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Wer kennt die DKD = Deute Klinik für Diagnostik??

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Elke, 22. November 2007.

  1. Elke

    Elke wünscht allen

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    hallo ihr lieben,

    mein hausarzt ist über meinen gesundheitszustand erschrocken und sucht nach wegen mir hilfe zukommen zu lassen, (wer nicht weiß warum, was los ist, kann es bitte hier nachlesen Link:http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?p=286259#post286259 #21)

    nachdem mich nun meine ganzen ärzte "nur" noch mit den wichtigsten medikamenten behandeln können / behandeln trauen, anti-rheuma-medis gehören nicht mehr dazu, wegen der vielen komplikationen die bisher bei mir aufgetreten sind, mein doc aber eben halt sieht, per auge und per blutwerte das es mir immer schlechter geht, möchte er mich gerne
    in die DKD einweisen.
    Er hofft sehr das sie dort die zusammenhänge der vielen erkrankungen herausfinden und dann natürlich auch noch eine möglichkeit der behandlung finden, um mir endlich wieder helfen zu können.

    Meine Frage:

    Ist vielleicht mittlerweile jemand hier im Forum der schon einmal dort war? bestenfalls auch wegen rheuma, oder egal aus welchem grund
    wenn ja, warst du dort ambulant - teilstationär - oder vollstationär??

    ehrlich gesagt, mein doc weiß von meiner Kh-Angst und sagte auch: ich möchte sie da gerne für einen tag mal hinschicken zur diagnostik.
    *lächel* er meint es immer nur gut, aber ich weiß ja um was es geht und bei mir sind jetzt schon 4 fachrichtungen beschäftigt, und wer weiß was denen dor noch einfällt wo sie nach was suchen möchten, und bei darmbluten denke ich werden sie sicher auch gerne reinschauen wollen, und so erstreckt sich das über die ganze bandbreit, kurz und gut
    ich glaube nicht wirklich wie sie das selbst in der DKD schaffen wollen, so viele fachabteilungen an einem tag unter einen hut zu bringen mit den ganzen untersuchungen, also denke ich wird es auf einen stationären aufenthalt hinauslaufen.

    Drum halt die frage, war schon jemand stationär dort??

    ich weiß wo die DKD ist in wiesbaden und das sie gut waren da ich vor 17 jahren mit unserer tochter dort war, aber wie ist das heute?

    Habe die kostenübernahme meiner krankenkasse schon eingeholt, nun soll ich eine aufstellung meiner beschwerden machen optimaler weise seit wann was, wo und wie oft, dann muss mein arzt mir die einweisung ausstellen, sämtliche Berichte, sowie ein formular wo er seine fragestellung definieren muss aushändigen bzw. an die DKD schicken, und dann entscheiden dort die ärzte ob sie mich nehmen und wenn ja, wann ich kommen kann.

    ich wäre super froh wenn sich welche melden, die was wissen!!
    ich habe solche angst wieder vollstationär ins KH zu müssen, ich vertröste mich damit, das es wenn die meinen das mein fall schwer genug ist für sie, das es dann nicht vor frühjahr 2008 werden wird, aber das wäre noch sehr lange, und auf der anderen seite schon so schnell............und wenn sie mir dort auch nicht helfen können?, aber wenn sie mir helfen könnten und es mir wieder bisschen besser gehen würde *freu* welch ein gefühlsdurcheinander

    ich danke euch fürs lesen und hoffe auf erfahrene leute hier
    wünsche euch alles gute und KEINE schmerzen
    lieben gruß
    elke

    eine frage fällt mir noch gerade ein:
    ich bin jetzt ja von seronegativ auf seropositiv übergegangen, wie
    sieht das mit dem anti-CCP wert aus? ist das ein gen das entweder da ist
    ode rnicht, oder ist das ein faktor der sich ebenfall im laufe der erkrankung
    ändern kann?? weiß das vielleicht auch einer??
    mit sicherheit so wie ich euch kenne!!! Danke
     
    #1 22. November 2007
    Zuletzt bearbeitet: 22. November 2007
  2. lupinchen

    lupinchen Neues Mitglied

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    Hallo Elke,

    ich war zwar selber noch nicht in der Klinik, aber eine sehr gute Freundin von mir. Das mit einen Tag hat dein Doc sicher mit einen Augenzwinkern gesagt. Drei Tage sind da schon realer.
    Denn die sind dort was die Diagnostik betrifft echt fix.
    Meine Freundin war letztes Jahr dort.

    Sie hatte vorher 8 Wochen in einer Uniklinik mit Rheumaabzeilung gelegen und auf alle Untersuchungen ewig warten müssen. Und als der Entlassungsbrief Wochen später kam, waren alle Ergebnisse noch nicht einmal drin erwähnt. Ulkigerweise die pathologischen, Fazit des Entlassungsbriefes = psychomatisch!

    Also hat ihr Doc sie nach Wiesbaden geschickt. Da er vorher genau angeben mußt, was die Problematik betrifft und alle Altbefunde vorher von der Klinik ausgewertet wurden, war der Aufenthalt kurz und effektiv!!!
    Als sie kam, hatte sie schon einen riesigen Plan mit Untersuchungen und wurde überall schnell durchgeschleust.
    Am Entlassungstag wurden alle Befunde mit ihr ordentlich durch gesprochen mit dem Hinweis, dass der endgültige Brief ca 14 Tage braucht, da noch nicht alle Blutbefunde zurück seien.

    Pünktlich 14 Tage später war der Brief incl. aller Befunde beim Arzt.

    Die Zeit dort war zwar ziemlich stressig, aber sie würde immer wieder dort hin gehen.

    Gruß.
    Lupinchen
     
  3. asia

    asia Neues Mitglied

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    Hallo Elke,
    ich war letztes Jahr in der DKD Wiesbaden. Da ich aber in der Nähe wohne, war ich nur teilstationär da, d.h. ich konnte nach den Untersuchungen am jeweiligen Tag nach hause fahren. Deswegen habe ich auch schneller einen Termin gekriegt.
    Ich kann die DKD auch nur empfehlen, sie haben die Termine gut zusammengelegt, sodaß ich an einem Tag so viel wie möglich untersucht gekriegt habe. Mit einem Tag ist es aber wirklich nicht getan, stelle Dich bitte auf ein Paar Tage ein, ist ja auch verständlich, es wird viel gemacht, eigentlich wirklich alles, was nötig ist. Als erstes hast Du ein Gespräch mit dem Rheumadoc, er entscheidet, was gemacht werden soll (bei mir haben sie nicht gespart-bin ganz normaler Kassenpatient) und dann habe ich von seiner Sekretärin einen Plan für die ganzen Untersuchungen gekriegt.
    Bei mir wurde damals nichts gefunden, weil alle Werte ok waren, der Doc hat mich trotzdem nicht auf die Psychoschiene geschoben, hat nur gemeit, ich soll mich regelmässig untersuchen lassen beim Rheumatologen, weil es manchmal dauert, bis die Werte auffällig werden. Und so war es auch, 4 Monate später konnte ein Rheumadoc Kollagenose feststellen.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg in der DKD.
    Liebe Grüße
    Asia
     
  4. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich sollte zunächst auch in die DKD, kam dann aber in die Wilhelm FResenius Klinik (die ist ca. 200 mtr. oberhalb der DKD und gehört zu den Horst Schmitt Kliniken) weil eine Ärtzin die für sechs Monate bei meinem Arzt in der Praxis war mich untersuchte und für mich ihren Kontakt zu ihrer früheren Chefin - Frau Professor Märker-Herrmann nutzte. Sie ist Direktorin der immunologie und Rheumatologie und es dauerte drei Tage bis man die Diagnose CRMO/SAPHO kombiniert mit Psoriasis Arthritis hatte.
    Von der DKD sagt man, dass es sehr anstregend sei keiner ohne Diagnose oder klare Aussage nach Hause ging. Dort kommen Leute auch aus dem Ausland hin und man kann dort Untersuchungen fachübergreifend machen; da kann selbst manche Uni-Klinik nur davon träumen.
    Also, nichts wie hin.

    Herzliche Grüße

    gabi (bibi)
     
  5. Elke

    Elke wünscht allen

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    halllo ihr lieben,

    VIELEN DANK

    wenn ich das so lese, denke ich das es für mich wohl wirklich der richtige weg ist und zudem noch der letzte den ich habe.

    lupinchen, naja er hat zwar nicht gezwinkert, aber ich bin ja doch realistisch genug um zu sehen das dass nicht an einem tag machbar ist, ich bin durch die ganzen geschehnisse mittlerweile krankenhaus scheu geworden, man könnte es auch schon fast phobie nennen, letztes jahr habe ich 4 und bis jetzt schon wieder 3 einhalb monate im kh gelegen, und da wollte mir mein doc nur Mut machen, damit ich mich mit dem gedanke auch mal beschäftige.

    sollten es aber wirklich nur 3 tage oer auch max. 1 woche sein, denke ich das ich das hinbekommen werde (da meine ganzen verwanden noch in der nähe wohnen, hätte ich auch etwas psychische unterstützung), aber ich schaffe es auf keinen fall wieder länger drinn zu bleiben, die letzen 8 wochen stecken mir noch SO sehr in den knochen und vor allem in meiner Seele. ich möchte aber auch nicht so dargestellt werden, als das ich mir gar nicht helfen lassen will, es sind diese ängste die alles noch shclimmer machen.

    Lupinchen, hat deine Freundin denn auch eine diagnose bekommen, also hat ihr der aufenthalt etwas gebracht? und wenn sie eine diagnose bekommen hat, hat sie auch eine therapie dort erhalten?


    @asia: das hört sich ja gut an, das der doc dich nicht auf die psycho schiene geschoben hat, was ja gerne so läuft, tut mir aber leid das er recht behalten hat und du dich nun auch damit rumplagen musst.
    asia, wurde dir dort auch eine evtl. behandlung vorgeschlagen? oder war das dann die alleinige sache deines behandelden arztes?


    @gabi: die HSK und die Fresenius klinik kenne ich noch aus meiner zeit wo ich noch in hessen wohnte, auch die beiden haben einen sehr guten ruf!! freut mich das sich die ärztin so für dich eingesetzt hat und das sie deinem problem sooo schnell drauf kamen, ich hoffe sie konnten dir auch weiterhelfen?!!


    Darf ich euch noch fragen wie lange ihr auf euren Termin warten musstet??
    da die DKD ja so bekannt ist, vermute ich schon das ich mit einer wartezeit von 3 - 6 monaten rechnen muss, ist das realistisch??

    ich danke euch nochmals für eure antworten, sie beruhigen mich doch etwas!!


    Lieben gruß udn nochmal danke, ich wünsche euch alles gute, keine schmerzen
    Elke
     
  6. asia

    asia Neues Mitglied

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    Hallo Elke,
    da man bei mit in der DKD keine Diagnose stellen konnte, wurde auch über die weitere Behandlung nicht gesprochen. Ich meine aber zu wissen, daß man da normalerweise bei dem Abschlussgespräch über die weitere Vorgehensweise diskutiert, bzw. von der Rheumadoc einen Vorschlag zur Therapie kriegt. Man wird dann aber zur weiteren Behandlung dem "eigenen" Rheumatologen wieder "übergeben". Da ich aus der Umgebung komme, habe ich den Doc in der DKD nach einem empfehlenswerten Rheumatologen gefragt. Bei dem bin ich jetzt auch und er konnte auch die Diagnose letztendlich feststellen.
    Ich habe nur 3 Wochen auf meinen Termin in der DKD gewartet, es ging aber deswegen so schnell, weil ich nicht stationär da war.
    Ich hoffe für Dich, daß Du nicht so ewig lang warten mußt und daß man Dir dort helfen kann. Und ich glaube, wenn es soweit ist, muß Du da nicht wochenlang bleiben, die DKD organisiert die Termine für die Untersuchungen richtig gut, es ist zwar an den Tagen recht anstrengend, dafür hat man es aber in Paar Tagen geschafft. Und es ist alles an Ort und Stelle.
    Liebe Grüße
    Asia
     
  7. lupinchen

    lupinchen Neues Mitglied

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    Hallo Elke,

    ja, meien Freundin hat eine Diagnose bekommen (Takajashu ?). In dem Entlassungsbericht standen dann auch Vorschläge für eine mögliche Therapie.
    Für die Therapie selber ist dann der einweisende Arzt zuständig, da sich die Klinik während des Aufenthaltes wirklich nur um die Diagnostik kümmert.
    Daher ja auch nur so kurze Aufenthalte.
    Auf einen Termin hat sie nur 3 bis 4 Wochen gewartet. Das ging also fix.
    Wobei sich ihr behandelnder Arzt um den Termin gekümmert hat.
    Wenn man selber anruft dauert es bestimmt länger.

    Liebe Elke, ich wünsche dir auf jeden Fall, dass es mit einen Termin schnell klappt. Und du daduch Linderung deiner Beschwerden bekommst. Ich umarme dich vorsichtig und drücke beide Daumen.

    Gruß.
    Lupinchen
     
  8. Elke

    Elke wünscht allen

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    hallöschen,

    nochmals vielen Dank!!!

    Ich werde jezt mal abwarten wie es ausgeht, auf bei mir kümmert sich mein doc um einen Termin.
    Er macht jetzt alles fertig und dann ab zu rPost.

    werde mich melden sobald ich was weiß.

    Vielen dank

    lieben gruß und euch alles gute!!
    Elke
     
  9. Muckel1986

    Muckel1986 Neues Mitglied

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    Guten Morgen Elke,

    im Juli war ich in der DKD. Da ich mehr oder weniger austherapiert bin und nichts hilft, hatte mein Hausarzt die Idee, alle anderen Möglichkeiten in der DKD abklären zu lassen.

    Da ich zu der Zeit noch in der Schule war, habe ich vorher in der DKD angerufen und meinen Termin in die Ferien gelegt, was auch kein Problem war. Die sind, was diese Sache angeht, sehr hilfsbereit. Meine Krankenkasse hatte leider nur Teilstationär übernommen. Da die Untersuchungen aber zwischen zwei Tagen und einer Woche dauern können, brauchte ich eine Unterkunft. Da die DKD nicht direkt in der Innenstadt ist, hatte man dort ein paar Möglichkeiten. Zum einen hätte es ein sehr teures Hotel gleich neben an gegeben, das kleine Familien unternehmen auf der selben Straße (Hotel Braun heißt es glaube ich - war ganz ok dort). Oder man sucht sich etwas in der Stadt und fährt BUs oder Auto morgens.

    Ich hatte das Glück, das alle Untersuchungen innerhalb von zwei Tagen durch geführt wurden. Hätte es bei irgendeiner eine unregelmäßigkeit gegeben, hätten sie an den nächsten Tagen noch weiter geschaut, das wir bei mir aber nicht der Fall. Ich schreibe Dir am besten einmal Stichwortartig, nach der Reihenfolge auf, was gemacht wurde:

    • Gespräch mit deinem zuständigen Arzt (bei mir ein Rheumatologe)
    • erst Untersuchung von dem Arzt
      • beweglichkeit (Radius) der Gelenke (kennen wir ja schon)
      • Kraftmessung der Hände
      • Gewicht kontorllieren
      • Größe messen
    • Labor kontrolle
      • Blutbild
      • Urin
    • Ultraschall vom Herzen
    • Röntgen
      • Hand- und Fingergelenke
      • Knie
      • Füße und Knöchel
      • Thoraxaufnahme
    • Ultraschall von ein paar Organen
      • Leber
      • Niere
      • Magen
      • (und alls das was da noch so ist)
    • CT vom gesamten Körper
    • Nervenmessung
    • Hinrströme messen
    • Magenspiegelung
      • sie wurde gemacht, da mir mein Brustbein weh tat, wie ich dachte - der Arzt hatte aber den verdacht, das die vielen Medikamente etwas ausgelöst hatten. Es wurde dann auch ein Magengeschwür gefunden
    Da bei mir bei all diesen Untersuchungen nichts gefunden wurde, hatte ich danach das Abschlussgespräch und konnte dann gehen. Einen vorläufigen Bericht bekam ich sofort mit und einen abschlussbericht wurde mir zugeschickt.

    Ich war mit der DKD sehr zu frieden.

    Hoffe ich konnte dir helfen - wenn Du gezielte Fragen hast, kannst Du mich auch gerne Privat anschreiben (also PM oder E-Mail).

    Gruß Muckel|Tobias
     
  10. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo liebe Elke,

    als ich im September 2005 durch diese zufällige Bekanntschaft mit einer Ärzting die zwei Jahre in der Fresenius Klinik gearbeitet hat, dorthin kam, hatte ich schon viele, viele Enttäuschungen hinter mir. Als ich im November 2002 die Schmerzen nicht mehr aushalten konnte, ging ich zu einer Orthopädin (der besten Ärztin die mir je begegnet ist) und die hatte den Verdacht der Psoriasis Arthritis. Der Rheumatologe verneinte das und die Rheuma-Klinik in Bad Kreuznach - also eine so genannte Fachklinik - ebenfalls. Was ich durch diese Fehleinschätzungen durchmachen musste und wie man sich dabei fühlt, wenn einem so genannte Fachleute sagen das man spinnt, kennen eine Reihe anderer Ro-ler auch. Meine Orthopädin hat immer zu mir gehalten und immer weiter Blutuntersuchungen (auf ihre Kosten) und regelmässig röntgen und Szinti usw., weil sie der Meinung war, dass da etwas sei auch wenn die Fachleute das verneinten. Sie hat mir und ihren Augen eben mehr getraut. Bei meinem ersten Aufenthalt in der Klinik bekam ich dann die Diagnose CRMO/SAPHO und drei Monate später CRMO und Psoriasis Arthritis.
    Ich war dieses Jahr im Juni wieder da, weil mein Rheumatologe die Diagnose nicht geglaubt hat und habe die Diagnosebestätigung erhalten. Gleichzeitig wurde ich nach Fehlversuchen mit MTX, Arava und Sulfasalazin auf Humira umgestellt.
    So gesehen wurde mir dort geholfen.
    Vor allem aber hat man mich dort Ernst genommen und mir geglaubt und mich ungewöhnlich sorgfältig untersucht.
    Übrigens, die Orthopädin musste aus Kostengründen ihre Praxis aufgeben. Sie hat sich nicht nur für mich so eingesetzt und war zum Schluss hoffnungslos verschuldet.

    Gruß
    Gabi (bibi)
     
  11. trapper54

    trapper54 Neues Mitglied

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    Hallo Elke,
    die DKD hat direkt daneben auch ein Hotel. Habe dort von Sonntag
    bis Freitag mit meiner Frau gewohnt.
    Muss man allerdings selbst bezahlen, kann dann aber steuerlich
    als Sonderausgabe geltend gemacht werden.
    Auch ein anderes Hotel oder Zimmer ist natürlich machbar.
    Viele Grüsse aus Mönchengladbach
    trapper54
     
  12. Muckel1986

    Muckel1986 Neues Mitglied

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    Da hast du recht, dass es das Hotel gibt - aber die Straße ein Stückweiter runter, auf der linken seite ist eine kleine Pension/Hotel - haben auch Frühstücksbueffe und ist günstiger. Hast nun die Qual der Wahl.

    Nummer von der Pension kann ich bei bedarf raussuchen.

    Gruß Muckel|Tobias
     
  13. Elke

    Elke wünscht allen

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    Vielen Dank für eure liebe unterstützung!!

    ich habe meinem Arzt nun grünes licht gegeben, sich um einen termin für mich zu bemühen, auch wenn ich trotzdem angst habe vor dem ausgang.

    mir dem übernachten dort, sollte ich nicht stationär bleiben können/müssen, werd ich dann mal schauen, meine schwester wohnt ja 30km von wiesbaden weg, und mein schwager und mein neffe müssen beide nach wiesbaden zur arbeit, evtl. hätte ich da dann eine möglichkeit mitzufahren, und wenn gar nicht hab ich ja immer noch meine behindertenfahrkarte, wobei das schon umständlich wäre. somit hätte ich wenigstens schon mal übernachtungskosten gespart.

    nun bin ich gespannt wann ich infos erhalte, aber erst muss mein doc ja tätig werden und das kann schon mal 1-2 wochen dauern bis er alle papiere fertig hat.

    ich sag nochmal vielen dank für eure erfahrungsberichte, die mich wirklich schon etwas beruhigen

    lieben gruß und euch alles gute
    elke