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Wer kennt Tramal?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von mmecitron, 4. Juni 2005.

  1. mmecitron

    mmecitron Neues Mitglied

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    Hallo,
    momentan bin ich ziemlich niedergeschlagen.
    Bei meinem Termin in der Rheuma-Ambulanz wurde mir gesagt, dass ich mich in einer Grauzone bewegen würde.
    Zu 50% Rheuma und zu 50% Arthrose degenerativ (da ich erst 43 J. bin, sei dies genetisch bedingt!).
    Neue Medikation - 1 Mobec 7,5 morgens und 1 Tramal long 100 abends.
    Decortin ausschleichen.
    Das Ergebnis der ges. Untersuchung erfahre ich in ca. 14 Tg. per Post (ein weiterer Termin wurde nicht vereinbart).
    Wenn meine Schmerzen an Achillessehne, Gelenken und WS degenerativ sind, muss ich das dann einfach hinnehmen?
    Ist dann Tramal eine Dauertherapie?
    Wie hoch ist bei diesem Medikament die Gefahr einer späteren Abhängigkeit?
    Ist jemand in einer ähnlichen Situation und kann mir hierzu etwas mitteilen?
    Eigentlich ist es ja schon fast pervers, dass man auf einen pos. Befund hofft, damit eine vernünftige Behandlung beginnt und man sich endlich wieder schmerzfrei bewegen kann.
    Über Kommentare würde ich mich sehr freuen.
    LG
    mmecitron
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo mmecitron,

    Tramal kenne ich aus eigener Erfahrung, aber gegen meine cP-Schmerzen wurde mir das Mittel noch nie verordnet. Ich bekam es zur Linderung postoperativer Schmerzen, wobei dann irgendwann festgestellt wurde, dass bei mir Opioide nicht wirken. Sie machen mich nur dusslig im Kopf, aber die Schmerzen bleiben von dem Zeug völlig unbeeindruckt.

    Das einzige Mittel, das mir im Falle eines Schubs schnell hilft, ist Cortison. Bei anderen Schmerzen nehme ich Novalgin. NSAR (also Diclofenac, Ibuprofen etc.) vertrage ich schon lange nicht mehr.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  3. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo mmecitron,

    erstmal einen dicken troester.

    hier wurde schon oft über tramal diskutiert. ich habe über die suchfunktion diese beiträge gefunden http://www.rheuma-online.de/phorum/search.php?searchid=182117

    ich nehme tramal nicht sondern ein anderes medikament aus der gleichen wirkungsgruppe und für mich soll es zu keiner dauermedikation werden.
    ich habe mit tropfen angefangen, um in kleiner dosis die verträglichkeit bezüglich allergien zu testen. werde mir nächste woche auch retard tabletten holen, da diese nicht so schnell süchtig machen und diese eine gewisse zeit gleichmässig den wirkstoff abgeben.

    ich wolle niemal ein opioid nehmen.....bin jetzt nach fast 5 jahren das erstemal fast schmerzefrei, kann wieder viel lachen, bin gut gelaunt.
    habe seit dem leichte kreislaufbeschwerden, bin etwas wuschig im kopf,aber jedes medikament hat seinen preis :rolleyes:

    um die entzündungen zu unterdrücken nehme ich ein basismedikament und cortison.

    das du auf ein positives ergebniss hoffst ist sehr normal und verständlich.

    ich wünsche dir gute besserung und liebe grüße
    sabine
     
    #3 4. Juni 2005
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juni 2005
  4. sameta

    sameta Das Leben ist schön!!!

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    Tramal

    Hallo mmecitron

    ich habe seit 8 Jahren cp, die über die Jahre immer schlimmer und die Medikamente immer stärker wurden. Als es begann, war ich 54 Jahre alt.

    Vioxx war über Jahre das einzige Medikament, das mir geholfen hat und mit dem es mir sehr gut ging. Vioxx ist nun ja leider vom Markt genommen worden. :-(

    Da die Schmerzen mit dem daraufhin erhaltenen Medikament unerträglich wurden, musste ich im April wiederum eine neue Medikation beginnen, und zwar xefo-8mg, Ranitidine (Magenschoner) und 2 x tgl. Tramal Kapseln!
    Es geht mir etwas besser, aber auch nicht, wie es sollte. Schmerzen habe ich oft trotz der Opioide.
    In meinem Fall soll das eine Langzeittherapie sein, aber wie Du, habe ich Angst vor einer Abhängigkeit und der Möglichkeit, dass es plötzlich gar nicht mehr hilft.
    Ja, und leider geht es mir wie Monsti, ich fühle mich dusslig. Ausserdem bin ich immer müde und vergesslich und habe das Gefühl, ich bewege mich auf der Strasse, wie wenn ich betrunken wäre.


    Aber, WAS sollen wir machen?

    Ohne Medikamente geht es leider auch nicht, dann kann ich mich vor Schmerzen überhaupt nicht mehr bewegen.
    Ich muss jetzt anfangs Juli die Leberwerte wieder kontrollieren lassen, damit festgestellt werden kann, ob ich diese Medikation weiterhin einnehmen kann und wenn ja, welche Dosierung, damit das Resultat auch zufriedenstellend ist.


    Es würde mich interessieren, was Du für Erfahrungen machst.......

    Ganz liebe Grüsse und alles Gute für Dich


    sameta