.
    Wenn ich frei / Urlaube habe ist das nicht so oder mal krank geschrieben bin - dann gehts mir gut und ich kann in den Tag hinein leben und je nach Befinden tun und lassen was mir gefällt; das ist das Beste, dann fühle ich mich fast gesund, zumindest ansatzweise.

    Während der Woche ist das alles schon stressig für mein momentanes Empfinden, ich komme gaaaanz schwer aus dem Bett um 6.30 Uhr, wenn der Wecker klingelt und bin jeden früh soooo müde; abends bin ich allerdings fit und schlafe spät ein... und so schleppe ich mich durch die Woche, mal besser, mal schlechter, ich gehe jedoch trotzdem 3 x zum Sport, das tut mir gut, ansonsten bekomme ich unter der Woche kaum was gebacken, da ich nach der Arbeit einfach ausgepowert bin, da koche ich dann noch oder meine Tochter, gemeinsam Essen und dann nur noch PC oder Fernseher.
    Ich will zuversichtlich sein, es gibt immer wieder bessere Zeiten, da gehts dann auch besser.

    Ich merke natürlich die Ernährung, wenn ich mich sparsam also wenig und gesund ernähre (weniger Kohlehydrate) bin ich fitter. Wenn ich zuviel Kuchen und Backwaren Brezeln usw. essen schlapper. Aber das ist wie ein Teufelskreis, je müder man sich fühlt, desto eher kommt die Lust auf so Ungesundes und wir haben in der Arbeit oft Kuchen und Leckereien, die irgend jemand mitbringt. Tja, da sollt ich wohl disziplinierter sein ;).

    Die Wochenenden nehme ich mir nicht mehr so viel vor wie früher, die dienen mir mehr zum Entspannen und Haushalt nacharbeiten. Macht mich schon manchmal etwas traurig, wenn ich denke, was ich früher alles unternommen habe, wobei ich dazu ja gar keine Lust mehr habe, hach ja, ich bin froh, wenns mir gut geht und dann passt auch alles so im großen und ganzen.

    Grüße von Mara
     
    #8 11. Oktober 2018
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2018
  9. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Da fragst Du was. Ich lerne es gerade, hier. Habe hier viel gelesen und gefragt und nun setze ich um, lese und frage weiter und freue mich über jeden Tag, an dem ich aus dem Bett komme.

    Hier sind schon wertvolle Tipps zu finden. Schlafen, auf den Körper hören, insbesondere sein Ruhebedürfnis, ist sehr wichtig. Mein Körper kann sich nur Bett regenerieren, nirgendwo sonst. Zu mentaler Energie finde ich auf vielen verschiedenen Wegen zurück.

    Eine feste Struktur ist auch für mich wichtig. Mein Wecker klingelt um 9:00h und ich schlafe meistens zwischen 23:00h und 01:00h ein.Tagsüber ruhe ich und schlafe nur selten. Auch ich gehe immer ins Bett, wenn der Körper es will. Der Erholungseffekt ist viel besser seit dem habe immer mehr fitte Momente.

    Die nutze ich dann für Bewegung an frischer Luft, gehe spazieren oder in den Garten. Draußen sein tut mir sehr gut.
     
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  10. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich kann das nie verstehen, wenn mir jemand sagt, ich sähe gut aus. Vom Gefühl her stolpere ich über meine Augenringe...

    Ich gehe spät ins Bett, meistens zwischen 0:00 und 2:00, kann aber auch mal später werden. Aufstehen gegen 10:00, die Knochen sortieren, in die Küche humpeln, frühstücken (mein Mann ist so lieb und deckt morgens gleich für mich mit und kocht reichlich Kaffee), die gefühlten 1000 Tabletten runterwürgen und dann erst noch mal für ca eine dreiviertel Stunde ins Bett. Danach bin ich halbwegs soweit mich anzuziehen etc und in den Tag zu starten.
    Termine grundsätzlich nicht vor 14:00 Uhr wenns geht.
    Haushalt usw mache ich so, wie ich es gerade schaffe, manchmal schaffe ich gar nichts... Das ist dann eben so, da mach ich mir keinen Druck mehr.
    Natürlich ist es für mich einfacher, ich muss nicht mehr arbeiten, die Kinder sind groß...
    Als ich noch berufstätig war, war ich die letzten zwei Jahre zeitweise mehr krankgeschrieben als im Büro, weil ich es wegen der Erschöpfung einfach nicht mehr geschafft habe. Und permanent Kopfschmerzen und Migräne...
    Mein Hausarzt sagte mir damals, wäre ich eine seiner Mitarbeiterinnen, hätte er mich schon längst rausgeschmissen. :D

    Den Berufstätigen kann ich nur vorschlagen, sich krankschreiben zu lassen. Zum Rheuma gesellt sich gerne eine Fatigue und die ist nicht zu unterschätzen. Wer für sich darauf keine Rücksicht nimmt, riskiert, aus dem Zustand gar nicht mehr raus zu kommen.
    Ich habe mir damals gesagt, ich kann entweder arbeiten oder leben. Ich hab mich dann für leben entschieden. Und ich bin immer noch glücklich und dankbar, dass ich aus dieser Mühle aussteigen durfte.
     
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  11. sumsemann

    sumsemann Registrierter Benutzer

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    Also, ich muss für mich sagen, dass ich froh über meine Arbeit bin. Viele aus meinem Umfeld verstehen nicht, dass ich mit meinen zahlreichen Krankheiten, den 3 Kindern und großem Haus mit Garten noch berufstätig bin. Ich bin auch oft sehr erschöpft und manchmal denke ich auch nach einer kurzen Nacht wegen Schmerzen, ich schaffe das nicht...
    Aber ich habe festgestellt, dass mich diese Aufgabe doch ablenkt und ich diese Routine brauche. Wenn ich mich dann doch mal krank schreiben lasse, geht es mir automatisch noch schlechter, weil sich alles nur um die Krankheit dreht und ich komme überhaupt nicht in Schwung.
    Klar darf man nicht ständig über seine Grenzen gehen, aber der positive psychosoziale Aspekt, den Arbeit bietet, ist für mich nicht zu unterschätzen .
     
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  12. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Da hast du nicht unrecht, die sozialen Kontakte sind auch sehr wichtig. Bei mir wars aber so, dass ich überhaupt nicht mehr konnte und da war im Endeffekt die Rente die einzige und, zumindest für mich, richtige Lösung.
     
  13. sumsemann

    sumsemann Registrierter Benutzer

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    Das verstehe ich absolut, Maggy. Ich schließe auch nicht aus, dass ich irgendwann auch an dem Punkt ankomme. Oder zumindest einiges an Stunden reduziere.
     
  14. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich hoffe doch, dass du dein Leben weiterhin so gestalten kannst, wie du es dir wünschst. Man weiß ja nie, was das Schicksal für Einen geplant hat (Gottseidank...).
    Wer weiß was noch kommt - Vielleicht kommt demnächst DAS Medikament auf den Markt, das die Spontanheilung einleitet, oder ein Lottogewinn für ein volles Bankkonto, oder eine Erbschaft, oder sonstwas ... Ich habe wenigstens das Glück, dass mein Mann noch voll berufstätig ist, nur von meiner Rente könnte ich auch nicht leben. Da ist auch die Politik dringend gefordert, die Voraussetzungen für chronisch Kranke zu verbessern und die Existenz zu sichern.

    Worüber ich überhaupt nicht nachdenken darf, wieviel Lebenszeit mir flöten geht, weil ich nicht an meinem eigenen Leben teilnehmen kann. Gottseidank kommt dieser Zustand schubartig daher - dem Koma folgen auch wieder gute Zeiten, das hält mich aufrecht. Ich muss nur höllisch aufpassen, dass ich mich nicht überfordere. Wobei ich mittlerweile festgestellt habe, dass mich psychischer Stress viel mehr erschöpft als körperlicher. Deshalb halte ich mir jetzt viele Themen und vor allem anstrengende Mitmenschen vom Leibe.
     
  15. sumsemann

    sumsemann Registrierter Benutzer

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    Ja, diesen finanziellen Aspekt kann man nämlich auch nicht vernachlässigen. Meine Rente wäre jetzt noch so gering, dass wir arge Probleme bekommen würden...
    Aber du hast Recht, vielleicht kommt ja wirklich noch ein Wundermittel auf den Markt oder die Spontanheilung.
    Bis dahin, tun wir das, was uns gut tut, soweit wir das beeinflussen können. Aber du scheinst doch für dich schon einen positiven Weg gefunden zu haben.:butterfly:

    LG Sumsemann
     
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  16. teamplayer

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    Die Frage stellt sich mir gerade, ob ich da wieder heraus komme, oder nicht.

    Passt schön hier rein. Kennt jemand die Löffel-Theorie (Spoon-Therory, im Original auf butyoudontlooksick. com, deutsche Übersetzungen unter Löffel-Theorie im Netz))? Mir hat sie geholfen, mir grundsätzlich zu gestatten, flach zu liegen und Geduld mit mir selbst überhaupt in Erwägung zu ziehen.

    Ich habe mich vor zwanzig Jahren auch entscheiden müssen: Job oder Leben. Da ich als Alleinerziehende schon immer aufgestockt habe, war die Entscheidung damals leicht.

    Inzwischen, mit EU-Rente und Grundsicherung, habe ich einen kleinen Mehrbedarf, streite um mehr und komme nur klar, weil ich meistens zu Hause bleibe und nur wenig Bekleidung kaufe.
     
    #16 12. Oktober 2018
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2018
  17. Katjes

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    teamplayer,
    die löffeltheorie findest du auch hier auf ro ,wurde schon mehrfach erwähnt (aber es ist immer wieder gut sie zu erwähnen)............ich finde,sie nicht nur für mich gut,sondern auch um meinen mitmenschen einiges zu verdeutlichen sehr gut !
     
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  18. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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  19. teamplayer

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    Sehr gut, dass es sie hier gibt.
     
  20. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ja, die ist super! Wenn ich Gefahr laufe, mich wieder zu übernehmen, zähle ich im Geist meine Löffel durch, überlege, was gerade wirklich wichtig ist und kann das besser einordnen.
    Man muss einfach ein gewisses Maß an Egoismus walten lassen. Das ist eine Übungssache, erleichtert aber manchmal das Leben enorm.
     
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